Frank: Was Deine Aussage "Das fototechnische Know-How ist vorausgesetzt." angeht, so kann ich Dir da leider nur teilweise zustimmen, weil ich zwar grundsätzlich der Aussage zustimme, dass ein hohes Maß an technischer Güte eine Grundvoraussetzung ist, damit es bei einem Foto nicht schon an technischen Unzulänglichkeiten scheitert. Ich habe hier aber leider schon genügend Fotos gesehen, die ich von der Bildgestaltung her gerne in einem Kalender gesehen hätte, die aber aus eben jenen technischen Gründen (falsch belichtet, unscharf, verwackelt) unbrauchbar waren.
Heutzutage ist Fototechnik doch kein Hexenwerk mehr: Autofokus, eine Vielzahl von Programmen an der Kamera und nicht zuletzt die Digitaltechnik mit sofortiger Überprüfung des Fotos an der Kamera minimieren den Ausschuß doch erheblich. Von digitaler Nachbearbeitung ganz zu schweigen. Mensch, was war das früher für ein zeitaufwendiger & teurer Akt! Momentan bin ich ausstattungsmäßig sicher nicht weit vorne mit einer CANON 10D und einer NIKON P5000. Aber die kompakte (jüngere) NIKON macht bereits Wahnsinnsfotos. Dass eine Handykamera ungeeignet ist, großformatige Kalenderfotos zu produzieren dürfte wohl jedem klar sein.
Ansonsten bist Du, wie schon gesagt, herzlich eingeladen, einfach mal ein paar Deiner Fotos zu zeigen, anhand derer wir erkennen können, wie technisch gut (das setzen wir beide ja übereinstimmend voraus) und gestalterisch gut Deine Aufnahmen sind.
Tse, tse, tse. Einladung No. 2, schon wieder
.
Du kannst mir glauben, ich habe 1. genügend fotografische Erfahrung, um nicht nur die technische Qualität, sondern auch die Bildgestaltung sachlich bewerten zu können
Sachlichkeit & Perfektion, dass isses doch gerade, was hier für mich Kalender-Revoluzzer zuviel vorhanden ist. Beides symbolisiert Langeweile.
Also wie schon gesagt: Du bis herzlich eingeladen, Dich mit Deinen Fotos zu beteiligen. Oder auch: hic Rhodus, hic salta!
Einladung No. 3 - sogar in roter Fettschrift & mit Lateinverstärker
. Jetzt höre mir bitte auf mit den vielen Einladungen. So oft werde ich ja noch nicht mal zu Weihnachtsfeiern eingeladen. Wäre ich eine Frau, würde ich mich geschmeichelt fühlen
. Und diese Arztsprache beherrsche ich schon gar nicht, besitze nur das kleine ASTERIX-Latinum
- alter Angeber
! Eigentlich hatte ich mich gerade erst an die Rolle der unkenden Eminenz gewöhnt, die passiv gutgemeinte Ratschläge verteilt
. Aber Spaß beiseite, auch auf die Gefahr hin, dass Du Deinen Single Malt vor Schreck versprühst:
Das rabenschwarze, unterbelichtete Foto des UX-Deckels in Post #114, wäre mein erster Bildvorschlag. Es symbolisert mit dem Membranboden ein Stück starke SINN-Technik und gibt Unwissenden (und davon gibt es reichlich) einen Einblick in die phänomenalen Leistungsdaten dieser Uhr. Dieses Foto - oh Gott es beinhaltet Unschärfen (
!) - wäre mein zweiter Vorschlag. Das liefere ich Euch auch mit einem scharfen SINN-Schriftzug, sofern Interesse daran bestehen sollte:
Im Forum wurde User ICEMAN doch mal für seinen "Beitrag des Jahres" ausgezeichnet, in welchem er eine UX tiefgefroren hatte. Existieren aus diesem Experiment evtl. noch geeignete Fotos? Im WL-Forum hatte das auch mal jemand mit einer U1000 S praktiziert. Freilich können wir diese Fotos nicht verwenden, es wären ein paar darunter, die das Zeug für ein Kalenderfoto hätten (nur als Beispiel): http://www.watchlounge.com/wbb3/wl/watch-…n/45031-u1000s/
Oben hatte ich dazu animiert ein paar Shots durch den Glasboden auf die Uhrwerke zu machen. Das muß imo nicht unbedingt ein LEMANIA-Handaufzugswerk sein. Auch ein VALJOUX-Automatikwerk mit SINN-Logo auf dem Rotor wäre meines Erachtens ein gutes Motiv ;).
Es grüßt die Petition: "Mehr Abwechselung fürn' Kalender"
!
wohl immer ein Jahr hinter uns bleiben.