Ja allein ist Formex damit nicht … mir fiel dazu zuerst die nautilus ein …
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tapir -
6. Juni 2020 um 10:38
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Bei all den neuen und exotischen Uhren, die wir dank der treuen Verdienste unseres M.O.M. zu sehen kriegen, bin ich immer wieder über die Vielfalt unserer Uhrenwelt beeindruckt.
Doch Kaufgelüste kommen da seltener auf.
Mit dem "Riff" (Dt. für Reef) von Formex wirds jetzt aber spannend !
Ein C.O.S.C._Chronometer, mit einem tollen Metallband und Schnellwechselmöglichkeit, einer schönen Schliese incl. Längenverstellung, einer guten Größe von 42mm, applizierten Indizes, Keramiklünnete und einem schönen Sonnenschliff-Blatt bekommt der Kunde für 1790,-- wirklich ein Top-Angebot ! Interessenten sollten mal auf die Homepage gehen, dort ist eine schöne Animation zu sehen.
Dass das Logo neu gestaltet wurde, empfinde ich auch als positiv, das alte sagte mir irgendwie nicht zu, aber das ist mein persönliches Thema.So, und welcher Uhr sieht sie jetzt gleich ? Irgendwie sehen ganz viele Uhren vielen anderen Uhren ähnlich. Wenn ich sie einem Dritten beschreiben müsste, würde ich vermutlich sagen: So ähnlich wie eine Planet Ocean.
Summasummarum ein tolles Paket, offensichtlich sehr gute Qualität zum fairen Preis ! Da wundert man sich manchmal, wie sowas geht.
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nochmal an Claus fürs zeigen der neuen Formex Reef 
Die neue Formex hat sicher vieles, was sonst gut und teuer ist und vor allem Uhren mit Chronometer-Zertifikat muss man inzwischen meist recht teuer bezahlen
Ob man nun ein Gegengewicht zur Krone braucht, weiss ich nicht und so ein unnützes "Geschwür" hab ich bislang nicht wirklich vermisst! SchuechternKichern
Der Rest klingt zumindest wertig und sinnvoll, ich kann mir aber kein Urteil erlauben da ich noch keine Formex in den Händen hatte
Und ganz ehrlich, bislang hat mich auch noch so gar kein Modell hinter dem Ofen hervorgelockt, insofern kann ich den Hype leider nicht ganz nachvollziehen.
Für mich persönlich sind die Uhren, außer dass Sie aus der Schweiz kommen vor allem eins: etwas
Ich gebe zu ich hab bisher auch nicht alles zur Marke mitgelesen
und gesterrn erstmalig die Webseite besucht!
was macht also Formex konkret aus, die Federung des Gehäuses am Arm bzw. die Chronometer-Werke?
Im Falle der Space Rock, die hier einige gekauft haben ist es ein Carbon-Gehäuse und ein Meteoriten-Zifferblatt richtig? Das ist schon was besonderes
Ganz ähnlich Werenbach mit den Soyus-Raketen-Zifferblättern.
Da hab ich auch mal kurz gezuckt aber würde das schon gerne vorher live sehen und nicht mal eben eine Uhr für 1,5k€ und mehr von einem Bild im Netz bestellen.
Die normalen Dreizeiger von Formex, egal welche Ausführung sind mir von der ZB-Optik zu schlicht, die Gehäuse etwas zu verbastelt bzw. mit zu vielen Kanten.
Die Reef erinnert irgendwie immer an eine andere Marke, man weiß nur nicht so genau an welche...
Die Chronos sehen zumindest auf den Bildern aus wie billige Kopien
Wirklich alles gute Uhren glaube ich, die mir aber zum Glück nicht gefallen, von daher bin ich zumindest erstmal raus.
Allen die eine Formex haben natürlich dennoch Glückwunsch und viel Freude damit
Was mir auch sehr gut gefallen hat ist die Aufmachung der Heimseite
Insbesondere die Infos bzw. Statements zu den verwenden Werken (ETA/Selitta/STP) sind sehr lesenwert:
https://eur.formexwatch.com/blogs/formex-w…-the-difference
Hab ich bislang so bei kaum einem Uhrenhersteller gesehen. -
Die Reef erinnert irgendwie immer an eine andere Marke, man weiß nur nicht so genau an welche...
Die FORMEX "Reef" erinnert mich gleich an mehrere Marken:
Lünette: ROLEX Yachtmaster 42
Bandanschläge und Kautschukband: ZENITH Defy El Primero
"Kronengegengewicht": PATEK Nautilus / LUMINOX diverse Modelle
Zifferblatt: OMEGA Seamaster Vintage (entfernt)Die Federung des Gehäuses ist imo eine Lösung für ein nicht existierendes Problem. Dadurch baut die Uhr höher als sie müsste.
Der Link zum Vergleich der Werkehersteller ist interessant
. STP sagte mir bis dato nicht viel. -
Die FORMEX "Reef" erinnert mich gleich an mehrere Marken:
Lünette: ROLEX Yachtmaster 42
Bandanschläge und Kautschukband: ZENITH Defy El Primero
"Kronengegengewicht": PATEK Nautilus / LUMINOX diverse Modelle
Zifferblatt: OMEGA Seamaster Vintage (entfernt)Die Federung des Gehäuses ist imo eine Lösung für ein nicht existierendes Problem. Dadurch baut die Uhr höher als sie müsste.
Der Link zum Vergleich der Werkehersteller ist interessant
. STP sagte mir bis dato nicht viel.Ja, die Reef ist eine interessante Design-Mischung, ohne dass die Uhr als direkter Klon wirkt

