Beiträge von Varta

    Kratze alte Wunden auf,ich weiss,aber ich bin eigentlich neugierig,ob es bei den Opfern,ein glückliches Ende gegeben hat.


    Meine UX liegt immer noch vergilbt herum. Hinzu kommt, dass das einst so extrem genaue Quarzwerk ungenau geworden ist.
    Und die Phosphoreszenz ist die schwächste, die ich je bei einer Uhr sah.

    Die Freude an der Uhr ist jedenfalls arg getrübt und ich weiß nicht,
    ob sich dies, z.B. durch eine Reparatur, überhaupt noch beheben lässt.

    Mit meiner Casio GW-M5610-1ER habe ich dafür umso mehr Spaß.
    20 Bar; wirklich kein Problem, wenn sie auf den Boden fällt; Solarbetrieben; Funksignalempfang in EU, USA, Japan und China; Beleuchtungsgeste; 2. Zeitzone.
    Sieht zwar aus wie eine billige Quarzuhr, aber für mich ist das einfach Understatement :)

    Kratze alte Wunden auf,ich weiss,aber ich bin eigentlich neugierig,ob es bei den Opfern,ein glückliches Ende gegeben hat.


    Meine UX liegt immer noch vergilbt herum. Hinzu kommt, dass das einst so extrem genaue Quarzwerk ungenau geworden ist.
    Und die Phosphoreszenz ist die schwächste, die ich je bei einer Uhr sah.

    Die Freude an der Uhr ist jedenfalls arg getrübt und ich weiß nicht,
    ob sich dies, z.B. durch eine Reparatur, überhaupt noch beheben lässt.

    Mit meiner Casio GW-M5610-1ER habe ich dafür umso mehr Spaß.
    20 Bar; wirklich kein Problem, wenn sie auf den Boden fällt; Solarbetrieben; Funksignalempfang in EU, USA, Japan und China; Beleuchtungsgeste; 2. Zeitzone.
    Sieht zwar aus wie eine billige Quarzuhr, aber für mich ist das einfach Understatement :)

    Zitat von Microstella

    Uhren mit Heliumventil benötigen nur absolute Berufstaucher, die auch zwischen den eigentlichen Tauchereinsätzen nicht auftauchen, sondern mehrere Tage unter hohem Druck in kleinen Kammern leben. Dadurch entfallen die langwierigen Dekompressionsvorgänge. In der Druckkammer atmen die "Taucher" dann ein Helium-Sauerstoff-Gemisch.
    Und dieses Helium diffundiert dann in die Uhr, sodaß sich nach mehreren Tagen ein großer Innendruck aufbaut, der dann entlassen werden muß.

    Die Dekompressionszeit beträgt aber ebenfalls mehrere Tage, wie man z.B. hier auf Seite 18 nachlesen kann (bin ich froh, kein Berufstaucher zu sein).

    Da stellt sich doch die Frage, ob diese Zeit nicht genügt, um das Helium auf dem selben Weg wieder heraus zu lassen.

    Zitat von Microstella

    Uhren mit Heliumventil benötigen nur absolute Berufstaucher, die auch zwischen den eigentlichen Tauchereinsätzen nicht auftauchen, sondern mehrere Tage unter hohem Druck in kleinen Kammern leben. Dadurch entfallen die langwierigen Dekompressionsvorgänge. In der Druckkammer atmen die "Taucher" dann ein Helium-Sauerstoff-Gemisch.
    Und dieses Helium diffundiert dann in die Uhr, sodaß sich nach mehreren Tagen ein großer Innendruck aufbaut, der dann entlassen werden muß.

    Die Dekompressionszeit beträgt aber ebenfalls mehrere Tage, wie man z.B. hier auf Seite 18 nachlesen kann (bin ich froh, kein Berufstaucher zu sein).

    Da stellt sich doch die Frage, ob diese Zeit nicht genügt, um das Helium auf dem selben Weg wieder heraus zu lassen.

    Zitat von Varta

    Mein Vertrauen zu Sinn oder Depot wird so nicht gerade gestärkt. Aber ich will fair sein und habe Sinn nun die Gelegenheit gegeben, mir direkt und ohne Umwege mitzuteilen, wie der Stand der Dinge ist...

    Inzwischen wurden mir Timo's Aussagen zum Verfärbungsproblem bestätigt.
    Mein Depot war also etwas voreilig, das Verfärbungsproblem für erledigt zu erklären.

    Was ich noch zu diesem Thema erfuhr:
    - Retouren wg. Verfärbungen sind Einzelfälle, nicht die Regel
    - Es gab eine Charge Öl, die besonders starke Verfärbungen bewirkte
    - Eine deutliche Verfärbung innerhalb des Garantiezeitraums wird auf Kulanz beseitigt
    - Im Rahmen einer ständigen Produktverbesserung werden weiterhin Versuche mit extremen Umwelteinflüssen (UV-Strahlung, Temperatur) durchgeführt.

