Teil 1: Tschernobyl, Prypjat, Kiew,....

  • Tschernobyl - In der 30 km Sperrzone:
    ...die Fahrt, der 30 km Kontrollübergang, die Denkmäler und die Unterkunft samt Mittagessen...

    Die größte Radarantenne u. ein kleiner Kindergarten:
    ...Woodpecker/ Duga 3 - ehemalig strenggeheimes Objekt der UdSSR (über 750 m lang und 150 m hoch). Ein niedlicher Kindergarten mit Krabbelstube ein paar Kilometer weiter...

    Vor dem Tschernobyl Reaktor 4 und im Kühlturm:
    ...weiter die ehemalige Fischzucht und die riesigen bis zu 2 m großen Catfishe...


    Einmal editiert, zuletzt von Robert (19. Juni 2014 um 10:58)

  • Hallo Robert,

    wenn ich dich nicht persönlich kennen würde, hätte ich jetzt geschrieben, dass Du doch wohl total lebensmüde sein musst, Dich an einen solchen Ort zu begeben.

    Zu schreiben, dass die Fotos "schön" sind, wäre angesichts dessen, was sie darstellen und woran sie erinnern, wohl völlig unangemessen, aber beeindruckend und zugleich erschütternd sind sie auf jeden Fall.

    Aber jetzt mal ganz ehrlich: Was hat Dich in die Ukraine getrieben? Ein Ferienparadies ist das Land z. Z. ohnehin nicht, eher das Gegenteil, und Tschernobyl und Umgebung sind mit dem Titel eines Romans von Alexander Solschenizyn wohl treffend beschrieben: "Der erste Kreis der Hölle."

  • Hallo Robert,


    die Bilder gefallen mir extrem gut, als Mahnung an dieses schlimme Ereignis - besonders Teil II.

    Ich mach ja auch viel Scheiß mit, aber ob ich da hin gefahren wäre.... ??

    Danke fürs Mitnehmen!

    Liebe Grüße

    :alexhai:


    Alex

    Alles bleibt gut

  • Hallo Olaf,
    Hallo Alex,

    eigentlich durch das Fotografieren.
    Mir kam es in den Sinn, als ich mal ein altes und großes Fabrikgelände fotografiert hatte. Da kam mir der Gedanke, "wie Tschernobyl".
    Und da war die Idee da.

    Ich habe mich reichlich informiert und vorbereitet. Durch die momentane Lage dort, ist es zudem sehr günstig.
    Die Sicherheit in Kiew, wie auch in der Stadt ist sicher. Überall und am jedem Eck Polizei. Ich kam mir zur keiner Zeit unsicher vor.
    Im Süden oder dem Osten des Landes ist es was anderes.

    Ich hatte mein eigenes Messgerät von der Arbeit dabei und zudem gute und erfahrene Führer. Man sollte aufpassen nichts anzufassen und sich an bestimmten Hotspots nicht länger aufhalten. In Prypjat waren die Werte teilweise mit 0,13ySi niedriger, als bei mir daheim.

    Ich hatte mich für http://www.ukrainianweb.com/chernobyl_ukraine.htm entschieden, die dies über die Tschernobyl- Behörde organisiert und Erfahrung in diesem Gebiet hat.


    VG

    Robert

  • Vielen Dank für die beeindruckenden Bilder.

    Tschernobyl war seit je her ein Thema, dass mich sehr interessiert hat, ich habe viel zu dem Thema gelesen und - auch wenn dieser Wunsch verständlicherweise bei vielen auf Unverständnis stösst - ich würde mir das auch gerne einmal ansehen.

    Dieses Ereignis markiert den Anfang vom Ende des Atomzeitalters, irgendwie auch den Anfang vom Ende der Sowjetunion, ein sehr bedeutsamer Ort für die gesamte Menschheit, sicher nicht nur ein Mekka für Katastrophentouristen, wie gerne behauptet wird.

    Ob ich mich allerdings momentan in die Ukraine trauen würde...

    Grüsse
    Boris

  • Sehr beindruckende Bilder. Ohne Worte, ohne Erklärung ist die Wirkung wirklich beindruckend.

    Wer weiß, welche Schicksale sich hinter den Bildern verbergen, die Kombination Reaktor-Katastrophe und Kinder verstärkt die Dramatik ungemein.

    Für mich bleiben am Ende nur 2 Optionen: Entweder als Mahnmal ausbauen oder alles Hochsprengen um zu Vergessen.

    Gruß

    AndiS

    Alles hat seine Zeit.

  • Ich habe die Tage erst mit einem Freund drüber gesprochen, ob wir das nicht mal auf die Reiseliste setzen sollen - deshalb ganz besonderen Dank für die Inspiration :)

  • Puh, harte Bilder...

    Und auch tolle Bilder !!


    Ganz schön erschreckend !


    Herzlichen Dank für´s Mitnehmen !!


    BTW: Hoffentlich holt keiner mal die dicken Fische da raus und verkauft die irgendwo...

    Viele Grüße, Daniel

  • Seit Ewigkeiten hab ich hier nichts mehr geschrieben, nur gelegentlich reingelesen, aber die Fotos kann ich gar nicht kommentarlos betrachten.

    Sehr, sehr beindruckend, Robert.
    Durch solche Bilder wird einem wieder mal bewusst, wie zerbrechlich unsere technisierte Zivilisation ist.
    Gut, dass Du sie auch hier zeigst.

    Gruß

    Christopher

  • Hallo Christopher,

    ich danke Dir vielmals und freut mich sehr das Dir die Fotos gefallen. :hatoff:

    Ja, dies wird einem dort oder beim Betrachten der Bilder bewusst. Man ist schockiert, berührt und zugleich fasziniert, wie sich die Natur und die Tiere dort wieder ihren Platz erobern.


    Schönen Abend und viele Grüße

    Robert

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