Mir fällt vor allem eine Ähnlichkeit noch auf: Die Indexe und auch Zeiger sind (vor allem vom teil-gebürsteten Finish) ziemlich an die Oris Aquis angelehnt (Klick für Großansicht):
Bild-Quellen: formexwatch.com / oris.ch
Finde die Reef dennoch sehr eigenständig und gelungen, auch wenn es nicht ganz mein Fall ist. Zum Glück

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Die neue Formex Reef in blau ist richtig Klasse!
Die gefällt mir echt gut. Die ganze Uhr harmoniert im gesamten.
Hätte es die blaue 104 nicht gegeben bzw. Hätte ich sie nicht gekauft, würde es mich echt in den Fingern jucken.Das Bandwechselsystem ist auch genial gelöst. Ich bin mal gespannt, wenn ich diese Uhr in den Händen halten kann und live begutachten kann.
Den Preis finde ich auch äußerst fair. -
Wer in Sachen Podcasts unterwegs ist (Spotify, Apple, etc.): heute erschien im Kanal »fifthwristradio« das Interview mit dem Formex-Cheffe Raphaël Granito!
(leider hat die Veröffentlichung recht lange gedauert, er kündigt in dem Podcast die neue Reef an …)
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Nachdem wir neulich mal das Thema „Wo werden die Gehäuse hergestellt?“ diskutiert hatten, stelle ich Euch heute eine m. E. sehr interessante Micro-Brand vor, die a) diesen Namen verdient (One-Man-Show) und b) super-vertikal-integriert ist:
Das handguillochierte Zifferblatt, Gehäuse, die Zeiger, die Indices, die Schließe, ja selbst die Holzkiste in der die Uhr wohnt … alles macht hier der Chef selbst.
Teilweise auf Maschinen, die er wiederum selbst gebaut hat.Das finde ich schon sehr faszinierend.
5.000€ für ne Uhr mit ETA2892?
Tolles Design, tolles handgemachtes Zifferblatt, alles aus dem Vollen gedreht, das kann einem das schon Wert sein. -
Sehr interessant!
Gefällt mir wirklich gut - Preis ist angesichts des hohen Maßes an eigener Wertschöpfung finde ich absolut okay. Das muss es einem natürlich wert sein. So etwas ist dann halt einfach was "besonderes". Das wörtlich genommene Preis-/Leistungs-Verhältnis stimmt hier wohl mehr als bei vielen anderen großen Marken.Das Gehäuse gefällt mir gut, was natürlich auch an der Ähnlichkeit zu den weltbekannten Stahl-Sport-Modellen diverser Marken aus den 70ern liegt. Finde die Uhr dennoch sehr eigenständig, zeitlos und zugleich modern. Keine einfach Mischung! Ich bin dem Erschaffer auch sehr dankbar, dass er seinen (meiner Meinung nach ZU) "fancy" klingenden Markennamen nicht auf das Ziffernblatt gepackt hat. So gefällt mir das wirklich sehr gut - hat mehr etwas von einem Kunstobjekt
Könnte auch ein Bond-Bösewicht tragen 
Habe eine deutsche Microbrand mit ähnlichem Ansatz auch erst kürzlich entdeckt, und zwar in diesem Video von WATCHES TV auf YouTube. Und zwar: Schnelle
