Beiträge von Baumaxe
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Eine Uhr mit einem Sellita SW200 für 4.950 Euro ist ein No Go, Abzocke und vollkommen überteuert! Einspruch Euer Ehren! Aber alles der Reihe nach.
Als Wirtschaftsingenieur hat Matthias Kieser sich vor Jahren in den Kopf gesetzt, sich seine Traumuhr zu bauen. Eine Uhrenmarke zu gründen war zu diesem Zeitpunkt nicht Teil des anspruchsvollen Plans. Aber wie sollte sie aussehen, die perfekte Uhr. Mit einer gewissen Begeisterung für Bionik schaute sich Matthias in diesem Bereich um, und bliebt letztlich an der Libelle hängen:
Ein Tier, das seine lebenswichtigen Bereiche durch ein Exoskelett schützt, Leichte, Skelletierte Flügel hat, in sehr vielen, changieren Farben zu finden ist. Zudem ist die Libelle in ihrem Lebensraum sehr robust, und das trotz ihres ausgesprochen geringen Gewichtes.
Lässt sich das in eine Uhr übersetzen?
Ja.
Mit der Tragwerk hat Kieser Design bereits gezeigt, wie es geht und mit der Tragwerk 2.0 diesen Gedanken konsequent weitergedacht. Das Exoskelett trägt und schützt den Uhrenkopf, lässt sich aber bei Bedarf vom Uhrenkopf demontieren. Die Wabenstruktur des Ziffernblattes greift fie Facettenaugen der Libelle auf, die durch Anodisieren erzeugten Farben spiegeln die Farbvielfalt der vielen Libellenarten wieder.
So weit, so schön, so vielen wahrscheinlich keine 4.950 Euro wert.
Matthias Kieser wollte nicht nur eine Uhr für sich, er wollte auch keine Kompromisse eingehen. Daher hier eine Liste, die aufzeigt, wie er sich das Leben als dann doch gegründete Uhrenmarke durch seinen perfektionistischen Ansatz schwer macht:
- Das patentierte Exoskelett und die Dornschließe werden von einem externen Anbieter in Titan Grad 5 im 3-D -Druck Verfahren hergestellt. Die komplette weitere Bearbeitung erfolgt durch eine Goldschmiedin im Hause Kieser Design. Hierbei werden bei allen Oberflächen, die mit der Haus in Berührung kommen können, die Oberflächen geglättet, die Kanten angliert und anschließend wird alles per Hand sandgestrahlt. Flächen, die keinen Hautkontakt haben, werden nur teilweise geglättet, um durch die etwas rauere Oberfläche den Bezug zum Entstehungsprozess zu erhalten.
- Das Titan Grad 5 Gehäuse sowie der Titan Grad 5 Boden werden im Hause Kieser Design gefertigt (CNC Fräse), geglättet sowie mit der Hand sandgestrahlt. Der Boden erhält seine farbige Gestaltung durch ein mehrstufiges Verfahren: Glätten, gravieren, anodisieren, schleifen.
- Das Titan Grad 5 Zifferblatt mit seinen über 250 einzeln eingefrästen Waben wird im Hause Kieser Design hergestellt und in der entsprechenden Farbe anodosiert. Der dadurch entstehende Effekt erzeugt eine hoch interessante Dreidimensionalität des Zifferblattes.
- Die 6-eckige Krone (schaut mal, wie viele 6-eckige Kronen es so gibt) aus Titan Grad 5 wird -natürlich- auch in Haus gefertigt.
- Zeiger (Stahl) und Indizes (Titan Grad 2) werden ebenfalls im Hause Kieser Design gefertigt.
- Leuchtmasse Super-LumiNova X1 sowie ein entspiegeltes Saphirglas komplettieren das Paket.
Alle Uhren entstehen mit extrem viel Handarbeit im Haus Kieser Design in Kleinstserien von 25 Stück.
Angesichts des sehr hohen Anteils and Handarbeit, insbesondere bei dem widerspenstiges Material Titan Grad 5, der Einzigartigkeit der Konstruktion sowie der strengen Limitierung finde ich den Preis nicht nur angemessen, sondern beinahe schon günstig. Eine Uhr besteht eben aus wesentlich mehr als nur dem Uhrwerk.
Zahlen, Daten und Fakten kompakt:
Limitierte Kleinserie aus 25 handgefertigten Uhren.
