Vorab erstmal vielen Dank an Euch für die
, insbesondere Dank an die, die ihre "Bedankenfunktion" nicht aktiviert haben.
Hier ein kurzes Update nach etwas mehr als 48h durchgängige Tragezeit.
Die Uhr trägt sich sehr angenehm. Von Kopflastigkeit keine Spur, na klar bei der Größe und dem Gewicht. Wie schon geschrieben hatte ich in letzter Zeit mit U2 und Co so meine Schwierigkeiten, viel zu groß und schwer. Das Lederarmband, übrigens von Di-Modell (deutsche Handarbeit) ist definitiv eine Klasse besser, als das Chronissimo von Sinn. Unterhalb der Schließe befindet sich eine angenähte Lederunterlage. Vorteilhaft, da die Schließe nicht so leicht ihre Spuren in der Haut hinterläßt. Ich muß die Lederbänder in der Größe S tragen und zahle dafür bei Sinn leider Aufpreis von zehn Euro, also 85 Euro. Bei Guinand kostet es keinen Aufpreis in dieser Größe. Die verlangen 50 Euro dafür. Bessere Qualität und günstiger
, ergo gleich ein paar in 22mm für die 142-er geordert. :gidee:
Der Fliegerdrehring ist sehr griffig, im ersten Moment wirkt er scharfkantig ohne das man sich daran verletzen kann. Das Drehen des Rings ist angenehm straff. Bei den 40-er Modellen in der Auslage bei Guinand waren die Drehringe ausgeleiert. Wahrscheinlich wurden sie im Laufe der Zeit schon einmal um die Welt gedreht. Also auch hier alles bestens. ![]()
Die Ablesbarkeit ist 1A, die Einstellung der Zeiger funktioniert spielfrei (Sinncity hatte glaube ich bei seiner da mal Probleme) und die Drücker für die Chronofunktion haben einen tollen Druckpunkt. Auch in diesen Punkten bin ich voll des Lobes.
Das matte Gehäuse erinnert mich an meine alten Zwiebeln aus Titan. Ich mag die Farbgebung sehr. Bei der Internetrecherche zum Linksmodell fand ich die normale 40.50-02 am Natoarmband zusammen mit einer Heuer SG 1550 abgebildet. Ich finde das es da schon Ähnlichkeiten gibt. Für meinen Geschmack eine schöne Interpretation dieses Uhrenklassikers. ![]()
Was mich zum "Zeigerthema" bringt. Gegen Stunden- und Minutenzeiger aus der 60.50 Serie habe ich mich tatsächlich aufgrund der Ähnlichkeit zur Sinn 103er Reihe entschieden. Den Chronosekundenzeiger habe ich nicht, wie Sele vermutet hat, wegen der Nachtleuchte geordert. Vielmehr stand auch hier die Heuerikone Pate.
Die verbauten Stunden- und Minutenzeiger wirken, durch die gelbliche Färbung, zunächst wie Fremdkörper. Das wechselt erstaunlicher Weise je nach Lichtquelle. Auf den Bildern kann man das denke ich gut erkennen. Unter Glühlampenlicht erscheinen sie sogar weiß. Aber genau das macht die Uhr für mich interessant. Ich habe oft so meine Schwierigkeiten mit Uhren bei den es konsequent homogen zugeht. Als Beispiel nenne ich da Taucheruhren die üblicherweise ein klares Zifferblatt mit stimmigen Zeigern haben, ohne daß sich Auge an irgendetwas stoßen kann. Solche Uhren verlieren bei mir schnell den Reiz zum Tragen.
Aktuell kann ich eine Gangabweichung von +13 Sekunden messen. Damit bin ich sehr zufrieden, auch wenn das nach dieser kurzen Tragezeit wenig Aussagekraft hat.
So, das soll es erstmal gewesen sein.
LG Mark