Beiträge von feinSINN

    Hallo Hubert,

    wegen eines "Krönchens" sich körperliche Pein zuzumuten ist die Sache weiß Gott nicht wert!

    Das kal. 3135 ist quasi die Lizenz zum Geld drucken, so lange ist es schon am Markt. Aber man muß zugestehen, es ist ein scönes, robustes und zuverlässiges Werk. Die Maschinen hierfür gibt es schon eine halbe Ewigkeit. Für mich ist der Preis ebenfalls lächerlich. Ein bisschen hier, ein bisschen da, und fertig ist die Innovation. Sieht nicht schlecht aus, mehr aber auch nicht. Design kostet dieser Tage halt... :wink:

    Die U-Reihe muß sich meiner Meinung nach, gerade was das Preis-Leistungsverhältnis angeht, aber nicht nur das, keinesfalls verstecken!
    (wie immer, meine subjektive Meinung)

    Zitat von Christopher


    Ich glaube einfach nicht, dass wir hunderttausendfach produzierte SEIKO-Zeiger zum Vergleich heranziehen können.

    Ich persönlich habe diesen Vergleich auch gar nicht bemüht, obwohl ich ihn nicht gänzlich abwegig finde. Und am Rande: SEIKO-Blätter/Zeiger sind durchweg sehr gut, aber nicht 100.000%ig - dies ist nicht machbar, und darauf besteht kein Mensch.

    Hier ging es um gut sichtbare Unterschiede der Ausführungen gleicher Teile (nicht selber Teile), die unter einer Uhrmacher-Lupe eindeutig zu sehen sind; nicht mehr, aber auch nicht weniger. Ursprünglich zielte der Fred auf den Erfahrungsaustausch und nicht auf die Bewertung der jeweiligen "Macken-" od. "Nicht-Macken" vereinzelter SINN-Freunde.

    Zitat von Christopher


    Ich vergleiche ja schließlich auch das mäßige Gehäusefinish meiner 007 nicht mit der von Sinn.

    Das sei dir unbenommen. Ich, und einige andere auch, haben schon den einen oder anderen weiterführenden Anspruch an eine Uhr, die möglicherweise deutlich die 1.000 EUR-Grenze überschreitet. Aber wie bereits erwähnt. Jeder muß das für sich entscheiden. Und wenn jemand meint, dass ich päpstlicher als der Papst bin, dann ist das sein gutes Recht. Ich habe damit überhaupt kein Problem. Genauso wenig habe ich ein Problem damit das jemand meint, dass ihm das Auflösungsvermögen seiner Augen ausreicht, wenn er auf seine Uhr blickt und alles in bester Ordnung wähnt - ist doch super!

    Zitat von Christopher


    Ich glaube einfach nicht, dass wir hunderttausendfach produzierte SEIKO-Zeiger zum Vergleich heranziehen können.

    Ich persönlich habe diesen Vergleich auch gar nicht bemüht, obwohl ich ihn nicht gänzlich abwegig finde. Und am Rande: SEIKO-Blätter/Zeiger sind durchweg sehr gut, aber nicht 100.000%ig - dies ist nicht machbar, und darauf besteht kein Mensch.

    Hier ging es um gut sichtbare Unterschiede der Ausführungen gleicher Teile (nicht selber Teile), die unter einer Uhrmacher-Lupe eindeutig zu sehen sind; nicht mehr, aber auch nicht weniger. Ursprünglich zielte der Fred auf den Erfahrungsaustausch und nicht auf die Bewertung der jeweiligen "Macken-" od. "Nicht-Macken" vereinzelter SINN-Freunde.

    Zitat von Christopher


    Ich vergleiche ja schließlich auch das mäßige Gehäusefinish meiner 007 nicht mit der von Sinn.

    Das sei dir unbenommen. Ich, und einige andere auch, haben schon den einen oder anderen weiterführenden Anspruch an eine Uhr, die möglicherweise deutlich die 1.000 EUR-Grenze überschreitet. Aber wie bereits erwähnt. Jeder muß das für sich entscheiden. Und wenn jemand meint, dass ich päpstlicher als der Papst bin, dann ist das sein gutes Recht. Ich habe damit überhaupt kein Problem. Genauso wenig habe ich ein Problem damit das jemand meint, dass ihm das Auflösungsvermögen seiner Augen ausreicht, wenn er auf seine Uhr blickt und alles in bester Ordnung wähnt - ist doch super!

