• Dekla 40mm, Krone links, Bronze, Handaufzug SW210, gebräunte Zeiger, 100Mtr. WD

    Die Uhr ist historisch zwar nicht ganz korrekt. Dekla hat aber meine Wünsche und Vorstellungen perfekt umgesetzt.
    Dem Alterungsprozess habe ich etwas auf die Sprünge geholfen FrechAuslachen

    Ich kann die Firma nur empfehlen, freundlicher Kontakt, faire Preise, angemessene Produktionszeiten.




    Die sieht gepflegt gerockt aus (und noch gar nicht wie ein Laco Erbstück - wie hier ja letztens diskutiert, sind die regelmäßig mir auch zu krass gealtert). Sind das die gelbgoldenen Zeiger? Gerne auch noch mehr Details hierzu...

  • Wie an anderer Stelle erwähnt, besitzen die LACO Flieger Original mittlerweile durch die Umstellung auf zweiteilige Gehäuse ebenso 10 bar Druckbeständigkeit.
    Die LACO "Erbstücke" sind in 3 "Abgerockt-Stufen" erhältlich. In der extremsten Variante ist die Leuchtmasse partiell aus den Zeigern gebrochen.
    Die historischen Fliegeruhren waren freilich nicht aus Bronze.

    In der 40mm Variante erscheint mir die DEKLA Flieger optisch am schlüssigsten. Bei den größeren Durchmessern 42 und 44mm werden die Lünetten zu breit.

  • DEKLA erweitert das Programm sukzessive. Die Einsatzuhr "Turbulenz" mit Magnetfeldschutz ist nun neben 42mm auch mit 40mm erhältlich. Interessant ist ebenfalls die neue DLC-Beschichtung. Die hier gezeigte, konfigurierte 42mm Version mit ETA oder SELLITA-Werk kostet EUR 624 : doppelt Daumen hoch :

    Tegimentierter Edelstahl ist ebenfalls optional erhältlich.
    Hier geht es zum Konfigurator: https://deklawatches.com/tactical/turbulenz

  • Eine Marke, die mich bisher nie wirklich interessiert hat. Keine eigenständigen Designs und auch sonst nichts, was mich bisher hat aufmerksam werden lassen. ABER: Die möglichen Konfigurationen inkl. gehärtetem Stahl, Uhrwerks-Upgrades u.v.m. kombiniert mit den wirklich attraktiven Preisen lassen die Marke nun doch etwas aus der Masse hervorstechen! : doppelt Daumen hoch

    Besonders, weil Dekla auf deren Homepage schließlich selbst eindeutig den Bezug ausländischer (v.a. asiatischer) Komponenten ablehnt, was ich sehr begrüße:

    Zitat von Deklawatches.com

    Die Lieferung von Bausätzen könnte auf zwei Arten abgewickelt werden - diese könnten entweder in Asien oder in Europa bestellt werden. So verfahren nämlich häufig die Uhrenhersteller in Deutschland und in anderen Ländern. Jedoch war keiner dieser Wege für uns geeignet: europäische Güter haben uns durch ihren Preis abgeschreckt, asiatische durch ihre Qualität.

    Es blieb eine dritte, die arbeitsintensivste, aber zugleich die verlässlichste Option - die Einzelteile selbst zu produzieren. Nur so konnten wir unser Hauptziel erreichen - eine Uhr mit überdurchschnittlich guter Qualität im mittleren Preissegment zu kreieren. Heute sind die Kosten unserer Produktion immer noch niedriger als die der anderen deutscher Uhrenhersteller dieses Levels.

    Da werd ich mich doch mal näher mit Dekla beschäftigen müssen :nww:

  • Insbesondere Leute, zu welchen bis zu 42mm Durchmesser passen, sind bei DEKLA exzellent aufgehoben. Die 44mm Uhren (Flieger) von DEKLA kombinieren leider nur kleine Zifferblätter mit dicken Lünetten.

  • Ich würde an der Stelle gerne verstehen, was der selbst erstellte in Bausatz alles beinhaltet.

    Das Werk sicherlich nicht.

    Dann haben wir da noch:

    - (Saphir-)Glas
    - Gehäuse
    - Ziffernblatt
    - Rehaut
    - Zeiger
    - Dichtungen
    - Krone
    - Leder- oder Stahlband

    Ich kann mir - losgelöst vom Preis - nicht vorstellen, dass irgendeine Firma *alle* diese Teile in konkurrenzfähiger Qualität herstellen kann. Daher vermute ich, dass der „Baukasten“ ein kleiner ist und nur marketingmäßig vergrößert wird, oder aber gezwungenermaßen Kompromisse bei der Qualität gemacht werden müssen.

    Aber ich lasse mich da gerne eines Besseren belehren.

    Beste Grüße
    Axel

    Paß auf, daß du deine Freiheit nutzt, Die Freiheit nutzt sich ab, wenn du sie nicht nutzt!
    (Reinhard Mey)

  • Bausatz ?( ?
    Klingt irgendwie nach verschmähter Liebe SchuechternKichern . Wollte Dir Yuri von DEKLA keine Uhren für YOUTUBE zur Verfügung stellen?

    Wenn ich mir beispielsweise die Preise mechanischer LACO oder TRASER Uhren unterhalb EUR 1k mit ETA oder SELLITA-Uhrwerk anschaue, halte ich das Angebot von DEKLA, die fast alles inhouse erledigen, für keineswegs abwegig. Man ist eventuell zu stark von den teilweise wahnwitzigen Preisvorstellungen a la SINN verblendet ;) .

  • Axel, das kannst du eigtl. recht transparent auf deren Website erfahren. Ob das der Wahrheit entspricht, ist natürlich wieder eine andere Sache.

    Offenbar werden Gehäuse, Zeiger und Ziffernblätter selbst gefertigt. Laut Beschreibung werden einige Teile auch für andere Firmen gefertigt. Die Werke sind natürlich wie so oft ETA oder Sellita, das wird allerdings ebenfalls transparent gemacht. Stahlbänder gibt es bei Dekla keine. Saphirgläser werden mit Sicherheit zugekauft, da kenne ich praktisch keine deutsche Firma, die diese selbst fertigt. Kleinteile wie Dichtungen werden höchstwahrscheinlich ebenfalls zugekauft - irgendwo muss die Fertigungstiefe ja auch seine Grenzen haben. Und bei solchen Teilen macht eine Eigenfertigung ja auch keinen Sinn - die sind schließlich rein funktionell und da wird sich mit Sicherheit was passendes auf dem Markt finden.

    Wenn's dich genauer interessiert, frag doch mal an Top1 Würde sich doch auch gut auf deinem Channel machen, oder?


    Insbesondere Leute, zu welchen bis zu 42mm Durchmesser passen, sind bei DEKLA exzellent aufgehoben. Die 44mm Uhren (Flieger) von DEKLA kombinieren leider nur kleine Zifferblätter mit dicken Lünetten.


    An der Stelle sieht man wohl auch, wo hier z.B. Kosten gespart werden. Zum Glück interessiere ich mich eher für die kleineren Modelle :D

  • @Onkel: Bausatz ist kein Begriff, den ich gewählt habe, sondern Dekla. Weder liebe ich Dekla, noch hätte ich es nötig so nachzutreten. Wenn ich das bei jeder Marke machen wollte, die mir nicht antwortet, würde ich den Spaß an diesem Hobby verlieren. Schade, dass Du mir so etwas zutraust.

    Sinner&Saint: Das ist genau, was ich meine. Es wird entgegen der eignen Aussage eben nicht alles selber gemacht. Ich habe mit zugekauften Teilen kein Problem, aber mit falschen Versprechen. Ich habe schon 3x bei Dekla angefragt und nie eine Antwort bekommen.

    Beste Grüße
    Axel

    Paß auf, daß du deine Freiheit nutzt, Die Freiheit nutzt sich ab, wenn du sie nicht nutzt!
    (Reinhard Mey)

    Einmal editiert, zuletzt von Baumaxe (11. Januar 2021 um 07:22)

  • Eingangs möchte ich gleich erwähnen, dass der von mir oben zitierte Teil der Dekla-Homepage natürlich nur ein Auszug war. Normalerweise füge ich deshalb gerne ein "[...]" vor und nach meinen Teil-Zitaten ein. Um alles nachvollziehen zu können, lest euch am Besten die Infos direkt auf der Website durch.

    Dekla spricht auf seiner Homepage nicht von Bausätzen auf die eigenen Teile bezogen. Die "Bausätze" werden lediglich im Zusammenhang zu den Praktiken anderer Hersteller erwähnt, siehe auch schon mein zitierter Teil:

    Zitat von Deklawatches.com

    Die Lieferung von Bausätzen könnte auf zwei Arten abgewickelt werden - diese könnten entweder in Asien oder in Europa bestellt werden. So verfahren nämlich häufig die Uhrenhersteller in Deutschland und in anderen Ländern. Jedoch war keiner dieser Wege für uns geeignet: europäische Güter haben uns durch ihren Preis abgeschreckt, asiatische durch ihre Qualität.

    Es blieb eine dritte, die arbeitsintensivste, aber zugleich die verlässlichste Option - die Einzelteile selbst zu produzieren. Nur so konnten wir unser Hauptziel erreichen - eine Uhr mit überdurchschnittlich guter Qualität im mittleren Preissegment zu kreieren. Heute sind die Kosten unserer Produktion immer noch niedriger als die der anderen deutscher Uhrenhersteller dieses Levels.

    Es wird nirgends gesagt, das ALLE Einzelteile oder ein kompletter Uhren-Bausatz selbst gefertigt werden. Stattdessen wird Dekla auf der gleichen Seite sogar noch sehr präzise:

    Zitat von Deklawatches.com

    Mehrere Jahre hat das Unternehmen benötigt, um einen vollständigen Produktionszyklus zu etablieren. Mit Stolz können wir heute behaupten, dass wir die Hauptbestandteile unserer Uhren selbst anfertigen:

    • Gehäuse
    • Zifferblätter
    • Thermisch gebläute Zeiger

    Zu unseren Mitarbeitern gehören erfahrene Designer und Ingenieure, die moderne CAD-Programme für die Erstellung technischer Projektdokumentationen anwenden.

    Viel transparenter geht es meiner Meinung nach nicht... Das einzig missverständliche ist meiner Meinung nach der Werbeslogan der Marke selbst, der direkt unter dem Firmennamen "Dekla" prangt: "everything from a single source". Dieser ist aber eindeutig als Werbeslogan erkennbar, und ich denke darüber müssen wir nicht ernsthaft diskutieren. Wenn man jeden Werbeslogan einer Firma á la "the best watches in the world" oder "Swiss watches since 1881" zerpflücken würde, hätten wir eine ähnliche Situation. Ich finde es sogar sympathisch, dass dieser Slogan auf der Website selbst (wo auch die Zitate herstammen) lediglich neben den Teilen platziert wurde, die Dekla laut eigener Aussage auch selbst fertigt:


    Quelle: https://deklawatches.com

    Wenn man sich die Zeit nimmt und sich die Texte und Aufmachung der Dekla-Seite ansieht, wird hier denke ich sehr eindeutig und transparent kommuniziert. Da gibt es haufenweise anderer Hersteller, die hier ganz anders drauf sind: Geschönte Geschichts-Seiten, propagieren einer "echten" Manufaktur, obwohl Werke lediglich im Auftrag hergestellt werden (-> haufenweise großer Schweizer Marken), eigene Werk-Namen zum Suggerieren eines Manufakturwerks, obwohl ein ETA, Sellita, Soprod oder sonst was dahinter steckt, u.v.m.

    Ich kann schon verstehen Axel, dass dir die fehlende Rückantwort von Dekla sauer aufstößt. Keine Antwort zu erhalten ist immer ärgerlich. Dass du die Marke aber offensichtlich nur deshalb aber recht unsympathisch findest und sie der "falschen Versprechen" bezichtigst, finde ich dann aber nicht ganz angebracht - aber das ist nur meine Meinung.

    Besten Gruß,
    Daniel

  • Ich kann schon verstehen Axel, dass dir die fehlende Rückantwort von Dekla sauer aufstößt. Keine Antwort zu erhalten ist immer ärgerlich. Dass du die Marke aber offensichtlich nur deshalb aber recht unsympathisch findest und sie der "falschen Versprechen" bezichtigst, finde ich dann aber nicht ganz angebracht - aber das ist nur meine Meinung.

    Yepp, dass ist Kindergarten. Vermutlich haben Yuriy & Co. in den aktuellen Corona-Zeiten und dem Weihnachtsgeschäft einfach keine Zeit. Zudem ist beachtlich wie DEKLA in den letzten Monaten die Konfigurationsmöglichkeiten ihrer Uhren auf der Webseite ausgebaut hat. Wir reden hier ja von einer kleinen Firma mit einer Handvoll Mitarbeitern und nicht von der Deutschen Bank. Mittlerweile scheinen sie auch die Versorgung mit vernünftigen Uhrwerken (ETA, SELLITA) wieder sichergestellt zu haben : doppelt Daumen hoch . Dies war unlängst mal kurzfristig nicht so.

  • Wenn ein engagierter YouTuber (der nicht von diesen Aktivitäten lebt), um einen Kontakt bittet und kostenlos (!) über die Uhren berichten möchte, ist es das Allermindeste, zu antworten.
    Ich finde so ein Verhalten auch unsäglich, das hat nichts mit der Größe eines Unternehmens zu tun (nebenbei gibt es viele andere kleinere Marken, die schaffen es, auf Mails zu antworten, die Fa. Guinand bekommt sogar ein persönliches Interview hin). Das ist nur eine Frage der Priorisierung und Wertschätzung.
    Von daher kann ich Axels Wahrnehmung nur unterstützen.

    Gruß

    AndiS

    Alles hat seine Zeit.

  • (ich hatte die Pressestelle von Sinn via Instagram-PM - was m. E. heute ein völlig gängiges Medium ist - angeschrieben, ob sie an einem Interview Hr. Schmidt X fifthwristradio hätten (die hatten immerhin schon JC Biver oder Max Büsser am Rohr) ... und habe keine Antwort bekommen. Dekla ist nicht alleine ...)

    Watches are the only jewelry men can wear, unless you're Mr. T
    Gordon Bethune

  • Nach eigenen Angaben (Stand Herbst 2020) fertigt DEKLA drei Komponenten selbst: Gehäuse (ohne Bronze), Zeiger und Ziffernblatt. Ob dies "Made in Germany" und "Everything from one single Source" rechtfertigt, liegt im Auge des Betrachters, ist aber sicherlich für die Branche nicht untypisch.

    Die sinngemäße Aussage, Komponenten aus Europa seinen per se zu teuer und solche aus Asien per se von unzureichender Qualität, ist irritierend, bezieht sich aber offensichtlich nur auf "Uhren-Bausätze" und somit ein von DEKLA verworfenes Konzept. Letztendlich kann DEKLA das Rad sprich: Uhr nicht neu erfinden und muss in diesem Preissegment das Gros der Komponenten zukaufen.

    Ich kann verstehen, wenn Hersteller Youtubern usw. keine Produkte zur Verfügung stellen oder keine Interviews geben möchten. Dies sollte aber in einer angemessenen Art erfolgen und nicht durch Schweigen.

    Viele Grüße

    Dirk

  • Wenn ein engagierter YouTuber (der nicht von diesen Aktivitäten lebt), um einen Kontakt bittet und kostenlos (!) über die Uhren berichten möchte, ist es das Allermindeste, zu antworten.
    Ich finde so ein Verhalten auch unsäglich, das hat nichts mit der Größe eines Unternehmens zu tun (nebenbei gibt es viele andere kleinere Marken, die schaffen es, auf Mails zu antworten, die Fa. Guinand bekommt sogar ein persönliches Interview hin). Das ist nur eine Frage der Priorisierung und Wertschätzung.
    Von daher kann ich Axels Wahrnehmung nur unterstützen.

    Das sehe ich ganz anders. KEIN Unternehmen ist verpflichtet auf irgendwelche Anfragen per Mail zu antworten, noch ist es selbstverständlich oder gar zu erwarten. Natürlich mit Ausnahme des selbstverständlich zu erwartenden und zu leistenden Service, der eben zum Geschäft gehört. Es mag sein, dass das nur eine Frage der Priorisierung und Wertschätzung ist. Allerdings muss man auch mal die Kirche im Dorf lassen. Ich möchte wetten, dass ähnliche Anfragen auch bei vielen anderen Marken (und damit meine ich nicht nur die Uhrenbranche) unbeantwortet bleiben - völlig unabhängig von Größe und "Status" der Firma.

    Jede Firma ist anders aufgestellt, arbeitet anders und kommuniziert anders. Wenn bei einer kleinen Butze wie Dekla außer dem Chef und der Buchhalterin niemand im Büro arbeitet und beide jede Menge andere Dinge zu tun haben (alles Annahmen um mein Beispiel zu konstruieren), ist es meiner Meinung nach etwas vermessen über eine fehlende Antwort auf eine Anfrage dieser Art zu urteilen.
    Vll. muss man auch mal zum Telefonhörer greifen, um einen Kontakt aufzubauen? Ich kann mir nicht vorstellen, dass bei Dekla NIEMAND telefonisch erreichbar ist. Ich habe selbst z.B. gerade angerufen und wollte dem auf den Grund gehen. Nach ca. 10 Sekunden hatte ich einen Herren am Apparat, dem ich eine Frage zur Härtung der Gehäuse unter der schwarzen DLC Beschichtung gestellt habe. Das konnte er mir nicht beantworten und meinte "er fragt kurz nach". Nach ca. 20-30 Sekunden hatte er die Info parat.

    Versteht mich nicht falsch - ich will hier weder Axel noch dich, Andi, für deine / eure Meinung verurteilen. Ebenso wenig will ich Dekla in irgendeinerweise verteidigen, habe ich zum einen nichts mit Dekla am Hut, und mich zum anderen ersten gestern intensiv mit der Marke beschäftigt.

    Dennoch: Wie zuvor erwähnt muss man hier doch die Kirche mal im Dorf lassen - gerade die Kommunikation ist aus vielen Gründen gerade bei kleinen Firmen oft nicht die Beste / Schnellste. Zur Verdeutlichung: Ich habe bereits viele kleine Firmen in den vergangenen Jahren mit Ihrem Webauftritt betreut. Vergleichbar aus reeller eigener Erfahrung wäre hier ein Busunternehmen mit zwei Chefs und einer Kollegin im Büro, die die Buchhaltung macht. Was meint ihr, wieviel Mails die täglich auf Ihrer info@... Adresse erhalten haben? Die Chefs waren Chefs und haben Chef-Sachen gemacht, die einzige, die sich drum gekümmert hat, war die Buchhalterin. Ihr könnt euch denken, dass die genug zutun hatte. Ja, jetzt kann man auch hier sagen, dass dann der Support / Service bei diesem Busunternehmen nicht gut ist / war, ABER: Telefonisch war die Dame bzw. auch die Chefs persönlich durchaus erreichbar. Wieso? Weil die Damen und Herren weit Ü50 waren und Mail halt nicht deren Medium war / ist und 90% der Kunden bei Problemen vorbei kamen oder angerufen haben. Die Anfragen, die per Mail beantwortet wurden, waren die "wichtigen". Viele andere Anfragen über Kooperationen / Werbung auf den Bussen etc. sind dann halt auch mal liegen geblieben - vor allem, wenn man dann eh nicht interessiert war. Priorisierung eben. Handelt es sich deswegen hier um ein schlechtes Unternehmen? Möge jeder selbst seine Meinung dazu bilden...

    Ich habe das jetzt mal etwas breit ausgeführt, weil ich gerade bei kleinen Unternehmen dutzende Beispiele hätte, wie ich mir Dekla auch vorstellen könnte. Sich wegen lediglich nicht beantworteten Mails so zu echauffieren, wo man auch einfach anrufen könnte, finde ich lächerlich. Es gibt zig Gründe dafür, dass sich eine Firma nicht meldet. Wenn einem der Aufwand dann irgendwann zu hoch wird, ist das für mich nachvollziehbar. Aber von einer kleinen, nahezu unbekannten Uhrenfirma ein Service-Niveau einer großen, weitaus professionelleren Firma zu erwarten, ist einfach unrealistisch. Wenn das zur Folge hat, dass man mit einer Firma / Marke nichts mehr zutun haben will, kann ich ebenfalls verstehen. Nur würde ich persönlich dann nicht gleich Aussagen wie "unsägliches Verhalten" oder "falsche Versprechen" in den Mund nehmen, auch wenn sich letzteres ja eher auf die Informationen auf der Dekla-Seite bezogen hat.

    Just my 2 cents...

    Schade finde ich für Axel dennoch, würde ich ja gerne mal eine Dekla in seinen Händen und damit auf meinem Bildschirm sehen. Aber wer weiß - vll. klappt's ja noch! : doppelt Daumen hoch

    Besten Gruß,
    Daniel

  • Ihr habt alle irgendwie recht mit euren Meinungen.

    Produkt Reviews auf YT sind eine Normalität und viele Reviewer & die vorgestellten Produkte leben auch davon.

    Ich denke trotzdem, es ist am Besten anzurufen und sich vorzustellen, ich vergleiche die Situation mit einem Bewerbungsgespräch, da gehört ein Anruf heutzutage idR auch dazu.

    Ich würde sagen, in bin der Rudi vom Sinn Forum und mache Uhren Vorstellungen ehrlich, persönlich und objektiv.
    Dann hören ob Interesse besteht.

    Email zerstört in meinen Augen die soziale Kommunikation so nachhaltig, wie kein anderes Medium!

    Man hört nicht die Stimmung oder Positivität, die jemand bezüglich der Marke oder seiner Mission mitbringt und alles ist nur zweidimensional, damit einfach nicht genug.

    Ein Anruf ist auch schneller, als eine Email, Du willst etwas verkaufen (Dich selbst und Deine Arbeit), dann stell Dich vor, so wie sich auch jeder auf dem Stammtisch vorstellt.

    Du bekommst eine Absage, kein Problem, gibt genug Andere zum Reviewen.

    Ganz lieben Gruß

    Ru_Di

    Expect no quarter, expect no mercy, expect total hell

  • Auf 3 E-Mails nicht zu antworten, mag keine Glanzleistung sein. Vermutlich fehlte die Zeit das Angebot zu bewerten und bevor vorschnell abgesagt wird, legt man die E-Mail auf den virtuellen Stapel. Das kennt man doch von sich selbst. So etwas zu entscheiden, geht nicht in 5 Minuten. DEKLA stellt übrigens auch eigene Videos in YOUTUBE ein.

    Bei SINN hatte ich mich mal um einen Job in Marketing/Vertrieb beworben und bekam keine Antwort. Das hat schon eine andere Qualität. Das war zu der Zeit als SINN dieses Forum noch für einen Haufen versprengter Idioten hielt. Da dachte ich, ich könnte denen helfen.

    Bezüglich DEKLA weiß ich aus erster Hand, dass die immense Probleme mit Corona haben. In manchen Räumlichkeiten können nun keine 2 Mitarbeiter mehr zusammenarbeiten. Deren Postfach ist sicher sehr gut gefüllt mit Terminanfragen etc. Da muss jeder Unternehmer priorisieren, damit das Licht nicht ausgeht. Ich habe davor sehr viel Respekt!

    Was ich hier jedoch bedenklich finde, ist dieses öffentlich an den Pranger stellen, was Baumaxe ja bereits schon mal in einem seiner Videos mit anderen Herstellern gemacht hat. Ein Pranger gehört für mich ins Mittelalter und nicht ins 21. Jahrhundert. Und das Verunglimpfen gehört für mich in den Sandkasten. Der von mir geschätzte Uhren-Blogger CHRONONAUTIX aka Mario hat zu dem Thema treffend in seinem Jahresrückblick geschrieben:

    Zitat

    Stirnrunzeln des Jahres
    Es hat was von einem bockigen Kind: YouTuber, die sich über 20 Minuten darüber aufregen, dass bestimmte Uhrenhersteller offenbar grade keine Lust auf eine Kooperation haben – inklusive namentliches An-den-Pranger-Stellen eben jener Hersteller. Kann man machen, muss man aber nicht…

    Quelle: https://chrononautix.com/der-chrononautix-jahresrueckblick/

    Aber zurück zu DEKLA:
    Daniel
    Was hast Du denn bezüglich der DLC-Beschichtung erfahren?
    Den Gedanken hatte ich auch. Die Oberflächenhärtung 6steel (Tegimentierung) bietet DEKLA online ja nicht zusammen mit DLC an. Interessant wäre es, ob man beides zusammen bekommen kann. SINN wirbt ja damit, dass ihre PVD-Beschichtung nur in Kombination mit der Tegimentierung optimal haftet. Vielleicht ist das bei DLC anders?

  • Daniel
    Was hast Du denn bezüglich der DLC-Beschichtung erfahren?
    Den Gedanken hatte ich auch. Die Oberflächenhärtung 6steel (Tegimentierung) bietet DEKLA online ja nicht zusammen mit DLC an. Interessant wäre es, ob man beides zusammen bekommen kann. SINN wirbt ja damit, dass ihre PVD-Beschichtung nur in Kombination mit der Tegimentierung optimal haftet. Vielleicht ist das bei DLC anders?

    Kurzfassung: Ja, geht beides zusammen! : doppelt Daumen hoch

    Sowohl PVD als auch DLC-Beschichtungen funktionieren bei hunderten Herstellern ja auch ohne vorherige Härtung. Dass dies allerdings durchaus Sinn macht (SchuechternKichern), zeigen schließlich Sinn's sehr rebuste "S"-Versionen vieler Modelle : doppelt Daumen hoch Genau das war auch Grund meines Anrufs, weil's mich interessiert hat und wie du sagtest, Onkel, beide Optionen nicht gleichzeitig online im Konfigurator wählbar sind. Man hat mir aber gesagt, dass man die Gehäuse vorher härten und anschließend auch DLC-beschichten lassen kann - was ja dann ziemlich genau das wäre, was Sinn auch macht. Top1 Offenbar ist man generell bei Dekla der Meinung, dass die Beschichtung an sich aufgrund der oberflächlichen Härte widerstandsfähig genug wäre, um nicht zuvor gehärtet werden zu müssen. Was wohl der Grund war, weshalb man nicht beide Optionen gleichzeitig angeboten hat. Auf Kundenwunsch aber möglich, falls jemand auf die zusätzlichen und auch von Sinn propagierten Vorteile wert legt :)

  • Danke für die Info : doppelt Daumen hoch !
    Dann läge man bei der oben gezeigten Uhr mit DLC und Tegimentierung nebst ETA/SELLITA-Uhrwerk bei EUR 764. Wobei man fairerweise erwähnen sollte, dass DEKLA meines Wissens Standardgrade Uhrwerke verbaut und Elabore oder Topgrade nochmals Aufpreis kosten (vgl. Seite 1 dieses Threads). Dennoch wird man bei deutlich unter EUR 1k bleiben. Das entsprechende SINN-Modell 856 S (mit nur 40mm, ohne Konfigurationsmöglichkeit) liegt bei EUR 1.750: https://www.sinn.de/de/Modell/856_S.htm

    Dennoch würde ich mir bei DLC vermutlich die Tegimentierung für EUR 140 sparen. Ich würde jedoch mindestens in ein Elabore-Werk, wenn nicht in Topgrade investieren. Das 42mm Gehäuse ist mir jedoch einen Tick zu klein. 43 oder 44mm wären top. Dann würden sie bei DEKLA jedoch vermutlich unter Beibehaltung des Ziffernblattes wieder auf eine dickere Lünette setzen ;( .

  • Zur Ergänzung, ich habe meine E-Mails durchgeschaut. Im März 2020 hatte ich Auskunft zu den Aufpreisen für Elabore- und Topgrade-Werken erhalten:

    Zitat

    [...]wir können eine TOP Version (Rhodiniert, perliert und blaue schrauben, Schwungmasse Genfer Linien) gegen Aufpreis 150 EUR anbieten. Elabore +80 EUR (Rhodiniert und blaue schrauben, Schwungmasse Genfer Linien)


    Vom Magnetfeldschutz durch Weicheisen-Innengehäuse lese ich ich zur "Turbulenz" gar nichts mehr auf der DEKLA-Website. Das müsste man noch verifizieren. Darauf würde ich Wert legen. Unlängst musste ich bei CHRONONAUTIX lesen :bulge: :

    Zitat

    In einer Untersuchung von 1000 Uhren, die beim Spezialuhrenhersteller Sinn Frankfurt im Rahmen des Kundenservice durchgeführt wurde, stellte sich heraus, dass knapp 60% der eingegangenen Uhrwerke magnetisiert waren, davon die Hälfte mit starken Magnetfeldfehlern.

    Quelle: https://chrononautix.com/uhr-entmagnetisieren/

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