Beiträge von 1.Wart F-104G

    Bezug nehmend auf den Beitrag 212 zeige ich hier jetzt paar Fotos vom
    Einbauort der Jaeger LeCoultre A-10A in der F-84F bei der Deutschen Luftwaffe, beim ehem. Jabo G-34
    im bayrischen Memmingerberg.




    Die historischen Aufnahmen hat das Archiv des Jabo G-34 zur Verfügung gestellt.

    Hier eine von der "Technik-Gruppe" restaurierte F-84F, welche immer noch zu besichtigen ist.
    Leider wurde aus ihr bei einer der öffentlichen Veranstaltungen der Steuerknüppel entwendet, welcher bis heute noch nicht ersetzt werden konnte.

    Mit fliegerischen Gruß
    :flieger: Peter

    Bezug nehmend auf den Beitrag 212 zeige ich hier jetzt paar Fotos vom
    Einbauort der Jaeger LeCoultre A-10A in der F-84F bei der Deutschen Luftwaffe, beim ehem. Jabo G-34
    im bayrischen Memmingerberg.




    Die historischen Aufnahmen hat das Archiv des Jabo G-34 zur Verfügung gestellt.

    Hier eine von der "Technik-Gruppe" restaurierte F-84F, welche immer noch zu besichtigen ist.
    Leider wurde aus ihr bei einer der öffentlichen Veranstaltungen der Steuerknüppel entwendet, welcher bis heute noch nicht ersetzt werden konnte.

    Mit fliegerischen Gruß
    :flieger: Peter

    Hallo werter Uhren-Fan.
    nun zu deinen Fragen:
    1. Zum Einbauort in welchen Lfzs der Nabo 16 kann ich dir keine konkreten Angaben machen.
    Fakt ist, die Nabo 16 wurde bei der Bundeswehr verwendet. Hierzu auch das Datenblatt im Beitrag 79
    Ich selber habe dies Uhr nirgends im Cockpit bei der Luftwaffe gesehen.
    Ja vielleicht kannst im Beschaffungsamt mal nachfragen, dies ist ja kein militärisches Geheimnis.... wobei sie sich sicher wieder auf Personalknappheit berufen und keinen privaten Anfragen nachgehen können.
    Die in Wunstorf, wo die Borduhren gerichtet wurden, geben auch nichts raus. VS "Nur für den Dienstgebrauch" auf das wird sich berufen, wo es die Uhren an jeder Straßenecke schon gibt.
    2. Zur Revision: Viele versierte Uhrmacher können eine Revision durchführen, aber.... sobald es an Ersatzteile geht, da wird es schwieriger. Habe es in den Beiträgen 44-46 beschrieben.
    Ich würde die Uhr direkt zu Sinn schicken, ist nicht ganz billig diese Revision, aber dann hast auch ein schönes Stück, auch haben sie solche Typschilder, anhand der Werknummer und können sie das gravieren.
    Auch bekommen konzessionierte Uhrmacher zum Teil keine Ersatzteile mehr, weil sie schon so rar sind, so ging es mir. Die Uhr wurde wieder zusammen gebaut mir übergeben und ich musste sie zu Sinn schicken.
    Ich selber habe ja eine Reihe hier im Thread angefangen... Einbauorte, wenn du mir da weiterhelfen kannst, wäre ich dir dankbar.

