Beiträge von bcn09

    Hat auch keiner behauptet dass das die beiden genannten Uhren sein sollen. Der Admin meinte, auch nach 6-7 Jahren seien die Uhren im Takt, sonderbar genug. Ich habe auf die Verfalldauer von Fett -auch an der Zugfeder- gesprochen, die sei nur 3-4J. lang, nach 5 J. ist es flockig geworden und kann das Drehmoment erst nach zig Kronenumdrehungen aufbauen, um die Uhr wieder in Gang zu setzen. Womit wir wieder zu den notwendigen Umdrehungen nach Stillstand zurück kehren.

    Wieder nicht korrekt :). Genau das Gegenteil. Die Feder bleibt trocken, nur die Innenwandung des Federgehäuses wird mit dem Friktionsfett hauchdünn geschmiert.

    Hier nun wie Silikonfett obenauf auf die gespannte Zugfeder in einem Schweizer Kaliber 2-fach aufgetragen wird:

    Es verteilt sich von alleine ...... und vertrocknet und produziert Reibung spätestens nach 5 Jahren, Amplitude und Ganggenauigkeit gehen zurück.

    Überprüfe mal, ob Du für die Werke die richtige TPD (Umdrehungen pro Tag eingestellt hast). Wenn diese zu hoch ist, ist die Zugfeder permanent auf Maximun aufgezogen. Jedes WErk braucht die korrekte TPD und Drehrichtung.

    Hinzu kommt, das im Beweger natürlich der natürliche Lagenausgleich fehlt, da die Uhr sich nur in kostanter Aufrechter Lage befindet.

    Im aktuellen Modus dreht sich die Uhr 20x24= 720x, was den 650-800 TPD für das SW261 und das Y2000 gut entspricht. Die Uhren liegen schräg auf (ca. um 45°) . Ist zwar immer noch nicht, wie man sie nachher tragen wird, aber irgendwo muss man ja anfangen.

    Überprüfe mal, ob Du für die Werke die richtige TPD (Umdrehungen pro Tag eingestellt hast). Wenn diese zu hoch ist, ist die Zugfeder permanent auf Maximun aufgezogen. Jedes WErk braucht die korrekte TPD und Drehrichtung. Kannst Du im je Kaliber googeln. Ich fange immer bei 650 TPD an und steigere in 100 TPD Schritten wenn die Uhr nach ein paar Tagen ausläuft.

    Hinzu kommt, das im Beweger natürlich der natürliche Lagenausgleich fehlt, da die Uhr sich nur in kostanter Aufrechter Lage befindet.

    Durch die permanente Bewegung und die geringe Abwärme des Motors im geschlossenen Beweger kann sich das Öl im Werk leicht erwärmen und das Vorgehen zusätzlich leicht beeinflussen.

    Danke Dirk, mache ich. Ich hatte extra die Uhr voll aufgezogen und dann aber sechs Stunden laufen lassen und erst dann in den Uhrenbeweger auf der kleinsten Stufe laufen lassen in der Hoffnung die Feder sei nicht die ganze Zeit voll aufgezogen. Aber ich kann ja auch eine Zeitschaltuhr verwenden und dazwischen eben stundenlange Pausen einlegen lassen.

    Die Unruh startet bei jeder noch so kleinen Bewegung od. Stoß ..... und bleibt genauso schnell wieder stehen, wenn kein Drehmoment von der Zugfeder folgt. Auch diese wird übrgens bei jedem Service bzw. im Neuzustand eingefettet übergeben ..... und ist nach 5-6 Jahren entsprechend verdreckt, erst recht nach noch längerer Zeit. Sie baut keine Kraft auf, bis sie länger aufgezogen ist.

    Ob es 2-3 volle U braucht sei mal dahin gestellt, würde mich nicht beunruhigen. Aber ab 5+ U stimmt was nicht. Und wenn es dann doch fehlende Lub ist, dann reibt irgendwann unbemerkt Kante auf Kante direkt aufeinander, Verschleiß war nie gut.

    Da muss ich Veto einlegen, nach 6-7 Jahren laufen noch viele Uhren einwandfrei. Dass Öle ihre Wirkung nach bereits dieser Zeit verlieren, halte ich für eine sehr überholte Sichtweise.

