Ähm.. ja.
Um mal wieder zu den Modellen zurückzukommen, um die es hier anfänglich ging:
Ich finde beide Varianten (mit Datum/Gangreserve) schön und man kann auch deutlich die Firma Sinn in den Uhren wiedererkennen. Leider fehlt den Uhren nach meinem Empfinden ein wenig die frische und Eigenständigkeit neuer Modelle. Die 900 Flieger hat so etwas eigenständiges-neues. Würde ich die Modellpalette von Sinn nicht ziemlich gut kennen könnte ich mir gut vorstellen, dass es die beiden Uhren schon seit Jahren so gibt.
Genauso wie auch schon erwähnt - wieder nur ein 7750; zwar mittlerweile gleich in veredelter Version und mit Saphirboden aber trotzdem nichts besonderes.
Für Kunden die neu in die Welt hochwertiger mechanischer Uhren einsteigen wäre natürlich eine Modellvariante ohne Veredelung und Glasboden schön gewesen, wie bei den 356Flieger Modellen, damit der Einstiegspreis nicht so hoch ausfällt, aber ich kann es auch nicht ändern.
Die Preise sind mal wieder reichlich ambitioniert, ich hätte aber auch nichts anderes erwartet. Oder wie Olaf alias HappyDay989 immer sagt: "Sinn ist keine Wohlfahrtsorganisation".
Modellreihe 917
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Modellvariante ohne Veredelung
Es gibt von ETA künftig keine anderen Versionen mehr, Dennis. -
Es gibt von ETA künftig keine anderen Versionen mehr, Dennis.Ok - das war der Punkt den ich vergessen hatte. Ja die liebe ETA, jetzt ist sie doch schuld am Preisdesaster

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Perfektes Timing für Rallyefans
Pünktlich zur 2. Hamburg-Berlin Klassik feiert der neue Rallyechronograph 917 von Sinn Spezialuhren Weltpremiere
August 2009, Frankfurt am Main Fast ein Jahr ist es her, dass die dreitägige Rallye Hamburg-Berlin ihre glanzvolle Premiere hatte. Im September 2008 rief AUTO BILD KLASSIK die Tour ins Leben – und holte gleich zu Beginn über 150 extravagante Oldtimer an den Start. Zu den Teilnehmern zählte ein Mann, der die Liebe zu klassischem Design und mechanischen Meisterwerken teilt: Lothar Schmidt, Inhaber von SINN Spezialuhren in Frankfurt am Main. Der Diplom-Ingenieur zeichnet verantwortlich für viele der innovativen Technologien und Entwicklungen, die SINN-Uhren ihren hervorragenden Ruf unter Uhrenliebhabern sichern. Kein Wunder, dass er mit professioneller Neugier die Wertungsprüfungen verfolgte, die Können und Konzentration der Teilnehmer aufs Höchste fordern. Hier geht es um absolute Präzision beim Einhalten von Zeit und Geschwindigkeit. Wenn der Beifahrer die verbleibenden Sekunden herunterzählt, kommt man bei herkömmlichen Chronographen mit vorwärts zählenden Ziffern auf dem Drehring leicht durcheinander. Auch Hamburg-Berlin Rallyechef Helge Jost und sein sportlicher Leiter Peter Göbel, selbst 4-facher deutscher Rallyemeister, mit denen Lothar Schmidt ins Gespräch kam, konnten diese Erfahrung bestätigen.