    Mit fliegerischem Gruß
    :flieger: Peter

    Hallo werter Uhren-Fan.
    nun zu deinen Fragen:
    1. Zum Einbauort in welchen Lfzs der Nabo 16 kann ich dir keine konkreten Angaben machen.
    Fakt ist, die Nabo 16 wurde bei der Bundeswehr verwendet. Hierzu auch das Datenblatt im Beitrag 79
    Ich selber habe dies Uhr nirgends im Cockpit bei der Luftwaffe gesehen.
    Ja vielleicht kannst im Beschaffungsamt mal nachfragen, dies ist ja kein militärisches Geheimnis.... wobei sie sich sicher wieder auf Personalknappheit berufen und keinen privaten Anfragen nachgehen können.
    Die in Wunstorf, wo die Borduhren gerichtet wurden, geben auch nichts raus. VS "Nur für den Dienstgebrauch" auf das wird sich berufen, wo es die Uhren an jeder Straßenecke schon gibt.
    2. Zur Revision: Viele versierte Uhrmacher können eine Revision durchführen, aber.... sobald es an Ersatzteile geht, da wird es schwieriger. Habe es in den Beiträgen 44-46 beschrieben.
    Ich würde die Uhr direkt zu Sinn schicken, ist nicht ganz billig diese Revision, aber dann hast auch ein schönes Stück, auch haben sie solche Typschilder, anhand der Werknummer und können sie das gravieren.
    Auch bekommen konzessionierte Uhrmacher zum Teil keine Ersatzteile mehr, weil sie schon so rar sind, so ging es mir. Die Uhr wurde wieder zusammen gebaut mir übergeben und ich musste sie zu Sinn schicken.
    Ich selber habe ja eine Reihe hier im Thread angefangen... Einbauorte, wenn du mir da weiterhelfen kannst, wäre ich dir dankbar.

    Mit fliegerischem Gruß
    :flieger: Peter

    Crawler

    Zum NaBo 19A habe ich zwei Beiträge hier im Forum gefunden, erstens und zweitens. Leider sind die Fotos vom 19A von Peter 1.Wart F-104G, die im Beitrag über „zweitens“ stehen, inzwischen verschwunden.

    Das Werk müsste wohl ein Quarzwerk sein, wenn ich die Beiträge richtig verstehe.

    Das Logo ist schon OK, so sah es früher aus.

    LG aus Ffm
    Holger

    Hallo werte Uhrenfreunde,
    in der Tat hat sich im Thread was verschoben, woher das kommt ??? Das weiß ich nicht.
    Bezug nehmend auf die "Sinn Nabo 19A" möchte ich drauf hinweisen, dass der ursprüngliche Beitrag 11 jetzt unter Beitrag 31 zu finden ist und das Datenblatt zur Nabo 19A sich im Beitrag 75 befindet.

    Mit fliegerischem Gruß
    :flieger: Peter

    Crawler

    Zum NaBo 19A habe ich zwei Beiträge hier im Forum gefunden, erstens und zweitens. Leider sind die Fotos vom 19A von Peter 1.Wart F-104G, die im Beitrag über „zweitens“ stehen, inzwischen verschwunden.

    Das Werk müsste wohl ein Quarzwerk sein, wenn ich die Beiträge richtig verstehe.

    Das Logo ist schon OK, so sah es früher aus.

    LG aus Ffm
    Holger

    Hallo werte Uhrenfreunde,
    in der Tat hat sich im Thread was verschoben, woher das kommt ??? Das weiß ich nicht.
    Bezug nehmend auf die "Sinn Nabo 19A" möchte ich drauf hinweisen, dass der ursprüngliche Beitrag 11 jetzt unter Beitrag 31 zu finden ist und das Datenblatt zur Nabo 19A sich im Beitrag 75 befindet.

    Mit fliegerischem Gruß
    :flieger: Peter

    Mit der Jaeger LeCoultre A-10A Chronoflite stelle ich eine Borduhr vor, welche aus den 50-ger-Jahren stammt und in den Anfangszeiten
    der neu aufgestellten Luftwaffe u.a. in der F-84F im Cockpit verbaut war. Das Alu-Gehäuse beherbergt ein 8-Tage-Werk, welches
    einen Chronographen-Mechanismus mit zentraler Sekunde und und einen 60-Minuten-Totalisator antreibt.
    Ferner ist neben der normalen Zeit noch ein kleines Hilfsziffernblatt zwischen der 12 und dem Zentrum vorhanden, welches die
    verstrichene Zeit (Elapsed Time) anzeigt. Hier ist eine "start-stop-fly-back"-Funktion möglich. Normalzeit und "Elapsed Time" können unabhängig von einander gestellt werden.
    Zu erwähnen ist noch, dass der 60- Minuten-Totalisator rückwärts zählt.


    Hier noch ein Auszug aus der T.O..... (Technical Order) welcher belegt dass diese Uhr für die F-84F vorgesehen war.

