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Der Abend in Finisterre..
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Heute hatten wir die letzten 3,5 km zur der Klippe hoch - "Das Ende der Welt" Nach einem uralten Pilgerbrauch verbrannten wir dort unsere (jeweils eins) Kleidungsstücke und beobachteten den Sonnenuntergang. Der Jakobsweg ist hier zur Ende.
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Pilgersprachen
Pilger sprechen viele Sprachen,
doch nur eine ist genug.
Blasen können wortlos plagen,
stöhnen braucht kein Wörterbuch.
Kleines Brot lässt sich noch teilen,
wenig Wasser reicht für zwei.
Wunden können schneller heilen,
steht ein Pilgerfreund dir bei.
Herzlichkeit braucht wenig Worte,
Lächeln buchstabiert man nicht.
Pilger können sich verstehen,
wo man diese Sprache spricht.
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Danke, dass ihr uns begleitet habt!
Fin de Camino
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Hallo Ihr 2,
Ich möchte mich bei Euch für das tolle Reisetagebuch bedanken.
Hat immer wieder Spaß gemacht die Texte und Bilder zu lesen und zu schauen. Ich wünsche das Euch die Reise noch lange in Erinnerung bleibt. Gute Heimreise.
Ganz lieben Dank auch von mir!
Tolles Reisetagebuch! ![]()
glg Rudi
Hallo Ihr 2,
Ich möchte mich bei Euch für das tolle Reisetagebuch bedanken.
Hat immer wieder Spaß gemacht die Texte und Bilder zu lesen und zu schauen. Ich wünsche das Euch die Reise noch lange in Erinnerung bleibt. Gute Heimreise.
Ganz genau das wollte ich auch sagen !
Danke !
Hat Spaß gemacht !
Euch noch viele schöne Erinnerungen!
Hallo zusammen
Bis jetzt hatte Kyla ja meist geschrieben. Ich will jetzt auch noch etwas zu unterer Tour sagen. Für mich war es ja jetzt schon der 3 Camino.
Der erste 2004 allein von Saint Jean Pied de Port nach Santiago und weiter nach Finsterre und wieder zurück nach Santiago, weil ich noch Zeit hatte.
Der 2. mit Kyla 2014 von Leon nach Santiago
Und jetzt halt der portugiesische Weg
Ich muss sagen seit 2004 hat sich viel getan der Weg ist nicht mehr der selbe. Es gab aber auch noch keine Smartphones und keine privaten Unterkümpfte. Auch spielte damals noch nicht das nächste Foto für Instagram oder Facebook eine Rolle. Lieber gleich Selfies vor der Kathedrale anstatt ersteinmal in Ruhe und Demut anzukommen. Naja und das Grab besuchen heut sowieso die wenigsten. Nichts desto Trotz war es wieder eine tolle Sache mann muss aber viel ausblenden. So viel ich hörte ist man auch dem Camino del Northe noch alleiner.
Meine Tipps sind wirklich sich auch wenn es nicht das komfortableste ist die öffentlichen Herbergen zu nehmen. Hier kommt man noch am ehesten mit "richtigen Pilgern" in Kontakt und hat die schönsten Erlebnisse. Vielleicht beruhigt sich der Hype auch mal wieder. Gepäck vorfahren geht in meinen Augen gar nicht. Und ich würde auch keine Herberge (geht bei öffentlichen auch nicht) vorbuchen. Verlasst euch einfach auf den Weg alles andere wird sich ergeben.
Wenn jemand Interesse hat kann er sich gerne an mich wenden was z.B Ausrüstung angeht. Wie sich wieder einmal herrausstellte laufen viele mit mangelhafter Ausrüstung. Nunja viele kommen auch damit an. Nur viele gehen auch in FlipFlops auf die Zugspitze und kommen auch wieder runter. Vile werden aber auch von der Bergwacht gebracht.
Vielen Dank für euer Interesse es hat wirklich Spass gemacht
Hi Cian,
könntest Du bitte was zu Schuhen und Socken sagen?
