Von m mir aus kannst Du auch gerne Staucherfett nehmen!
Beiträge von Oyster70
-
-
wie ich bereits geschrieben habe. Man muß die Informationen aus dem Internet nicht als absolute Wahrheit hinnehmen. Oft wird dort auch Müll geschrieben. In diesem Fall passt es jedoch. Das Enicar 160 ist ein Handaufzugskaliber Kaliber aus den 1960 gern. Bei Handaufzug und Metallfeder ohne Beschichtung wurde das früher so gemacht.
Diese Info hat aber auch nicht das Geringste mit Deinen beiden Uhren zu tun. Also vollkommen aus dem Zusammenhang.

-
Danke Dirk,
Ich bin nur der Frank und nicht der Dirk

-
Wieder nicht korrekt
. Genau das Gegenteil. Die Feder bleibt trocken, nur die Innenwandung des Federgehäuses wird mit dem Friktionsfett hauchdünn geschmiert. -
Inzwischen dreht sich meine Sinn seit einer Woche im Uhrenbeweger zusammen mit einer anderen Yema2000 für 2 Min. abwechselnd nach links und rechts und pausiert jew. dazischen für 18 Min. ........ und hat ziemlich genau wie die andere 4,5 Min. Vorlauf in ca. 7 Tagen aufgebaut, was nicht besonders schön ist
.Überprüfe mal, ob Du für die Werke die richtige TPD (Umdrehungen pro Tag eingestellt hast). Wenn diese zu hoch ist, ist die Zugfeder permanent auf Maximun aufgezogen. Jedes WErk braucht die korrekte TPD und Drehrichtung. Kannst Du im je Kaliber googeln. Ich fange immer bei 650 TPD an und steigere in 100 TPD Schritten wenn die Uhr nach ein paar Tagen ausläuft.
Hinzu kommt, das im Beweger natürlich der natürliche Lagenausgleich fehlt, da die Uhr sich nur in kostanter Aufrechter Lage befindet.
Durch die permanente Bewegung und die geringe Abwärme des Motors im geschlossenen Beweger kann sich das Öl im Werk leicht erwärmen und das Vorgehen zusätzlich leicht beeinflussen.
-
. Auch diese wird übrgens bei jedem Service bzw. im Neuzustand eingefettet übergeben ..... und ist nach 5-6 Jahren entsprechend verdreckt, erst recht nach noch längerer Zeit. Sie baut keine Kraft auf, bis sie länger aufgezogen ist.
Das stimmt so nicht, Zugfedern moderner Automatikuhren werden nicht gefettet oder geölt. Moderne Zugfedern besitzen eine werkseitige Beschichtung (oft Teflon oder ähnliche Verbundstoffe), die eine dauerhafte Schmierung ohne flüssige Hilfsmittel garantiert. Die Innenwand des Federhauses wird jedoch mit einem stark haftenden Spezialfett (Moebius 8217) mikroskopisch dünn bestrichen. Dieses sorgt für den exakten Reibungswiderstand, damit die Feder erst bei maximaler Spannung kontrolliert durchrutscht.
Nur bei der Aufarbeitung sehr alter Uhren mit historischen Stahlfedern (erkennbar an der bläulichen oder bräunlichen Färbung) zieht man die Feder noch hauchdünn durch ein gefettetes Tuch.
-
kleiner Tipp. Die meisten Bänder kommen eh von diesen unten gezeigten Hersteller, Da kosten sie inklusive Versand umd zwische 8 und 13 Euro mit ner passablen Faltschließe. Habe mittlerweile einige dort gekauf und bin sehr zufrieden. Exakt die gleichen Bänder werden in EU zwischen 40 und 80 € angeboten

