Ich finde man müsste vor dem Kauf der Kunde darüber informieren wie alt die Uhr wirklich ist.
Aber es wird nicht gemacht, der Kunde selber muss es erfragen.
Ob er dann mehr als nur Augenrollen, Schulterzucken als Antwort bekommt...
...guter Post, der sehr gut das Problem dieses Fadens verdeutlicht:
Dieses einfache "wie alt die Uhr ist" ist ja genau der Kernpunkt der Frage: Ist sie Herstellungs- oder Verkaufsjahr ausschlaggebend?
Weil (neben den bereits vorgebrachten Argumenten) der Verkäufer einer (Vintage) Uhr ggf. überhaupt nichts belastbar sagen kann, man kann "NUR" das Herstellungsjahr erfragen (das ggf. nicht dem Verkaufsjahr entspricht).
Was auch nicht immer geht, Stichwort: Umstellung der SINN-DB. Es wurden zwar teilweise Altdaten migriert diese aber händisch eingetragen. Die Nummernvergabe war auch nicht zwingend eindeutig. Dabei kann/ist es auch zu Fehlern gekommen (sein).
M.E. ist die Frage des genauen Alters (egal welches) nur im Kontext der Uhr zu sehen.
Jemand der bei einer 20 Jahre alten Uhr oder einem lang eingestellten Modell unbedingt ein (genaues) Datum genannt bekommen will lieber sollte ganz auf Nummer sicher gehen und sich eine neue Uhr bei SINN kaufen (Herstellungsjahr nicht vergessen zu erfragen!). Das er da kein lange eingestelltes Modell mehr bekommt ist dann sein Problem.
Das Verkaufs bzw. Herstellungsdatum ist m.E. eher was für neuere Uhren wg. Garantie bzw. möglichem nächsten Revisionstermin.
Daher vom Verkäufer generell zu fordern, dass er ein Datum -das er nicht kennt und auch nicht (belastbar) in Erfahrung bringen kann- nennt klingt wild bis abenteuerlich.
Manchmal kann man als Verkäufer ehrlicherweise nur mit den Schultern zucken und das ist gut so!
LG Thomas