    Zitat von Christopher


    Ein gewisses Maß an Handarbeit ist mir einfach lieber. Auch mit kleinen Fehlern.

    ...achso, das 'gewisse' Maß an Handarbeit bezieht sich bei SINN größtenteils auf Blätter und Zeiger. Vor diesem Hintergrund ist natürlich jede einzelne Ausführung über jeden Zeifel erhaben. (dies meine ich durchweg ernst, wenn dem so wäre) Zumal jedes Teil ein wirkliches Unikat wäre. Die Uhren sind demnach nicht nur ihren Preis wert (preiswert), sondern quasi geschenkt - Respekt!

    Zitat von Christopher


    Ein gewisses Maß an Handarbeit ist mir einfach lieber. Auch mit kleinen Fehlern.

    ...achso, das 'gewisse' Maß an Handarbeit bezieht sich bei SINN größtenteils auf Blätter und Zeiger. Vor diesem Hintergrund ist natürlich jede einzelne Ausführung über jeden Zeifel erhaben. (dies meine ich durchweg ernst, wenn dem so wäre) Zumal jedes Teil ein wirkliches Unikat wäre. Die Uhren sind demnach nicht nur ihren Preis wert (preiswert), sondern quasi geschenkt - Respekt!

    Liebe Leute,

    es lag mir fern eine Diskussion 'anzuzetteln', die das Thema Ad Absurdum führt. Sollte das so aufgefaßt werden, dann tut es mir aufrichtig leid!

    Nichtsdestotrotz beschleicht mich das Gefühl, dass sich bei dem Einen oder Anderen nun doch Ernüchterung einstellt und geneigt ist die Umstände zu relativieren; das ist menschlich und ganz normal.

    @ Tempus

    ich bin mir nicht ganz so sicher ob Menschen, die ihre Zeitmesser unter der Lupe betrachten, sich zwangsläufig mit dem Gedanken anfreunden müssen, dass sie etwas "an der Waffel" haben müssten. Nochmals: Das Elektronen-Mikroskop wurde gleich anfangs kategorisch ausgeschlossen.
    Das ist unnsinig und wird wohl von keinem hier in Abrede gestellt. Jedoch die Vermutung zu äußern, dass es Leuten, die mit einer Uhrmacher-Lupe (10x) ihre Uhren kontrollieren, an mangeldem Wissen im Bereich der Physik und Chemie fehle, halte ich schon für gewagt. Uns ist allen bewußt das es Toleranzen gibt. Aber genauso gibt es Leute denen bewußt ist, dass es durchaus, und dies eben nicht gerade selten, Fertigungen gibt, bei denen zumindest ein großes Fragezeichen (?) nach der Frage des Toleranzbereiches zu setzen ist. Ein Uhrmacher arbeitet beim Setzen der Zeiger eben mit dieser bereits erwähnten Uhrmacher-Lupe und ist durchaus in der Lage im Vorfeld zu sehen, welche Güte er da verbaut. Das es herbe Unterschiede gibt ist nun hinglänglich bekannt
    und dürfte wohl nicht ernsthaft angezweifelt werden.

    Sicherlich muß schlußendlich ein jeder für sich selbst entscheiden, wie er mit den Umständen umgehen mag. Dazu gibt es hier ja schon mehrere Wortmeldungen.

    In diesem Sinne: Ich wollte keinem zu nahe treten bleibe jedoch bei meiner persönlichen Meinung, dass die Streuung, gerade im Hinblick auf das größtenteils angestrebte Niveau, zu groß ist.

    Liebe Leute,

    es lag mir fern eine Diskussion 'anzuzetteln', die das Thema Ad Absurdum führt. Sollte das so aufgefaßt werden, dann tut es mir aufrichtig leid!

    Nichtsdestotrotz beschleicht mich das Gefühl, dass sich bei dem Einen oder Anderen nun doch Ernüchterung einstellt und geneigt ist die Umstände zu relativieren; das ist menschlich und ganz normal.

