In den Auslagen der Juweliere finden sich auch Luxusuhren. (Archivbild) © Uli Deck/dpa
Es ist wohl im wörtlichen Sinne ein Luxusproblem: Der Uhrenmarkt ist im Wandel. Manche Exemplare sind nicht mehr so heiß begehrt wie noch vor wenigen Jahren. Für Interessierte heißt das: Wer in den Tagen nach Weihnachten Geldgeschenke oder Gutscheine in einen kostbaren Zeitmesser ummünzen will, findet in so mancher Auslage ein reichhaltiges Angebot. Der Hype lässt nach - und mit ihm einige Preise.
Klar, es kann immer noch um hohe vier- bis fünfstellige Summen gehen. Aber an Luxusuhren kommt man mitunter heute schneller als noch vor ein paar Jahren, wie Branchenkenner feststellen. So sagt der Hauptgeschäftsführer des Bundesverbands Schmuck-, Uhren, Silberwaren und verwandte Industrien (BVSU), Guido Grohmann: «Die Wartezeit ist heute deutlich kürzer.»
Ähnlich äußert sich Frank Michael Müller, der mit seinem Unternehmen Responsio regelmäßig einen «Uhren-Monitor» erstellt.
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