Lasst mich bitte an Euren Erfahrungen mit Steinhart Uhren

  • Meine Erfahrungen mit Steinhart waren bislang auch nur erstklassig: erstklassiger Kontakt, super schnell, super freundlich und immer hilfsbereit. Ich wurde immer super nett beraten und gleich noch über die neuesten Modelle informiert. Und wer ihm vorwirft, ein Design zu kopieren, was zig andere ebenso kopieren, diskutiert einfach an der Realität vorbei. Es steht unübersehbar Steinhart auf jeder Uhr, wäre es rechtlich nicht in Ordnung, ich bin mir sicher, dass man die Uhren dann in D nicht mehr kaufen könnte.

    Was die Uhren selbst anbelangt, gibt es in der Preisklasse zumindest wohl nichts Besseres und auch nur wenig Vergleichbares.

    Hatte die Triton und die Nav B, beides sind fantastische Uhren. Die Verarbeitung ist prima, wenn auch vielleicht nicht ganz auf Sinn-Niveau. Aber auf jeden Fall nah dran. Und da wäre ja auch dann noch der Preisunterschied zu SINN ...

    Warum "hatte"? Genau: Beides sind Uhren, die an einen schmalen Arm einfach nicht passen. Deshalb habe ich nach einem halben Jahr die Triton mangels wristtime SEHR schweren Herzens wieder verkauft und die goldene Nav B nicht ganz so schweren Herzens gleich wieder an Herrn Steinhart zurück geschickt. Letztere ist eine super toll gelungene Uhr, steht aber bei meinem dünnen Ärmchen (Umfang ca. 17,5 cm) derart gnadenlos über, dass es beinahe lächerlich wirkte.

  • Hallo. Genau das ist bei mir auch das Problem. Steinharts Uhren sind riesig....Nav B 47mm....wer soll das tragen...? Bei mir sieht ne 43-44mm Uhr schon riesig aus, andererseits find ich persönlich große Uhren schön. Man erntet komische Blicke. Ein Arbeiter hat mich mal gefragt, was hasten da für ne Pfanne am Arm?
    Ausserdem ist immernoch nicht abzusehn, ob dieses "grössenproblem" nur ein Trend ist, oder ob es dahingehend tendiert, dass Uhren in Zukunft Richtung 44-50mm Durchmesser bewegen werden. Ich glaube letzeres.

  • Zitat von handwerker

    oder ob es dahingehend tendiert, dass Uhren in Zukunft Richtung 44-50mm Durchmesser bewegen werden. Ich glaube letzeres.

    Genau das habe ich in den 70ern öfter gehört!

    Gruß Gero

  • Zitat

    Ausserdem ist immernoch nicht abzusehn, ob dieses "grössenproblem" nur ein Trend ist, oder ob es dahingehend tendiert, dass Uhren in Zukunft Richtung 44-50mm Durchmesser bewegen werden.


    Die Uhren in Deutschland mußten und müssen größer werde, da (1) die Menschen in den letzten 50 Jahren durchschnittlich deutlich an Länge zugenommen haben und (2) unsere Gesellschaft zunehmend verfettet. Beides führt vielfach zu "dickeren" Handgelenken, an denen kleinere Uhren mehr oder weniger "verloren" wirken. Ob es aber gleich Uhren mit 47+ mm Durchmesser sein müssen, steht auf einem anderen Blatt.

    Viele Grüße

    Dirk

  • Zitat von CERBERUS

    (2) unsere Gesellschaft zunehmend verfettet. Beides führt vielfach zu "dickeren" Handgelenken, an denen kleinere Uhren mehr oder weniger "verloren" wirken. Ob es aber gleich Uhren mit 47+ mm Durchmesser sein müssen, steht auf einem anderen Blatt.

    Die These gefällt mir! Fette Uhren für fette Typen! :thumbleft:

    Gruß Gero

  • Dem kann ich mich nur anschliessen. Fette Uhren für fette Typen, deren Disziplin zumindest in dem Bereich nicht ausreicht. Außer Rolex bauen sie doch mittlerweile alle groß. Auch bei Sinn, 757 (43mm) U1 (44mm) U1000 (45mm), Sonderserie Weight Watchers (55mm) ??? lacht.