    @ Tempus

    ich bin mir nicht ganz so sicher ob Menschen, die ihre Zeitmesser unter der Lupe betrachten, sich zwangsläufig mit dem Gedanken anfreunden müssen, dass sie etwas "an der Waffel" haben müssten. Nochmals: Das Elektronen-Mikroskop wurde gleich anfangs kategorisch ausgeschlossen.
    Das ist unnsinig und wird wohl von keinem hier in Abrede gestellt. Jedoch die Vermutung zu äußern, dass es Leuten, die mit einer Uhrmacher-Lupe (10x) ihre Uhren kontrollieren, an mangeldem Wissen im Bereich der Physik und Chemie fehle, halte ich schon für gewagt. Uns ist allen bewußt das es Toleranzen gibt. Aber genauso gibt es Leute denen bewußt ist, dass es durchaus, und dies eben nicht gerade selten, Fertigungen gibt, bei denen zumindest ein großes Fragezeichen (?) nach der Frage des Toleranzbereiches zu setzen ist. Ein Uhrmacher arbeitet beim Setzen der Zeiger eben mit dieser bereits erwähnten Uhrmacher-Lupe und ist durchaus in der Lage im Vorfeld zu sehen, welche Güte er da verbaut. Das es herbe Unterschiede gibt ist nun hinglänglich bekannt
    und dürfte wohl nicht ernsthaft angezweifelt werden.

    Sicherlich muß schlußendlich ein jeder für sich selbst entscheiden, wie er mit den Umständen umgehen mag. Dazu gibt es hier ja schon mehrere Wortmeldungen.

    In diesem Sinne: Ich wollte keinem zu nahe treten bleibe jedoch bei meiner persönlichen Meinung, dass die Streuung, gerade im Hinblick auf das größtenteils angestrebte Niveau, zu groß ist.

    Zitat von eosfan


    Es steht ja jedem frei, womit er zufrieden ist. Wer nicht zufrieden ist, dem rate ich dringend zu reklamieren oder zum Kauf zurück zu treten.

    Hallo Andreas,
    nichts anderes hatte ich geschrieben.

    Zitat von eosfan


    Der Punkt ist doch, dass der Grad zwischen "offensichtlich problematisch" und "ganz schön pingelig" sehr verschwommen ist. Jeder hat da halt seine eigenen Ansprüche.

    Hier kann ich mich nur eingeschränkt anschließen. Wir alle haben zwar unsere ganz persönlichen Ansichten, Empfindungen, sowie Metalitäten, jedoch haben wir im Falle des Erwerbes einer Uhr hier keine frei Wahl zwischen A-, B- u. C-Ware und der damit verbundenen individuellen Preisfindung.

    Zitat von eosfan


    Bei aller Liebhaberei kann es sein, dass man dann eher bei einer Seiko Samurai landet statt bei einer Sinn oder Rolex.

    ...dies kann alles sein. Jedoch muß ich ausnahmsweise für "Das Krönchen" hier eine Lanze brechen. Ich habe schon so manche 'Auster' u. DD in den Fingern gehabt; Damen- wie Herrenuhren. Da gab es nichts zu mäkeln. Aber eines möchte ich zugestehen. Das Preis-/Leistungsverhältnis ist zumindest als fragwürdig einzustufen. (Meine subjektive Meinung und gänzlich eine andere Diskussion)


    Zitat von eosfan


    Ich denke der genannte Fall war eben einer dieser strittigen, dem der Kunde zur Kategorie "der ist aber pingelig" gehörte. Hr. Schauer bezieht die Zeiger von einem der besten Zulieferer und hat geprüft, ob er bessere Zeiger in der Werkstatt hat. Es hab keine. Dabei setzt er sehr hohe Maßstäbe bei seinen Uhren, vor allem, wenn man die Preise in betracht zieht. Am Ende geht es nämlich genau um den Preis. Natürlich könnten Hr. Schmidt und Hr. Schauer ihre Zeiger selbst herstellen, sie von Hand bemalen und anschließen noch 40% aussieben, so dass nur noch perfekte Zeiger übrig bleiben, aber dann gibt es die Flieger Original oder eine 857 eben nicht für 1000,- Euro sondern für knapp 2000,- und damit ändert sich dann rasch das Klientel und die Zielgruppe.

    Deinen Worten ist zu entnehmen, dass du den Betrieb STOWA/Herrn Schauer recht gut zu kennen scheinst. Ich möchte keinesfalls dem Mann seine Kompetenz absprechen. Das stünde mir gar nicht zu. Nur hätte wohl die Möglichkeit bestanden auf eine neue Marge Zeiger zu warten, um nach einer Prüfung, und im Rahmen der akzeptablen Toleranzen, einen geigneten Zeiger für den Kunden zu finden und ihm nachträglich zu setzen. Sicherlich zunächst mit Arbeit und Kosten verbunden, aber à la longue mit Sicherheit ein Return of Investment, da zufriedene Kunden sehr gute Kunden sind. Sie kommen nicht nur wieder, sondern sie sorgen auch gerne und ohne Mühe ganz nebenbei für Gratis-Akquise. Und abschließend: Der Unterschied zwischen guten u. fragwüdigen Teilen können keine 100% Differenz ausmachen. Wenn dem so wäre, dann ist generell etwas faul!

