Teil 8
Stammtisch Sinn-Uhren-Forum: Stammtisch ON TOUR zu Hanhart am 16.06.2023
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- Stammtisch
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selespeed -
6. April 2023 um 15:33
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Teil 9
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Teil 10
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Teil 11
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Teil 12 (und Ende)
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Start Werksführung durch den Produktionsleiter Armbanduhren:
Werkzeugbau, Stopuhrenteile-Fertigung und Montage:
"FÄDÄRÄ KISCHTE"

Hanhart ist immer noch der weltgrößte Stopuhrenhersteller und die Fertigungstiefe der mech. Stopuhren liegt bei über 90%!
Es werden immerhin noch über 5.000 Stopuhren pro Jahr produziert, auch Sondermodelle und kundenspezifische Auflagen. -
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Stammtisch ON Tour im idyllischen Höhengasthof Kolmenhof an der "Donauquelle" auf 1.100m (Quelle der Breg):
Getränkeverpflegung draussen 24/7 dank Getränkeautomat
es gab dort auch Frühstücksbrettchen, Taschenmesser, Regencapes, Dosenwurst, Schokolade, Kekse etc.
Im Biergarten bei ca. 12 Grad bis 23.30h, danach ging es im harten Kern in der Keller-Bibliothek noch weiter bis ca. 0.30h
Es war wirklich ein super toller Tag bei Hanhart und auf dem Kolmenhof!

