Sinn Divers U1 Tempus PVD Limited

  • ...stimmt. :oops:

    In schwarz gefallen mir die U- Modelle von der Optik her wirklich sehr gut. :cyclopsani:


    Gruß

    Robert

  • Das ist ja wohl ein Druckfehler. Ach nein es gibt ja auch die Hummeruhr...
    Gemessen am Preis gefällt sie mir nicht.

  • Zumindest wissen wir nun, warum alle Nase lang irgendwelche Kleinserien für den asiatischen Markt aufgelegt werden.

    Bei dem Preisniveau verdient man sich dort als Hersteller einfach ne goldene Nase!

    Blöd nur, wenn man als Otto Normal hierzulande eine kleine Ewigkeit auf bestimmte Modelle warten muss, weil
    die Kapazitäten gerade mit dem neuesten Zifferblattaufdruck für Hongkong, der Feuerwehr in Rummenohl,
    oder den Reklamationen ausgelastet sind...

    Gruß

    Christopher

  • Wenn man als Hersteller die Wahl hat, seine Produkte bei 100 % Kosten für 98 % des Listenpreises auf dem heimischen Markt zu verkaufen oder bei 110 % (Sondermodellbau und Transport kosten ja auch) für vergleichbare 200 bis 300 % des Listenpreises in Asien zu verkaufen, dann fällt die Wahl wohl nicht sehr schwer, oder? :roll:

    Aber jetzt mal Hand aufs Herz: Wer von euch würde in einer solchen Situation nicht ebenso handeln? ;)

    Wie sagte Bert Brecht so schön in der Dreigroschenoper: "Erst kommt das Fressen, dann die Moral." :D

  • Ja, aber die Philosophie von Sinn war mal, bezahlbare Gebrauchsuhren herzustellen.
    Ich weiß , dass ist lange vorbei, aber irgendwann nervt diese Geldgeilheit.
    Ist ja nicht nur bei Sinn so.
    Solange es genug Käufer gibt, die jeden Preis bezahlen.... :toothy9: :sad5: :sad6:

  • Ja, dass Sinn die Gesetze der Marktwirtschaft akzeptiert und wie jedes Unternehmen versucht seine Gewinne zu maximieren, finde ich, kann man Ihnen nicht wirklich vorwerfen.

    Und dass sie versuchen in ein höherpreisiges Segment vorzustoßen eigentlich auch nicht (obwohl´s mir persönlich überhaupt nicht gefällt).

    Hey, und wenn wir mal ehrlich sind: Also mit "Gebrauchsuhr" lockst Du hier im Forum doch auch keinen Hund hinter dem Ofen vor.

    Gebt´s doch zu, in Wahrheit seid ihr doch genauso geil auf diesen technischen Schnickschnack wie ich - sonst wärt ihr wohl kaum hier. "Normale" Uhrenmarken gibt´s ja nun mehr als genug...

    Und dass sich in dieser Beziehung einiges getan hat, seit Herr Schmidt das Ruder übernommen hat, wird wohl auch niemand in Abrede stellen wollen.

    Was mich nur wundert: Wo kommen auf einmal die ganzen Asiaten her, für die der Preis anscheinend von untergeordneter Bedeutung ist und die bereit sind für eine Sinn alles zu bezahlen?

    Und warum sind die auf einmal so geil auf Sinn? Können die nicht schön artig bei Ihren Rlx, Breitling, Omega, etc. bleiben? Wer hat denen von Sinn überhaupt verraten? Good old Germany, oder wie? :D

    Nee, aber ´mal im Ernst, woran liegt das? Hat Sinn da drüben so viel Werbung gemacht? Und warum trifft die Marke anscheinend den Geschmack der Asiaten? Stehen die nicht so auf Blink-blink-Protz-Protz wie die Russen?

    Dann besteht ja eigentlich kein echter Unterschied mehr zu den etablierten Marken, der Direktvertrieb rückt ja anscheinend auch immer mehr in den Hintergrund. Dann wird man sich halt auf Dauer wohl oder übel auch auf dementsprechende Preise einstellen müssen...

    Grüße Joe

  • Ich kenne die genauen Umsatz-/Stückzahlen nicht. Aber in Asien ist es auch keinesfalls so, dass man Sinn an jeder Straßenecke sieht. In ganz Asien gibt es meines Wissens weniger Verkaufsstellen als in Deutschland. Und bei den Preisvorstellungen werden die Uhren denen sicher nicht aus der Hand gerissen. Nicht nur der $ ist schwach zum €, sondern zB auch der Yen.

