Neue Modelle (103 Diapal, 144 ti Diapal und UX schwarz)

  • @ ohnesinnmitverstand

    ich finde SInn auch nicht mehr günstig, aber im Vergleich zu vielen "namhaften" Herstellern in der Preisklasse bis 3000 € hat Sinn viele neue Techniken, die andere nicht haben und ihre eingeschalten 7750 noch viel teurer verkaufen.

    Guinand mag nicht schlecht sein und bietet die "alte" Sinn-Technik zu einem fairen Preis, aber ich denke nicht, daß Guimand mit Sinn qualitativ mithalten kann. Ich wollte mir mal eine G 60.50 kaufen, aber als ich die aufziehen und stellen wollte wackelte die Krone schon wie bei meiner alten Russenzwiebel, da habe ich es gelassen. Bei allen meinen Sinn ist dergleichen noch nicht passiert.

    Gruß J. Simon :)

    Sinn 142 TiAr
    Sin157 TiAr
    Sinn 144 StSa
    Sinn U2
    u.e.m. :thumbup:

  • Ich bin mir ziemlich sicher, dass Sinn längst vom Markt verschwunden wäre, wenn Schmidt sich nicht so darum bemüht hätte, die Marke höher zu positionieren.

    Die Preise der neuen Modelle gehen im Marktumfeld voll in Ordnung und werden den Erfolg der Uhren nicht beeinträchtigen.

    Dass dabei die Preise für mehr Leistung nach oben gehen, ist gewollt, aber auch nachvollziehbar.

    Guinand mag nicht schlecht sein und bietet die "alte" Sinn-Technik zu einem fairen Preis, aber ich denke nicht, daß Guimand mit Sinn qualitativ mithalten kann.

    Diesen Aussagen kann ich nur zustimmen!

    Gruß Gero

  • Ich kenne nicht die Qualität von GUINAND-Uhren, denke jedoch dass SINN tunlichst aufpassen sollte, dass die Qualität ihrer Uhren mit dem gestiegenen Preisniveau Schritt halten kann. Technische Innovationen sind gut, ABER sie sollten auf enem gesunden Fundament aufbauen! Und da gibt und gab es in den letzten Monaten & Jahren gewisse Zweifel bei SINN. Ich persönlich könnte von einigen Faux-Pas berichten :huh: .

    Aus Marketingsicht sollte SINN meines Erachtens ebenso darauf achten Einsteigeruhren mit zivilem Preis im Programm zu behalten. So lassen sich nachhaltige Kundenbeziehungen aufbauen. Diese Strategie verfolgen auch viele andere Hersteller und Marken.

    Mir gefallen SINN-Uhren insbesondere aufgrund ihrer schnörkelosen, form-follows-function Optik. Hinzu kommt, dass sich der Firmensitz unweit meines beruflichen Wirkungskreises befindet. Und derzeit begrüße ich ausdrücklch die zahlreichen PVD-beschichteten Uhren im SINN-Programm, ich hatte schon immer eine Schwäche für schwarz :thumbup: !

  • Diese Strategie verfolgen auch viele andere Hersteller und Marken.

    Ja, Sothis bringt jetzt unter dem Namen "Genius 1953" Chronographen im Fliegerdesign mit Saphirglas vorne/hinten, veredeltem 7750 (skeletierter Rotor, gebläute Schrauben, Genfer Streifen und Perlage) für 699,-€ auf den Markt.

    Gruß Gero

  • Klar, die Einstiegspreise sind ein Problem, beim Versuch Kollegen zu Mechanikuhren zu missionieren bin ich bisher trotz mehrmaligen Besuchen im Füldchen erfolglos geblieben.

    Aber wenn man Sinn-Uhren mit dem Wettbewerb Feature-für-Feature vergleicht, wird man kaum günstigeres finden als eine Sinn-Uhr (vorausgesetzt eben, dass einem diese Features etwas wert sind).

    Und ja, auch ich habe den Eindruck, dass diese eben imho weiterhin sehr guten (relaitven) Preise bei Sinn u. a. auch dadurch ermöglicht werden, dass man zwar hervorragende Uhren entwickelt, die Endkontrolle aber an den Kunden auslagert :(

    Die Genius-Preise sind schon beachtlich, aber ob da auch Top-7750s verbaut werden wie bei Sinn (oder nur Standard oder Elaboré), Wasserdichtheit, Feinverarbeitung und natürlich (Vorsicht, Geschmackssache!) das Design, dass bei dem Beispiel Genius m. E. etwas amateurhaft daherkommt.

    Watches are the only jewelry men can wear, unless you're Mr. T
    Gordon Bethune

  • Mir gefällt die Genius auch nicht so sehr. Aber der Preis ist für eine Einstiegsuhr schon in Ordnung.

