Liebe Leute,
es lag mir fern eine Diskussion 'anzuzetteln', die das Thema Ad Absurdum führt. Sollte das so aufgefaßt werden, dann tut es mir aufrichtig leid!
Nichtsdestotrotz beschleicht mich das Gefühl, dass sich bei dem Einen oder Anderen nun doch Ernüchterung einstellt und geneigt ist die Umstände zu relativieren; das ist menschlich und ganz normal.
@ Tempus
ich bin mir nicht ganz so sicher ob Menschen, die ihre Zeitmesser unter der Lupe betrachten, sich zwangsläufig mit dem Gedanken anfreunden müssen, dass sie etwas "an der Waffel" haben müssten. Nochmals: Das Elektronen-Mikroskop wurde gleich anfangs kategorisch ausgeschlossen.
Das ist unnsinig und wird wohl von keinem hier in Abrede gestellt. Jedoch die Vermutung zu äußern, dass es Leuten, die mit einer Uhrmacher-Lupe (10x) ihre Uhren kontrollieren, an mangeldem Wissen im Bereich der Physik und Chemie fehle, halte ich schon für gewagt. Uns ist allen bewußt das es Toleranzen gibt. Aber genauso gibt es Leute denen bewußt ist, dass es durchaus, und dies eben nicht gerade selten, Fertigungen gibt, bei denen zumindest ein großes Fragezeichen (?) nach der Frage des Toleranzbereiches zu setzen ist. Ein Uhrmacher arbeitet beim Setzen der Zeiger eben mit dieser bereits erwähnten Uhrmacher-Lupe und ist durchaus in der Lage im Vorfeld zu sehen, welche Güte er da verbaut. Das es herbe Unterschiede gibt ist nun hinglänglich bekannt
und dürfte wohl nicht ernsthaft angezweifelt werden.
Sicherlich muß schlußendlich ein jeder für sich selbst entscheiden, wie er mit den Umständen umgehen mag. Dazu gibt es hier ja schon mehrere Wortmeldungen.
In diesem Sinne: Ich wollte keinem zu nahe treten bleibe jedoch bei meiner persönlichen Meinung, dass die Streuung, gerade im Hinblick auf das größtenteils angestrebte Niveau, zu groß ist.