UX: Neuer Membranboden für die Wasserdichtigkeit ein Rückschritt?

  • Hallo und Gruß an die Forumsgemeinde!

    Meine Frage: Bei der UX wurden die Kinderkrankheiten (verfärbende Superluninova) mittels dem Ölwechsel sowie die Bläschen mittels dem Membranboden beseitigt.

    Jetzt kann ich mir aber nicht vorstellen, dass die Uhr trotz Membranboden noch immer solche Tieftaucheigenschaften hat wie ohne Membranboden.

    Bei einem Test ohne Membranboden wurde ja schon festgestellt, dass das Vakuumröhrchen zwischen 6.000m und 8.000m durch den vorherschenden Druck zerbricht, obwohl die Uhr noch Wasserdicht bleibt.

    Da bei 6.000m Tiefe schon 600bar anliegen ist es klar, dass sich das Gehäuse trotz der Ölfüllung etwas verformt. Das wird ja auch der Grund sein warum das Rörhrchen bei dem Test geplatzt ist.

    Mit dem neuen Membranboden wird der Druck im inneren des Gehäuses bei bei weit weniger Tiefe höher sein als mit dem alten Boden.

    Also müsste das Röhrchen schon wesentlich früher zerbrechen. Es hängt wohl vom möglichen Hub der Membran ab ob nicht noch andere Teile des Werkes zerbrechen.

    Aber die wichtigere Frage: Kann der neue Membranboden Drücke von über 1.000bar überhaupt standhalten?

    Ohne die genaue Konstruktion zu kennenist es unvorstellbar für mich, dass ein Membranboden die mechanischen Eigenschaften besitzt um das Gehäuse (trotz der Ölfüllung) bis in 11.000m Tiefe, das wären 1.100bar Wasserdicht zu halten.

  • :rolleyes: ^
    Das ist doch der Witz da dran. Der Boden ist flexibel und sorgt dafür das
    Innendruck=Außendruck ist. der Druck wird im Prinzip vom Öl abgefangen,
    das ,wie Wasser, nahezu nicht zu komprimieren ist.
    Das Ding was irgendwann schlapp macht ist ein elektronisches Bauteil, das logischerweise
    nicht mit Öl gefüllt ist; aber trotzdem immernoch ne ganze Menge verträgt weil es so klein
    ist und deshalb nicht viel Kraft darauf wirkt.

    Die 757 kostet 575 Tage Nicht-Rauchen

  • Bei einem Test ohne Membranboden wurde ja schon festgestellt, dass das Vakuumröhrchen zwischen 6.000m und 8.000m durch den vorherschenden Druck zerbricht, obwohl die Uhr noch Wasserdicht bleibt.

    Hallo und willkommen im Forum !!!

    Wie Robitobi schon schreibt ist der Druck im Innern genau so groß wie außerhalb der Uhr. Daher verformt sich das Gehäuse auch nicht. Der Membranboden hat die Funktion, sich nach außen zu wölben wenn die Temperatur das Öl ausdehnen läßt und sich nach innen zu wölben wenn sich das Öl durch niedrige Temperaturen zusammenzieht. Ohne Menbranboden würde die Uhr bei Wärme platzen. Die "alte" Version hatte ebenfalls einen Membranboden. Ebenso wie die Vorgängeruhr, der EZM 2 (ich trag ihn gerade). Von einem "neuen" Membranboden wurde nur gesprochen, weil das neue Öl eine andere Viskosität hat und noch geringere Toleranzen am Boden und an den Dichtungen nötig sind, damit es nicht austreten kann.

    An dem Druck auf das Quarzröhrchen, das dann irgendwann zerdrückt wird ändern die Neuerungen garnichts.

    Mein EZM2 läuft seit 6 Jahren übrigens prima. Er war in Steinbrüchen klettern, war Fallschirmspringen und hunderte Male im Meer (ohne danach mit Süßwasser abgespült zu werden etc.) Ich bin nach wie vor von dem System sehr überzeugt. Nur meine Zeiger sind schon etwas gelb geworden.

    Viele Grüße, Daniel

  • Spongehead

    :thumbup: :thumbup: :thumbup:

    Dann bin ich mal dafür,dass wir bald ein paar richtig schöne Bilder von Deinem EZM 2 in der Galerie finden . ;)

    bis später... ICEMAN

    ...bekennende Poliertuchmuschi... :o:

  • Naja, für die Galerie muß ich noch mal ein paar nette Bilder machen. Nen Eindruck über den Status des Vergilbens beim EZM2 gibt dies alte Bildchen aber ganz gut wieder.

    Viele Grüße, Daniel

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