Schnell war die Idee geboren: Warum nicht einen Chronographen entwickeln, der perfekt an diese Rallyesituationen angepasst ist? Eine sportliche Herausforderung für den Uhren-Entwickler. Keine 12 Monate später hat der neue Rallyechronograph 917 von SINN Premiere. Mit einem rückwärts zählenden Drehring, der das exakte Einstellen und leichte Ablesen sekundengenauer Zielzeiten ermöglicht. Und roten Ziffern für die letzten 15 Sekunden, um die Aufmerksamkeit in der kritischen Zeitzone noch zu erhöhen. Mit entspiegelten Saphirkristallgläsern und einer Gangreserveanzeige im Stil einer Tankanzeige. Und mit allen Details einer hochwertigen SINN Mechanikuhr: stoßsicher und antimagnetisch, mit einem soliden Edelstahlgehäuse und einer Beschlagsicherheit, wie sie nur die spezielle Ar®-Trockenhaltetechnik von SINN bietet. Beste Qualifikationen also – für Rallyes ebenso wie für den Alltag. Erhältlich ab September 2009.Modellreihe 917 GR
Technische Daten:
Modell 917 Gangreserveanzeige
Artikelnummer: 917.010Werk:
– Mechanisches Werk (Valjoux 7750) mit Gangreserveanzeige und automatischem Aufzug
– Veredeltes Werk
– 25 Rubinlagersteine
– 28.800 Halbschwingungen pro Stunde
– Spirale aus Nivarox-1, Glucydur-Unruh, Beryllium-Plateau, Aufzugsfeder aus Nivaflex, Incabloc-Stoßsicherung
– Stoßsicher nach DIN 8308
– Antimagnetisch nach DIN 8309Funktionen:
- Stunde, Minute, kleine Sekunde mit Sekundenstopp
– Chronograph: 12-Stunden-Zähler, 30-Minuten-Zähler, 60-Sekunden-Zähler
– Rückwärts zählender Drehring zum leichten Ablesen sekundengenauer Zielzeiten bei Gleichmäßigkeitsprüfungen
– Gangreserveanzeige bei 9 Uhr
– DatumsanzeigeGehäuse:
– Edelstahl, poliert
– Deckglas Saphirkristallglas, beidseitig entspiegelt
– Rückwärts zählender Drehring zum leichten Ablesen sekundengenauer Zielzeiten bei Gleichmäßigkeitsprüfungen
– Ar-Trockenhaltetechnik für erhöhte Beschlagsicherheit
– Saphirglasboden verschraubt, innen entspiegelt
– Wasserdicht nach DIN 8310
– Druckfest bis 10 bar (= 100 m Wassertiefe)
– UnterdrucksicherMaße:
– 44 mmGewichte:
– Gesamthöhe Mitte Uhr: 15,4 mm
– Gewicht ohne Band: 105 Gramm
– Bandanstoßbreite: 22 mmZifferblatt:
– Champagner matt, Indizes und Zahlen schwarz glänzendZeiger:
– schwarz glänzendGarantie:
– 3 JahreWerksabverkaufspreise:
2.250,– EUR mit schwarzem Kalbslederarmband, polierte Edelstahl-Dornschließe
2.475,– EUR feingliedriges Edelstahlband mit Schmetterlingsfaltschließe, poliert/ SatiniertModellreihe 917
Technische Daten:
Modell 917 - Artikelnummer: 917. 010
Werk:
– Mechanisches Werk (Valjoux 7750) mit automatischem Aufzug
– Veredeltes Werk
– 25 Rubinlagersteine
– 28.800 Halbschwingungen pro Stunde
– Spirale aus Nivarox-1, Glucydur-Unruh, Beryllium-Plateau, Aufzugsfeder aus Nivaflex, Incabloc-Stoßsicherung
– Stoßsicher nach DIN 8308
– Antimagnetisch nach DIN 8309Funktionen:
- Stunde, Minute, kleine Sekunde mit Sekundenstopp
– Chronograph: 12-Stunden-Zähler, 30-Minuten-Zähler, 60-Sekunden-Zähler
– Rückwärtszählender Drehring zum leichten Ablesen sekundengenauer Zielzeiten bei Gleichmäßigkeitsprüfungen
– Datums- und Wochentaganzeige bei 9 UhrGehäuse:
– Edelstahl, poliert
– Deckglas Saphirkristallglas, beidseitig entspiegelt
– Ar-Trockenhaltetechnik für erhöhte Beschlagsicherheit
– Saphirglasboden verschraubt, innen entspiegelt
– Wasserdicht nach DIN 8310
– Druckfest bis 10 bar (= 100 m Wassertiefe)
– UnterdrucksicherMaße:
– 44 mmGewichte:
– Gesamthöhe Mitte Uhr: 15,4 mm
– Gewicht ohne Band: 105 Gramm
– Bandanstoßbreite: 22 mmZifferblatt:
– Champagner matt, Indizes und Zahlen schwarz glänzendZeiger:
– schwarz glänzendGarantie:
– 3 JahreWerksabverkaufspreise:
1.850,– EUR mit schwarzem Kalbslederarmband, polierte Edelstahl-Dornschließe
2.075,– EUR feingliedriges Edelstahlband mit Schmetterlingsfaltschließe, poliert/ satiniert -
Die 917 gefällt mir in beiden Varianten. Aufgrund des inzwischen erreichten Preisniveaus sind Sinn Neukäufe jedoch kein Thema für mich.