    Unverkennbar ist die teilweise Duplizität zu russischen Borduhren...die immer wieder im Umlauf und in ihrer Funktion fast identisch sind.


    Mit fliegerischem Gruß
    :flieger: Peter

    Mit der Jaeger LeCoultre A-10A Chronoflite stelle ich eine Borduhr vor, welche aus den 50-ger-Jahren stammt und in den Anfangszeiten
    der neu aufgestellten Luftwaffe u.a. in der F-84F im Cockpit verbaut war. Das Alu-Gehäuse beherbergt ein 8-Tage-Werk, welches
    einen Chronographen-Mechanismus mit zentraler Sekunde und und einen 60-Minuten-Totalisator antreibt.
    Ferner ist neben der normalen Zeit noch ein kleines Hilfsziffernblatt zwischen der 12 und dem Zentrum vorhanden, welches die
    verstrichene Zeit (Elapsed Time) anzeigt. Hier ist eine "start-stop-fly-back"-Funktion möglich. Normalzeit und "Elapsed Time" können unabhängig von einander gestellt werden.
    Zu erwähnen ist noch, dass der 60- Minuten-Totalisator rückwärts zählt.


    Hier noch ein Auszug aus der T.O..... (Technical Order) welcher belegt dass diese Uhr für die F-84F vorgesehen war.

    Unverkennbar ist die teilweise Duplizität zu russischen Borduhren...die immer wieder im Umlauf und in ihrer Funktion fast identisch sind.


    Mit fliegerischem Gruß
    :flieger: Peter

    Hier stelle ich eine weitere Borduhr aus den 40-ger-Jahren vor.
    Die BO UK 4 gilt als "kleiner Bruder" der BO UK 3 und soll ebenfalls beim Funker Verwendung gefunden haben.
    Leider ist es mir bisher nicht gelungen, ein aussagekräftiges Foto von einem Einbauort dieser Borduhr zu bekommen.
    Wie die BO UK 3 lässt sich die BO UK 4 nach oben aus der Einbautasse klappen und kann dann gestellt und aufgezogen werden.
    Beide Borduhren besitzen eine drehbare Lünette und zusätzlich einen separat einstellbaren Markierungspfeil.
    Anders als die BO UK 3, welche ein 8-Tage-Werk besitzt, ist die BO UK 4 nur mit einem 2-Tage-Werk ausgestattet.
    "Uhr mit 2-tägiger Gangdauer" ist auf dem RLM-Blatt vermerkt
    Hersteller dieser Borduhren ist die Firma "Schlenker - Grusen" aus Schwenningen/ Neckar gewesen. Deren Kürzel auf dem Typenschild "dnt" lautet.
    Auf dem Boden der Tasseninnenseite ist ein roter BAL-Stempel mit der Nummer 1121 zu sehen.







    Mit fliegerischem Gruß
    :flieger: Peter

    Hier stelle ich eine weitere Borduhr aus den 40-ger-Jahren vor.
    Die BO UK 4 gilt als "kleiner Bruder" der BO UK 3 und soll ebenfalls beim Funker Verwendung gefunden haben.
    Leider ist es mir bisher nicht gelungen, ein aussagekräftiges Foto von einem Einbauort dieser Borduhr zu bekommen.
    Wie die BO UK 3 lässt sich die BO UK 4 nach oben aus der Einbautasse klappen und kann dann gestellt und aufgezogen werden.
    Beide Borduhren besitzen eine drehbare Lünette und zusätzlich einen separat einstellbaren Markierungspfeil.
    Anders als die BO UK 3, welche ein 8-Tage-Werk besitzt, ist die BO UK 4 nur mit einem 2-Tage-Werk ausgestattet.
    "Uhr mit 2-tägiger Gangdauer" ist auf dem RLM-Blatt vermerkt
    Hersteller dieser Borduhren ist die Firma "Schlenker - Grusen" aus Schwenningen/ Neckar gewesen. Deren Kürzel auf dem Typenschild "dnt" lautet.
    Auf dem Boden der Tasseninnenseite ist ein roter BAL-Stempel mit der Nummer 1121 zu sehen.







