Beiträge von Escobar

    Hallo Fairlady Driver,

    der Hebel mit dem "silbernen Inlay" ist die äußere Befestigung der Spirale (auch Spiralklötzchen genannt). Mit diesen Hebel wird der so genannte Abfall eingestellt. Diesen Hebel darfst du nicht bewegen wenn du die Uhr regulieren möchtest.

    Zum regulieren der Uhr darfst Du nur den Hebel mit dem "goldenen Inlay" bewegen. Im Uhrzeigersinn (also rechts herum, hier nach unten genannt) geht die Uhr schneller. Die wirksame Spirallänge wird verkürzt, damit erhält man einen Vorgang. Gegen den Uhrzeigersinn (also linksherum, hier nach oben genannt) geht die Uhr langsamer. Die wirksame Spirallänge wird verlängert, damit erhält man einen Nachgang.

    Viel Glück! :thumbup:

    Hallo Fairlady Driver,

    der Hebel mit dem "silbernen Inlay" ist die äußere Befestigung der Spirale (auch Spiralklötzchen genannt). Mit diesen Hebel wird der so genannte Abfall eingestellt. Diesen Hebel darfst du nicht bewegen wenn du die Uhr regulieren möchtest.

    Zum regulieren der Uhr darfst Du nur den Hebel mit dem "goldenen Inlay" bewegen. Im Uhrzeigersinn (also rechts herum, hier nach unten genannt) geht die Uhr schneller. Die wirksame Spirallänge wird verkürzt, damit erhält man einen Vorgang. Gegen den Uhrzeigersinn (also linksherum, hier nach oben genannt) geht die Uhr langsamer. Die wirksame Spirallänge wird verlängert, damit erhält man einen Nachgang.

    Viel Glück! :thumbup:

    Guten Morgen Okami,

    ich denke auch, dass eine Versicherung (z.B. Deine wenn bei Dir eingebrochen werden würde) nur den Zeitwert deiner Uhr erstatten würde und der orientiert sich ja am Kaufpreis. Aus dieser Sicht ist das Angebot von Sinn doch sehr zuvorkommend.

    Ein Chronometer-Geprüftes-Werk bekommt Sinn nicht mehr da die C.O.S.C. (die nur das Werk prüft) mittlerweile vorschreibt, dass nur noch Werke, die auch in der Schweiz eingebaut werden, zertifiziert werden. Und Frankfurt am Main liegt eben nicht im Alpenland. Es bleibt da nur eine Prüfung bei der Sternwarte in Glashütte und die prüft eine komplette Uhr, also Werk eingeschalt was ich auch für besser halt. Die Prüfung ist aber echt teuer dort. Den genauen Pries kenne ich nicht, vielleicht kann ja jemand der hier anwesenden mehr dazu sagen. Eventuell kannst Du ja die kosten für die Prüfung aus Deiner Tasche zahlen und diese später beim GLS-Fahrer einklagen. Dies wäre zumindest ein feiner Zug von Dir. Sinn kann ja nun nicht wirklich was dafür, wenn ein Langfinger unterwegs ist.

    Guten Morgen Okami,

    ich denke auch, dass eine Versicherung (z.B. Deine wenn bei Dir eingebrochen werden würde) nur den Zeitwert deiner Uhr erstatten würde und der orientiert sich ja am Kaufpreis. Aus dieser Sicht ist das Angebot von Sinn doch sehr zuvorkommend.

    Ein Chronometer-Geprüftes-Werk bekommt Sinn nicht mehr da die C.O.S.C. (die nur das Werk prüft) mittlerweile vorschreibt, dass nur noch Werke, die auch in der Schweiz eingebaut werden, zertifiziert werden. Und Frankfurt am Main liegt eben nicht im Alpenland. Es bleibt da nur eine Prüfung bei der Sternwarte in Glashütte und die prüft eine komplette Uhr, also Werk eingeschalt was ich auch für besser halt. Die Prüfung ist aber echt teuer dort. Den genauen Pries kenne ich nicht, vielleicht kann ja jemand der hier anwesenden mehr dazu sagen. Eventuell kannst Du ja die kosten für die Prüfung aus Deiner Tasche zahlen und diese später beim GLS-Fahrer einklagen. Dies wäre zumindest ein feiner Zug von Dir. Sinn kann ja nun nicht wirklich was dafür, wenn ein Langfinger unterwegs ist.