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Ich sehe das leider ähnlich,
so gern ich meine Sammlung gelegentlich erweitern würde,irgendwo hört der Spaß auf!
Es gibt fast kein Modell mehr unter € 1000,- (die 556 und 656/657 mal ausgenommen)
und viele neue, interessante und sinn-spezifische Modelle durchschlagen immer häufiger die € 2000,- Marke.
Die Preissteigerungen der letzten 2 Jahre waren schon gewaltig und sind meiner Meinung nach in diesem Maße nicht zu rechtfertigen.
Schon gar nicht für Uhren mit "Standard-Werken" wie dem 7750 oder 2893 oder modifizierten Werken,
die durch Änderung eines Zahnrades zum Manufakturkaliber erklärt werden
Und komm mir keiner mit dem Argument: wenn Du es Dir nicht mehr leisten kannst, dann lass es halt...
Können schon ab und an, aber wollen will ich nicht

Bitte liebe Fa. Sinn, Herr Schmidt: bleibt auf dem Teppich, wenn Ihr Eure langjährigen Kunden nicht verlieren wollt.
Bringt wenigstens ab und zu ein abgespecktes "Einsteigermodell" :gidee:
Manchmal wäre es nicht schlecht, sich noch ein bisschen auf die Philosophie von Herrn Sinn zu "BESINNEN"
Gruß und nix für Ungut
selespeed
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Es gibt fast kein Modell mehr unter € 1000,- (die 556 und 656/657 mal ausgenommen)
Die 356 und die 103 sind in der Grundversion auch noch unter 1.000,-€Die Preissteigerungen der letzten 2 Jahre waren schon gewaltig und sind meiner Meinung nach in diesem Maße nicht zu rechtfertigen.
Schon gar nicht für Uhren mit "Standard-Werken" wie dem 7750 oder 2893 oder modifizierten Werken,
die durch Änderung eines Zahnrades zum Manufakturkaliber erklärt werden
Da gibt es einige Konkurrenten, die bieten Uhren mit 7750 ohne Änderung eines Zahnrades für erheblich mehr Geld an.Mir fällt bei solchen Beiträgen immer wieder auf, dass zwar die Preissteigerungen wahrgenommen werden, die dafür gebotene Technik im Vergleich zum Marktangebot aber nicht.
Wenn die VK-Preise von Sinn nicht zu rechtfertigen sind, wie sind es dann die der Mitbewerber? Und die verkaufen auch eine Menge Uhren.
Ich stimme ja zu, wenn du schreibst, dass die Preissteigerungen nicht zu rechtfertigen sind. Nur deine Beispiele sind m.E. nach dafür ungeeignet. Wo gibt es denn für unter 1.000,-€ noch einen Chronographen mit 7750 in Q-Stufe TOP (wie die 103 oder die 356)?
Nein, die Preise hier sind m.E. nach schon OK. Die Preise im Quachz-Sektor sind viel eher als Beispiel geeignet. Da steht das Gebotene wirklich nicht im akzeptablen Bereich zum Preis. -
klar, die Konkurenz ist noch teurer, bietet aber auch
mehr Prestige. Da alle mechanischen Uhren reine Luxuxsartikel
sind, spielt das schon auch eine Rolle.Die super technischen Inovationen, mit denen Sinn
die letzten Erhöhungen gerechtfertigt hat, fehlen diesen Modellen.
Dabei rede ich von Tegimentierung und Diapal-Technik.Trockenhalte-technik, schön, aber die paar ml Argon erhöhen
den Preis nicht wirklich.Das Design mag Sinn-typisch, klassisch, wie auch immer sein.