Reichen feste Halbschuhe wie zB von Lowa oder muß es auf Grund des Weges etwas Knöchelhohes sein ?
Habt Ihr die Socken täglich gewechselt oder immer wenn Sie naß waren?
Waren eure Schuhe über Nacht wieder von innen trocken oder sind sie im Laufe der Tour immer feuchter geworden durch das nutzen?
Wie habt Ihr die Leibwäsche gehandhabt, immer abends ausgewaschen oder Wechselset und waschen.
Sorry, daß ich so ins Detail gehe, aber wir haben das auch vor ua auf Grund Eures Berichts.
Wieviel KG hattet Ihr dabei ?
Kleidung scheint von Fjällräven zu sein, die sind gut nutze ich auch.
Vielen Lieben Dank
glg Rudi
Ahhh, da kann ich (u.a. berufsbedingt) nicht bei mir halten und möchte meine 2 Eurocent beitragen:
Stichwort "Lowa", der Platzhirsch, schon klar. Aber HanWag (HANs WAGner, der Bruder von LOrenz WAgner, capisce?) macht die besseren Schuhe, weil sie von den meisten Modellen auch weite oder sogar sehr weite Ausführungen anbieten. Cian hat einen HanWag, wenn ich das richtig sehe...
Du glaubst nicht, wie breit Dein Vorfuß gerade bei langen Strecken werden möchte, wenn man ihn nur lässt. Egal wie "schmal" ein*e Schuhverkäufer*in Deine Hufe zum Zeitpunkt des Schuhkaufs findet.
Meindl kann man auch nennen, oder "gleich" Bär-Schuhe. Bei letzteren vermisst der Eine oder Andere anfangs den "guten Halt", an den sich die meisten Menschen in unserem Kulturkreis inzwischen gewöhnt haben. Aber der Fuß freut sich recht bald über die neu gewonnene Freiheit und will dann auch nicht mehr zurück in die engen Stiefel mit dem "guten Halt".
Und noch ein Tipp: Zehensocken, z.B. von Injinji. Macht weniger Blasen, spätestens wenn man auch "liner-socks" - also dünne Socken, die als erste Schicht unter den gepolsterten Socken/Strümpfen getragen werden - einsetzt.
Hallo!
Lowa sind gute Schuhe. Ich habe sie in Kanada beim Wandern getragen. Wichtig ist die Schuhe richtig zubinden. Das heißt, dass man die Schuhe fest zumacht.
Lg
Derzwiebelkrieger16
Hallo Rudi
Klar kann ich dazu etwas sagen bitte aber berücksichtigen das es meine Meinung ist das ist jetzt nicht böse gemeint aber ich bin auch schon gut angeeckt mit meiner Meinung. Ich maaße mir aber an mit meinen nur 1700km Caminoerfahrung etwas Erfahrung zu haben.
Schuhe sieht man oft Halbschuhe ich würde aber zu knöchelhohen raten. Ganz einfach aus folgendem Grund bei sandigen Abschnitten kommt kein Sand in den Schuh (was zu Blasen führt). Was aber viel wichtiger ist Knöchelhoch schützt bei den schwierigen Wegabschnitten einfach besser. Immer bedenken umknicken kann das Ende der Tour sein oder eine längere Pause nach sich ziehen. Was viele vergessen Wenn man umknickt versucht der Rucksack einen noch umzureißen. Ich richte mich immer nach den schwierigsten Wegabschnitten und der Bedarf sogar auf dem Portugiesischen Weg etwas knöchelhohem. Beim Northe oder Francaise unbedingt.