    Hallo,

    ich würde auch sagen, dass Deine Uhr eine Revision benötigt.

    Falls Deine Uhr diese erhalten hat, wurde die Datumsscheibe oder die Rastklinke geölt. Beim Lemania 5100 darf dort auf keinem Fall geölt werden da die Datumsscheibe sonst "klebt" und nicht korrekt springt.

    Leider kenne ich auch keinen Uhrmacher in diesem Gebiet.

    Hallo,

    ich würde auch sagen, dass Deine Uhr eine Revision benötigt.

    Falls Deine Uhr diese erhalten hat, wurde die Datumsscheibe oder die Rastklinke geölt. Beim Lemania 5100 darf dort auf keinem Fall geölt werden da die Datumsscheibe sonst "klebt" und nicht korrekt springt.

    Leider kenne ich auch keinen Uhrmacher in diesem Gebiet.

    Hallo Mark,

    ich glaube nicht, dass es überhaupt ein Uhrenfachgeschäft egal welcher Marke gibt, welches einen Druck-Test von 200 Bar (2000m) durchführen kann. Jedoch schließe ich mich Deiner Vermutung an, dass das Gehäuse bei zunehmender Tiefe/zunehmenden Druck immer dichter wird. Bei einem Druck von 200Bar, geht es bestimmt nur noch darum, ob das Gehäuse nicht zusammen bricht.

    LG!

    Hallo Mark,

    ich glaube nicht, dass es überhaupt ein Uhrenfachgeschäft egal welcher Marke gibt, welches einen Druck-Test von 200 Bar (2000m) durchführen kann. Jedoch schließe ich mich Deiner Vermutung an, dass das Gehäuse bei zunehmender Tiefe/zunehmenden Druck immer dichter wird. Bei einem Druck von 200Bar, geht es bestimmt nur noch darum, ob das Gehäuse nicht zusammen bricht.

    LG!

    Hört sich für mich eher nach einem Problem an, was man in der Uhrmacherei mit "Prellen" bezeichnet. Ich versuche mal zu beschreiben was damit gemeint ist, da ich vermute dass hierüber noch Unklarheiten existieren.

    Wenn der Unruh über das Räderwerk und der Hemmung zu viel Energie zugeführt wird, kann die Amplitude der Unruh so groß werden. Geschieht dies, schwingt die Unruh mit ihrer Ellipse, also dem Hebelstein im Plateau der Unruh, zu weit. Nun kann der Hebelstein von außen an die Ankergabel anstoßen. Dies wirkt als Schlag von der Mittellage weg und bewirkt einen enormen Vorgang. Dies erfolgt solange, wie die hohe Energiezufuhr besteht. Ursächlich hierfür können mehrere Fehler sein. Z.B.: eine falsche Schmierung im Federhaus, ein Defekt im Federhaus, eine zu starke Zugfeder oder auch ein defekt in der Automatik. Was genau der Fehler ist, muss der Uhrmacher prüfen. Liegt eine falsche oder unzureichende Schmierung im Federhaus vor, kann sich dies erst nach einer gewissen Zeit bemerkbar machen. So ist auch zu erklären warum der Prüfzettel/Zeitwaage einen anderen Wert zeigen, als später am Arm. Ist die Uhr nun voll aufgezogen und die Zugfeder rutscht nicht oder zu spät durch, entsteht ein zu großer Federdruck im Federhaus der dann auf das Räderwerk, die Hemmung und schließlich auf die Unruh übertragen wird und eben das beschriebene Problem verursacht. Liegt die Uhr auf dem Nachttisch, hält das Problem also nur eine gewisse Zeit an. Nämlich so lange bis sich der überschüssige Federdruck abgebaut hat. Danach läuft die Uhr wieder normal im Rahmen ihrer gemessenen Gangwerte.