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Treffen bei Junghans vor dem Junghans-Terassenbau und Begrüßung:
Der Junghans Terrassenbau, ein Meisterwerk des bedeutenden Stuttgarter Industriearchitekten Philipp Jakob Manz (1861–1936), bietet den idealen Rahmen für einen Ausflug in die Geschichte der Schwarzwalduhren, der Uhrenfabrik Junghans und der damit verbundenen Zulieferindustrie.
In den Jahren 1916 bis 1918 erstellt, gilt der Terrassenbau als eines der architektonisch interessantesten Industriegebäude weltweit in Hanglage. Längst ist er auch ein Wahrzeichen der Stadt Schramberg. Eine Besonderheit: Die schmalen langen Räume sind so gestaltet, dass fast alle Arbeitsplätze direkt am Fenster liegen. So bieten die neun Etagen Tageslicht für alle Beschäftigten und eignen sich ideal für die Fertigung feinmechanischer Produkte.
In den 1970er Jahren montieren die Mitarbeiter hier die letzten Junghans Uhren, danach fällt das Gebäude in einen Dornröschenschlaf. Aus diesem erweckt ihn der neue Eigentümer Dr. Hans-Jochem Steim, und nach einer aufwändigen Sanierung unter denkmalschützerischen Gesichtspunkten in den Jahren 2016 bis 2018 erstrahlt der Terrassenbau jetzt in neuem, alten Glanz. -
Führung durch das Terassenbau-Uhrenmuseum:
Einblick in die Entwicklung der Uhrenherstellung im Schwarzwald vom 18. bis zum frühen 20. Jahrhundert gibt die umfangreiche Sammlung von Heinrich Engelmann.
Sie bildet den Einstieg in das Junghans Terrassenbau Museum und zeigt insgesamt rund 300 Exponate sowie eine originale Uhrmacherwerkstatt aus dem 18. Jahrhundert.
An diesen Ausstellungsstücken wird deutlich: Die Schwarzwalduhr hat eine spannende Entwicklung genommen von der Holzräderuhr bis hin zur Automatenuhr und Musikuhr. -
Aktuelle Sonderausstellung Junghans Sportuhren bzw. 50 Jahre Sportzeitmessung:
Der Uhrenfabrikant Junghans hat bei den Olympischen Spielen 1972 in München mit modernster Sportzeitmessung begeistert. Zum Jubiläum gibt es jetzt eine Sonderausstellung im Terrassenbau-Museum.Das Modell Junghans Olympic im ausgefallenen Bullhead Design wurde zum Jubiläum wieder neu aufgelegt.
SWR Beitrag hierzu:
https://www.swr.de/swraktuell/bad…essung-100.html -
Junghans Historie und (aktuelles) Uhrendesign:
Eine Familie schreibt Stadt- und Wirtschaftsgeschichte. Was 1861 mit der Gründung einer Fabrik für Uhrenteile beginnt, ist bereits im Jahr 1903 die größte Uhrenfabrik der Welt mit 3000 Mitarbeitern. Und das Unternehmen wächst noch weiter. Junghans gilt in seiner mehr als 150-jährigen Geschichte als Innovationstreiber der Uhrenbranche. Dank seiner herausragenden Ingenieure und Erfinder setzt die Firma immer wieder Meilensteine in der technischen Entwicklung – von der mechanischen Uhr über die elektronischen Zeitmesser bis zu funkgesteuerten High-Tech-Uhren mit Solarzellen.
In diesem Ausstellungsbereich lernen die Besucher viele unterschiedliche technische und gestalterische Facetten der Junghans Uhren kennen, erleben die Stationen einer bewegten Geschichte des weltbekannten Unternehmens. Ein Glücksfall für Junghans ist im Jahr 2009 die Übernahme durch die Schramberger Unternehmerfamilie Steim. Mit einer neuen strategischen Ausrichtung, der Rückbesinnung auf frühere Werte und feine mechanische Uhren gelingt die Restrukturierung. So strahlt der Stern von Junghans heute wieder – und das nicht nur im Markenlogo, sondern auch in der Uhrenbranche.Uhrendesign gehört seit den frühen Jahren zur DNA von Junghans. So vielfältig das Programm auch sein mag, es folgt stets einem Anspruch: traditionelles Handwerk mit neuester Uhrentechnologie und aufregendem Design zu kombinieren. Das macht jede Uhr mit dem Stern so einzigartig.
In der Designabteilung entstehen die Junghans Uhren von morgen. Kreative Mitarbeiter führen hier Inspiration und Tradition sowie aktuelle Markenentwicklungen und bewährte Junghans Werte zusammen. In einer Junghans verbinden sich somit handwerkliches Können, innovatives Denken, Leidenschaft und das Gespür für gestalterische Feinheiten, die alle Arbeitsschritte prägen. Vom ersten Bleistiftstrich bis zur fertigen Uhr. So transportiert jede „Junghans“ die Identität der Marke und ist vom Standort Schramberg geprägt.Designer Max Bill, Hartmut Esslinger (Frog Design auch für Stowa), Udo Schultheiss, Max Scheller und andere.
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Unser Ausklang im "Junghans Shop" - Werkverkauf direkt am Ausgang des Museums platziert, leider alles nur hinter Vitrinen
:Leider war so spontan für keinen von uns was dabei... es gibt schon paar schöne Modelle, Flieger-Neuauflage oder auch die max Bill Uhren-Linie, einieg Retro-Modelle der 1970er, teils mit Solar und Alarmfunktion etc.
Andi hat kurz bei der Neuauflage der Chronoscope Fliegeruhr gezuckt, wurde aber nicht schwach trotz 20% Sofortrabatt!
So ging ein tolles Uhrenwochenende mal OHNE Uhrenkäufe aus.

ENDE mehr hab ich nicht...

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Die Solar Cronoscope sieht geil aus, könnt ich mich mit anfreunden.
Der Preis ist heiss

Vielen lieben Dank Stefan für die ausführliche Berichterstattung vom zweiten (und natürlich auch ersten) Tag.



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Ihr habt wirklich toll berichtet. Danke. Umso schmerzhafter das ich nicht dabei sein konnte. Am Ende haben sich bei mir leider alle Termine dermaßen verknotet das es einfach nicht mehr aufzulösen war. Auf jeden Fall habe ich etwas verpasst.
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Bei der Führung interessierte mich auch, wer heutzutage der typische Kunde für eine Stoppuhr ist:
Genannt wurde der Autosport, dort gibt es beispielsweise bei OldtimerRallyes klar definierte Spielregeln, dass z.B. nur mechanische Stoppuhren eingesetzt werden dürfen.
Und nach wie vor im Schulsport.
Weiterhin gibt es auch viele Firmen, die Stoppuhren z.B. in der Produktion benötigen, vertrieben werden sie u.a. auch bei namhaften Werkzeugvertriebsfirmen.
Die Hoffmann-Group ist so eine, hier gibt die Hanharts auch im OnlineShop:
klickDa fällt mir ein: ich kenn da jemand, vielleicht kriegt das Forum dann einen Sonderpreis bei entsprechender Abnahme...

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