    Da die UX mit ihren übrigen Eigenschaften m.E. konkurrenzlos ist, hatte ich sie mir bereits vor Sinn's Antwort auf meine Fragen gekauft, trotz eventuellem Verfärbungsproblem.
    Die nun erfolgte Antwort von Sinn hat mich darin bestärkt, die richtige Wahl getroffen zu haben. Ich schwebe nun nicht nur mit einer Uhr dahin, sondern mit einer Uhr einschließlich Serviceversprechen ;)
    Ich würde jedem, der Bedenken bzgl. der Qualität der UX hat raten, sich ebenfalls direkt an Sinn zu wenden.

    Zitat von Varta

    Mein Vertrauen zu Sinn oder Depot wird so nicht gerade gestärkt. Aber ich will fair sein und habe Sinn nun die Gelegenheit gegeben, mir direkt und ohne Umwege mitzuteilen, wie der Stand der Dinge ist...

    Inzwischen wurden mir Timo's Aussagen zum Verfärbungsproblem bestätigt.
    Mein Depot war also etwas voreilig, das Verfärbungsproblem für erledigt zu erklären.

    Was ich noch zu diesem Thema erfuhr:
    - Retouren wg. Verfärbungen sind Einzelfälle, nicht die Regel
    - Es gab eine Charge Öl, die besonders starke Verfärbungen bewirkte
    - Eine deutliche Verfärbung innerhalb des Garantiezeitraums wird auf Kulanz beseitigt
    - Im Rahmen einer ständigen Produktverbesserung werden weiterhin Versuche mit extremen Umwelteinflüssen (UV-Strahlung, Temperatur) durchgeführt.

    Da die UX mit ihren übrigen Eigenschaften m.E. konkurrenzlos ist, hatte ich sie mir bereits vor Sinn's Antwort auf meine Fragen gekauft, trotz eventuellem Verfärbungsproblem.
    Die nun erfolgte Antwort von Sinn hat mich darin bestärkt, die richtige Wahl getroffen zu haben. Ich schwebe nun nicht nur mit einer Uhr dahin, sondern mit einer Uhr einschließlich Serviceversprechen ;)
    Ich würde jedem, der Bedenken bzgl. der Qualität der UX hat raten, sich ebenfalls direkt an Sinn zu wenden.

    Ein Wert von 80000A/m scheint haushaltsüblich zu sein:

    Eine kernlose Spule (also einfach aufgewickelter Draht) mit 1 cm Länge und 100 Windungen würde bei 8 Ampere ein solches Magnetfeld erzeugen. Ein Strom von 8 Ampere kann leicht von einer Batterie geliefert werden.

    Hartferrite, aus denen die meisten Permanentmagneten bestehen, werden mit 125000 - 310000 A/m Koerzitvfeldstärke angegeben und liegen damit deutlich über 80000 A/m.

    Es ist also vermutlich nicht zu empfehlen, einen Permanentmagneten von einem Lautsprecher oder einer Hafttafel an den EZM3 zu halten.

    Siehe auch
    http://de.wikipedia.org/wiki/Magnetische_Feldst%C3%A4rke
    und
    http://www-user.uni-bremen.de/~glab/pdf/permanent.pdf

    Ein Wert von 80000A/m scheint haushaltsüblich zu sein:

    Eine kernlose Spule (also einfach aufgewickelter Draht) mit 1 cm Länge und 100 Windungen würde bei 8 Ampere ein solches Magnetfeld erzeugen. Ein Strom von 8 Ampere kann leicht von einer Batterie geliefert werden.

    Hartferrite, aus denen die meisten Permanentmagneten bestehen, werden mit 125000 - 310000 A/m Koerzitvfeldstärke angegeben und liegen damit deutlich über 80000 A/m.

    Es ist also vermutlich nicht zu empfehlen, einen Permanentmagneten von einem Lautsprecher oder einer Hafttafel an den EZM3 zu halten.

    Siehe auch
    http://de.wikipedia.org/wiki/Magnetische_Feldst%C3%A4rke
    und
    http://www-user.uni-bremen.de/~glab/pdf/permanent.pdf

    Zitat von ICEMAN

    Hat er auch gesagt,ob Sinn dazu öffentlich Stellung beziehen will bzw
    die Neukunden bei interesse an einer UX darauf hinweisen wird?
    Bin gespannt,ob es eine interne Mitteilung geben wird,sollte dieses Problem in Zukunft gelöst worden sein...
    Denn wer diesen thread liest,der will diese Modell doch sicher nicht mehr haben...