    Um das zu umgehen bestelle man sich ein Dutzden Uhren des gleichen Modells beim Direktversender, prüfe sie zuhause in Ruhe, behält die beste Ausführung, und schicke den restlichen "Krempel" zurück. Macht nur keiner. Weder Kunden (eher selten) noch Hersteller. (wohl gar nicht)

    Zitat von eosfan


    Es steht ja jedem frei, womit er zufrieden ist. Wer nicht zufrieden ist, dem rate ich dringend zu reklamieren oder zum Kauf zurück zu treten.

    Hallo Andreas,
    nichts anderes hatte ich geschrieben.

    Zitat von eosfan


    Der Punkt ist doch, dass der Grad zwischen "offensichtlich problematisch" und "ganz schön pingelig" sehr verschwommen ist. Jeder hat da halt seine eigenen Ansprüche.

    Hier kann ich mich nur eingeschränkt anschließen. Wir alle haben zwar unsere ganz persönlichen Ansichten, Empfindungen, sowie Metalitäten, jedoch haben wir im Falle des Erwerbes einer Uhr hier keine frei Wahl zwischen A-, B- u. C-Ware und der damit verbundenen individuellen Preisfindung.

    Zitat von eosfan


    Bei aller Liebhaberei kann es sein, dass man dann eher bei einer Seiko Samurai landet statt bei einer Sinn oder Rolex.

    ...dies kann alles sein. Jedoch muß ich ausnahmsweise für "Das Krönchen" hier eine Lanze brechen. Ich habe schon so manche 'Auster' u. DD in den Fingern gehabt; Damen- wie Herrenuhren. Da gab es nichts zu mäkeln. Aber eines möchte ich zugestehen. Das Preis-/Leistungsverhältnis ist zumindest als fragwürdig einzustufen. (Meine subjektive Meinung und gänzlich eine andere Diskussion)


    Zitat von eosfan


    Ich denke der genannte Fall war eben einer dieser strittigen, dem der Kunde zur Kategorie "der ist aber pingelig" gehörte. Hr. Schauer bezieht die Zeiger von einem der besten Zulieferer und hat geprüft, ob er bessere Zeiger in der Werkstatt hat. Es hab keine. Dabei setzt er sehr hohe Maßstäbe bei seinen Uhren, vor allem, wenn man die Preise in betracht zieht. Am Ende geht es nämlich genau um den Preis. Natürlich könnten Hr. Schmidt und Hr. Schauer ihre Zeiger selbst herstellen, sie von Hand bemalen und anschließen noch 40% aussieben, so dass nur noch perfekte Zeiger übrig bleiben, aber dann gibt es die Flieger Original oder eine 857 eben nicht für 1000,- Euro sondern für knapp 2000,- und damit ändert sich dann rasch das Klientel und die Zielgruppe.

    Deinen Worten ist zu entnehmen, dass du den Betrieb STOWA/Herrn Schauer recht gut zu kennen scheinst. Ich möchte keinesfalls dem Mann seine Kompetenz absprechen. Das stünde mir gar nicht zu. Nur hätte wohl die Möglichkeit bestanden auf eine neue Marge Zeiger zu warten, um nach einer Prüfung, und im Rahmen der akzeptablen Toleranzen, einen geigneten Zeiger für den Kunden zu finden und ihm nachträglich zu setzen. Sicherlich zunächst mit Arbeit und Kosten verbunden, aber à la longue mit Sicherheit ein Return of Investment, da zufriedene Kunden sehr gute Kunden sind. Sie kommen nicht nur wieder, sondern sie sorgen auch gerne und ohne Mühe ganz nebenbei für Gratis-Akquise. Und abschließend: Der Unterschied zwischen guten u. fragwüdigen Teilen können keine 100% Differenz ausmachen. Wenn dem so wäre, dann ist generell etwas faul!

    Um das zu umgehen bestelle man sich ein Dutzden Uhren des gleichen Modells beim Direktversender, prüfe sie zuhause in Ruhe, behält die beste Ausführung, und schicke den restlichen "Krempel" zurück. Macht nur keiner. Weder Kunden (eher selten) noch Hersteller. (wohl gar nicht)

    Zitat von eosfan

    Ich denke die aktuellen Zeiger und ZB sind in Ordnung (sonst würde ich die Uhren nicht kaufen), könnten aber besser sein. Dafür müsste Sinn aber offensichtlich viel tiefer in die Tasche greifen und entweder neue Zulieferer auftun oder selbst was machen. Beides würde dazu führen, dass die Uhren teurer werden.