-
Ich habe mal ungeachtet eines speziellen Werkes die möglichen Einflüsse gelistet.
Viel Spass damit. Und bitte noch beachten. Kein Werk einer Marke ist identisch mit einem gleicher Produktion.
1. Die Geometrie und Übersetzung des Aufzugs
- Zahnradübersetzung: Das Rädchen an der Krone greift nicht direkt in die Federtrommel. Dazwischen liegt ein Räderwerk. Ist dieses so übersetzt, dass pro Kronenumdrehung nur sehr wenig Energie an die Feder weitergegeben wird, musst du häufiger drehen.
- Effizienz des Handaufzugs: Einige Automatikwerke (wie das bekannte ETA 2824-2 oder Sellita SW200) haben ein Aufzugssystem, das primär für den Rotor (automatischen Aufzug) optimiert ist. Der Handaufzug ist hier oft "schwergängiger" oder weniger effizient übersetzt als bei reinen Handaufzugsuhren oder anderen Automatikkonstruktionen (z. B. von Seiko oder Orient).
2. Die nötige Mindestspannung (Anlaufmoment)
Damit die Unruh (das Herzstück der Uhr) anfängt zu schwingen, muss eine gewisse Mindestkraft vom Federhaus über das Räderwerk bis zum Hemmungsrad transportiert werden.
- Schwere Bauteile: Hat das Uhrwerk eine größere, schwerere Unruh oder ein massiveres Räderwerk, wird mehr Drehmoment benötigt, um die Trägheit zu überwinden.
- Leichte Bauteile: Moderne, hocheffiziente Werke mit leichten Silizium-Komponenten laufen oft extrem schnell an, da sie weniger Energie benötigen, um in Bewegung zu kommen.
3. Zustand des Schmieröls und Reibung
- Frischer Service: Eine frisch gewartete Uhr mit perfekt geschmierten Lagern hat minimale Reibung. Die Energie fließt ungehindert, und die Uhr läuft sofort an.
- Altes Öl: Ist das Öl in den Lagern gealtert, zähflüssig oder verharzt, geht viel Energie der ersten Kronenumdrehungen durch Reibung verloren. Es braucht mehr Federspannung (also mehr Umdrehungen), um diesen Widerstand zu brechen.
4. Die Position der Unruh beim Start
- Zufallsposition: Wenn eine Uhr stehen bleibt, verharrt die Unruh irgendwo. Steht die Ellipse (der Hebelstein an der Unruh) ungünstig zum Anker, blockiert das System quasi minimal selbst, bis genug Druck von der Feder kommt.
- Tipp: Oft reicht bei 3–4 Umdrehungen ein ganz leichter, sanfter Schubs (eine kurze Drehung des Handgelenks), um die Unruh aus der Ruheposition zu bringen, sodass sie nicht auf die vollen 10 Umdrehungen warten muss.
-
Nee, ab zum Service damit. Wie alt ist sie? Noch Garantie?
-
Man kann sagen, eine Uhr die mit Ball richtig geschlossen wurde ist genügend angzogen und besteht jede Dichtigkeitsprüfung. Diese sind auch problemlos mit dem Ball zu öffnen. Viele knallen jedoch den Deckel derart zu, dass man sich manchmal eine Wasserpumpenzange wünscht
-
Moin zusammen,
habe leider am 26 ten einen termin. Somit bin ich beim darauf folgenden Termin erst wieder dabei.
-
-
-
Eine Lösung wäre das Modell U17.
Nachdem unser Forums-Event-Kalender für 2026 prall bestückt ist und wir so viele Aktivitäten wie noch nie hatten, können wir den geplanten Forumsbesuch zu dem letzten verbleibenden Modell, der U17 mit Standort Auto- und Technikmuseum Sinsheim erst in 2027 planen. Mit dem richtigen Werkzeug besteht dann sicher nach Rücksprache mit der Museumsleitung die Möglichkeit, sich ein Erinnerungsstück aus dem Rumpf der U17 zu schneiden.
Ich bring dann meine Stihl 800 mit. Das geht so schnell, das merkt noch nicht mal jemand. Sind im geschlossenen Raum ohne Gehörschutz leider alle taub.
-
-
Danke für die Info! Ich hoffe Dein Glas kommt unversehrt. Dann noch zwei neue Dichtungen rein und Du kannst segeln gehen.
LG
Frank -
Danke euch!
Oyster70Falls du Interesse bekommen hast, gibt’s eine in AT für 4,5. Die kriegst du bestimmt mit einem Preisvorschlag für 4. Allerdings passen bei dieser die Zeiger nicht, das musst du einkalkulieren. Melde dich dann gerne, ich glaub, ich hab ne Quelle für solche Zeiger gefunden
Moin,
danke für den Link. Habe ich auch schon mal draufeschaut. So toll ich die Uhr auch finde, ist es leider einer von denen wo dich jedes Ersatzteil an den Rand des Wahnsinns bringt. So ähnlich wie bei Lemania 5100. Bei den Yema spezifischen Ersatzteilen sehe ich dann eher schwarz. Wenn mann Glück hat sucht man Jahre bevor man alles beisammen hat. Habe für meine 147ti 9 Monate gebraucht um die so tollen Kunstoffräder und Brücke zu bekommen. Die meisten angbotenen waren gebraucht und fast in so einem üblen Zustand wie meine nach 40 Jahren. Ich will mir sowas nicht mehr antun.
Aber Deine Bezugsquelle für Zeigerspiele...da hätte ich wirklich Interesse daran. Wenn Du mir diese mitteilen magst, würde ich mich freuen.
LG
Frank -
Tolle Uhr. Hat bei mir auch den Faktor "Haben wollen ausgelöst". Leider extrem rar und somit auch teuer. Habe eine in revidierten Zustand ausfindig machen könne. Diese liegt aber bei knapp 9000€. Leider!
Viieeeeel Spass mit Deiner und lass sie wieder auf's Boot.
LG
Frank -
-