Aber es gibt auch schönere Zifferblätter.So wird meine nächste, wenns auch noch dauert, die Breitling Superocean
Steelfish. Wem die im Katalog/Internet nicht gefällt, sollte sich das helle
Ziffernblatt mal in Echt anschauen!
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klar, die Konkurenz ist noch teurer, bietet aber auch
mehr Prestige. Da alle mechanischen Uhren reine Luxuxsartikel
sind, spielt das schon auch eine Rolle.Ja, Volltreffer.
Und z.B. bei Breitling kommt hinzu, dass die Verarbeitung von ZB, Zeigern, Gehäuse und Lünette schon eine Augenweide ist. Dagegen fällt Sinn deutlich ab. Nicht, dass Sinn da schlecht wäre, aber man wird in diesen Punkten der Preisregion, in die man aufgestiegen ist, bei weitem nicht gerecht.
Ich denke auch nicht, dass Sinn das fehlende Prestige, dass die Preissteigerungen rechtfertigen könnte, aufholen wird. Dazu bedarf es globaler Bekanntheit. Aber wer hat schon mal ein Sportereignis / Medienereignis aus USA oder Russland oder Indien oder oder oder mit einer Sinn-Werbung wahrgenommen?!
Das besondere Technologieträger wie zB die U1000 über 2K liegen, ist ok. Aber über 3k? Und neue 7750-Chronos ohne besondere Gimmicks schon über 2k? Nee, für wenig mehr bekommt man eine schöne Omega Speedmaster Prof. mit Saphirglas, Glasboden und schönem Rabatt.
Die Idee mit den Preisbrechern nach unten ist für Sinn ganz gut. Porsche wäre ohne den Boxster in den 90ern pleite gewesen.
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Alles anzeigen
Hallo Gero,
sorry wenn mir bei meiner Antwort zum Thema neue Sinn-Modelle und steigende Preise etwas die Gäule durchgegangen sind,
aber anscheinend sehen dass hier doch einige ähnlich von wg. Preisgestaltung, Prestige und Verarbeitung
aber so ganz kann ich Deinen Komentar nicht stehen lassen:Die 356 und die 103 sind in der Grundversion auch noch unter 1.000,-€
knappe € 1000,- für ne (zugegeben schöne) Uhr mit "Plastikglas" und Stahlboden, da kann ich mir ja lieber 10 Swatch kaufen....
Das ist ne Sache von Preis/Leistung: ich als Guinand-Stammkunde (warum wohl
) kann dazu nur sagen:
für das Geld bekomme ich eine qualitativ mind. gleichwertige wenn nicht bessere Uhr mit 2x Saphirglas, gleichem Werk in Qualtitätsstufe Top und dazu noch veredelt
Da gibt es einige Konkurrenten, die bieten Uhren mit 7750 ohne Änderung eines Zahnrades für erheblich mehr Geld an.
selbst schuld wer die kauft...Mir fällt bei solchen Beiträgen immer wieder auf, dass zwar die Preissteigerungen wahrgenommen werden, die dafür gebotene Technik im Vergleich zum Marktangebot aber nicht.
was nützt mir die gebotene Technik, wennselbst die Uhren ohne die gebotene Technik überteuert verkauft werden
Wenn die VK-Preise von Sinn nicht zu rechtfertigen sind, wie sind es dann die der Mitbewerber? Und die verkaufen auch eine Menge Uhren.
natürlich erst recht nicht, aber es gibt genug Leute, die bereit sind für Namen wie Omega, Breitling, Rolex und Co mehr hinzublättern, weil sie damit protzen können
Sinn "sollte" nix für Angeber sein
.
Ich stimme ja zu, wenn du schreibst, dass die Preissteigerungen nicht zu rechtfertigen sind. Nur deine Beispiele sind m.E. nach dafür ungeeignet. Wo gibt es denn für unter 1.000,-€ noch einen Chronographen mit 7750 in Q-Stufe TOP (wie die 103 oder die 356)?
nicht weit weg: Guinand zum Beispiel (siehe oben)
Nein, die Preise hier sind m.E. nach schon OK. Die Preise im Quachz-Sektor sind viel eher als Beispiel geeignet. Da steht das Gebotene wirklich nicht im akzeptablen Bereich zum Preis.
