Neuheit Sommer 2026: Sinn EZM 19 - Der Einsatzzeitmesser für den Stabsdienst

  • Glückwunsch Tomas,

    eine tolle Uhr mit Sinn DNA die da durch dich entstanden ist, vielen Dank.

    Bin gespannt, sie live zu sehen…

    ...eine schöne SINNvolle Zeit...

    Gruß Ralf

  • Gratuliere zur Acht-Vier!

    (Mein Alter Herr sprach immer von der Acht-Acht, aber das war was ganz was anderes ;------  :D )

    Herzliche Grüße
    Bodo

    Instagram 1: ponton_ponton
    Instagram 2: blauer_babybenz

  • Gute Idee für den nächsten EZM.

    Wie man das als Uhr umsetzt, keine Ahnung, aber auch nicht mein Problem.
    Die Beschreibung vom Sinn Marketing für einen solchen EZM würde ich allerdings sehr sehr gerne lesen.ich hau mich wech!

    FUBAR

    2 Mal editiert, zuletzt von Ru_di (26. September 2026 um 00:22)

  • Wie Namen von Uhren entstehen liegt ja nicht immer in den Händen des Herstellers.😁

    Von Hulk über Pepsi bis Captain Willard ist einiges unterwegs.

    Der EZM 19 ist erstmal der EZM 19. Da das Gehäuse vollständig eigene Maße brauchte , beginnt die Seriennummer nicht mit

    104. 105. 603. 703.... sondern mit

    119.

    Danach standen bei Prototypen erstmal vier 0000 , die bis zur 9999 durch Produktion aufgefüllt werden können.

    Der Name "acht vier" könnte umgangssprachlich verendet werden. Die neunzehn ist aber auch schon ein auf der Hand liegender Name. Zusammen ergibt sich daraus sogar die 19 84 . Womit wir bei dem Roman von George Orwell wären.

    Und so kann man immer weiter grübeln.

    Ich bin gespannt welche Bezeichnung sich etabliert. In der Hand hat man es selbst nicht....😉👍

    Übrigens läuft meine 1984 hervorragend. Sie ist super reguliert und hält 2sek im Plus pro 24h. Das ist bei meiner U15 fast gleich.

    Das SW 300 ist schon ein feines Kaliber.

    Ich schreibe noch am Wochenende etwas über die verwendete Hybrid Keramik. Interessante Erkenntnisse und Informationen liegen mir vor....

    Viele Grüße !
    ursinn


    In der Ruhe liegt die Kraft

  • Ich stelle mir den EZM Acht-Acht als denjenigen Entwurf vor, bei dem die Sinn-Designabteilung einen sehr guten Einfall hat – und die Marketingabteilung anschließend eine außerordentlich lange Sitzung einberuft.

    Optisch wäre er fast zwangsläufig ein leicht verfremdeter EZM 19. Der reale EZM 19 macht die 4 und die 8 zu seinen dominierenden Ziffern; das paßt zu seinem Konzept mit Vierstundenabschnitten für Stabs- und Einsatzarbeit.

    Beim „Acht-Acht“: An der Vier-Uhr-Position steht ebenfalls eine riesige 8. Damit hat das Blatt unten rechts und unten links zwei monumentale Achten, während die übrigen Stunden weiterhin nur Striche sind.

    Das sähe ungefähr so aus:

    Schwarzes Blatt, perlgestrahltes beziehungsweise tegimentiertes Gehäuse, sehr technische Typographie, zwei verschiedenfarbige Leuchtmassen, unverlierbarer Drehring – also äußerlich vollkommen ernstgemeinter Sinn-Instrumentenbau. Und mitten darin diese beiden Achten, bei denen jeder Betrachter nach etwa 0,8 Sekunden denkt: „Moment mal.“

    Und dann kommt die Vermarktung.

    Hier würde es für Sinn heikel. „EZM 88“ wäre in Deutschland als Produktbezeichnung praktisch verbrannt.
    Und selbst die ausgeschriebene Bezeichnung „Acht-Acht“ rettet es nicht.

    Das ist also das seltene Marketingproblem, bei dem sowohl die Ziffern als auch ihre Aussprache in dasselbe Fettnäpfchen führen.

    Darum stelle ich mir die offizielle Sinn-Pressemitteilung ungefähr so vor:

    EZM XX – Der Einsatzzeitmesser für Achtstundenzyklen

    Komplexe Einsatzlagen verlangen eine klare zeitliche Struktur. Zwei besonders hervorgehobene Achtstundenmarkierungen ermöglichen die intuitive Erfassung wiederkehrender Dienst-, Ruhe- und Übergabeintervalle.

    Die doppelte Hervorhebung der Ziffer 8 ermöglicht die unmittelbare optische Erfassung zweier voneinander unabhängiger Achtstundenintervalle. Dadurch kann der Träger sowohl verstrichene als auch verbleibende Einsatzzeit intuitiv einordnen.

    Auf eine numerische Modellbezeichnung wurde bei diesem Einsatzzeitmesser bewußt verzichtet.

    Und im Katalog stünde vermutlich mit maximaler Frankfurter Sachlichkeit:

    „Die Gestaltung folgt ausschließlich funktionalen Erwägungen.“

    Darunter drei Seiten technische Erläuterung, warum wirklich, wirklich zwei Achten benötigt werden.

    Noch schöner die Pressekonferenz:

    Journalist: „Hat die Uhr eigentlich schon einen Spitznamen?“
    Sinn: „Nein.“
    Journalist: „Aber zwei große Achten …“
    Sinn: „Nein.“
    Journalist: „Im Sinn-Forum heißt sie bereits-“
    Sinn: „Nächste Frage.“

    Interne Projektbezeichnung: Ἄρρητον.


    SCNR

    If you're agitated or confused my job here is done.

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