    Das Verfallsdatum ist auf jedem Fläschchen aufgedruckt. Nach Herstellerangaben von Möbius/Swatch sind bei Zimmertmperatur im ungeöffneten licht- und luftgeschützten Behälter teilsynthetische Uhrenöle drei Jahre und vollsynthetische Öle 6 Jahre haltbar (aufgebrochen nur 12 Monate). Nun dürfte licht- und luftgeschützt im inneren der Uhr allemal vorliegen. Es wird auch nicht direkt am nächsten Tag nach Verfallsdatum flockig und unwirksam, aber verliert irgendwann danach zunehmend seine Eigenschaften.

    Teilsynthetische Öle sind aus Kostengründen noch bis vor wenigen Jahren bevorzugt verwendet worden, weshalb ältere NOS Uhren eher noch das als das vollsynthetische Öl tragen. Auf dem Bild das teilsynthetische 8040 Möbius gerade gestern erhalten.

    Kurz zu den Kosten: die 20ml teilsyn. Öl auf dem Bild kosten aktuell halb soviel wie 2ml vollsyn. Möbius 9010.

    Wenn sich die Nadel eines Kompass' erratisch bewegt, wenn du die Uhr drüber hälst, dann ist die Uhr magnetisch aufgeladen. Viele Hersteller treffen Vorkehrungen gegen Magnetisierung vor.

    Sinn verspricht die Uhren bei Auslieferung auf Chronometerwerte (-4/+6) einzustellen (gibt darüber aber keine Bescheinigung, so wie andere das machen, muss ja auch nicht sein). Meine tickt -wenn voll aufgezogen- genau wie Sinn verspricht. Fein so. Andere Uhren mit anderen schweizer Kalibern ebenso, auch ohne Zertifikat.

    Diese Werte gelten aber nur wenn die Uhr voll aufgezogen ist. Ist etwa die Hälfte der Gangreserve vergangen, also hast du die ca. 18-20h nicht getragen (od. auf Langstreckenflug kaum bewegt), habe ich bei meiner Uhr auch die von Dir genannten Werte drauf. Nach 24h nochmals etliche Sekunden schlechter. Andere Uhren bei mir ticken da immer noch fein und nur marginal über die Chronometerwerte, hoffe dieses gibt sich nach 2-3 Monaten Tragezeit bei der Sinn auch.

    Long story short: Sobald du sie absetzt, muss du sie ca. wöchentlich um 2-3 Sekunen neu justieren. Da ich meine in diesem Rhythmus wechsele, ist es grad recht. Aber alle 2-3 Tage nachjustieren wäre mir lästig.

    Die Öle verfallen nach 6-7 Jahren, ob die Uhr stand oder nicht, spätestens da muss sie eh in den Service.

    Hallo David,

    Ich habe meine Messergebnisse hier gepostet auch ungetragen direkt ab Shop am Römerberg im Juni. Bin auch gespannt, wie sich die Ganggenauigkeit nach 3 Monate Tragezeit eingespielt hat oder nicht:

    bcn09
    9. August 2026 um 20:00

    Ja, wer hat denn keine Quartzuhr? Ich wollte es wenigstens zu Beginn gemacht haben. So nun auch der 2. Durchgang ebenso wie vorhin, alles schlechter. Ich hoffe, das renkt sich in den ersten 2-3 Monaten Tragezeit ein.

    Mag nicht unerwähnt lassen, dass andere Uhren (alle neu, ungetragen) hier unauffällig bleiben und nicht sonderlich abweichen, nur so mal ........

    Habe heute meine neue noch ungetragene Sinn vermessen mit einfach(st)en Bordmitteln, hier die Ergebnisse. An sich sehr zufrieden mit der Ganggenauigkeit ab Werk, der Beep Error könnte 1x besser ausgefallen sein:

    3 Durchläufe nach manuellem Aufziehen (ca. 45U), dann 15 Min. warten, zwischen den einzelnen Messungen auch wieder mind. 30Sek. gewartet. Morgen nach 24h mache ich nochmal. Und dann wieder in 2-3 Monaten und hoffe, wird alles nicht schlechter.

    Die Amplitude kam und ging weshalb sie in den Endergebnissen nicht erscheint aber wenn sie kam lag sie im grünen Bereich bei vertikalen Lagen um 280° und horizontal um 330°.

    Alles bestens mit meiner Sinn :) .

    Wenn erst nach 10 U das Uhrwerk startet ist Reibwiderstand infolge fehlender Lub sicher ein Thema bzw. der Verschleiß an den Stellen umso größer. Mit der Ganggenauigkeit hat es erstmal nichts zu tun. Eher wird die Gangreserve darunter leiden oder bleibt stehen bei einem Stoß, weil die Kraft aus der Feder nicht ausreichend weitergegeben wird. Oder wird (noch) ungenauer gegen Ende der Gangreserve.