    Es sei dir unbenommen, dass du mit der jetzigen Ausführung zufrieden bist. Ich persönlich kann jedoch nicht akzeptieren, dass es wohl nach dem Zufallsprinzip geht frei nach dem Motto: Wer eine tadellose Uhr erhält hat eben Glück gehabt und wer nicht, der wird auch damit leben können. Dies selbstverständlich zu identischen Verkaufspreisen.

    Zitat von eosfan


    Ich kann mich an einen Thread bei WUS zur Stowa Flieger Original erinnern. Da beschwerte sich ein Käufer bei Hrn. Schauer über die ungleichmäßig aufgetragene Leuchtmasse auf den Zeigern. Hr. Schauer hat es geprüft und ist zu dem Schluss gekommen, dass es nicht besser geht, weil der Zulieferer es nicht besser kann.

    Ich kenne Herrn Schauer nicht persönlich und besitze derzeit auch keine STOWA. Sollte die Aussage von Herrn Schauer tatsächlich sinngemäß so gefallen sein, dann erachte ich das als gewisses Armutszeugnis. Wer so abwiegelt, dass es nicht besser ginge, der sollte sich Gedanken um seine Produkte machen, welche sein täglich Brot bedeuten. Schließlich verkauft er nicht nur die ungleichmäßig aufgebrachte Leuchtmasse auf den Zeigern, sondern er verkauft sie als Bestandteil seiner Uhren. Das könnte auf Dauer evtl. an Reputation kosten.

    Vielleicht wäre à la longue der bessere Weg zu versuchen seine Produkte
    einem gewissen Qualitätsstandard zuzuführen, damit Uhrenkauf eine verläßliche, und somit freudige Angelegenheit bleibt, und nicht ein vortwährendes Va Banque-Spiel darstellt. Man möge mir meine vielelicht etwas überspitzte Formulierung nachsehen, aber es ist eben meine Überzeugung!

    Zitat von eosfan

    Ich denke die aktuellen Zeiger und ZB sind in Ordnung (sonst würde ich die Uhren nicht kaufen), könnten aber besser sein. Dafür müsste Sinn aber offensichtlich viel tiefer in die Tasche greifen und entweder neue Zulieferer auftun oder selbst was machen. Beides würde dazu führen, dass die Uhren teurer werden.

    Es sei dir unbenommen, dass du mit der jetzigen Ausführung zufrieden bist. Ich persönlich kann jedoch nicht akzeptieren, dass es wohl nach dem Zufallsprinzip geht frei nach dem Motto: Wer eine tadellose Uhr erhält hat eben Glück gehabt und wer nicht, der wird auch damit leben können. Dies selbstverständlich zu identischen Verkaufspreisen.

    Zitat von eosfan


    Ich kann mich an einen Thread bei WUS zur Stowa Flieger Original erinnern. Da beschwerte sich ein Käufer bei Hrn. Schauer über die ungleichmäßig aufgetragene Leuchtmasse auf den Zeigern. Hr. Schauer hat es geprüft und ist zu dem Schluss gekommen, dass es nicht besser geht, weil der Zulieferer es nicht besser kann.

    Ich kenne Herrn Schauer nicht persönlich und besitze derzeit auch keine STOWA. Sollte die Aussage von Herrn Schauer tatsächlich sinngemäß so gefallen sein, dann erachte ich das als gewisses Armutszeugnis. Wer so abwiegelt, dass es nicht besser ginge, der sollte sich Gedanken um seine Produkte machen, welche sein täglich Brot bedeuten. Schließlich verkauft er nicht nur die ungleichmäßig aufgebrachte Leuchtmasse auf den Zeigern, sondern er verkauft sie als Bestandteil seiner Uhren. Das könnte auf Dauer evtl. an Reputation kosten.

    Vielleicht wäre à la longue der bessere Weg zu versuchen seine Produkte
    einem gewissen Qualitätsstandard zuzuführen, damit Uhrenkauf eine verläßliche, und somit freudige Angelegenheit bleibt, und nicht ein vortwährendes Va Banque-Spiel darstellt. Man möge mir meine vielelicht etwas überspitzte Formulierung nachsehen, aber es ist eben meine Überzeugung!