    Ich hatte mal irgendwo gehört, das "Selitta" die Hemmung des SW500 verändert hat. Man kann auf Bildern ja auch die andere Feinregulierung gut erkennen. Die Hemmungsteile an sich, sollen wohl auch nicht austauschbar mit den Teilen des ETA 7750 sein. Eventuell könnte hier ein Zusammenwirken vorliegen, kann ich jedoch nicht beurteilen.

    Ich möchte damit nur sagen, dass die Uhr nicht schlecht gemessen oder einreguliert oder gar ein schlechtes Werk verbaut wurde. Die Qualität von Sinnuhren ist meiner Meinung nach sehr gut und kann sich mit vielen anderen Herstellern messen. Auch mit ROLEX und Co.! Ich habe über schon fast jede Marke irgend welche Schauergeschichten gehört und erlebt. Ohne Frage ist jedoch jedes Problem für den Betroffenen natürlich immer ärgerlich und ich wünsche jeden das er nie davon ereilt wird.

    Ich bin sicher, dass die Firma Sinn bemüht ist, immer eine individuelle Lösung zu finden die alle Kunden zufrieden stellt. Auch in diesem Fall wird es so sein!

    Versuche doch mal den Umtausch der Uhr anzukündigen verbunden mit der Bitte, dass man eine Uhr "vor prüft" als insbesondere auf das von Dir beschriebene Problem hin. Eventuell ist die ja eine Möglichkeit.

    Hört sich für mich eher nach einem Problem an, was man in der Uhrmacherei mit "Prellen" bezeichnet. Ich versuche mal zu beschreiben was damit gemeint ist, da ich vermute dass hierüber noch Unklarheiten existieren.

    Wenn der Unruh über das Räderwerk und der Hemmung zu viel Energie zugeführt wird, kann die Amplitude der Unruh so groß werden. Geschieht dies, schwingt die Unruh mit ihrer Ellipse, also dem Hebelstein im Plateau der Unruh, zu weit. Nun kann der Hebelstein von außen an die Ankergabel anstoßen. Dies wirkt als Schlag von der Mittellage weg und bewirkt einen enormen Vorgang. Dies erfolgt solange, wie die hohe Energiezufuhr besteht. Ursächlich hierfür können mehrere Fehler sein. Z.B.: eine falsche Schmierung im Federhaus, ein Defekt im Federhaus, eine zu starke Zugfeder oder auch ein defekt in der Automatik. Was genau der Fehler ist, muss der Uhrmacher prüfen. Liegt eine falsche oder unzureichende Schmierung im Federhaus vor, kann sich dies erst nach einer gewissen Zeit bemerkbar machen. So ist auch zu erklären warum der Prüfzettel/Zeitwaage einen anderen Wert zeigen, als später am Arm. Ist die Uhr nun voll aufgezogen und die Zugfeder rutscht nicht oder zu spät durch, entsteht ein zu großer Federdruck im Federhaus der dann auf das Räderwerk, die Hemmung und schließlich auf die Unruh übertragen wird und eben das beschriebene Problem verursacht. Liegt die Uhr auf dem Nachttisch, hält das Problem also nur eine gewisse Zeit an. Nämlich so lange bis sich der überschüssige Federdruck abgebaut hat. Danach läuft die Uhr wieder normal im Rahmen ihrer gemessenen Gangwerte.

    Ich hatte mal irgendwo gehört, das "Selitta" die Hemmung des SW500 verändert hat. Man kann auf Bildern ja auch die andere Feinregulierung gut erkennen. Die Hemmungsteile an sich, sollen wohl auch nicht austauschbar mit den Teilen des ETA 7750 sein. Eventuell könnte hier ein Zusammenwirken vorliegen, kann ich jedoch nicht beurteilen.