Quarzuhren sind für mich (fast) kein Thema. Mit der UX würde ich liebäugeln aufgrund des Designs und der innovativen Technik,
wenn sie nur nicht so unverschämt teuer wäre...Jährlich steigende Preise sind alles andere als ok,
mein Verdienst steigt in deutlich kleineren Intervallen
Nix für Ungut
Gruß
selespeed -
Du brauchst dich doch nicht zu entschuldigen, nur weil dir die
durchgehen. da müsste ich mich ja lfd. entschuldigen...ämmh... lassen wir das.
knappe € 1000,- für ne (zugegeben schöne) Uhr mit "Plastikglas" und Stahlboden, da kann ich mir ja lieber 10 Swatch kaufen....
Oder eine Omega Speedmaster (Plexiglas und Stahlboden).für das Geld bekomme ich eine qualitativ mind. gleichwertige wenn nicht bessere Uhr mit 2x Saphirglas, gleichem Werk in Qualtitätsstufe Top und dazu noch veredelt
Das Beispiel Guinand ist gut gewählt. Das stimmt natürlich, aber viel mehr fällt mir da auch nicht ein. -
Das Beispiel Guinand ist gut gewählt. Das stimmt natürlich, aber viel mehr fällt mir da auch nicht ein.
Der Steinhart bietet einen 7750 mit Saphirglas für € 765 mit Lederband an.
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Sinn und die Preise ... wer ca. 1988 eine 144 für gefühlte 450,-DM gekauft und gehegt und gepflegt hat, würde sie aktuell für 400,- - 600,- Euro wieder an den Mann bringen können. Eine 903 mit Datum um und bei 1992 für ca. 1500,-DM gekauft ginge heute für 1500,-Euro weg (in beiden Fällen zwischendurch ein paar Service-Kosten) ... ob das für die 917 auch analog gelten wird?
In einem anderen Forumsbeitrag wurde das Uhren Magazin 9/2009 empfohlen ... neben einem interessanten Technik-Teil auch ein Interview mit zwei Grand-Seigneurs des Uhrenhandels ... Hr. Wempe (äh, ja, bei dem gab's noch nie Sinn-Uhren zu kaufen) gibt seine Ansicht zum Besten, daß (sinngemäß wiedergegeben) die Modellpaletten der Hersteller explodieren und, daß im Einstiegsbereich bei "allen" großen Marken die günstigen Modelle fehlen ... es mag nun jede(r) für sich entscheiden, ob die heutige 144 (als Kassengestell) für 970,- den Zweck erfüllt (oder eine 256 für 930,-?) ... evtl. alles nur ein psychologisches Problem, wenn man früher für 15 Pfennig eine Kugel Eis bekam und heute einem bei den aktuellen Preisen der Appetit vergeht?
Rein subjektiv war 1994 der größte Schub bei Sinn ersteinmal der Preisschub, dann kam der Prospekt- und dann der Technologieschub (z.B. ab 1999 die Einsteiger 144 nur noch mit Saphirglas ... ).
Ob nun das cremefarbene ZB und die Kuckucksuhrzeiger die 917 zum Hit machen, werden wir vermutlich in wenigen Jahren wissen - aktuell würde ich eher eine 903 St kaufen.
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Der Steinhart bietet einen 7750 mit Saphirglas für € 765 mit Lederband an.
Ja, da gibt es noch viele kleinere Anbieter, aber wir reden ja von der Kaliberqualität TOP oder höher und da gehört der Steinhart 7750 Navchrono ebenso wenig wie der Pilot Chrono von Archimede (845,-€), die Flying Officer von Cyclus (790,-€) oder die Admiral von Philip Watch (850,-€) zu.
