Einfach mal durchlesen und staunen. Hier ist etwas beschrieben, was mich sehr stark an die DIAPAL-Technik von SINN erinnert (keine Schmierstoffe in der Hemmung erforderlich):
Schweizer Ankerhemmung, neu erfunden
-
HappyDay989 -
29. Februar 2008 um 23:15
-
-
Der Bericht ist von 2005, scheint also noch kein industrieller Durchbruch gewesen zu sein.
-
Interessant, was aus der Technik in den letzten 3 Jahren geworden ist...
-
Die Technik wird aktuell von Moser & Cie eingesetzt:
http://www.h-moser.com/ -
Habe ich gelesen, Olaf. In der Tat erstaunlich, Sinn macht Diamanten an den Anker und Moser "härtet" die Hemmung. Eine Kombination wäre wohl sinnvoll.
Es gibt übrigenz von Jaeger le Coultre eine Uhr die VOLLSTÄNDIG ohne Schmiermittel auskommt (Master Compressor Extreme LAB) für 250.000 Euro.
Das Geld hätte man besser in einen Automotor der vollkommen ohne Schmiermittel auskommt gesteckt und ihn "Frauenmotor" nennen sollen.
Einen Käufer kenne ich schon. -
Oh ja - ich sag nur: "Kannste ´mal gucken, der macht so komische Geräusche". Das muss man erstmal hinkriegen, dass der Messstab trocken wie die Sahara ist und die Karre trotzdem noch fährt. Kompliment an VW, die Motoren sind Frauen-tauglich....

Ach und übrigens: Karlsruhe rules!

-
Zitat von Chronometres
Habe ich gelesen, Olaf. In der Tat erstaunlich, Sinn macht Diamanten an den Anker und Moser "härtet" die Hemmung. Eine Kombination wäre wohl sinnvoll.
Wenn allerdings extrem harte Materialien aufeinandertreffen, dann gibt's wieder Probleme mit dem Reibungswiderstand. Dann hat man zwar keinerlei Verschleiß, aber eben auch keinen Antrieb mehr.
Und diesen Nachteil könnte man wieder nur durch Schmierstoffe kompensieren, womit man wieder am Anfang des Problems stünde. -
Zitat von HappyDay989
Wenn allerdings extrem harte Materialien aufeinandertreffen, dann gibt's wieder Probleme mit dem Reibungswiderstand. Dann hat man zwar keinerlei Verschleiß, aber eben auch keinen Antrieb mehr.
Und diesen Nachteil könnte man wieder nur durch Schmierstoffe kompensieren, womit man wieder am Anfang des Problems stünde.Hallo Olaf! Könntest Du diesen Zusammenhang - harte Materialien kein Antrieb mehr einem Nicht-Ingenieur wie mir ein bisschen ausführlicher erklären? :newb:
-
Hallo Leute,
habt Ihr das Großdatum der Moser-Uhren beachtet? Auf einer der Seiten sieht man ein Holzmodell davon mit zwei übereinanderliegenden Datumsscheiben: Die obere mit 1 bis 15 und einem Fenster, durch das man danach die Zahlen 16 bis 31 der unteren Scheibe sieht. Find ich genial!
@ Joe_Martini:
Was Olaf wahrscheinlich meint, ist der Konflikt zwischen Härte und Zähigkeit. Harte Teile sind in der Regel spröde und brechen leicht, dagegen sind zähe und elastische Teile leider meistens nicht hart und verschleißen dafür leichter. Man versucht daher, z.B. bei Zahnrädern, eine harte Oberfläche bei zähem Grundwerkstoff zu erreichen. Die praktische Grenze ist dabei die Pittingbildung oder auch Eierschaleneffekt (s. Sinn-Katalog).
Entschuldigung, Olaf!Schöne Grüße!
-
Jetzt mitmachen!
Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!