• @ Karsten (AGM): Sieht wirklich Klasse aus! :thumbup:

    Das Werk ist natürlich die Sensation schlechthin und hat es auch mehr als verdient, durch einen Glasboden zur Schau gestellt zu werden. :wav:
    Das Band paßt wunderbar zur Uhr. :)

    Was die vermeintlichen Unstimmigkeiten zwischen Lünette und Zifferblatt angeht, bin ich der Meinung, daß man solche Details nicht nach Fotos, sondern nur nach Live-Ansicht beurteilen sollte. Rein vom Gefühl würde ich nach den Fotos allerdings auch sagen, daß die Riffelung deutlich zu grob und die Beschriftung der Lünette eine Spur zu groß sind. :?
    Aber wie gesagt, solange ich die Uhr nicht live gesehen habe, würde ich diese Einschätzung nur als Gefühl, nicht als faktisch sicher bezeichnen.

    Auf jeden Fall aber eine tolle Uhr, mit der ich Dir viel Freude wünsche.

    Abschließend noch die Frage (ja, ich weiß, daß dies schon fast ketzerisch klingt): Wie gut sind die Gangwerte?

  • Ja, die Uhr sieht klasse aus. Das Band passt auch sehr gut. Da könnte man schwach werden, wenn´s ein paar € günstiger wäre.

    "Die gefährlichste Weltanschauung ist die Weltanschauung der Leute, die die Welt nie angeschaut haben." (Alexander von Humboldt)

  • Klasse Uhr!

    Absolut kein "Mainstream" und etwas wirklich ganz Besonderes!

    Hat zufällig jemand Kenntnis darüber, wie gut die Uhr verkauft wird bzw. wie viele von den 100 verfügbaren Modellen noch zu haben sind?

  • In der Tat eine schöne Uhr :thumbup: !

    Die Beschriftung und Riffelung der Lünette empfinde ich gar nicht deplaziert. Schaut Euch da mal die aktuelle RLX GMT an, da sind die Ziffern noch größer.

    Gibt es denn eine vernünftige Erklärung dafür, warum man dem Gehäuse nur 50 Meter Wasserdichtigkeit attestiert :?: Im SINN-Programm gab und gibt es diverse Uhren mit Glasboden, die bis 100 Meter dicht halten (mit Stahlboden sind es beim gleichen Gehäuse 200 Meter).

    Der Preis der GUINAND Buren12 von EUR 3,2k ist genauso selbstbewußt wie der Preis der neuen SINN U1000, wobei letztere mehr Technik und Nutzwert bietet. Die Buren12 ist freilich die weitaus elegantere Uhr.

  • Zitat von der onkel

    Die Beschriftung und Riffelung der Lünette empfinde ich gar nicht deplaziert. Schaut Euch da mal die aktuelle RLX GMT an, da sind die Ziffern noch größer.

    Na und? Bloß weil man bei Rolex das zurückhaltende und in sich stimmige Design der alten GMT-Master II (und der Yachtmaster) mittlerweile zugunsten eines "Prunk-und-Protz-für-Neureiche"-Designs aufgegeben hat, muß das deswegen noch lange nicht schön sein. :roll:

  • Zitat von HappyDay989

    Na und? Bloß weil man bei Rolex das zurückhaltende und in sich stimmige Design der alten GMT-Master II (und der Yachtmaster) mittlerweile zugunsten eines "Prunk-und-Protz-für-Neureiche"-Designs aufgegeben hat, muß das deswegen noch lange nicht schön sein. :roll:


    Natürlich nicht, Olaf! Ich will keinesfalls ROLEX zu "State-of-the-art" hinsichtlich guten Geschmacks machen. Das hieße ja den vielzitierten Bock zum Gärtner zu machen. Die Yachtmaster II ist ja nun wirklich mega-peinlich :( !

    Aber ganz simpel und einfach: Die Lünettenbeschriftung der GMT II und der Buren12 gefallen mir. Über Geschmack läßt sich schlecht streiten :wink: .

  • Zitat von HappyDay989

    Na und? Bloß weil man bei Rolex das zurückhaltende und in sich stimmige Design der alten GMT-Master II (und der Yachtmaster) mittlerweile zugunsten eines "Prunk-und-Protz-für-Neureiche"-Designs aufgegeben hat, muß das deswegen noch lange nicht schön sein. :roll:

    Hihihi, da hast Du den Nagel auf den Kopf getroffen, Olaf.

    So sehr Rolex-uhren auch ihre Qualitäten haben mögen, sie sind nicht das Maß aller Dinge. :D

  • Hallo an alle, und vielen Dank fürs ansehen! Schön, daß das Band (und die Uhr natürlich auch) gefällt!

    @ HappyDay: Sie hat pro Tag ca. 15 Sekunden Vorgang, wenn sie auf dem Uhrenbeweger ist. Trage ich sie, ist der Wert besser, so bei plus 5 Sekunden, soweit sich das sagen läßt ohne Sekundenzeiger. Mit laufendem Chrono auf Uhrenbeweger hat sie ca. 25 Sekunden Vorgang.