    Hallo ihr Lieben,

    na, da habe ich ja was 'verbrochen'... :(

    Ich weiß nicht so recht ob ich mich freuen, oder eher betrübt sein soll?!
    Jedoch kann ich der regen Beteiligung entnehmen, dass das Thema durchaus berechtigt ist und akut zu sein scheint.

    Alle Beiträge hier haben meiner Meinung nach ihr Berechtigung; kein Wenn und kein Aber! Im Großen und Ganzen möchte ich mich unbedingt Gero und Olaf anschließen. Ich sehe die Dinge genauso. Eine Sichtung mit einer 10x-Lupe ist für mein Dafürhalten nichts Verwerfliches; im Gegenteil. Der/die Uhrmacher(meister/in) verwenden mitunter diese Vergrößerung bei ihrer täglichen Arbeit. Mir kann keiner erzählen, dass hier nicht schon im Vorfeld die unzulänglichen Teile, die gesetzt werden, auffalen. Das kann nicht die Regel sein, denn sonst hätte der derzeit verantwortliche Uhrmacher für seine im Moment zu bearbeitende Uhr seine(n) "Beruf(ung) verfehlt - sorry wenn ich das so knallhart zum Ausdruck bringe. Ich habe den Verdacht, und dies ist nicht als Wertung eine bestimmte Person betreffend gedacht, dass Unzulänglichkeiten schon hie und da in Kauf genommen werden. Der eine reklamiert, der andere gibt sich zufrieden, und noch einem anderen fällt es erst gar nicht auf.

    @Hubert

    Ich hoffe nun nicht, dass dich die 'kleinen Fehler' deiner Uhren dich im Nachhinein aus der Bahn werfen. Ich finde es sehr bemerkenswert und löblich von dir, dass du deine Ergebnisse der Sichtung hier öffentlich bekannt machst, um einen echten Erfahrungsaustausch zu ermöglichen; danke dafür!

    Iceman

    Wir beide scheinen in dieser Hinsicht sehr ähnlich gestrickt. Auch ich erwarte "110%". Olaf hat mit seinem Vergleich schon trefflich formuliert. Es bringt es auf den Punkt. Ich bin weit davon entfernt Gegenstände mit einem Elektronen-Mikroskop untersuchen zu wollen. Dann käme wirklich kein Spaß mehr auf. Aber unschöne Dinge, die mit einer 10x zu Tage befördert werden, haben hinsichtlich dieser Ansprüche und diesem Preisniveau nichts verloren; aber auch rein gar nichts!

    Mein Fazit: Die Qualitätsansprüche und deren effektive Kontrolle hinsichtl. der Teile von Zulieferern sollten im Hause SINN noch einmal seriös überdacht werden.

    Und ja, auch ich mag mitunter die Uhren aus dem Hause SINN sehr. Alles andere wäre ja auch unSINNig, sonst würde ich mir nicht die Mühe machen hier zu posten. Dies sollte umißverständlich sein. *
    (*2 any possible Ghostreaders)


    @ll

    In diesem Zusammenhang vielen Dank für die zahlreichen Beiträge und Erfahrungen, die wir hier gemeinsam teilen dürfen - ein wirklich tolles Forum! :thumbright:

    Hallo ihr Lieben,

    na, da habe ich ja was 'verbrochen'... :(

    Ich weiß nicht so recht ob ich mich freuen, oder eher betrübt sein soll?!
    Jedoch kann ich der regen Beteiligung entnehmen, dass das Thema durchaus berechtigt ist und akut zu sein scheint.

    Alle Beiträge hier haben meiner Meinung nach ihr Berechtigung; kein Wenn und kein Aber! Im Großen und Ganzen möchte ich mich unbedingt Gero und Olaf anschließen. Ich sehe die Dinge genauso. Eine Sichtung mit einer 10x-Lupe ist für mein Dafürhalten nichts Verwerfliches; im Gegenteil. Der/die Uhrmacher(meister/in) verwenden mitunter diese Vergrößerung bei ihrer täglichen Arbeit. Mir kann keiner erzählen, dass hier nicht schon im Vorfeld die unzulänglichen Teile, die gesetzt werden, auffalen. Das kann nicht die Regel sein, denn sonst hätte der derzeit verantwortliche Uhrmacher für seine im Moment zu bearbeitende Uhr seine(n) "Beruf(ung) verfehlt - sorry wenn ich das so knallhart zum Ausdruck bringe. Ich habe den Verdacht, und dies ist nicht als Wertung eine bestimmte Person betreffend gedacht, dass Unzulänglichkeiten schon hie und da in Kauf genommen werden. Der eine reklamiert, der andere gibt sich zufrieden, und noch einem anderen fällt es erst gar nicht auf.