Der Inhaber hat jahrelang bei Chronoswiss gearbeitet, mehr Infos findet man auf seiner Website. Diese Uhr hat einen sehr retro-modernen Touch und ist ebenso schlicht und zeitlos. Besonders die Integration des Glases sowie die (wie bei der oben vorgestellten Marke) hohe vertikale Fertigungstiefe finde ich klasse. Besonders das tolle, perfekt zum Gehäuse passende Longines-Uhrwerk bei dieser Uhr von Schnelle finde ich genial:
Quelle: https://tommlab.de/portfolio/kauflokal/Die Uhr wird aufgrund der sehr geringen Stückzahl (bedingt durch die wenigen Werke, die noch übrig sind) von 20 Stück vermutlich schon nicht mehr erhältlich sein.
Auch wenn es nicht ganz so mein Jagdgebiet ist, finde ich solche Stücke immer toll. Es ist eben etwas wirklich besonderes, und von einer echten "Microbrand". Nicht wie heutzutage 99%, die per Crowdfounding finanziert wurden und in China fertigen. Nicht, dass das unbedingt was schlechtes sein muss - aber wenn ich persönlich eher den "independent" Weg einschlage, möchte ich schon etwas haben, was wirklich "besonders" ist. Auf welche Art und Weise auch immer. Und da kommen so kaum verfügbare Sonderanfertigungen von deutschen Schaffern genau richtig!

Besten Gruß,
Daniel -
Schnelle?!
Noch nie gehört; sieht super-interessant und -authentisch aus
Du hast übrigens völlig recht: der Macher von DMTiffany (der übrigens einfach so heißt und auch nicht mit den NewYorkern (und Neu-LMVHern) verwechselt werden sill) sagte im Interview, dass er sich daran orientierte, da ihm die bekannten Modelle so gut gefallen haben …)
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Als ich das letzte Jahr (2019) auf der Baselworld war (kommt mir wie eine Ewigkeit vor) habe ich mir ja ganz explizit die Kleinen angeschaut, die auf einer eigenen Fläche untergebracht waren.
Eine sehr junge (seit 2017) Marke hat mir gut gefallen, ist dann in Vergessenheit geraten und vor einiger Zeit bin ich wieder über die Jungs »gestolpert«.
Laventure ist eine kleine Marke aus Neuchâtel, die Ihre Uhren im nahegelegenen La Chaux de Fonds fertigt/en lässt. Laut Laventure kommt dabei alles mit Ausnahme des Glases aus der Schweiz.
Alle Laventures folgen (bisher) dem selben Designcode: integrierte Anstöße, Sandwich-Zifferblatt, oft mit Drehllünette, oft in Bronze, und neuerdings auch mit (integriertem) Stahlband
»Trotz« der 95% Swiss made ist Laventure eine designorientierte Marke, kein Wunder der Gründer hat einen Bachelor als Ingenieur und einen Master als Designer.Die Uhren werden immer in »Batches« gefertigt, sind also daher immer limitiert (i. a. R. 50 Stück); derzeit, das ist etwas verwirrend, sind alle ausverkauft …
Beim neuesten (GMT-)Modell hat das (der Ausverkauf) gerade mal 24 Stunden gedauert …

