Beiträge von Christian_60

    O.T.:

    Also, ich hab‘ mal die BEVA gefragt: Sie meinte, sie
    würde nicht im Traum dran denken, sich so ein
    Plastikteil an die Handtasche zu hängen.
    (Wobei, sie ist ja nun auch keine Inflünzerin.)

    Aber ich hätt‘ vielleicht doch noch eine Verwendung dafür:ich hau mich wech!

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    (montiertes Bild, Uhr nicht massstäblich)

    Gruss

    Christian :hatoff:

    Wenn ich mir eine Stowa für einen solchen Preis kaufen
    wollte (wäre für mich aufgrund meiner gut
    gefüllten Uhrenschatulle ja ein reiner „Lustkauf“),
    würde ich auch das „bessere“ Werk drin haben
    wollen. Vielleicht glaubt man, auf diese Art Kunden erreichen
    zu können, denen die technischen Unterschiede des Antriebs
    egal oder nicht wichtig genug sind, um für eine höhere
    Qualitätsstufe des Werks einen Aufpreis zu zahlen.
    Ob das für eine Uhr, die ja ein reines Luxusobjekt darstellt
    (Nichtuhrenaffine haben ja ihr Handy zur Zeitanzeige und auch
    für einen niedrigen dreistelligen Eurobetrag bekommt man
    Uhren, die die Zeit nicht schlechter anzeigen als eine solche Stowa)
    sinnvoll ist, bezweifle ich.
    Erinnert mich so ein bisschen an Autohersteller, die mit dem
    Basispreis ihrer Fahrzeuge werben, die dann halt „nakkich“ und
    mit dem kleinsten Motörchen ausgestattet sind.

    Gruss

    Christian :hatoff:


    Nick Hayek landet mit der Royal Pop einen Coup

    Zwei Jahre lang arbeitete Swatch mit Audemars Piguet im Geheimen an einer gemeinsamen Uhr

    Andrea Martel

    Nick Hayek wirkte am Dienstag an der Generalversammlung der Swatch Group fast ein wenig erleichtert. Die Versammlung war zwar vom erneuten Versuch eines US-Investors geprägt, in den Verwaltungsrat einzuziehen. Doch während seine Schwester Nayla als Verwaltungsratspräsidentin durch die Traktanden führte, sprach Nick Hayek über etwas, das ihm sichtlich Freude machte: eine Uhr, über die bis dahin offiziell kaum jemand etwas wusste – die Royal Pop.

    Zwei Jahre lang habe man an dieser Uhr gearbeitet, sagte der Konzernchef. Swatch übersetzt mit ihr die Designsprache der Royal Oak von Audemars Piguet (AP) – einer der gefragtesten Luxusuhren der Welt – in eine farbige Pop-Art-Variante.

    Beteiligt gewesen seien auf Swatch-Seite Leute aus Forschung und Entwicklung, aus den Fabriken und aus weiteren Bereichen der Gruppe; am Ende mehr als tausend Personen. Acht Patente seien deponiert worden. Selbst den Namen Royal Pop habe man bereits vor zwei Jahren schützen lassen. «Zum Glück hat das kein Journalist gesehen», sagte Hayek. Für den Erfolg der Royal Pop war diese Geheimhaltung zentral. Swatch und Audemars Piguet haben das Projekt bis zur Lancierung unter Verschluss gehalten. Dass keine Information nach aussen gedrungen sei, zeige nicht nur Kompetenz, sagte Hayek, «sondern auch Integrität».

    Schlangen vor den Läden

    Seit dem 6. Mai, als die ersten kryptischen Anzeigen erschienen, habe es auf den sozialen Netzwerken «eine unglaubliche Hysterie und Spekulation» gegeben. Laut Hayek wurden Beiträge zur Royal Pop bis Dienstag auf Instagram, Tiktok und Co. bereits mehr als 2,5 Milliarden Mal angeschaut.

    Die Royal Pop ist die jüngste Kollaboration von Swatch. Nach der Moon­swatch mit Omega und der Scuba Fifty Fathoms mit Blancpain arbeitet Swatch nun erstmals mit einer Luxusuhrenmarke zusammen, die nicht zur eigenen Gruppe gehört. Audemars Piguet befindet sich noch immer im Besitz der Gründerfamilien.