    @Hubert

    Ich hoffe nun nicht, dass dich die 'kleinen Fehler' deiner Uhren dich im Nachhinein aus der Bahn werfen. Ich finde es sehr bemerkenswert und löblich von dir, dass du deine Ergebnisse der Sichtung hier öffentlich bekannt machst, um einen echten Erfahrungsaustausch zu ermöglichen; danke dafür!

    Iceman

    Wir beide scheinen in dieser Hinsicht sehr ähnlich gestrickt. Auch ich erwarte "110%". Olaf hat mit seinem Vergleich schon trefflich formuliert. Es bringt es auf den Punkt. Ich bin weit davon entfernt Gegenstände mit einem Elektronen-Mikroskop untersuchen zu wollen. Dann käme wirklich kein Spaß mehr auf. Aber unschöne Dinge, die mit einer 10x zu Tage befördert werden, haben hinsichtlich dieser Ansprüche und diesem Preisniveau nichts verloren; aber auch rein gar nichts!

    Mein Fazit: Die Qualitätsansprüche und deren effektive Kontrolle hinsichtl. der Teile von Zulieferern sollten im Hause SINN noch einmal seriös überdacht werden.

    Und ja, auch ich mag mitunter die Uhren aus dem Hause SINN sehr. Alles andere wäre ja auch unSINNig, sonst würde ich mir nicht die Mühe machen hier zu posten. Dies sollte umißverständlich sein. *
    (*2 any possible Ghostreaders)


    @ll

    In diesem Zusammenhang vielen Dank für die zahlreichen Beiträge und Erfahrungen, die wir hier gemeinsam teilen dürfen - ein wirklich tolles Forum! :thumbright:

    Hallo Olaf,

    vielen Dank für deine ausführliche Mitteilung und deine persönliche Wertung, die sich im Großen und Ganzen mit der meinigen deckt!

    Demnach scheint das in Sachen SINN kein unbekanntes Thema zu sein. Hier drängt sich unweigerlich der Begriff der 'Qualitätskontrolle' auf, der schon häufiger mit dem Namen SINN in Verbindung gebracht wurde.

    Natürlich könnte man argumentieren das dies ein Teil des Tributes ist, den man zu entrichten hat, um das derzeitige Preisniveau aufrecht erhalten zu können; sprich Kleinteile läßt man günstig fertigen, oder kauft diese einfach und 'billig' hinzu. Ich persönlich kann das aber nicht für gut heißen und gehe mit dir dahingehend vollkommen konform, dass in mehrere hundert Euros teure Zeitmesser auch adäquate Kleinteile Verwendung finden sollten. Zumal diese auch das "Gesicht" einer Uhr ausmachen - "Pixel Peeping" hin oder her.

    Wenn dies schon ein länger währendes Phänomen (Problem) bei SINN ist, und wohl auch schon mehr als ein Liebhaber sich hierzu bei SINN gäußert hat, dann kann ich nicht verstehen, dass dort nicht gegengesteuert wird.

    Wie denkst du darüber bzw. was hielt dich von einer Rekla-
    mation ab?

    Die Aussage Thomas H. Ernst (WatchTime) betreffend finde ich schon
    unmißverständlich. Ich kann nicht wissen in welchem Kontext er sich äußerte, aber das klingt deutlich.


    Iceman

    Ich kann das durchaus verstehen und finde das persönlich nicht als Pedanterie. Ich 'gehe' auch immer mit einer "10X" durch.


    @ Christopher

    ...und geht die 903 St auch wieder ins Füldchen?


    @ll

    Wie waren die Reaktionen hinsichtl. eurer Reklamationen?
    Begeisterungsstürme werden nicht ausgebrochen sein, aber hat man sich dort hinsichtl. der Beschwerde aufgeschlossen gezeigt, oder kam es zu Diskussionen?

    Hallo Olaf,

    vielen Dank für deine ausführliche Mitteilung und deine persönliche Wertung, die sich im Großen und Ganzen mit der meinigen deckt!

    Demnach scheint das in Sachen SINN kein unbekanntes Thema zu sein. Hier drängt sich unweigerlich der Begriff der 'Qualitätskontrolle' auf, der schon häufiger mit dem Namen SINN in Verbindung gebracht wurde.