    Ich möchte damit nur sagen, dass die Uhr nicht schlecht gemessen oder einreguliert oder gar ein schlechtes Werk verbaut wurde. Die Qualität von Sinnuhren ist meiner Meinung nach sehr gut und kann sich mit vielen anderen Herstellern messen. Auch mit ROLEX und Co.! Ich habe über schon fast jede Marke irgend welche Schauergeschichten gehört und erlebt. Ohne Frage ist jedoch jedes Problem für den Betroffenen natürlich immer ärgerlich und ich wünsche jeden das er nie davon ereilt wird.

    Ich bin sicher, dass die Firma Sinn bemüht ist, immer eine individuelle Lösung zu finden die alle Kunden zufrieden stellt. Auch in diesem Fall wird es so sein!

    Versuche doch mal den Umtausch der Uhr anzukündigen verbunden mit der Bitte, dass man eine Uhr "vor prüft" als insbesondere auf das von Dir beschriebene Problem hin. Eventuell ist die ja eine Möglichkeit.

    Liebe Forumsmitglieder,

    am Wochenende hatte ich ein sehr angeregtes Gespräch mit mehreren Bekannten auf eine Geburtstagsfeier.

    Einer der Anwesenden trug eine dieser Smartwatches. Ich glaube es war das Modell von Sony.

    Nun meine Frage:

    Was haltet Ihr von diesem Trent?

    Kann dieser neue Trent unsere mechanischen Lieblinge ersetzen?

    Wir der Uhrmacherberuf nun auf die Liste der aussterbenden Berufe gesetzt?

    Wie seht Ihr diese Entwicklung?


    Ich bin auf Eure Meinungen gespannt und hoffe das Euch das Thema genauso interessiert wie mich!

    Liebe Forumsmitglieder,

    am Wochenende hatte ich ein sehr angeregtes Gespräch mit mehreren Bekannten auf eine Geburtstagsfeier.

    Einer der Anwesenden trug eine dieser Smartwatches. Ich glaube es war das Modell von Sony.

    Nun meine Frage:

    Was haltet Ihr von diesem Trent?

    Kann dieser neue Trent unsere mechanischen Lieblinge ersetzen?

    Wir der Uhrmacherberuf nun auf die Liste der aussterbenden Berufe gesetzt?

    Wie seht Ihr diese Entwicklung?


    Ich bin auf Eure Meinungen gespannt und hoffe das Euch das Thema genauso interessiert wie mich!

    Hallo Schlachtwerk,
    Du gibst doch als Wohnort Offenbach an.
    Wenn dies das Offenbach am Main ist dann hast due es doch nicht weit.
    Einfach mal den Kundendienst aufsuchen.
    Gerade jetzt haben die jeden Samstag vor Heilig Abend von 9:00 bis 16:00 Uhr geöffnet.
    Ist bestimmt in ein paar Minuten eingestellt.
    Geht hier ähnlich wie bei der 103StSa. Allerdings hat die UX (da Taucheruhr und nur einseitig drehbar) einen Rastfederring.
    Dieser verfügt über Nasen die entsprechend den Raststifte (siehe oben bei 103StSa) in eine entsprechende Bohrung gesteckt werden können.

    Hallo Schlachtwerk,
    Du gibst doch als Wohnort Offenbach an.
    Wenn dies das Offenbach am Main ist dann hast due es doch nicht weit.
    Einfach mal den Kundendienst aufsuchen.
    Gerade jetzt haben die jeden Samstag vor Heilig Abend von 9:00 bis 16:00 Uhr geöffnet.
    Ist bestimmt in ein paar Minuten eingestellt.
    Geht hier ähnlich wie bei der 103StSa. Allerdings hat die UX (da Taucheruhr und nur einseitig drehbar) einen Rastfederring.
    Dieser verfügt über Nasen die entsprechend den Raststifte (siehe oben bei 103StSa) in eine entsprechende Bohrung gesteckt werden können.