Mechanisches Automatik-Uhrwerk:
Modell: KD21-01 auf Basis des SW200 mit “Kieser Design” Gravur auf dem Rotor
Finissage: aufwendig nach unseren Vorgaben dekoriert
Aufzug: automatisch
Frequenz: 4 Hz
Gangreserve: 38 StundenPatentiertes Titan-Gehäuse:
Form: Exoskelett mit Innengehäuse
Material: Titan Grade 5
Wasserdichtigkeit: 100 m / 10 bar
Durchmesser: 42,0 mm
Lug-to-Lug: 43,0 mm
Höhe: 11,2 mm
Glas: Saphirglas, entspiegelt
Boden: Titan Grade 5, aufwendig graviert mit Kieser Design Libelle
Krone: verschraubt, Titan Grade 5 mit Libellen-GravurUnverwechselbares Zifferblatt:
Material: Titan Grade 5
Finish: Anodisiertes Titan, Grade 5 mit über 250 eingravierten Waben
Zeiger: Edelstahl
Indizes: Titan Grade 2, von Hand finissiert
Leuchtmasse: Super-LumiNova Grade X1 für höchste LeuchtkraftStrapazierfähiges Kautschukband:
Material: FKM in dunkelblau
Design: integrierte Bandanstöße, Waben-Design auf der Innenseite für gute Durchlüftung
Federstege: Integriertes Schnellwechsel-Bandsystem für noch zügigeren Bandwechsel
Schließe: Titan Grade 5 -
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In meinem ersten Auto (Talbot Horizon) waren die Boxen mit Flügelmuttern auf die Ablage geschraubt mit je 10 Meter Kabel dran. Boxen losgeschraubt, Kabel ausgerollt und Boxen breit aufgestellt, Motor an und Freiluft-Disko wo immer wir wollten …
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Kassetten waren mega, und 1 Urlaub im Auto in Südfrankreich im August, und nach 3 Tagen hattest Du ganz andere Lieder auf dem Band

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Herr Maybach bekommt die gleichen Fragen gestellt wie alle Gäste dieser Staffel von 15+5.
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Ich habe mir vor ein paar Tagen eine Playlist erstellt, die aktuell hoch und runter dudelt:
R.E.M,
REO Speedwagon
Emerson, Lake and Palmer
Fleetwood Mac
Glass Tiger
Tom Petty & The Heartbrakers
Mr. Big
Styx
Saga
Bob Seger & The Silver Bullet Band
Bachman-Turner Overdrive
Boston
Tears for Fears
10CC
Roxy Music
The Cars
Spin Doctors
Supertramp
Jeweils Lieder, die so gut wie nie im Radio kommen, von denen ich aber denke, dass sie jeder kennt.
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Früher gab’s das Stone Age, heute gibt’s das Bone „eitsch“
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Volltreffer. Nachdem ich bei vielen Neuvorstellungen von Sinn nicht so richtig begeistert war, finde ich diese neue 544 einfach nur saugeil. Für mich ein absoluter Volltreffer und eine wunderbare Sinn, die sowohl die klassischen Gene von Sinn als auch ein modernes Design kombiniert.
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Ich mache hier ja ausgesprochen selten Werbung für eigene Videos. Aber ich denke, dieses könnte der ein oder anderen wirklich interessieren. Ich habe im Rahmen eines Formates 15+5 ein Gespräch mit Christof Maybach geführt.
Herr Maybach, macht Geld frei?
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Ich bin sehr froh, dass nicht jeder alle meine Uhren mag, und ich mag auch nicht alle anderen. Ich finde, beides kann man sagen, es kommt nur darauf an, wie man es sagt.
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Wenn das Herstellungsjahr angegeben wird, würde ich gerne wissen, woher der Verkäufer das weiß. Das steht in aller Regel weder auf der Garantiekarte noch auf der Rechnung.
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Das kann viele Gründe haben.
Manchmal ist die Garantiekarte nicht ausgefüllt, so dass kein Datum drin steht. Oder aber in der Garantiekarte steht Januar, dann kann es auch sein, dass die Uhr im November oder Dezember produziert wurde. Das Herstellungsjahr kann ich auch bei vielen meiner Uhren nicht mit Sicherheit sagen. Ich kann sagen, wann sie das erste Mal verkauft wurden.
Es gibt wenige Uhren, wie zum Beispiel Seiko, bei denen man anhand der Seriennummer tatsächlich feststellen kann, wann genau sie hergestellt wurden.
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Eimer 9 ist der einzige, der überhaupt voll wird ...
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Hab die Uhren gestern beide live gesehen. Richtig gute Uhren, mir aber für das gebotene trotzdem zu teuer.
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Meine Meinung zu den Schrauben:
Im Luxussegment bilden sich Preise nicht primär auf Kostenbasis, sondern auf der Zahlungbereitschaft der Kunden. Ich kann es gut nachvollziehen, dass eine kostenlos versendete Ersatzschraube den Kunden leichter an die Marke bindet, als als die vielleicht als kleinkariert empfundene Berechnung. Zumal sicherlich die Anzahl der benötigten Schrauben sehr überschaubar ist. Ich habe zum Beispiel in 15 Jahren mit über 30 Sinns die gekommen und gegangen sind noch keine einzige gebraucht.
Die Frage, die sich mir stellt, ist nicht kann / darf man das so machen, sondern muss man das so machen. Wie sieht es denn aus, wenn ich die Schraube bei Sinn abhole und einen Mitarbeiter persönlich „belege“ und eine Rechnung bekomme, einen Kaffe trinke und ein Schokoherz esse - Servicepauschale? -
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1 von 4 sind eine Fehlerquote von 25%. Damit liegst Du wahrscheinlich signifikant über dem Durchschnitt …