    Gruß, Sascha :hatoff:


  • Wer eine aktuelle Sinn möchte, wird auch eine Sinn kaufen.
    Wenn jemand eine Guinand sucht, geht er zu Guinand.
    You get what you pay for. So einfach ist das. Beide Marken sind in verschiedenen Marksegmenten angesiedelt.
    Ich bin mir ziemlich sicher, dass Sinn längst vom Markt verschwunden wäre, wenn Schmidt sich nicht so darum bemüht hätte, die Marke höher zu positionieren.
    Die Preise der neuen Modelle gehen im Marktumfeld voll in Ordnung und werden den Erfolg der Uhren nicht beeinträchtigen.


    Ja und nein - also meiner Meinung nach ;)

    Wer eine UX Sansibar haben will, guckt nicht bei Guinand - aber wer als Einsteiger einen schlichten mechanischen Chronographen im Stahlgehäuse sucht, gut evtl. mal hier:
    http://www.sinn.de/Modell/144_St_Sa.htm
    und hier:
    http://guinand-watch.com/index.php?opti…d=95&Itemid=257
    und rechnet (Glasboden? Stahl-/Lederband?) und vergleicht und sinniert ...

    Nun weiß ich leider nicht, ob "normale" Sinn-Kunden sich nur eine einzige Uhr kaufen, oder ob die rigendwann noch eine wollen und noch eine und noch eine, oder ob die wenn sie denn auf den Geschmack kommen sowieso zwischen den Marken vagabundieren ... irgendwo haeb ich mal was von "Kundenbindung" bzw. "Markentreue" aufgeschnappt und angeblich ist es leichter einem Stammkunden noch etwas zu verkaufen als einen Neukunden zu gewinnen ... aber das ist Hörensagen ;) und warum um die Einsteiger buhlen, wenn es sich hoch oben auf dem Roß ganz gut reitet?

  • irgendwo haeb ich mal was von "Kundenbindung" bzw. "Markentreue" aufgeschnappt und angeblich ist es leichter einem Stammkunden noch etwas zu verkaufen als einen Neukunden zu gewinnen ... aber das ist Hörensagen ;) und warum um die Einsteiger buhlen, wenn es sich hoch oben auf dem Roß ganz gut reitet?

    das stimmt ja schon; aber auch die Guinand kostet knapp einen Tausender - wer so viel ausgibt zahlt oft auch 20% mehr um eine Sinn zuhaben, die Marke von der es auch Innovationen, EZMs, U1000s, 903 etc. gibt.

    Weil … bevor ich 1000 für Guinand ausgebe kann ich auch für 700€ ne Genius haben …

    Dennoch kein Grund für Sinn, die Einstiegsdrogen zu vernachlässigen!

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    Gordon Bethune

  • ... aber auch die Guinand kostet knapp einen Tausender - wer so viel ausgibt zahlt oft auch 20% mehr um eine Sinn zuhaben, die Marke von der es auch Innovationen, EZMs, U1000s, 903 etc. gibt.
    Weil … bevor ich 1000 für Guinand ausgebe kann ich auch für 700€ ne Genius haben …
    Dennoch kein Grund für Sinn, die Einstiegsdrogen zu vernachlässigen!


    Wie das ganz genau ist mit den Leuten, die Sinn oder dann doch lieber Guinand oder Genius oder Hacher oder Bell&Ross oder Damsco oder Kadlloo oder Kobold oder dann doch lieber IWC ach neh, 'ne 007-Omega wollen aber letztendes einen Mühle SAR Rescue Timer kaufen, das weiß ich auch nicht. Ich weiß auch erst recht nicht, wie das mit den Absatzzahlen bei Sinn ist, was da die Cash-Cow und was der Ladenhüter ist.

    Von ein paar Fällen kenne ich das so, daß die Leute irgendwann von einer Art Bazillus befallen werden und beginnen, sich mit dem Thema "Männeruhr" intensiver zu beschäftigen. Selten endet das dann wirklich mit dem "Kassengestell", aber bislang hatte jeder von denen ein sehr scharfes Auge auf den Preis des "billigsten" Chronographen im Programm. Jeder wollte dann auch mehr über die Marke erfahren ... da waren dann Tchibo und ähnliche stets schnell aus dem Rennen. Sinn, Chronosport und Guinand konnten bislang immer "Charisma-Punkte" sammeln. IWC und Breitling schieden in aller Regel aus Preisgründen früh aus dem Rennen. Sinn konnte "damals" auch immer mit "reichlich Leuchtmasse" punkten, das beeindruckte immer ungemein (besonders, zu Zeiten, als es noch Tritium auf ZB und Zeigern gab).