Es gibt auch Gelegenheiten ( Sonstige Laco-Pleite ), die es ermöglichen, an ein TOP-7750 unter 600,-€ ran zukommen. Das ist aber auch nicht die Regel und kann hier auch nicht zum Vergleich rangezogen werden, wie ich finde.Zur Preisentwicklung: Mittlerweile wird für ein Poljot 3133 im Aviator (RUS)-Chronogehäuse schon 749,-€ verlangt, und für ein Unitas 6498 in der Adventure Power Reserve von UTS sind 3.450,-€ fällig. Anbieter, die "eine Schraube" am 7750 modifizieren (wie Sinn) gibt es auch: Cvstos Evosquare 50 für 16.900,-€ (Edelstahlgehäuse, 7750 mit Gangreserveanzeige -also vergleichbar mit der 917).
Und dies sind nur einige Beispiele.
Für Uhren mit schlechterem Preis-Leistungsverhältnis fallen mir da noch sehr viel mehr ein; über Beispiele für ein gleiches oder besseres Preis-Leistungsverhältnis in dem "Sinn-Bereich" muß man schon Nachdenken. Guinand (Chronosport) ist daher schon ein legitimer Vergleich. -
Hallo Gero,
Du hast natürlich Recht, ich kenne die Preise der Mitbewerber von Sinn nicht so gut,
wenn das stimmt was Du schreibst sind selbstverständlich auch die Preise der "kleinen" Uhrenanbieter
(auch) überzogen, von den "großen" mit Preisen jenseits der € 10.000 für sogenannte Prestige-Uhren wollen wir gar nicht erst reden.Also ich finde jedenfalls, das ein Preis um bzw. über € 1000,- für eine Uhr eines eher unbekannten, kleinen
Standardwerk-Einschalers ohne nennenswerte Zusatzfeatures keinesfalls gerechtfertigt ist (nochmal wir reden hier von DM 2000!!)
Aber anscheinend gibt es genug Leute, wo das Geld noch so locker sitzt, dass sie es ohne zu zögern ausgeben.Als einmalige Investition für eine "gute Uhr" kann man es ja noch eher verschmerzen.
Mir als jemand mit nem kleinen Uhrentick jedenfalls vergeht bei solchen Preisen langsam der Spaß, mir neue Schätzchen für anzuschaffen.
Schade!Gruß
selespeed -
Kleiner Tip:
Wer sich für die 917 interessiert und die 956 schon kennt: sie ist wirklich anders und durch die 44 mm wirkt sie einfach ganz anders. Also: Anschauen lohnt sich !
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Hallo elviejo,
die 144 als Kassengestell erfüllt für mich alle Anforderungen einesTop-Einsteigermodells: 20 bar dicht, Safirglas verschraubte Krone etc sowie eigenständiges Design im Sinne von Porsche Design und damit absolut zeitlos. Meine 144 ist auch heute noch ein absoluter Hingucker (hat sogar noch das alte Rollo-Band mit Federschließe) und hängt m.E. so manche "Neukreation" locker ab und das auch beim Preis gesehen.

Gruß J. Simon
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Da mein "917 GR"-Thread aus 2012 nicht mehr auffindbar ist :cl: , packe ich es mal in diesen Uralt-Thread hinein:
Ich habe die 917 GR letzte Woche noch mal befingert. Die Uhr (aufgrund ihres elfenbeinfarbenen Zifferblattes auch „Käsetorte“ genannt
) wirkt am Arm größer als ihre Abmessungen 44 x 15,5mm erwarten lassen. Eine 900 Multi wirkt trotz identischer Abmessungen optisch deutlich kleiner am Arm. Der Glasboden hinterläßt aufgrund seines kleinen Sichtbereiches einen etwas verlorenen Eindruck an dieser großen Uhr.Also habe ich mir eine Nummer kleiner gegriffen: Die 956 Klassik mißt 41,5 x 15,0mm und wirkt ebenfalls größer. Sie besitzt ebenso eine Gangreserve-Anzeige, hat jedoch eine unspektakulärere Anordnung des Datums und der Drücker als die 917. Bei der 956 paßt der Glasboden zum Durchmesser der Uhr. Diese elfenbeinfarbigen Zifferblätter haben irgendetwas. Die 956 mit schwarzem Zifferblatt sieht bei weitem nicht so edel aus.
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Da mein "917 GR"-Thread aus 2012 nicht mehr auffindbar ist :cl:
Alles findet sich...irgendwann...irgendwie...irgendwo...
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