    Ich könnte mir auch vorstellen, dass ein großer Teil des Aufschlages bei den Einfuhrabgaben und natürlich auch bei den Importeuren hängenbleibt.

    "Die gefährlichste Weltanschauung ist die Weltanschauung der Leute, die die Welt nie angeschaut haben." (Alexander von Humboldt)

  • Weis denn überhaupt jemand was diese Uhr beim Konzi in Asien gekostet hat (hab mal was von ca. 1900€ gelesen)? Außerdem ist es wie vorher beschrieben so, dass wir andere Faktoren ja nicht kennen (wenn doch jemand bitte melden....) woraus sich die Kalkulation zusammensetzt, wie z.B. Transport, Zoll, Mietpreise für Ladengeschäfte, generelles Preisniveau (soll ja Länder geben in denen sich zu preiswerte Sachen schlecht verkaufen...) etc. ganz abgesehen davon, dass ja sowohl Sinn als auch der Konzi ihren Gewinn machen wollen.

    Der Anbieter "Collectors Time" will auch für eine normale U2 mit Kautschukband schon 1700,- € und ist lt. Sinn Homepage kein Konzi. Als Wiederverkäufer kann man schließlich verlangen was man will und hoffen ein Bekloppter zahlt es.

    "Kann ich deine Uhr haben, wenn er dich abgeknallt hat?"
    [size=7] Lucky Day zu Dusty Bottoms in "Three Amigos!"[/size]

  • Das Produkte aus dem eigenen Land im Ausland häufig gefragter sind, ist ein alter Hut. Dann heißt es: Je höher die Nachfrage, desto höher der Preis. Es gibt da verrücktesten Konstellationen. Mit fällt spontan nur der Hummer ein. Im US-Bundesstaat Maine sind Hummer eine Art Pest. Die haben soviel davon, dass die Einwohner die Tiere nicht mehr sehen können. Im Ausland erachtet man Hummer hingegen als Delikatesse und zahlt sehr anständiges Geld dafür. Der asiatische Raum ist überschwemmt mit Quartzuhren. Da übt eine mechanische Uhr und "Made in Germany" den Reiz des fremdländischen Exoten aus. Soweit meine These.

  • Halte sehr viel von Deiner These. Nur: Sinn ist ja nun bei Gott nicht der einzige Hersteller mechanischer Uhren aus good old Germany. Muss ja nicht immer Lange & Söhne sein.

    Auch im Sinn-typischen Preissegment gibt´s doch auch andere Anbieter, wie z.B. Tutima u.a.

    Und warum Germany? Bisher war doch immer die Schweiz das non plus ultra bei Uhren?

    Doch die Werbetrommel? :director:

    Grüße Joe

  • Habe auf der Tempus in Singapore fur S$2298 eine U1 ganz spontan gekauft. Wer ca 3 Monate warten wollte, der durfte Sie fuer S$ 1951 haben. Die Special Edition war gleich am ersten Tag vergeben. Mittlerweile wird die U1 in schwarz fuer ca S$ 4000 gehandelt, habe sie jetzt mehrfach in Auslagen von 2nd hand Haendlern gesehen (allerdings nie fuer lange). Viele haben sie naemlcih nur aus Spekultionsgruenden gekauft. Die U1 in der Standardausfuehrung ist aber gleichfalls eher rar, anders die U2 und die UX. In der Tat kann ich bestaetigen, dass der das Strassenbild in Singapore von Rolex (und Replikaten), Omega, Tag Heuer gepraegt is, soweit es Edeluhren angeht. Man sieht auch Panerai haeufiger als Sinn, wenn aber letztere Marke, dann ist es die U-Serie, die durch ihr Design ganz einfach hervorsticht. Erste Adressen sind The Hour Glass or Sincere.

    Uebrigens, die These, Asien sei mit Quarzuhren ueberschwemmt, ist nicht haltbar. Das Gegenteil ist eher der Fall, Asien (insbesondere SOA) geht es weit besser als Europa oder Amerika. Automatikuhren , und besonders die schweizer Modelle, nebne Seiko, liegen in der Kaeufergunst ganz weit vorne. Wer kann, hat einen swiss made ticker an arm. Man ist hier eindeutig materialistischer und luxusgueterorientierter eingestellt als in europa, und es ist wird besonderer wert auf anerkannte edelmarken wert gelegt. Erfolg wird gerade hier zb mit dem namen Rolex verbunden (nicht nur Singapore, sondern auch HK, Thailand, Malaysien, Indonesien). Ich glauge, Quarzuhren spielen in good old Germany eine wesentlich groessere Rolle.

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