    Aber die machen bestimmt prima Marktforschung und wissen ganz genau, ob das Volk (und nicht nur ein paar beknackte Forenten) Diapal-Ti-Ar-Schwerter-Tegiment-Silikon-Gehäuseintegration etc. oder billig-Stahl-und-Leder will.


  • Aber die machen bestimmt prima Marktforschung und wissen ganz genau, ob das Volk (und nicht nur ein paar beknackte Forenten) Diapal-Ti-Ar-Schwerter-Tegiment-Silikon-Gehäuseintegration etc. oder billig-Stahl-und-Leder will.


    Glaubst Du auch noch an den Weihnachtsmann :P ?

    Ich habe schon etwas Einblick in deren "Marketingarbeit" genommen und kann mir dort eine vernünftige Marktforschung wirklich nicht vorstellen. Ob die eine entsprechende Agentur damit beauftragt haben, ist freilich nicht auszuschließen.

  • Was mir auf der Webseite zur UX S auffällt: Der Gehäuseboden ist ja wie bei der altehrwürdigen 142 St S und im Gegensatz zur U1000S nicht beschichtet. Ist das ein Abbildungsfehler oder funktioniert die Beschichtung nicht in Verbindung mit dem Hydro-Boden, der sich ja bekanntlich je nach Tauchtiefe ausdehnt oder zusammenzieht?

    Hallo,

    als ich 2007 wegen einer schwarzen UX angefragte habe, erklärte man mir, dass es aufgrund der glatteren Oberflächenstrucktur der schwarz beschichteten Uhr in Verbindung mit den Dichtringen zu Problemen bei der Dichtigkeit kommt und man an einer Lösung arbeitet. Ich denke der nicht schwarz hartbeschichtete Boden ist nun diese Lösung. Mich stört dieses Detail, da man es auch beim Tragen der Uhr am Handgelenk von der Seite leider sieht. :thumbdown:

    Liebe Grüße
    Olli


  • Glaubst Du auch noch an den Weihnachtsmann :P ?
    ...


    Nööööh, schon lange nicht mehr - aber scheinbar vergess ich manchmal den Smiley um Ironie regelkonform zu kennzeichnen :whistling:

    Vermutlich bin ich auch nur als kleines Kind mal Opfer irgendeines bösen Upsellings geworden und es nervt mich nun. Vor 30 Jahren kosteten getönte Scheiben beim VW Passat noch Aufpreis ... wenig später waren sie "inklusive" aber der Basispreis angehoben (bzw. nicht den gesenkten Kosten angepaßt) etwas später gab es das Spiel mit Elektrischen Antennen, Klimaanlagen, Bordcomputer, Navigatiossystem und Xenon-Licht ... wenn man das alles braucht ist es ja OK, aber wer lieber die "Clubsport" Ausführung ohne Schnickschnack hätte bezahlt den Ballast dennoch irgedwie mit. OK, bei der 144 St mit Lederband bezahle ich derzeit nur das Saphirglas (früher 100,-DM Aufpreis) und ein Band mit Gehäuseintegration (kostete irgendwann mal etwas mehr als das ohne (wenn ich mich recht entsinne)) gegenüber dem ursprünglichen Kassengestell mit (und ich glaube, zu Helmut Sinns Zeiten war die auch nur 10 ATM nicht 20 ATM dicht - das ist wohl der Fortschritt, und Stillstand ist Rückschritt).

    Auf die Verkaufszahlen der diversen Modelle und deren Varianten wäre ich schon ein klein wenig neugierig.


  • Hallo,
    als ich 2007 wegen einer schwarzen UX angefragte habe, erklärte man mir, dass es aufgrund der glatteren Oberflächenstrucktur der schwarz beschichteten Uhr in Verbindung mit den Dichtringen zu Problemen bei der Dichtigkeit kommt und man an einer Lösung arbeitet. Ich denke der nicht schwarz hartbeschichtete Boden ist nun diese Lösung. Mich stört dieses Detail, da man es auch beim Tragen der Uhr am Handgelenk von der Seite leider sieht. :thumbdown:


    Mmh, klingt für mich nach Verkäufergewäsch bzw. nicht ganz präzise beschrieben. Eine U1000S oder U2S ist ebenso abgedichtet. Ich denke schon, dass es mit dem Membranboden zusammenhängt, der sich ja im Extremfall (so wie hier im 2008 ausgezeichneten "Experiment-Thread") stark bewegt.

    Du mußt die Uhr aber schon extrem locker am Handgelenk tragen, dass man den silbrigen Gehäuseboden hervorschimmern sieht. Bei meiner 142 St S ist das nicht der Fall. Wie auch immer, für mich wäre das auf jeden Fall kein Entscheidungskriterium.