    Mit fliegerischem Gruß
    :flieger: Peter

    Bezug nehmend auf den Beitrag 209, habe ich mit "Sinn" in Frankfurt telefoniert,
    weil im neuen Katalog 2020/21 überhaupt keine Borduhren mehr abgebildet sind. Weder die für die Luftfahrt zugelassene Nabo 56/8, noch das angesprochene Rallye-Set.
    Bei den oben beschriebenen "Borduhren" handelt es sich um das "Rallye" Borduhren-Kombiset. Diese Uhren hatten alle ein Titan-Gehäuse.
    Diese Uhren konnten als Set zusammengesetzt oder einzeln verwendet werden, alle 3 oder nur 2 in beliebiger Kombination.
    Hier ein Auszug einer Seite aus einem älteren Sinn-Katalogbuch, damit jeder gleich nachvollziehen kann, um was es sich handelt.

    Die "Sinn"-Borduhr Nabo 56/8 wurde ja im Beitrag 130 von Stefan ( selespeed) ausführlich beschrieben.

    Mit fliegerischem Gruß
    :flieger: Peter

    Bezug nehmend auf den Beitrag 209, habe ich mit "Sinn" in Frankfurt telefoniert,
    weil im neuen Katalog 2020/21 überhaupt keine Borduhren mehr abgebildet sind. Weder die für die Luftfahrt zugelassene Nabo 56/8, noch das angesprochene Rallye-Set.
    Bei den oben beschriebenen "Borduhren" handelt es sich um das "Rallye" Borduhren-Kombiset. Diese Uhren hatten alle ein Titan-Gehäuse.
    Diese Uhren konnten als Set zusammengesetzt oder einzeln verwendet werden, alle 3 oder nur 2 in beliebiger Kombination.
    Hier ein Auszug einer Seite aus einem älteren Sinn-Katalogbuch, damit jeder gleich nachvollziehen kann, um was es sich handelt.

    Die "Sinn"-Borduhr Nabo 56/8 wurde ja im Beitrag 130 von Stefan ( selespeed) ausführlich beschrieben.

    Mit fliegerischem Gruß
    :flieger: Peter

    Bezug nehmend auf Beitrag 40 und 42 kann ich jetzt einen weiteren Einbauort von den hier vorgestellten Borduhren präsentieren.
    Gemeint ist die Sinn Nabo 18. Aktuell ist sie in der noch flugfähigen Me 108 der Lufthansa zu finden.
    Ein Flugzeug-Typ, von welchem in den Jahren 1936-1945 knapp 900 gebaut und welches als Kurierflugzeug und für Umschulungszwecke verwendet wurde.
    Bis 1971 wurden mit diesem Flugzeug-Muster zahlreiche Rekorde und sportliche Erfolge erzielt.
    Bekannt wurde der Lfz-Typ u.a. auch durch die deutsche Sportpilotin Elly Beinhorn, welcher auch das u. g. Flugzeug gewidmet ist.
    Sie machte u.a. durch das Überqueren von 3 Kontinenten an einem Tag von sich reden. Auch ist der Beiname des Flugzeugs "Taifun" auf diese Frau zurückzuführen.
    Ursprünglich war eine andere Borduhr in Verwendung, hier dürfte es sich um eine "Junghans" oder "Kienzle" gehandelt haben.



    Mit fliegerischen Grüßen
    :flieger: Peter

    Bezug nehmend auf Beitrag 40 und 42 kann ich jetzt einen weiteren Einbauort von den hier vorgestellten Borduhren präsentieren.
    Gemeint ist die Sinn Nabo 18. Aktuell ist sie in der noch flugfähigen Me 108 der Lufthansa zu finden.
    Ein Flugzeug-Typ, von welchem in den Jahren 1936-1945 knapp 900 gebaut und welches als Kurierflugzeug und für Umschulungszwecke verwendet wurde.
    Bis 1971 wurden mit diesem Flugzeug-Muster zahlreiche Rekorde und sportliche Erfolge erzielt.
    Bekannt wurde der Lfz-Typ u.a. auch durch die deutsche Sportpilotin Elly Beinhorn, welcher auch das u. g. Flugzeug gewidmet ist.
    Sie machte u.a. durch das Überqueren von 3 Kontinenten an einem Tag von sich reden. Auch ist der Beiname des Flugzeugs "Taifun" auf diese Frau zurückzuführen.
    Ursprünglich war eine andere Borduhr in Verwendung, hier dürfte es sich um eine "Junghans" oder "Kienzle" gehandelt haben.



