Die Kooperationswelle geht weiter:
Nachdem Breitling nun die überlegene technische Kompetenz von Sinn endgültig anerkennen musste und man selbst nicht technisch dazu in der Lage war, eine ansatzweise vergleichbare Uhr zu entwickeln, nutze man eine alte Militärstrategie:
Wenn du den Gegner nicht schlagen kannst, dann verbünde dich mit ihm.
Aus diesem Hintergrund entstand nun die neue
Sinn 903 x Breitling Navitimer
Kenner haben nach erster Inaugenscheinnahme feststellen können, dass es sich bei dieser Kooperation zu 100% um eine Sinn 903 handelt, die lediglich den Breitling-Schriftzug auf dem Zifferblatt trägt. Spannend ist auch die Marktpositionierung: Während Breilting die Uhr mit den üblichen 25% Rabatt verkaufen muss, wird die Uhr in den Sinn-Verkaufsstellen mit einem Rabatt von 2% bei Barzahlung verkauft. Für den Wiederverkauf ist nun also entscheidend, ob die Uhr bei Sinn gekauft wurde oder nur billig bei einem Händler.
Die Stärke der Marken hat auch dazu geführt, dass der Firmenname "SInn" als erster in der Kooperation genannt wird.
Hintergrund: Schon seit geraumer Zeit munkelt man, dass die Geschäfte des schweizer Uhrenhersteller Breitling nicht mehr so gut laufen. Branchenkenner sind der Überzeugung, dass dies einerseits an der Modellpolitik liegt, andererseits auch an dem allgemein schwachen Konsumklima.
Branchenkenner wissen, dass Sinn damals nicht den Markennamen "Navitimer" übernommen hat. Wie aus gewöhnlich gut unterrichteten Kreisen zu erfahren war, liegt beim Patentamt ein vonbeiden Unternehmen unterzeichnetes Schriftstück vor, dass die Namensrechte des Navitimers von Breitling auf Sinn überträgt.