    Eine offiziele Stellungnahme wäre nicht schlecht. Ich hatte mein Depot gebeten, bei Sinn nachzufragen, ob das Verfärbungsproblem nun gelöst sei. Die Depotmitarbeiterin sagte mir, dass sie bei Sinn erfahren hätte, dass das Problem mit einem neuen Öl behoben wäre.
    Dann lese ich hier, dass es es lt. Sinn doch noch keine Lösung gibt.

    Mein Vertrauen zu Sinn oder Depot wird so nicht gerade gestärkt. Aber ich will fair sein und habe Sinn nun die Gelegenheit gegeben, mir direkt und ohne Umwege mitzuteilen, wie der Stand der Dinge ist...

    Zitat von ICEMAN

    Hat er auch gesagt,ob Sinn dazu öffentlich Stellung beziehen will bzw
    die Neukunden bei interesse an einer UX darauf hinweisen wird?
    Bin gespannt,ob es eine interne Mitteilung geben wird,sollte dieses Problem in Zukunft gelöst worden sein...
    Denn wer diesen thread liest,der will diese Modell doch sicher nicht mehr haben...

    Eine offiziele Stellungnahme wäre nicht schlecht. Ich hatte mein Depot gebeten, bei Sinn nachzufragen, ob das Verfärbungsproblem nun gelöst sei. Die Depotmitarbeiterin sagte mir, dass sie bei Sinn erfahren hätte, dass das Problem mit einem neuen Öl behoben wäre.
    Dann lese ich hier, dass es es lt. Sinn doch noch keine Lösung gibt.

    Mein Vertrauen zu Sinn oder Depot wird so nicht gerade gestärkt. Aber ich will fair sein und habe Sinn nun die Gelegenheit gegeben, mir direkt und ohne Umwege mitzuteilen, wie der Stand der Dinge ist...

    Zitat von TM

    Soviel vorweg: es gibt derzeit keine hinreichende Begründung bzw. Lösung für das Problem mit der Verfärbung.

    Wenn ich mir die verfügbaren Bilder der Exemplare mit Verfärbungen anschaue, fällt auf, dass der Sekundenzeiger am stärksten betroffen ist und die Indices am wenigsten.

    Für mich wäre eine naheliegende Erklärumng die, dass es sich um eine durch UV-Licht hervorgerufene Reaktion der Leuchtfarbe mit dem Silikonöl handelt.
    Das Öl müsste für UV eine Halbwersdicke im Millimeterbereich haben, sodass ein großer Teil des UV-Lichtes schon absorbiert wurde, wenn es das Zifferblatt erreicht, welches sich so am langsamsten verfärbt.
    Der Sekundenzeiger hätte, da am nächsten am Glas, den geringsten UV-Schutz und verfärbt sich am schnellsten.

    Die Verfärbung dürfte nur auftreten, wenn die Uhr in direktem Sonnenlicht getragen wird. Im Schatten oder hinter Glas, wäre der UV-Anteil bereits zu schwach.

    Falls es so wäre, könnte eine unter dem Glas angebrachte UV-Schutzfolie helfen.

    Aber wie schon angedeutet, alles nur Spekulation. Vielleicht hat dennoch jemand der Betroffen ist Fakten, die diese Theorie erhärten oder entkräften würden.

    Zitat von TM

    Soviel vorweg: es gibt derzeit keine hinreichende Begründung bzw. Lösung für das Problem mit der Verfärbung.

    Wenn ich mir die verfügbaren Bilder der Exemplare mit Verfärbungen anschaue, fällt auf, dass der Sekundenzeiger am stärksten betroffen ist und die Indices am wenigsten.

    Für mich wäre eine naheliegende Erklärumng die, dass es sich um eine durch UV-Licht hervorgerufene Reaktion der Leuchtfarbe mit dem Silikonöl handelt.
    Das Öl müsste für UV eine Halbwersdicke im Millimeterbereich haben, sodass ein großer Teil des UV-Lichtes schon absorbiert wurde, wenn es das Zifferblatt erreicht, welches sich so am langsamsten verfärbt.
    Der Sekundenzeiger hätte, da am nächsten am Glas, den geringsten UV-Schutz und verfärbt sich am schnellsten.

    Die Verfärbung dürfte nur auftreten, wenn die Uhr in direktem Sonnenlicht getragen wird. Im Schatten oder hinter Glas, wäre der UV-Anteil bereits zu schwach.

    Falls es so wäre, könnte eine unter dem Glas angebrachte UV-Schutzfolie helfen.