    Mit fliegerischen Grüßen
    :flieger: Peter

    Auch hier bin ich nach langen Recherchen doch auch noch an eine Kopie der GAF T.O 5N11-2MXX1-1 gekommen.
    O.g. Bezeichnung verweist auf eine "German Air Force Technical Order" welche für die beiden russischen Borduhren erstellt wurde.
    Wie schon erwähnt, übernahm die Bundeswehr im Zuge der Wiedervereinigung militärisches Material der NVA, hier auch
    Flugzeuge und Hubschrauber.
    Die beiden Borduhren ATschS-1 und ATschS-1M waren unter anderem in der MiG-29, welche bis 2003 bei der Luftwaffe Verwendung fand, verbaut.
    Alle MiG-29 wurden 2003 dann für den symbolischen Stückpreis von 1€ an Polen abgegeben. Lediglich eine MiG-29, mit dem Taktischen Kennzeichen 29+03
    steht noch als Ausstellungsobjekt in Berlin-Gatow im Militärhistorischem Museum der Bundeswehr.

    Hier paar Auszüge aus der GAF T.O.



    Mit fliegerischem Gruß
    :flieger: Peter

    Auch hier bin ich nach langen Recherchen doch auch noch an eine Kopie der GAF T.O 5N11-2MXX1-1 gekommen.
    O.g. Bezeichnung verweist auf eine "German Air Force Technical Order" welche für die beiden russischen Borduhren erstellt wurde.
    Wie schon erwähnt, übernahm die Bundeswehr im Zuge der Wiedervereinigung militärisches Material der NVA, hier auch
    Flugzeuge und Hubschrauber.
    Die beiden Borduhren ATschS-1 und ATschS-1M waren unter anderem in der MiG-29, welche bis 2003 bei der Luftwaffe Verwendung fand, verbaut.
    Alle MiG-29 wurden 2003 dann für den symbolischen Stückpreis von 1€ an Polen abgegeben. Lediglich eine MiG-29, mit dem Taktischen Kennzeichen 29+03
    steht noch als Ausstellungsobjekt in Berlin-Gatow im Militärhistorischem Museum der Bundeswehr.

    Hier paar Auszüge aus der GAF T.O.