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Sieht ganz interessant aus
Hab ich auf jeden Fall schon mal davon gehört 
Diese Batch-Fertigung hat sich bei einigen Microbrands wohl so eingebürgert. Als Kunde finde ich das allerdings nicht wirklich toll. Man muss den Uhren regelrecht hinterherspringen, um Geld dafür zahlen zu dürfen. Das kennt man sonst eigtl. nur von Rolex

Prominent ist das auch bei Ming Watches der Fall, die in letzter Zeit ja immer begehrter in Sammlerkreisen werden. Nicht zuletzt weil der Gründer ja bekannter Uhrenfotograf war / ist und daher gute internationale Kontakte in der Branche hat. Hier schaue ich auch schon seit längerem in deren Angebot, die aktuell noch in Produktion befindliche 27.01 finde ich sehr ansprechend:
Bildquellen: https://ming.watch/products/ming-27-01
Leider ist es auch hier so, dass die Uhren quasi nie verfügbar sind. Wage Angaben wie "Early 2021" helfen einem da auch nicht gerade weiter. Da die Uhren nach dem FIFO Prinzip verkauft werden, ist es ein schwieriges Unterfangen, hier ein Modell zu ergattern. Das turnt mich dann schlussendlich auch schon wieder ab... schade.
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jaaaaaa, MING, …

Die wollte (werde) ich mal vorstellen, nachdem ich mich mit Mike Stockton, einem der Fratellowatches-Redaktuere getroffen habe: der wohnt nämlich in Frankfurt, ich habe ihn mal kennengelernt (er ist schuld, dass ich eine Oak und Oscar habe) – und er hat einen der neuen MING-Diver mit dem neuen Stahlband bekommen!
dann weißt ich mehr über Haptik, habe einen Wristshot etc.
aber … ihr könnt es Euch schon denken … Corona …Einer der Co-Gründer, Magnus Bosse aus Wien, ist auch in Foren sehr aktiv … ihm auf sozialen Medien zu folgen heißt viel über die Branche zu lernen. Ein echter Insider (was nicht heißt, dass man immer einer Meinung mit ihm sein muss …).
Aber zurück zu den Uhren:
Super-konsequentes Design, teilweise tolle (zugekaufte) Werke (z. B. von Agenhor, die auch für Singer oder Moser arbeiten)Eine MING würde Dir, Daniel, (und mir!) gut zu Gesichte stehen …
Ich weißt es nicht, aber ich vermute, dass hinter der Batch-Fertigung schlicht Risiko-Minimierung steht.
Bei einer MING könnte ich auch vielleicht mal spontan (wenn was »pre-ownedtes« über den Weg hüpft) schwach werden …
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jaaaaaa, MING, …

Jaaa...

Die wollte (werde) ich mal vorstellen, nachdem ich mich mit Mike Stockton, einem der Fratellowatches-Redaktuere getroffen habe: der wohnt nämlich in Frankfurt, ich habe ihn mal kennengelernt (er ist schuld, dass ich eine Oak und Oscar habe) – und er hat einen der neuen MING-Diver mit dem neuen Stahlband bekommen!
dann weißt ich mehr über Haptik, habe einen Wristshot etc.
aber … ihr könnt es Euch schon denken … Corona …Einer der Co-Gründer, Magnus Bosse aus Wien, ist auch in Foren sehr aktiv … ihm auf sozialen Medien zu folgen heißt viel über die Branche zu lernen. Ein echter Insider (was nicht heißt, dass man immer einer Meinung mit ihm sein muss …).
Ah, das hört sich doch super an!
Wieder was gelernt, sowohl über dich als auch ein weiteres Info-Häppchen aus der Branche