    Natürlich könnte man argumentieren das dies ein Teil des Tributes ist, den man zu entrichten hat, um das derzeitige Preisniveau aufrecht erhalten zu können; sprich Kleinteile läßt man günstig fertigen, oder kauft diese einfach und 'billig' hinzu. Ich persönlich kann das aber nicht für gut heißen und gehe mit dir dahingehend vollkommen konform, dass in mehrere hundert Euros teure Zeitmesser auch adäquate Kleinteile Verwendung finden sollten. Zumal diese auch das "Gesicht" einer Uhr ausmachen - "Pixel Peeping" hin oder her.

    Wenn dies schon ein länger währendes Phänomen (Problem) bei SINN ist, und wohl auch schon mehr als ein Liebhaber sich hierzu bei SINN gäußert hat, dann kann ich nicht verstehen, dass dort nicht gegengesteuert wird.

    Wie denkst du darüber bzw. was hielt dich von einer Rekla-
    mation ab?

    Die Aussage Thomas H. Ernst (WatchTime) betreffend finde ich schon
    unmißverständlich. Ich kann nicht wissen in welchem Kontext er sich äußerte, aber das klingt deutlich.


    Iceman

    Ich kann das durchaus verstehen und finde das persönlich nicht als Pedanterie. Ich 'gehe' auch immer mit einer "10X" durch.


    @ Christopher

    ...und geht die 903 St auch wieder ins Füldchen?


    @ll

    Wie waren die Reaktionen hinsichtl. eurer Reklamationen?
    Begeisterungsstürme werden nicht ausgebrochen sein, aber hat man sich dort hinsichtl. der Beschwerde aufgeschlossen gezeigt, oder kam es zu Diskussionen?

    Hallo @ll

    Frage speziell an die Besitzer von Instumentellen Uhren/Taucheruhren:


    Wie zufrieden seid ihr mit der Fertigung (u.a. Beschichtung u. Lackierung)
    der jeweiligen Zeiger und ZBs? Mir ist aufgefallen (subjektive Meinung), dass gerade die 'dünneren' Sekundenzeiger mitunter qualitativ, was Lackierung u. Beschichtung betrifft, nicht ganz makellos sind will heißen,
    fehlende Superluminovapartikel u. schlierige Lackierung sind auffällig.

    Bin ich 'Pixelpeeper', oder welche Erfahrungen habt ihr (gemacht); wie steht ihr dazu?

    Hallo @ll

    Frage speziell an die Besitzer von Instumentellen Uhren/Taucheruhren:


    Wie zufrieden seid ihr mit der Fertigung (u.a. Beschichtung u. Lackierung)
    der jeweiligen Zeiger und ZBs? Mir ist aufgefallen (subjektive Meinung), dass gerade die 'dünneren' Sekundenzeiger mitunter qualitativ, was Lackierung u. Beschichtung betrifft, nicht ganz makellos sind will heißen,
    fehlende Superluminovapartikel u. schlierige Lackierung sind auffällig.

    Bin ich 'Pixelpeeper', oder welche Erfahrungen habt ihr (gemacht); wie steht ihr dazu?

    Zitat von Strabo

    "Dafür kein Magnetschutz und Einsatzzeitmesser steht drauf. Das wirkt doch lächerlich. Welchen Einsatz hast du denn zum Zeitmessen? Wie lange du für die Halbe Bier brauchst?" "Magnetschutz ist doch unwichtig, hatte ich bisher auch nicht, ging nie was schief" "Ja und du passt immer auf wenn du durch die Produktion gehst, wo dutzende von großen Antriebsmotoren laufen, das wäre damit erledigt"... Na ja, ich denke jeder kennt diese tage/wochenlangen Entscheidungsdiskussionen mit sich selbst :D

    Ich empfehle diese Lektüre:

    http://www.sinn.de/onlineshopPRO/…-EZM-5/info.htm

    Auszug/Zitat:

    <<Dieser U-Boot-Stahl ist nicht nur außerordentlich seewasserbeständig
    ( PRE-Wert bis zu 38 ), er besitzt auch die höchste amagnetische Güte. Ein Restmagnetismus, wie er noch beim herkömmlichen und hochwertigen Uhrengehäuse-Edelstahl der Güte 316 L vorkommt (infolge sog. Delta-Ferrit-Gehalte), ist im Falle des U-Boot-Stahls nicht möglich. >>

    Damit kann man weiter oben Aufgeführtes (von Dir) ruhigen Gewissens
    ad acta legen. ;)