  • hmmm .... da stimmt mich schon nachdenklich, dass ich 77 kg/183 cm immer von Normalgewicht ausgegangen bin und trotzdem eine U1 super gern trage. Bin ich schon SOOO fett ? :D

  • Zitat von matteo

    hmmm .... da stimmt mich schon nachdenklich, dass ich 77 kg/183 cm immer von Normalgewicht ausgegangen bin und trotzdem eine U1 super gern trage. Bin ich schon SOOO fett ? :D

    Du denkst halt fett. :D

    Gruß Gero

  • Zitat von CERBERUS

    Die Uhren in Deutschland mußten und müssen größer werde, da (1) die Menschen in den letzten 50 Jahren durchschnittlich deutlich an Länge zugenommen haben und (2) unsere Gesellschaft zunehmend verfettet. Beides führt vielfach zu "dickeren" Handgelenken, an denen kleinere Uhren mehr oder weniger "verloren" wirken.

    Dann darf ich aufatmen. Die von mir bevorzugten 40 bis 41 mm Uhrengröße dürften wohl hinreichend belegen, daß ich kein Übergewicht habe. - Jetzt muß ich nur noch meine Waage davon überzeugen, daß diese These stimmt. :toothy7:

    Also Leute, tragt kleinere Uhren, dann werdet ihr auch nicht so fett! :D

    Gero, mit Deiner 356 am Handgelenk dürfte bei Dir schon der Verdacht auf Untergewicht bestehen! :toothy10:

  • Zitat von HappyDay989


    Gero, mit Deiner 356 am Handgelenk dürfte bei Dir schon der Verdacht auf Untergewicht bestehen! :toothy10:

    Im Vergleich zu Reiner Calmund bin ich ein Hänfling! Der trägt eine Chopard Mille Miglia mit 45mm Durchmesser. Da greift die These! :D

    Gruß Gero

  • Zitat

    Die von mir bevorzugten 40 bis 41 mm Uhrengröße dürften wohl hinreichend belegen, daß ich kein Übergewicht habe. -


    Zwischen (etwas) Übergewicht und Fettleibigkeit besteht schon ein gewaltiger Unterschied.

    Bis in die sechziger Jahre hinein hatte eine klassische Herrenuhr einen Durchmesser von 36 mm; 38 mm galten damals schon als groß. Vergleicht man dies mit dem heutigen Standard von 40+ mm, dann hat sich hier schon eine deutliche Entwicklung vollzogen.

    Viele Grüße

    Dirk

  • jawohl, genauso ist es. In den letzten 10 Jahren am meisten finde ich. Meine erst Uhr überhaupt und war ein esprit chrono mit dem Namen "Big White" und hat dm. 39mm. Ich habe die Uhr noch (geht auch noch) und im Vergleich zu meinen andren Uhren passt "little White" mittlerweile besser.

  • Steinhart-Uhren sind also qualitativ gute und preis-werte Uhren im Rolex-Design (ich drücke mich mal vorsichtig aus).

    Kann jemand etwas dazu sagen, wie der Vergleich zu Davosa ausfällt (ich liebäugele nach wie vor mit der Ternos Diver von Davosa)?

    Gruß

    watchwatcher


    Nicht kurz ist die Zeit, die uns bleibt, sondern lang ist die Zeit, die wir ungenutzt verstreichen lassen.

  • Nachtrag:

    Ich hatte die Ternos Diver schon in Händen und kann von Verarbeitung und Haptik nur Gutes berichten! Insbesondere das Band machte einen deutlich massiveren und wertigeren Eindruck als das von der großen Schwester (Rolex Sub).
    Verunsichert haben mich einige Berichte in diversen Foren von angeblich schlechtem Material (verrosteten Federstegen) und schlechter Verarbeitung. Andererseits gibt es auch einige Berichte, wonach es sich (wie bei Steinhart) um qualitativ gute Uhren zu einem sehr guten Preis-Leistungs-Verhältnis handeln soll.

    Gruß

    watchwatcher


    Nicht kurz ist die Zeit, die uns bleibt, sondern lang ist die Zeit, die wir ungenutzt verstreichen lassen.

  • Genau. Es sind Top-Uhren mit Rolex und IWC "hauch".