Aber zurück zu den Uhren:
Super-konsequentes Design, teilweise tolle (zugekaufte) Werke (z. B. von Agenhor, die auch für Singer oder Moser arbeiten)Richtig, das gefällt mir auch sehr gut. Vor allem sieht man den Uhren auch wirklich an, dass sie toll verarbeitet sind. Das schließt die Werke mit ein. Ich finde es auch schön, dass man hier nicht krampfhaft das Rad neu erfinden möchte und sich auch nicht scheut, die Werke-Zulieferer zu nennen. Diese Transparenz weiß ich sehr zu schätzen. Allein das eigtl. recht normale ETA 7001, welches die Basis der oben gezeigten 27.01 darstellt, wurde hier sehr aufwendig veredelt und in echt schickem dunklen Finish gefertigt. Das Werk ist top und sehr schlank - wieso sich hier die Mühe machen und ein ex-orbitant teures / besonderes Werk fertigen / einbauen, wenn der Markt schon was gutes und passendes liefert? Das man die Werke nicht immer wie vom Band gefallen einbauen muss sondern wunderbar veredeln kannt, zeigt Ming eindrucksvoll. Wie in guten alten Tagen, als vor wenigen Jahren noch viele großen Hersteller mit Stolz ETA-Werke veredelt und reguliert haben. Heute bekommt man oftmals fehleranfälligere und nur auf dem Papier gut regulierte Uhren zu sehen... aber naja, anderes Thema

Eine MING würde Dir, Daniel, (und mir!) gut zu Gesichte stehen …
Ich befürchte es fast auch

Ich weißt es nicht, aber ich vermute, dass hinter der Batch-Fertigung schlicht Risiko-Minimierung steht.
Genau das denke ich auch. Aus den oben genannten Gründen finde ich es für den Kunden dennoch nicht sehr attraktiv.
Bei einer MING könnte ich auch vielleicht mal spontan (wenn was »pre-ownedtes« über den Weg hüpft) schwach werden …
Ja, angesichts der Neupreise scheint das durchaus eine Alternative. Wobei die beliebten Modelle auch gebraucht oft nicht viel günstiger (wenn überhaupt) zu haben sind

Schauen wir mal was die Zukunft bringt

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Alles anzeigen
Als ich das letzte Jahr (2019) auf der Baselworld war (kommt mir wie eine Ewigkeit vor) habe ich mir ja ganz explizit die Kleinen angeschaut, die auf einer eigenen Fläche untergebracht waren.
Eine sehr junge (seit 2017) Marke hat mir gut gefallen, ist dann in Vergessenheit geraten und vor einiger Zeit bin ich wieder über die Jungs »gestolpert«.
Laventure ist eine kleine Marke aus Neuchâtel, die Ihre Uhren im nahegelegenen La Chaux de Fonds fertigt/en lässt. Laut Laventure kommt dabei alles mit Ausnahme des Glases aus der Schweiz.
Alle Laventures folgen (bisher) dem selben Designcode: integrierte Anstöße, Sandwich-Zifferblatt, oft mit Drehllünette, oft in Bronze, und neuerdings auch mit (integriertem) Stahlband
»Trotz« der 95% Swiss made ist Laventure eine designorientierte Marke, kein Wunder der Gründer hat einen Bachelor als Ingenieur und einen Master als Designer.Die Uhren werden immer in »Batches« gefertigt, sind also daher immer limitiert (i. a. R. 50 Stück); derzeit, das ist etwas verwirrend, sind alle ausverkauft …
Beim neuesten (GMT-)Modell hat das (der Ausverkauf) gerade mal 24 Stunden gedauert …