    @DerOnkel: Wenn Du bei Ickler mal auf der Website stöberst, dann siehst Du, daß Gehäuse mit Glasboden alle nur bis 5 bar getestet sind. Ich gehe davon aus, daß das Gehäuse von daher stammt, wegen der frappierenden Ähnlichkeit der Lünetten der Buren und der Limes-Taucheruhren. Natürlich ist eine höhere Wasserdichtigkeit möglich, vielleicht wollte man bei Guinand einfach keine Garantie dafür geben, denn im Falle eines Wassereinbruchs wird es kompliziert, bedingt durch die begrenzt vorhandenen Ersatzteile.

    Was die Lünettenziffern angeht, so gebe ich Dir recht, HappyDay, man sollte es in natura sehen. Ich hatte aber von Anfang an keine Bedenken der Größe wegen, hab sie nie als zu groß empfunden. Die Zeiger harmonieren sehr gut mit den Ziffern, das Blatt wirkt trotzdem nicht zu fein, wahrscheinlich, weil so herrlich wenig "los ist". Apropos, klasse ist übrigens der Minutenzähler, man kann die gemessenen Minuten wunderbar schätzen, das geht wirklich schneller, als das Durchzählen der Striche.

    @ Hennes: Die Verkaufszahlen würden mich auch mal interressieren.

    Tschüß aus Hamburg sagt Karsten

  • Die Verkaufszahlen würden mich auch mal interessieren.

    GUINAND hat offenkundig immer noch Buren 12 (limitiert auf 100 Exemplare) an Lager. Die Uhr befindet sich zumindest nach wie vor auf der GUINAND-Webseite: http://www.guinand-watch.com/index.php?opti…=151&Itemid=388

    Wer hier aus dem Forum kauft die denn nun ?( ? Vielleicht gibt Herr Hassler mittlerweile einen vernünftigen Preisnachlaß - von Luft, Liebe & Stories zur "guten, alten Zeit" alleine kann der ja auch nicht leben 8) :D ...

  • Zum einen kann man diesen Thread evtl. umhängen unter "Andere Marken" => "Guinand"

    Und zweitens: Wer kauft die denn nun :thumbup: ?
    Ich würde die gerne mal auf einem Usertreffen sehen.

  • Mit etwas Geduld findet sich für Interessierte auch eine Gebrauchte,
    der Häffner in Stuttgart hatte kürzlich eine getragene Buren verkauft für 1800 Ocken. :thumbup:

    Da passt das Preisgefüge dann schon deutlich besser!

    Gruß

    AndiS

    Alles hat seine Zeit.

  • Mit etwas Geduld findet sich für Interessierte auch eine Gebrauchte,
    der Häffner in Stuttgart hatte kürzlich eine getragene Buren verkauft für 1800 Ocken. :thumbup:

    Da passt das Preisgefüge dann schon deutlich besser!

    Ganz sicher. Es kommt halt' auch auf den Zustand an. Die EUR 3,3k, die GUINAND aufruft, sind schon ambitioniert Aber wer weiß, vielleicht sind bei GUINAND auch mehr als 3% Skonto drinnen ;) .

  • Vorweg: Liebe Mods könnt' ihr diesen Thread bitte umhängen in die Rubrik "Andere Marken" => "Guinand/Chronosport". Danke!
    #erledigt, sp#

    Da sich noch immer niemand aus dem Frankfurter Stammtisch-Kreis eine GUINAND Buren 12 Chronomatic zugelegt hat und ich gestern in Frankfurt zugegen war, habe ich einen schnellen Abstecher in den Schultheissenweg 40 getätigt, um mir die Uhr endlich mal in natura anzuschauen.

    Kurzer Exkurs zum ersten Chronographen-Automatikwerk "Buren"
    Warum "Buren" und nicht analog zum schweizer Ort der Erfindung "Büren"? Hier ging es ausschließlich um die internationale Phonetik. Neben BREITLING, HEUER-LEONIDAS und DUBOIS DEPRAZ war an dem Projekt in den 1960ern Jahren auch die englische Firma HAMILTON beteiligt. 1969 erblickte dann das erste Buren-Chronomatic-Uhrwerk das Licht der Welt in seiner ersten Ausführung "Kaliber 11". Mehr unter: http://www.uhren-wiki.net/index.php?title=Chronomatic

    Das Buren-Chronomatic-Uhrwerk verfügt im Gegensatz zu den meisten später entwickelten Automatik-Uhrwerken über einen Mikrorotor, der keine eigene Ebene innerhalb des Uhrwerkes in Anspruch nimmt. Dies bietet zwei Vorteile: Zum einen lässt sich das Uhrwerk flacher bauen und zum anderen versperrt kein großer Rotor den Blick auf das schöne Uhrwerk, wenn die Uhr einen Glasboden besitzt. Wenn man die Abmessungen des Buren-Chronomatic-Uhrwerkes mit denen des weitverbreiteten ETA Valjoux 7750 vergleicht, relativiert sich der zuerst genannte Vorteil jedoch etwas:

    Buren-Chronomatic-Uhrwerk (Produktion ab 1969)
    Durchmesser: 31mm
    Höhe: 7,7mm

    ETA Valjoux 7750 (Produktion ab 1973)
    Durchmesser: 30mm
    Höhe: 7,9mm

    Heutzutage sind jedoch ultraflache Uhren mit Mikrorotor auf dem Markt, z. B. von PARMIGIANI mit eigenen Manufakturwerken.