    Mit fliegerischem Gruß
    :flieger: Peter

    Nun eine weitere Vorstellung von zwei ausländischen Borduhren, welche u.a. bei der Luftwaffe der Bundeswehr Verwendung fanden. Hier sind die ATschS-1 und die ATschS-1M von Molnija aus den russischem Tscheljabinsk gemeint.
    Nach der Wiedervereinigung beider deutscher Staaten wurde von der Bundeswehr zum Teil militärisches Gerät und Material von der ehemaligen DDR übernommen, welches die NVA aus Russland erhalten hatte.
    Hierzu zählten: 12 Antonow AN-26, 12 LET-410S, verschiedene Passagierflugzeuge und die gefürchtete MiG-29 in unterschiedlichen Varianten, sowie diverse Hubschrauber, welche bei den anderen Teilstreitkräften eingesetzt wurden.
    Die beiden Borduhren mit ihren unterschiedlichen Merkmalen:
    Die ATschS-1 besitzt einen 60-Minuten-Totalisator mit Sekunden-u. Minutenzeiger, während die ATschs-1M nur einen 30-Minuten-Totalisator mit Minutenzeiger aufweist. Der Sekundenzeiger zum Stoppen ist bei dieser Uhr zentral mittig angebracht, während die ATschS-1 eine zentrale immer mitlaufende Dauersekunde hat.
    Beide Borduhren bieten die Möglichkeit, die Flugzeit in Stunden und Minuten separat zu messen. Diese kann dann auf dem oberen kleinen Ziffernblatt ablesen werden. Gestartet, gestoppt und zurückgestellt werden die Zeiger mit dem roten linken Knopf.
    Mit dem rechten rot beschrifteten Knopf kann durch Drehen die ganze Uhr gestoppt werden und durch Drücken die Kurzzeitmessung der Stopp-Uhr aktiviert, angehalten und resettet werden.
    Ein weiterer Unterschied:
    Ist auf dem Ziffernblatt neben der „3“ ein „K“ vermerkt, so sind die Indices und Zeiger nicht nachleuchtend und erscheinen weiß bei Rotlicht im Cockpit.
    Ist ein „B“ oder nichts neben der „3“ vermerkt, so leuchten die Zeiger und Indices bei UV-Lichteinwirkung und auch eine begrenzte Zeit hellgrün nach.
    Ganz aufgezogen soll die Gangreserve 72 Stunden betragen. Die Gangabweichung ist mit max.
    20 Sekunden pro Tag angegeben.
    Auf der Rückseite befinden sich zwei Schraubklemmen, an diesen kann die Gleichspannung von
    27V +-2,7 V angelegt werden. Dies führt dazu, dass ein interner Heizkreis mit 50 Ohm +-2 Ohm
    die Uhr beheizt um auch in großen Höhen und niedrigen Temperaturen eine sichere Funktion der
    Borduhr zu gewährleisten.
    Eine Schraube, welche zum Öffnen des Gehäuses zu entfernen ist, wurde mit einer hellgrünen Masse und einem Aufdruck versehen, so ist leicht zu erkennen, ob an der Uhr schon geschraubt wurde.
    So ist zu erkennen, dass die ATschS-1 schon mal geöffnet wurde. Dies geschah anlässlich einer Revision bei einem Münchner Uhrmacher, der sich auf Russische Uhren spezialisiert hat.




    Mit fliegerischem Gruß
    :flieger: Peter

    Nun eine weitere Vorstellung von zwei ausländischen Borduhren, welche u.a. bei der Luftwaffe der Bundeswehr Verwendung fanden. Hier sind die ATschS-1 und die ATschS-1M von Molnija aus den russischem Tscheljabinsk gemeint.
    Nach der Wiedervereinigung beider deutscher Staaten wurde von der Bundeswehr zum Teil militärisches Gerät und Material von der ehemaligen DDR übernommen, welches die NVA aus Russland erhalten hatte.
    Hierzu zählten: 12 Antonow AN-26, 12 LET-410S, verschiedene Passagierflugzeuge und die gefürchtete MiG-29 in unterschiedlichen Varianten, sowie diverse Hubschrauber, welche bei den anderen Teilstreitkräften eingesetzt wurden.
    Die beiden Borduhren mit ihren unterschiedlichen Merkmalen:
    Die ATschS-1 besitzt einen 60-Minuten-Totalisator mit Sekunden-u. Minutenzeiger, während die ATschs-1M nur einen 30-Minuten-Totalisator mit Minutenzeiger aufweist. Der Sekundenzeiger zum Stoppen ist bei dieser Uhr zentral mittig angebracht, während die ATschS-1 eine zentrale immer mitlaufende Dauersekunde hat.
    Beide Borduhren bieten die Möglichkeit, die Flugzeit in Stunden und Minuten separat zu messen. Diese kann dann auf dem oberen kleinen Ziffernblatt ablesen werden. Gestartet, gestoppt und zurückgestellt werden die Zeiger mit dem roten linken Knopf.
    Mit dem rechten rot beschrifteten Knopf kann durch Drehen die ganze Uhr gestoppt werden und durch Drücken die Kurzzeitmessung der Stopp-Uhr aktiviert, angehalten und resettet werden.
    Ein weiterer Unterschied:
    Ist auf dem Ziffernblatt neben der „3“ ein „K“ vermerkt, so sind die Indices und Zeiger nicht nachleuchtend und erscheinen weiß bei Rotlicht im Cockpit.
    Ist ein „B“ oder nichts neben der „3“ vermerkt, so leuchten die Zeiger und Indices bei UV-Lichteinwirkung und auch eine begrenzte Zeit hellgrün nach.
    Ganz aufgezogen soll die Gangreserve 72 Stunden betragen. Die Gangabweichung ist mit max.
    20 Sekunden pro Tag angegeben.
    Auf der Rückseite befinden sich zwei Schraubklemmen, an diesen kann die Gleichspannung von
    27V +-2,7 V angelegt werden. Dies führt dazu, dass ein interner Heizkreis mit 50 Ohm +-2 Ohm
    die Uhr beheizt um auch in großen Höhen und niedrigen Temperaturen eine sichere Funktion der
    Borduhr zu gewährleisten.
    Eine Schraube, welche zum Öffnen des Gehäuses zu entfernen ist, wurde mit einer hellgrünen Masse und einem Aufdruck versehen, so ist leicht zu erkennen, ob an der Uhr schon geschraubt wurde.
    So ist zu erkennen, dass die ATschS-1 schon mal geöffnet wurde. Dies geschah anlässlich einer Revision bei einem Münchner Uhrmacher, der sich auf Russische Uhren spezialisiert hat.