    Aber wie schon angedeutet, alles nur Spekulation. Vielleicht hat dennoch jemand der Betroffen ist Fakten, die diese Theorie erhärten oder entkräften würden.

    Ich denke, dass sich die Anforderungen an Uhrwerke im Laufe der Zeit kaum geändert haben.
    Früher wie auch heute dürften folgende Kriterien für ein Uhrwerk gelten:
    - ganggenau
    - leicht
    - leise
    - kompakt
    - wartungsarm
    - robust
    - langlebig
    - weiter Temperaturbereich
    - schockresistent
    - druck-/vakuumfest
    - resistent gegen Umwelteinflüsse
    - autonom
    - leicht einzustellen
    - günstig
    - ästhetisch
    - vorzeigbar
    - überlegen
    - zuverlässig
    - komfortabel
    - informativ

    Diese Kriterien dürften je Nutzungsprofil unterschiedliche Gewichte haben, wobei die Hauptfunktion eines Uhrwerks meistens die genaue Anzeige der Zeit sein dürfte.

    Eine Quarzuhr kann durchaus einen hohen mechanischen Anteil haben, z.B. eine analoge Quarzuhr, die durch elektrisch gespeicherte Bewegungsenergie angetrieben wird, daher sehe ich die Grenze zwischen Quarzuhr und mechanischer Uhr nicht so eng.

    Was sich mir nicht erschließt, ist die Faszination für in Massen produzierte mechanische ETA Uhrwerke von der Stange, die gerne verbaut werden. Hier sehe ich nicht mal einen Nostalgiewert. Ok, es ist mechanisch, aber hier fehlt mir wirklich der Reiz des Besonderen.

    Was ich bedaure ist eine gewisse Ignoranz gegebüber den möglichen Finessen elektronischer Uhrwerke. Hier scheint es kaum Interesse für das Besondere zu geben, ich nenne da mal:
    - Energieversorgung (Solar, Kinetic, Temperatur, Batteriearten bis Atombatterie)
    - Zeitbasis (Quarz, XTC)
    - Gangjustierung (mechanisch, rechnerisch)
    - Synchronisierung (manuell, proprietär, Funk, GPS)
    - Komfortfunktionen (Zeitzonen, Alarme, Umstellung Sommer/Winterzeit)

    Insgesamt dürfte die bereits eingetretene Perfektionierung von Uhrwerken jedoch zu einer geringeren Bedeutung für den Gesamtnutzen einer Uhr geführt haben.

    Ich denke, dass sich die Anforderungen an Uhrwerke im Laufe der Zeit kaum geändert haben.
    Früher wie auch heute dürften folgende Kriterien für ein Uhrwerk gelten:
    - ganggenau
    - leicht
    - leise
    - kompakt
    - wartungsarm
    - robust
    - langlebig
    - weiter Temperaturbereich
    - schockresistent
    - druck-/vakuumfest
    - resistent gegen Umwelteinflüsse
    - autonom
    - leicht einzustellen
    - günstig
    - ästhetisch
    - vorzeigbar
    - überlegen
    - zuverlässig
    - komfortabel
    - informativ

    Diese Kriterien dürften je Nutzungsprofil unterschiedliche Gewichte haben, wobei die Hauptfunktion eines Uhrwerks meistens die genaue Anzeige der Zeit sein dürfte.

    Eine Quarzuhr kann durchaus einen hohen mechanischen Anteil haben, z.B. eine analoge Quarzuhr, die durch elektrisch gespeicherte Bewegungsenergie angetrieben wird, daher sehe ich die Grenze zwischen Quarzuhr und mechanischer Uhr nicht so eng.

    Was sich mir nicht erschließt, ist die Faszination für in Massen produzierte mechanische ETA Uhrwerke von der Stange, die gerne verbaut werden. Hier sehe ich nicht mal einen Nostalgiewert. Ok, es ist mechanisch, aber hier fehlt mir wirklich der Reiz des Besonderen.

    Was ich bedaure ist eine gewisse Ignoranz gegebüber den möglichen Finessen elektronischer Uhrwerke. Hier scheint es kaum Interesse für das Besondere zu geben, ich nenne da mal:
    - Energieversorgung (Solar, Kinetic, Temperatur, Batteriearten bis Atombatterie)
    - Zeitbasis (Quarz, XTC)
    - Gangjustierung (mechanisch, rechnerisch)
    - Synchronisierung (manuell, proprietär, Funk, GPS)
    - Komfortfunktionen (Zeitzonen, Alarme, Umstellung Sommer/Winterzeit)

    Insgesamt dürfte die bereits eingetretene Perfektionierung von Uhrwerken jedoch zu einer geringeren Bedeutung für den Gesamtnutzen einer Uhr geführt haben.