    OK, bei der 144 St mit Lederband bezahle ich derzeit nur das Saphirglas (früher 100,-DM Aufpreis) und ein Band mit Gehäuseintegration (kostete irgendwann mal etwas mehr als das ohne (wenn ich mich recht entsinne)) gegenüber dem ursprünglichen Kassengestell mit (und ich glaube, zu Helmut Sinns Zeiten war die auch nur 10 ATM nicht 20 ATM dicht - das ist wohl der Fortschritt, und Stillstand ist Rückschritt).


    Ein Metallband mit Gehäuseintegration gab es nur bei der 142 - das war jedoch weit nach Helmut Sinn. Du meinst sicher das Massivband, welches ca. 1994/1995 erschienen ist.

    Die 144 müßte wie die 157 stets 20bar dicht gewesen sein (außer mit Glasboden, dann hat sie nur 10bar. Die 142 brachte es indes aufgrund ihrer drehbaren Innenlünette auf 10bar.


    Auf die Verkaufszahlen der diversen Modelle und deren Varianten wäre ich schon ein klein wenig neugierig.


    Das würde mich auch mal interessieren, wobei man hier eine Aufteilung nach Ländern vornehmen sollte. In Fernost sind die Geschmäcker offenbar sehr anders als im Heimatmarkt. Wer nicht die absoluten Zahlen haben will, kann auch ganz einfach mal die Verkäufer im Füldchen ansprechen. Die machen i. d. R. kein großes Geheimnis daraus, was super läuft und was weniger gut läuft.

  • Zitat


    Das würde mich auch mal interessieren, wobei man hier eine Aufteilung nach Ländern vornehmen sollte. In Fernost sind die Geschmäcker offenbar sehr anders als im Heimatmarkt. Wer nicht die absoluten Zahlen haben will, kann auch ganz einfach mal die Verkäufer im Füldchen ansprechen. Die machen i. d. R. kein großes Geheimnis daraus, was super läuft und was weniger gut läuft.

    Das mag ja sein, aber daraus auch nur annähernd Rückschlüsse auf tatsächliche Verkaufszahlen usw. zu schließen ist nicht möglich. Selbst wenn die Verkäufer einen gewissen Einblick in "gut" oder "schlecht" laufende Modelle gewähren, so kann das Bild bei nächsten Depot schon ganz anders aussehen. Definitive Verkaufszahlen pro Modell, Jahr und Land würden mich auch interessieren, aber um die lesen zu dürfen muss man wahrscheinlich mindestens Schmidt heißen :D
    Die Einzige definitive Zahl, die mir momentan bekannt ist sind "ca. 15.000 Uhren Jahresproduktion" [laut Uhrenkatalog 2007 und 2009]. Aber auch dem trau ich nicht so recht, denn die waren nicht mal in der Lage bei "Firmengründer" Herrn Sinn einzutragen, sondern haben dort fälschlicherweise "Dipl. Ing. Lothar Schmidt" platziert, der bekanntermaßen die Firma übernommen hatte, nicht gegründet.

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    Ein Metallband mit Gehäuseintegration gab es nur bei der 142 - das war jedoch weit nach Helmut Sinn. Du meinst sicher das Massivband, welches ca. 1994/1995 erschienen ist.

    Die 144 müßte wie die 157 stets 20bar dicht gewesen sein (außer mit Glasboden, dann hat sie nur 10bar. Die 142 brachte es indes aufgrund ihrer drehbaren Innenlünette auf 10bar.
    ....


    Neh, ich meinte das Lederband. Früher ein einfaches Chronoband (Leder, bombiert, schöne Naht), heute überegwichtiges fettes Chronissimo. Ob 10 oder 20 Bar will ich mich nicht streiten (bevor ich den alten Prospekt wieder rausgekramt habe (auf dem Stahlboden der Uhr ist es nicht eingraviert)).

    Irgendwann sprach ich schon mal vom Interview mit Hr. Wempe im Jubiläums-Uhrenmagazin ... der (Profi-Händler-XXL) war ebenso wie ich (kleines Käuferlicht) der Ansicht, daß X Marken die Einsteigermodelle vernachlässigten und das Sortiment unnötig in die breite trieben ...führt dann dazu, daß "die Leute" eher was nicht gannz so solides kaufen (oder mit dem Tchibo-Timer leben und gar nichts in eine "echte" Uhr investieren).

    Andererseits muß ich zugeben, daß meine erste Sinn auch kein Dreizeigerkassengestell war, und schon "damals" mußte die Uhr nochmal nach FFM reisen, bevor der Kunde mit allem "einverstanden" war.

  • Was ist denn hier los??? Soviel Kritik an der Sinn`schen Preisgestaltung? Ihr macht mich ja völlig überflüssig...

    "Die gefährlichste Weltanschauung ist die Weltanschauung der Leute, die die Welt nie angeschaut haben." (Alexander von Humboldt)

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