Hallo?
Wir sprechen von einer Band/Schliesenkombination, die von Tausenden Menschen seit Jahrzehnten tagtäglich (und bei Manchen sogar nachts) getragen wird.
Wenn wir die Nutzerstunden hochrechnen, wird es uns schwindelig.
Und auf einmal steht die Behauptung im Raum, das wäre eine "Fehlkonstruktion". Das find ich schon.....sagen wir mal.......selbstbewusst.
Wenn ich mit einem derart etablierten Produkt ein Problem hätte, würde ich darüber nachdenken, ob
-meine Ansprüche reel sind. Wie wir wissen, kostet ein Rolex Band soviel wie manche Sinn-Uhr. Auch eine Omega kostet i.d.R. das doppelte einer Sinn. Da ist dann schon noch mehr Luft für Band und Schliese.
Ich (!) würde mit meiner Sinn auch nicht vom 3er springen, und dabei habe ich an das Band noch garnicht gedacht, sondern eher an die Drücke, wie SnowfaceK das schon beschrieben hat.
-meine Schliese eingestellt werden muss. Das kommt immer wieder vor, kann aber gemacht werden.
-Probleme relevant sind für meine Anwendung. Ich habe das Video von Axel auch gesehen und tatsächlich tritt das vermeindliche "Problem" an allen meinen Sinns auf, die dieses Band haben.
Für mich (!) ist das Problem sehr sehr weit hergeholt. Für mich war es auch nie im ganzen Leben meiner Uhren relevant, weil es so untypisch ist, dass das Band so "benutzt" wird.
Also von daher behaupte ich mal: Überflüssig.
Natürlich ist kein Produkt so gut, dass es immer nicht noch verbessert werden kann, und ja, Sinn hat einen technischen Anspruch, da wäre es angemessen, sich dem Thema anzunehmen.
P.S.:Zum Thema verstellbare Schliese: In der Tat scheint eine Schliese mit werkzeuglosem Schnellverschluss wichtig. ich dachte immer, sowas brauche ich. Seit dem ich eine Uhr mit dieser Möglichkeit habe, weiss ich, dass es nicht wichtig ist.