    Von Davosa kann ich gutes berichten, habe zwar selbst keine, aber ein befreundeter Uhrmachermeister ist Vertragshändler. Wohl ähnlich wie Sinndepot. Er schwört auf die Marke was Preis/Leistung angeht und behauptet, das die Uhren mit Sinn mithalten können. Ich hatte etliche Modelle in der Hand und bin der Meinung, das die Verarbeitung prima ist.

  • Zitat von handwerker

    Genau. Es sind Top-Uhren mit Rolex und IWC "hauch".

    Er schwört auf die Marke was Preis/Leistung angeht und behauptet, das die Uhren mit Sinn mithalten können.

    Also ich denke, wir sollten doch die Kirche im Dorf lassen. Davosa wurde 1987 von der 1861 von Abel Frederic Hasler gegründeten Silbergehäuse-Fabrik "Fabrique de horlogerie Hasler & Co. SA" ins Leben gerufen. Die Modelle werden u.a. von Erbe (Bethge GmbH) als private Label gefertigt. Das Modell Dual Time gibt es von Erbe in der gleichen Ausführung 100,-€ billiger. Der Vergleich mit einer Marke wie Sinn, die bereits im Jahr des Marktauftrittes von Davosa 1998 über 2.500 Kaliber durch die C.O.S.C. zertifizieren liess und darüber hinaus etliche technische Highlights (neudeutsch für "tolle Sachen") und Patente hat, ist ein wenig sehr von Optimismus geprägt.
    Mit Sicherheit haben die Uhren von Davosa für ihren Preis einen anständigen Gegenwert, aber der Vergleich mit Sinn ist ein Vergleich zweier Klassen, die definitiv nicht in der gleichen Liga spielen; weder qualitativ noch quantitativ.

    Gruß Gero

  • Das sehe ich ganz anders zur Zeit. Ich weiss nicht, wie nahe du an der Marke Sinn bist, ich weiss aber, dass der Uhrmachermeister meines Sinndepots da 2mal die Woche aushelfen muss, um Reklamationen zu bearbeiten. Also, an der Stelle wär ich vorsichtig, was Ligen und Klassen angeht bezüglich Quali. Grosses Geschichtliches "Wissen" hilft da leider nicht weiter. Im bezug auf controlling und Quali zählt der Tag, den die MEZ vorgibt.....Denn wer aufhört besser zu werden, hat aufgehört gut zu sein.

  • Zitat von handwerker

    Ach so, bewor ich das vergesse zu erwähnen. Einige ( min. 15 Stammkunden) der Marke Sinn ( seit vielen Jahren) aus dem Main-Kinzig-Kreis) schwören auf Fliesenverlegung der Marke Handwerker.... :D

    Was glaubst du, wie viele Sinn-Träger ich kenne?

    Das spielt bei der Beurteilung der technischen Ausstattung einer solchen Uhr genau so wenig eine Rolle, wie die topographische Nähe zu Sinn. Ich habe ja nie bestritten, dass Sinn z.Zt. in der Qualitätssicherung so einige Probleme zu haben scheint. Dies ändert aber auch nichts an der Tatsache, dass Sinn eine völlig anderen Background (neudeutsch für Hintergrund) bei der Uhrentechnik aufweist, als ein Private Label Anbieter, der als maximale Leistung zugekaufte Komponenten verbindet. Wenn diese Komponenten dann (z.B. die Kaliber in der Qualitätsstufe "Elabore") unverbessert zusammengebaut werden, ist dies wie ein Vergleich zwischen einem Porsche und einem Dacia. Und ein Porsche mit Qualitätsproblemen bleibt dennoch ein Porsche.

    Was die "Vorsicht" angeht, muss ich diese gar nicht haben, da ich kein Uhrmacher bin, der bei Sinn aushilft und die Firmeninterna an dritte weitergibt.

    Was mein "Wissen" (von dir in Anführungszeichen gesetzt) angeht, so kann ich meine Aussagen jederzeit sachlich begründen. Eine Eigenschaft, die deine letzten beiden Beiträge vermissen lassen. Aber nur zu, es hindert dich ja niemand an sachlichen Begründungen, die einen von dir angestrebten Vergleich zulassen.

    Gruß Gero

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