    Der zweite Vorteil (ungehinderter Blick auf das Uhrwerk) relativiert sich ebenfalls, zumindest für die damalige Zeit: Uhren mit Glasböden kamen erst sehr viel später auf. Entsprechend wurden Buren-Chronomatic-Uhrwerke auch nicht aufwendig finissiert, da dafür keine Notwendigkeit bestand, wenn das Werk im Verborgenen tickt.


    Die GUINAND Buren 12 Chronomatic
    Die Uhr kommt sehr wertig daher. Beim ersten Kontakt überrascht die stattliche Bauhöhe der GUINAND. Da keine offiziellen Zahlen vorliegen und ich meine Schieblehre zuhause lies, meine Schätzung: 17mm werden das schon sein und zusammen mit dem Gehäuse-Durchmesser von 41,8mm denkt man sofort an das Unwort des Forums: Katzenfutterdose :D . Das Gehäuse ist poliert. Das „G“ auf der großen Krone, welche sich markant auf der linken Gehäuseflanke befindet, scheint gelasert zu sein. Die zwei Drücker, welche sich hingegen auf der rechten Gehäuseflanke befinden, sind verschraubt. Laut Firmen-Inhaber Herr Horst Hassler sei die Uhr auf 20bar Druckbeständigkeit abgedrückt, man habe sich jedoch sicherheitshalber auf die Zusicherung von 5bar beschränkt.




    Der Anblick durch den Glasboden auf das durch GUINAND sorgfältig finissierte Uhrwerk ist ein Leckerbissen. Obwohl das Buren 12 lediglich einen Millimeter größer im Durchmesser als ein ETA Valjoux 7750 ist, wirkt es deutlich größer.

    Ein Wermutstropfen für Freunde, die in einer mechanischen Uhr kein reines Schmuckstück sehen, sondern auch ein funktionelles Instrument: Die grobe Skaleneinteilung des Minuten-Totalisators in 5-Minutenschritten ist suboptimal. Böse gesagt, könnte die Chronographenfunktion als Schätzeisen bezeichnet werden. In der Praxis funktioniert das Ablesen der gestoppten Minuten wohl dennoch recht passabel, wenngleich eine gewisse Unsicherheit verbleibt - insbesondere, wenn es schnell gehen muss und bsp.-weise die Stoppung der nächsten Rundenzeit ansteht. Optisch hätte eine feinere Einteilung in Minuten sogar besser mit der Einteilung des Stunden-Totalisators harmoniert...

    Die GUINAND Buren 12 Chronomatic wird seit ca. 2007 angeboten und ist auf 100 Exemplare limitiert. Laut Herrn Hassler sind alle Exemplare gebaut und aktuell noch ca. 7 Uhren verfügbar. Die spätere Ersatzteilversorgung für das Uhrwerk sei gesichert. Den Preis von EUR 3.290 erachte ich angesichts des Gebotenen zwar nicht als abgehoben, aber als ambitioniert.

    Bei den Fotos handelt es sich um Schnellschüsse aus der Hüfte mit entsprechend schicken Fingerabdrücken. Ich hoffe, dass sie einen Eindruck vom Gegenstand der Begierde vermitteln.

  • Traumhafte Uhr!

    Klasse Beitrag!

    Bei Uhren mit Buren-Werk werde ich immer ganz kribbelig.

    Klasse wäre es, wenn man beide haben würde... nämlich eine mit Buren-Werk und einen Schnellschwinger von Zenith mit dem El-Primero-Werk. :loving:


    Jaja... `69 war schon ein tolles Jahr: Uhrwerke, Apollo 11, Woodstock ...

    Gruß, Vite :thumbup:

  • Ach ja, ganz nebenbei...

    Die Burenwerke 11/12 (unterschiedliche Schwingungen), 14 (GMT) und 15 (kleine Sekunde)
    wurden von vielen Herstellern eingesetzt:

    1. Breitling,
    2. Bulova,
    3. Buren,
    4. Chronosport,
    5. Dubois Depraz,
    6. Dugena,
    7. Elgin,
    8. Festina,
    9. Gruen,
    10. Guinand
    11. Hamilton,
    12. Heuer,
    13. Jacquet Girard,
    14. Junghans,
    15. Kelek,
    16. Lanco,
    17. Mathey-Tissot
    18. Orfina (A.I.A.)
    19. Tressa,
    20. Zodiac

    Gruß, Vite :thumbup:

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