Vielen Dank! Die Marke war mir noch gar nicht bekannt - ist aber auf den ersten Blick gleich ansprechend! Insbesondere die Verwendung von Plexiglas! Bin ja ein großer Fan von Plexigläsern wie auch immer, gerne auch hochgewölbt. Macht eine Uhr alleine schon interessant.
Aber. was ist das, dass man zwar Zubehör kaufen kann, aber keine Uhr? Komisches Modell... -
ja, das mutet seltsam an; aber ich vermute, dass das Zubehör sich an bestehende Kunden richtet, man kann z. B. das neue Stahlaband (das mit richtig gut gefällt) nachkaufen …
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Als ich gerade hier noch mal reinschaute, fiel mir auf, wie sehr sich diese zwei Uhren ähneln. Und so hatte ich den Impuls, mir meinen Silvester-Kater wegzuschreiben …
Die Laventure Sous-Marine und die Formex Reef sind Taucheruhren, die so einiges gemeinsam haben, dass mich direkt wundert, diesen Vergleich noch nirgends gesehen zu haben.
Die auffälligste Ähnlichkeit – und die ist nicht nur mir aufgefallen – ist natürlich auf »neun Uhr« das nautilus-eske Gegengewicht zu Krone und Kronenschutz.
Bei der Reef ist man noch etwas näher am Original während die Laventure dieses Gestaltungselement auf beiden Seiten etwas schlanker ausführt.
Dazwischen liegt bei beiden eine Stahllünette, die bei Formex aber »invers« gefräst ist, was aufwändiger ist und mir deutlich besser gefällt.Aber dieser Vergleich ist ohnehin a) komplett subjektiv und b) nur aus der Ferne, ich hatte beide Uhren nur kurz oder gar nicht in der Hand.
Wie die Lünetten so flutschen kann ich also nicht beurteilen, schon gar nicht im Vergleich.
Gemeinsam ist beiden Lünetten der aufgesetzte Leuchtpunkt bei der »0«.Beide Uhren gibt (bei Laventure müsste es heißen „gab“, da diese immer in auf 50 limitiert erscheinen) es mit Zifferblättern in verschiedenen Farben und mir Dégradeé-Effekt. Insbesondere beim blauen Zifferblatt ist hier wieder einiges Gemeinsames zu sehen.
Die Formex hat ein sehr schön gestalteten Ausschnitt für das Datum, die Sous-Marine muss hier passen; einerseits schade, wo doch andere Laventure Modelle das Datum recht schöne gelöst haben, andere wiederum imho recht gruselig. Kein Datum ist da vielleicht der beste Kompromiss …
Auch die Zeiger sind bei beiden Uhren ähnlich präsent und beide haben sich beim Sekundenzeiger für Lollipop entschieden; sogar die Gegengewichte könnten Geschwister sein.
Allein die Farbe ist deutlich andes; und damit ist man beim größten Unterschied: die Formex setzt auf aufgesetzte aufwändige Indexe, Laventure auf ein Sandwich-Zifferblatt. Laventure gelingt es hier, den Betrachter nicht gleich an Panerai denken zu lassen, sondern schafft es (wie z. B. auch Oak and Oscar), dabei eigenständig zu werden.Beide Kombattanten gibt es mit Kautschuk- und mit Stahlband. Letzteres ist bei Laventure optisch hervorragend in das Gehäuse integriert und designed: die Mittelglieder sind dem Markenlogo entsprechend geformt und eine elegante Butterfly-Schließe rundet das Bild ab.
Im Vergleich dazu wirkt das Formex-Band eher bieder – dafür endet es in einer bekanntermaßen vorbildlichen Schließe mit Feinverstellung.Aber das interessante bei Uhren ist ja, dass die einzelnen Parameter (ach ja, die eine ist 41, die andere 42 mm) eine Sache sind, der Gesamteindruck ein möglicherweise ganz anderer.
Während bei mit der Kopf Formex sagt, ruft der Bauch nach der irgendwie herrlich altmodischen Laventure mit dem (auf Bildern, als ich sie auf der Baselworld in der Hand hielt, gab es das Stahlband noch nicht) wunderschönen, integrierten, Band.Beide Uhren sind nach Aussage der Besitzer (beiden konnte ich zumindest schon mal in die Augen sehen und nehme es mal für bare Münze) nahezu 100% Swiss Made und werden gerade mal 50 km voneinander entfernt produziert.
Daher nochmal ein kurzer Blick auf die Preise.
Beide Uhren werden direkt, ohne Zwischenhändler, verkauft, aber während Formex weitgehend alles selbst macht, läßt Laventure produzieren – und so werden natürlich auch etwas mehr Margen fällig.
Auch ist Formex im Vergleich zu Laventure schon fast keine Micro-Brand mehr. Laventure hat elf Modelle à 50 Stück, also bisher 550 Uhren verkauft, Formex macht derzeit weit über 1.500 Uhren im Jahr mit den Ziel das zu steigern.Ob das einen Preisaufschlag der Laventure von >1.000€ / >50% erklärt (die Uhr selbst kann es – s. o. – ja nicht wirklich) kann und will ich nicht beurteilen. Es zeigt aber m. E. schon, was Formex so d’rauf hat.
Fakt ist, dass Kosten und Preis nichts miteinander zu tun haben und dass Laventure tolle Uhren sind, die beim letzten Mal in 24h ausverkauft waren.Ich kann nicht sagen, ob ich auf Bauch oder Kopf hören würde …