    Die neue Uhr kombiniert Elemente der Royal Oak mit der Pop-Swatch der achtziger Jahre. Sie ist keine Armbanduhr, sondern eine Art Taschenuhr, die an einem Lederband um den Hals oder an der Handtasche getragen werden kann. Der Verzicht auf das klassische Armband ist geschickt – so tritt die Royal Pop nicht in direkte Konkurrenz zum Original.

    Die acht Modelle bestehen aus Bioceramic, dem von Swatch bekannten Material aus Keramikpulver und biobasiertem Kunststoff. Sie übernehmen gut erkennbare Merkmale der Royal Oak: die achteckige Einfassung, die acht sichtbaren Schrauben und das gerasterte Zifferblatt. Im Innern arbeitet das mechanische Swatch-Uhrwerk Sistem 51, hier erstmals mit Handaufzug statt Automatik. Es läuft nach dem Aufziehen mehr als 90 Stunden.

    Erhältlich ist die Royal Pop ab diesem Samstag in ausgewählten Swatch-Geschäften: in Zürich an der Bahnhofstrasse, im Glatt-Zentrum und in den beiden Läden am Flughafen. Verkauft wird wie bei früheren Kooperationen nur eine Uhr pro Person pro Tag. Online-Verkäufe gibt es nicht. Vor den ersten Läden hätten sich bereits Schlangen gebildet, sagte Hayek. Ein Novum ist das nicht: Die Moonswatch sorgte 2022 ebenfalls für lange Warteschlangen.

    Wiederverkäufer bereits aktiv

    Für Audemars Piguet ist die Zusammenarbeit attraktiv, aber heikler. Die Manufaktur lebt von Exklusivität, von knapper Verfügbarkeit und Preisen, die für viele Interessierte ausser Reichweite liegen. Eine Royal Oak kostet je nach Modell 25 000 Franken oder mehr. Die Royal Pop, die ab 350 Franken zu haben sein wird, öffnet diese Symbolwelt, ohne die eigentliche Royal Oak billiger zu machen. Zudem will Audemars Piguet sämtliche Erlöse aus der Kollaboration in eine Initiative zur Bewahrung und Weitergabe von Uhrmacher-Know-how investieren. Das nimmt der Kooperation den Verdacht, eine Lizenzübung zu sein.

    Dass der Markt den Hype bereits spielt, zeigt der Sekundärmarkt. Das Branchenportal Watch Pro berichtet, dass auf Ebay schon vor dem offiziellen Verkaufsstart Vorverkaufsangebote für die Royal Pop aufgetaucht seien, teilweise für mehr als 1500 Pfund. Auch das gehört zur Swatch-Mechanik: Die Uhren sind nicht limitiert, aber trotzdem knapp.

    Selbst Analysten befassen sich mit der Royal Pop. Die Zürcher Kantonalbank erwähnte die Kooperation diese Woche in einem Bericht. Sie schätzt, dass die bisherigen Kooperationen, Moonswatch und Blancpain x Swatch, 2023 rund 450 Millionen Franken zum Umsatz der Swatch Group beigetragen hätten. Zudem hätten sie die Nachfrage nach den Originalen gesteigert. Es deute einiges darauf hin, dass Swatch ein weiterer «Marketing-Geniestreich» gelingen könnte.

    Aus dem E-Paper der „NZZ“ vom 15.05.2026


    Gruss

    Christian :hatoff:

    Hello Binder

    Since you attach great importance to the dial labelled "made in Germany", you really must get yourself such a watch.
    Since the one you have now obviously has a rather rare dial variant (even in our forum this version was probably not known), I would consider simply keeping it as a rarity and buying another one in addition. Just for the record.

    Gruss

    Christian :hatoff:

    Hallo Bodo

    Ich weiss jetzt nicht genau, welches Werk da verbaut ist:
    Wenn es sich um ein Sellita 500 oder 510 handelt, wäre
    der Hebewinkel 50 Grad, bei einem Valjoux 7750 sogar
    nur 49 Grad. Wenn der falsch eingestellt ist,
    wird auf der Weishi die Amplitude nicht korrekt angezeigt.
    Ansonsten, da gebe ich dem Rudi recht, würd‘ ich die Uhr
    mal entmagnetisieren.

    Gruss

    Christian :hatoff:

    Hello Binder
    Firstly, a warm welcome from me to our forum. I can well understand your astonishment and frustration. In order to get a satisfactory answer as quickly as possible, I would contact Sinn customer service directly, either by e-mail or possibly personally by telephone. I can well imagine that they will be able to help you with your question.

    Gruss

    Christian :hatoff: