Federsteg entfernen

  • Ich stehe aktuell vor folgender Herausforderung.

    Eine meiner Sinn Uhren hat ein Metallarmband montiert, welches ich nun gerne gegen ein Lederband wechseln würde. (Uhr hatte ich vor längerem so gebraucht gekauft)
    Problem: die verwendeten Federstege, sind Federstege für Gehäuse mit durchbohrten Hörnern. Meine Uhr hat aber keine durchbohrten Hörner. Bedeutet man hat mit dem Federstegbesteck/-werkzeug keinen Punkt an dem man den Federsteck "greifen" kann.

    Hat jemand einen Trick auf Lager wie ich die Dinger rausbekomme ohne mir das Gehäuse oder Band zu versauen?

    Grüße

    Jubi

  • Bei Leder oder Gummi, hätte ich einfach das Band geopfert. Aber bei Stahl-Bandanstöße, keine Ahnung, sorry.

    Wie Gerd schon schrieb, eventuell haben Uhrmacher ne Möglichkeit. Eine Zange, oder so.

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  • Ich schliese mich den Vorrednern an, da muss ein Profi ran. Wie man aber sieht, kommt sowas garnicht mal so selten vor. Von daher ein schwacher Trost: Du bist nicht alleine. ;(

    Gruß

    AndiS

    Alles hat seine Zeit.

  • Schwierige Situation. Der Federsteg ist ja nur von der kleinen Ausfräsung am Bandendglied
    zugänglich. Eventuell dort von oben her mit einem dünnen Bohrer / Schleifer auf einer
    Seite das sichtbare Federstegende ein Stück wegschleifen, so dass dort Spiel für den
    Federsteg entsteht, um ihn herausbekommen zu können.

    Gruss

    Christian :hatoff:

    Niveau ist keine Creme und Stil nicht das Ende eines Besens.

  • Das Problem ist, denke ich, dass hier keine Federstegzange o. ä. greift, wenn die
    Federstege keinen „Kragen“ haben.Aber, wie Lemanianer schon sagte, sieht das
    Metallband an der 142 sehr passend aus. Wär´s meine Uhr, würde ich das auch
    so lassen...

    Gruss

    Christian :hatoff:

    Niveau ist keine Creme und Stil nicht das Ende eines Besens.

  • Irgendwann werden Federstege bestimmt mal altersschwach. Daher: Tragen, tragen, tragen ... und dann beim Runterfallen auffangen ;)

    Beste Grüße
    Axel

    Wenn ich alt bin, möchte ich nicht jung aussehen, sondern glücklich.

  • Zitat

    Irgendwann werden Federstege bestimmt mal altersschwach. Daher: Tragen, tragen, tragen ... und dann beim Runterfallen auffangen ;)

    So in ca. 20 Jahren ;)

    - gesendet mit Tapatalk -

  • Du könntest mit einer spitzen sehr harten Nadel (Anreißnadel) in einem Griff versuchen ein Stegende zurück zu ziehen.

    Keine Ahnung ob dafür genug Raum ist, aber ein Versuch ists wert.

    Ansonsten die Gewaltmethode mit Hebelkraft, dabei gehen aber wenigstens die beiden Gehäuseanschlüße drauf wenn man Pech hat.

    Die Federstifte mögen Stahl sein sind aber konstruktiv der schwächste Punkt in der Verbindung Armband / Gehäuse und geben nach.

    Ein klein wenig verbiegen mag da schon ausreichen und es rutsch heraus.

    Ganz lieben Gruß

    Ru_Di

    Expect no quarter, expect no mercy, expect total hell

  • Ich danke euch für eure Antworten.

    Ich habe mir eben nochmals ein Herz gefasst und einen letzten Versuch gestartet. Wie von dem ein oder anderen hier geschrieben habe ich es mit etwas mehr Druck tatsächlich geschafft den ersten Federsteg zu lösen und schlussendlich auch rausbekommen. Das gleiche Spiel hat dann tatsächlich auf der anderen Seite auch funtioniert. Dort sprang der Fedesteg gleich entzwei.
    :laola:

    An dieser Stelle nochmal großen Dank an alle! : applaus gruppe : applaus : 10Punkte : thanks : thankyousomuch

    Kein Sorge, weder Gehäuse, noch Band haben einen Scahden erlitten.


    So lassen- die 142 ist eine Stahlbanduhr


    Das stimmt natürlich, und die Uhr wird auch am Metallband bleiben. Nun fragt ihr euch sicherlich, warum der ganze Aufwand?
    1. Die Patina des Vorbesitzers trage ich ungern weiter durch die Welt. (Am Band und am Gehäuse außen)
    Die Reinigung lässt sich mMn deutlich gründlicher durchführen wenn das Band demontiert ist.
    2. Aufbereitung von Armband und/oder Gehäuse ist im montierten Zustand nicht möglich.
    3. Wie sich zeigte hat der Zahn der Zeit mindestens an einem der Federstege schon genagt und da ich nicht immer auffangbereit bin, wollte ich gerne frische Federstege drin haben. (Ich habe schonmal eine Uhr im Badesee verloren, beim Sprung von einem ca. 1m hohen Steg, da der Federsteg schlapp gemacht hatte - Daher bin ich nun immer doppelt vorsichtig)

    Grüße

    Jubi

  • Nur interessenhalber: Waren jetzt echt falsche montiert oder hatten sie
    doch einen kleinen „Kragen“? ?(

    Gruss

    Christian :hatoff:

    Niveau ist keine Creme und Stil nicht das Ende eines Besens.

  • schön, das es geklappt hat; ich hatte leider nicht so viel Glück.

    Was daran gelegen haben mag, das der Mensch der die montiert hat, die stärksten Federstege genommen hat, die man
    für Geld kaufen kann :sick:

    Muchos saludos !

    Gerd

    a home without a dog is just a house

  • Zitat

    Nur interessenhalber: Waren jetzt echt falsche montiert oder hatten sie
    doch einen kleinen „Kragen“? ?(

    Gruss

    Christian :hatoff:

    Genau, würde mich auch mal interessieren.

    - gesendet mit Tapatalk -


    ....ach, wegen ins Wasser springen: bei einer alten 142er würde ich das nicht machen, auch nicht nach einer Revi mit Dichtungswechsel

  • Genau, würde mich auch mal interessieren.

    ....ach, wegen ins Wasser springen: bei einer alten 142er würde ich das nicht machen, auch nicht nach einer Revi mit Dichtungswechsel


    Die Stege hatten im montierten Zustand keinen erkennbaren Ansatz.
    Ich habe dann mit dem Schlitzschraubendreher des Sinnwerkzeugs auf den sichbaren Teil des Federstegs Druck ausgeübt und ihn so ein kleines Stück bewegen können. Dabei hat sich herausgestellt, dass zum Glück die unterste Variante der 3 Stege auf dem folgenden Foto montiert war. Allerdings war diese "Kante" wirklich nur minimal.
    So konnte ich dann mit der kleinen Seite des Federbestecks den Steg vorsichtig greifen.

    klick
    ... Das war damals ein Taucherchrono. Seitdem habe ich das bedürfnis bei jeder neu gebraucht gekauften Uhr die Federstege zu prüfen und in der Regel dann auch zu ersetzen : crazy

    Grüße

    Jubi

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