Die Schuhe sind immer über Nacht getrocknet die Socken auch. die Socken haben wir einmal die Woche gewaschen. Die Hose und Hemd nie ist einfach vergebens es sei den man mag sich dem Stress aussetzen immer nach der Ankunft Bett beziehen waschen und trocknen. (Sieht auch alles am nächsten Tag nach 2 km genauso aus wie vorher.) Jetzt war es bei uns durchgehend warm so da alles gut trocknen konnte Ich hab aber auch schon Zeiten erlebt wo es regnerischer war da kann es schwierig werden. Von daher so wenig wie möglich waschen. Selbiges gilt auch für die Leibwäsche.Ist noch keiner umgekommen wenn man es mehrfach trägt. Waschen geht zwar ganz gut auf dem Weg aber ich vergleich es mal mit Mehrtagestrails wie dem Fjällräven classic Schweden 5 Tage Natur und nicht ein Haus. Das würde bedeuten, da waschen nicht geht, 5 Unterwäschesets mitzunehmen. Kann man machen, wenn man mit einem Rucksackgewicht jensets der 25 kg leben kann. Da dort noch Zelt Nahrung und Brennstoff transportiert werden muss.
Wir hatten ein Set was wir zum Laufen getragen haben und ein Set im Rucksack zum Wechseln oder für Abends nach dem duschen.
Die Regel sie man jetzt häufig liest sind als Gewichtsempfehlung von 10% des Körpergewichts. Was ich für Blödsinn halte was für Kathi 6 kg bedeuten würde. Bei 1,5 Liter min. Wasser+ Rucksackeigengewicht dürfte sie dann noch 2 kg einpacken.
Rucksackgewicht zwischen 8-11 kg sind ok denk ich
Generell empfehle ich einen Rucksack mit einem gut einstellbaren Tragesystem. Klar mein Fjällraven Kajka mit seinen 75 Liter ist zu groß, ich wollt mir nicht nur noch einen Rucksack kaufen. 45Liter sind durchaus ausreichend.
Raincover nunja kann man machen muss man aber nicht. Selbst mit Raincover wird es nass im innenleben da irgendwann das Wasser über den Rücken eindringt, wen man den ganzen Tag im Regen läuft. Wir bevorzugen da lieber die wasserfesten Packsäcke von Sea to Summit da bleibt alles trocken im Rucksack wird gut komprimiert und mit farblichen Säcken findet man immer gleich was man braucht.
Selbiges gilt für Regenponcho schöne Sache wenn es ohne Wind regnet. Sobald Wind aufkommt weht es eh alles drunter. Und das geflatter geht mir auf die Nerven. Regenjacke ja Regenhose egal grad in dem Gebiet schwitzt man sich dann halt nass. Dann ist die Hose halt nass. Gute Hosen trocknen schnell.
Was ich aber immer gerne noch empfehle ist eine Isomatte mitzunehmen. Diese fehlt in den meisten Packlisten. Sollte mal kein Bett mehr frei sein muss man halt mit dem Boden vorlieb nehmen. Meist trägt man sie nur aber eine Nacht in der Situation und schon ist man glücklich. Schlafsack versteht sich von selbst.
Des weiteren würde ich auch keine leichten Schuhe mitnehmen für abends. Liest man auch oft. Ich setze da auf Outdoorsandalen. Diese gehen dann gleich als Badelatschen zum duschen. Rumlaufen am Abend und die Füsse bekommen mal Luft. Schwimmen gehen kann man auch wenn es ein steiniger Strand ist. Und sie können bei Bedarf und wenn es der Weg zuläßt als Stiefelersatz dienen. z.B. bei einer entzündeten Blase ( Kathi hat ihre bei dieser Tour an ein Mädel aus diesem Grund einmal ausgeliehen.)
Ich denke ich hab es jetzt mal so alles erwischt. wenn du noch Fragen hast einfach Fragen.
Ja richtig ich bin mit Hanwag gelaufen das Modell heisst Alaska und ist eigentlich bedingt steigeisenfest und auch ein zu heftiger Stiefel für den Weg. Da sich die Wahl des Schuhwerks zum einen nach den Streckenanforderungen zum anderen nach dem Rucksackgewicht richtet. War dies die Wahl. Da ich anfang Juli zu den Fjällraven classic nach Dänemark fahre und dort da Rucksackgewicht wohl um die 17-20 kg liegen wird, hatte ich das Gewicht meines Rucksackes auf dem Camino zusätzlich zu Trainingszwecken auf 16 kg erhöht. Was aber auf Grund des hervorragenden Tragesystems des Kajka gar nicht aufviel. Und ja ich bin ein Fan von Fjäll Raven die sachen sind zugegeben teuer aber top in der Verarbeitung.