    Mit fliegerischem Gruß
    :flieger: Peter

    Bezug nehmend auf den Beitrag 202 " Ausländische Varianten Beitrag 9" möchte ich
    hier einen Einbauort der französichen " Falgayras" Borduhr im mittelschweren Transporthubschrauber CH-53GA (German Advanced) zeigen.
    Verbaut ist sie in der modernisierten GA-Version der altgedienten CH-53. Sie gehörten früher noch zu den Heeresfliegern
    und gingen dann zur Luftwaffe über.
    Deutlich ist der Unterschied zwischen den Instrumenten-Panels der älteren Versionen der CH-53 (im Beitrag 84 beschrieben)
    dort noch mit 2 "Sinn Nabo 17FA" ausgestattet und der neueren GA-Version mit nur noch einer Falgayras CH97-R11QE-GB-1b Borduhr in der Mitte des Panels zu erkennen.
    Sind bei der modernisierten GA-Version mehrere Bildschirme verbaut, waren früher nur analoge Instrumente.
    Durch die Modernisierung ( Produktverbesserungsprogramm) soll es möglich sein, rund 40 dieser Hubschrauber noch bis 2030 zu nutzen. Der Erstflug der CH-53 fand im Oktober 1964 statt.

    Die Fotos wurden mir vom Hubschrauber-Museum in Bückeburg,
    von G.Damerau sowie T.Engel freundlicher Weise zur Verfügung gestellt und zur Veröffentlichung frei gegeben.

    Mit fliegerischem Gruß
    :flieger: Peter

    Bezug nehmend auf den Beitrag 202 " Ausländische Varianten Beitrag 9" möchte ich
    hier einen Einbauort der französichen " Falgayras" Borduhr im mittelschweren Transporthubschrauber CH-53GA (German Advanced) zeigen.
    Verbaut ist sie in der modernisierten GA-Version der altgedienten CH-53. Sie gehörten früher noch zu den Heeresfliegern
    und gingen dann zur Luftwaffe über.
    Deutlich ist der Unterschied zwischen den Instrumenten-Panels der älteren Versionen der CH-53 (im Beitrag 84 beschrieben)
    dort noch mit 2 "Sinn Nabo 17FA" ausgestattet und der neueren GA-Version mit nur noch einer Falgayras CH97-R11QE-GB-1b Borduhr in der Mitte des Panels zu erkennen.
    Sind bei der modernisierten GA-Version mehrere Bildschirme verbaut, waren früher nur analoge Instrumente.
    Durch die Modernisierung ( Produktverbesserungsprogramm) soll es möglich sein, rund 40 dieser Hubschrauber noch bis 2030 zu nutzen. Der Erstflug der CH-53 fand im Oktober 1964 statt.

    Die Fotos wurden mir vom Hubschrauber-Museum in Bückeburg,
    von G.Damerau sowie T.Engel freundlicher Weise zur Verfügung gestellt und zur Veröffentlichung frei gegeben.

    Mit fliegerischem Gruß
    :flieger: Peter