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Hey Master of Microbrands, das ist mal spamnend !
"Laventure" habe ich mal gehört, konnte aber nix damit anfangen. Jetzt weiss ich Bescheid !
Mir gefallen beide, sowohl die Reef wie auch die Laventure, jede hat für sich betrachtet, ihren Reiz.
Danke
für die ausführliche Berichterstattung, gerade die Verkaufszahlen finde ich bei Microbrands interessant, da habe ich ohne deine Infos mal grade gar keine Vorstellung. -
Eine Micro-Markenvorstellung einer Micro-Marke – und ein kleiner Ausflug zum immer mal wiederkehrenden Thema „Wie wichtig ist die Marke?“:
DISCLAIMER:
Wie hier im Forum ja glücklicherweise üblich, will auch ich hier nichts schlecht machen, was andere vielleicht lieben!
Das ist nur meine ganz persönliche Sicht, jede andere Ansicht akzeptiere ich natürlich nicht nur, sondern ist absolut richtig und wertvoll!Auf diese Microbrand bin ich kürzlich in Instagram gestossen:
Noch bevor ich geschnackelt hatte, wer da »dahintersteckt«, hat mir die (m. E. vorbildlich auf der Seite präsente) Story zur Marke nicht wirklich zugesagt.
Der ganze Duktus, das »wie ist das geschrieben?« ist einfach nicht so mein Ding.
Und siehe da, die Marke wurde vom »Uhrenratgeber« gegründet, den ich von YouTube kenne und der mir auch da nicht wirklich sympathisch rüberkommt.
Nicht das »was«, sondern das »wie« ist mir einfach zu dick aufgetragen.Und so auch die Uhr: wenn ich bei Cartier den Stein auf der Krone noch stilbildend und passend finde … aber ein Safir auf dem Rotor?
Das ist mir alles zu gezwungen.Ich bin sicher: das sind Uhren, die ihr Geld wert sind und nehme ihm auch die Entwicklungs- und Herstellt-Story ab, aber mir käme so eine Uhr schon wegen der Marke nicht in's Haus.
Wie gesagt, das ist nicht nur subjektiv, sondern auch nicht wirklich «untermauert«.Wie geht es Euch damit?
(PS: im Zweifel kenn ich da einen anderen YouTuber, der für mein Empfinden wesentlich bescheidener und authentischer daherkommt
) -
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