Ist schon ein Riesen-Vorteil, dass man die Uhr unter jedem Winkel unter Wasser ablesen kann.
Das ist ja neben der Tauchtiefe m.E. nach der Grund, warum Sinn so stur daran festhält. 1990 hat Sinn Chronographen mit Lemania 185 Quachz mit Öl befüllt. Schlieren, Vergilbungen usw. waren da kein Thema, wohl aber die Luftblase. Die Luftblase ist durch einen Membranboden eliminiert worden. Die neuen Materialien führen zu neuen Problemen. Diese Technik hat seit den ersten Versuchen vor 20 Jahren noch zu keinem Zeitpunkt richtig funktioniert (in Bezug auf "Nebenwirkungen"). Die heutigen UX haben einfach zu viele Mängel in einer Serie. Der Preis für diese Technik ist deutlich gesagt ein schlechter Ruf. Nicht jeder ist so hartnäckig und läßt so lange nachbessern, bis es keine Beanstandungen mehr gibt. Und dann bleibt immer noch die Frage, wie lange es hält (ICEMAN wird es erfahren und hoffentlich berichten).
Ich bin schon der gleichen Ansicht wie Spencer was die Ursachen angeht, nur bin ich der Meinung, dass Sinn hier die Ursachen bereits kennt. M. E. nach wird hier eine fertigungstechnische Schwäche billigend in Kauf genommen. Eine evtl. Nachbesserung ist kaufmännisch betrachtet wohl günstiger als eine teurere Fertigung.
Aber wer kauft schon gerne eine Uhr für den Preis, wenn er Mängel und Nachbesserungen befürchten muss. Das ist wie ein Lotteriespiel: "Ist mein Exemplar in Ordnung, oder habe ich Pech?" Diese Frage muss sich jeder Käufer stellen, der die Schwächen der UX kennt. Das ist inakzeptabel!
wenn wenigstens eine präzise und unabhängig von mir oder einem Uhrenbeweger läuft.
Aber abhängig von einer Batterie, deren Wechsel auch ein Wechsel des Öl´s zur Folge hat. Mit ein wenig Pech (wenn das neue "Dressing" sich nicht mit dem Rest verträgt) hat man dann wieder Nebenwirkungen.
Wie geschrieben: Es gibt keine einzige "Öluhrserie" ohne Nebenwirkungen.
Wie lange soll es denn noch dauern, bis Sinn alles im Griff hat? Wenn die heutigen Probleme beseitigt sind, warten Morgen neue. Wenn eine Technik mehr Probleme als Lösungen aufweist, sollte man sie m.E. nach nicht an zahlende Kunden verkaufen. ![]()
Nach langem Fachsimpeln kam man zu der Erkenntnis: Es sind Silikonrückstände und/oder Abdrücke eines Saugnapfes vom Einsetzen des Glases.
Nach langem Fachsimpeln!
Ich kriege eine Glaubenskrise! Wen hat der denn gefragt? Das ist der Grund, warum man mit Silikonentferner (ich habe immer eine Literflasche aus der Autoindustrie -Lackiervorbereitung- am Werktisch) nach dem Halten des Glases mittels Saugnapf das Glas reinigt. Den Reiniger benutzt man auch nach der Behandlung der Dichtungen mit Silikon (außer bei Viton) für die Gehäuseteile und die Drücker. Außerdem bekommt man damit gut Fingerabdrücke weg.
Das hat mit dem UX-Problem aber nichts zu tun.