Hallo Cian,
herzlichen lieben Dank für Deine sehr ausführliche Stellungnahme.
Das hilft uns enorm weiter bei der Planung!
@ Snowface
Velen Dank auch Dir für Deine Meinung. Das Hanwag auch ein Wagner ist wußte ich bisher nicht. Ist ja ähnlich wie bei Adidas und Puma ![]()
Schuhmäßig war ich lange mit Meindl Island MFS unterwegs. Leider sind meine Füße / Fersen wohl etwas geschrumpft, da ich mir immer Blasen laufe an den Hacken. Muß ich mal schauen welche Schuhe da richtig gut den Fuß im Griff behalten.
Vielen Dank Euch allen für Eure Hilfe und nochmals ein extra DANKESCHÖN an die Threadstarter!
glg Rudi
...hoffentlich nerve ich nicht, aber "...welche Schuhe da richtig gut den Fuß im Griff behalten." ist ein gefährlicher Ansatz. Solche Schuh müssen halt an der Ferse, um die Knöchel und den hinteren Fußrücken gut sitzen. Aber vorne brauchen wir Platz, Platz und nochmal Platz. Blöderweise fühlt sich ein Schuh, der im vorderen Mittelfußbereich und seitlich an den Zehen eigentlich zu knapp sitzt, im Geschäft recht gut an. Da kann man sich beim Kauf noch so viel Zeit nehmen wie man will...
Wie gesagt, hat HanWag - im Gegensatz zu den meisten Mitbewerbern - oft vom gleichen Modell eine zusätzliche Ausführung mit "mehr Breite vorne". Der "Hinterbau" ist identisch. Und auch wenn sich das zuerst etwas komisch anfühlt, so ist es unter biomechanischen Aspekten am Besten, wenn die Zehen nach links und rechts mehr Platz haben. Ein Fuß "schrumpft" im Laufe des Lebens nicht - das ist Dir schon auch klar, üblicherweise wir der breiter ("größer"). Aber tatsächlich kann sich die Plantarfaszie (ggfs. bitte gugln) über die Jahrzehnte hinweg verhärten und verkürzen, was dann zu einer Hohlfußstellung führt. Dem sollte man allerding mit aller Macht entgegen wirken, wenn man (später) auch jenseits der 70 mit seinen Füßen noch was anfangen will...
Bei Passformschwierigkeiten um die Ferse können bessere Einlagen und Linersocken helfen, vor allem aber - wie Zwiebelkrieger schon richtig anmerkte - eine gute Schnürtechnik. Auch die "Gurtrast" (das Nachziehen und Anpassen aller Schnallen, Gurte und eben Schnürsenkel nach maximal einer Stunde Gehzeit) gehört noch noch nicht in die Mottenkiste, finde ich.
Aber: zeige mir einen Wanderer ohne Blasen hie und da und ich zeige Dir einen Glückspilz ;o)
Disclaimer: ich habe keinerlei geschäftliche Beziehung zu HanWag, Bär-Schuhe oder irgendeinem Schuh-Hersteller...
Vielen Dank für diesen tollen Thread! Super Bilder, super Erfahrungsaustausch!
Super Forumsmitglieder! 
Hallo zusammen,
meine "Pilgerschuhe" sind schon seit Jahren:
"Haix Bundeswehr Bergstiefel, leicht"
Wirklich zuverlässige Begleiter - und durch das hydrophobierte Leder wirklich sehr sehr lange wasserdicht.
und eine kleine Empfehlung für die "Blasenläufer" vorbeugend hilft die gute alte Gehwohl Fußcreme - aber nur die in der silbernen Verpackung:
https://www.gehwol.de/fusspflegeprod…remes/102400500
Unabhängig vom Schuh - ohne die Creme gehe ich erst keine Strecken von mehr als 30 km ![]()
Grüße
Guido
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