Neue Werke von La Joux Perret: G100 und L100

  • Einer der Werkelieferanten von Sinn hat jetzt 2 interessante Werke hervorgebracht:
    Das G100 als möglicher Nachfolger für ein 2824-2 und das L100 als Nachfolger für das 7750, bzw. den Sellita-Pendants.

    Die Abmessungen beider Werke sind geeignet, die ETA-Werke zu beerben. Das macht eine schnelle Umstellung möglich.
    Im Unterschied zu den Sellita-Werken verfügen sie über eine höhere Gangreserve von 68 oder 60 Stunden.

    Mehr zu Lesen gibt`s hier:
    https://watchilove.com/the-manufactur…graph-movements

    Gruß

    AndiS

    Alles hat seine Zeit.

  • Mehr Gangreserve bei Sinn wäre ja mal was richtig Nützliches. Wär ich stark dafür : like

    Vielen lieben Dank fürs Teilen : Applaus Mannschaft

    Ganz lieben Gruß

    Ru_Di

    Expect no quarter, expect no mercy, expect total hell

  • Das klingt gut die Gangreserve wäre super und das L100 sieht auch sehr lecker aus.

    E tonoa ana koe kia mauria mai tō riri, tō kore whakamā me ō pātai, engari ina haere koe, mauria mai te rangimārie, te atawhai me te whakahoahoa.

  • Genial, das L100 ist ein von der Größe her mit dem ETA 7750 kompatibles Kaliber. Allerdings gebaut mit Säulenrad und deutlich verlängerter Gangdauer, zu einem vergleichbaren Preis!!!! Mal schauen, was dies für die Preisgestaltung unserer "Lieblingsmarken" bedeuten wird.
    Die Homepage von LJP enthält eine Menge interessante Details, leider zur Zeit größtenteils nur mit französischen Texten. Ich danke euch (Andi und Holger) für die geposteten Links.
    Gruß,
    hawe

    Mors certa, Hora incerta. => Todsicher geht die Uhr falsch.

  • Ist es nur meine Wahrnehmungsblase oder haben wir zur Zeit eine Art »Wiederbelebung der arbeitsteiligen Vielfalt« in der Uhrenindustrie gepaart mit einer Entzauberung der Manufakturware (die ich z. B. von Nomos toll finde, aber das ist eben nicht das alleinseligmachende)?

    Fände ich : doppelt Daumen hoch

    Watches are the only jewelry men can wear, unless you're Mr. T
    Gordon Bethune

  • Ist es nur meine Wahrnehmungsblase oder haben wir zur Zeit eine Art »Wiederbelebung der arbeitsteiligen Vielfalt« in der Uhrenindustrie gepaart mit einer Entzauberung der Manufakturware (die ich z. B. von Nomos toll finde, aber das ist eben nicht das alleinseligmachende)?

    Fände ich : doppelt Daumen hoch

    Das hat die Branche wohl der mittlerweile fast vollständig vollzogenen Beschränkung von ETA auf die Belieferung von Marken innerhalb des Swatch-Konzerns zu verdanken. Die Marken hatten mit Hilfe der Schweizer Wettbewerbsbehörde einige Jahre Zeit, sich darauf einzustellen und entweder alternative Werklieferanten zu finden oder eigene Werke zu entwickeln. Dies dürfte für die Uhrenmarken (außerhalb der Swatch Group) einiges komplizierter machen, bringt für uns Uhrenliebhaber aber mehr Vielfalt jenseits des ETA-Einerleis. Hoffen wir mal, dass die Zuverlässigkeit der Werke mit unserer Neugier mithalten kann. Eine hauseigene Werkentwicklung ist jedenfalls kein Muss, meine ich – da finde ich den Weg von Sinn, mit verschiedenen Herstellern zu arbeiten, vernünftiger, wenn auch vielleicht weniger „sexy“.

    Herzliche Grüße aus Frankfurt am Main
    Holger

  • ich denke auch das wir da eher die Beschränkungen von ETA sehen. Und ich muss sagen mir gefällt was ich sehe. Was die Qualität angeht das müssen wir abwarten ich denk aber das es keine Probleme geben wird.

    Manufakturwerke sind mit Sicherheit schön aber haben halt auch Ihre Tücken. Also ein L100 schön verziert würd mich schon reitzen mal schaun ob und wo sie es einsetzen, vielleicht sehen wir es ja auch bei Guinand.

    E tonoa ana koe kia mauria mai tō riri, tō kore whakamā me ō pātai, engari ina haere koe, mauria mai te rangimārie, te atawhai me te whakahoahoa.

  • ich bin mir ja nicht so sicher, ob diese dauernde Umstellung der Zulieferer die betreffenden Modelle wirklich aufwerten oder eher nicht

    da gibt es jetzt bei der 144 gleich drei verschiedene Kaliber, bei der 900 zwei ;

    meine alte schwarze 903St hat noch ein 7750, die blaue 903 BE ein Selitta SW 500 und jetzt kommt Sie mit dem LJP 8000, Sinn bildet
    übrigens online bei der 903 schon gar nicht mehr die Rückseite der Uhr mit dem schönen Schaltrad ab - demnächst vllt. dann ein Concepto C99001 ?!

    bei der 142/140 gab es nach dem Auslaufen des Lemania 5100 auch diverse Werkexperimente - die immer noch als "Weltraumchronograph" vermarktete Uhr
    hat mit dem Original nur noch das Gehäusedesign gemein

    auch werden die neuen Werke nicht in der sonst üblichen Manier beworben oder wenigstens technisch besprochen, dafür gibt es schon standardmäßig
    den Hinweis, dass lagernde Uhren bei den Händlern auch abweichen können;

    das sieht mir alles sehr nach Notlösungen aus, bzw. Optimierung auf einen möglichst preiswerten Einkauf.....
    wenn man schon keine Werke selber entwickelt, sollte wenigstens eine gewisse Konstanz bei den einzelnen Modellen vorhanden sein und
    nicht diese beliebige Technikwechsel "unter der Haube"

    ich glaube, mein nächster Chronograph wird dann doch mal ein El Primero (Stratos flyback) o.ä. werden

    aus Sicht des Sammlers ist mir eigentlich nur noch das Kaliber in einer Uhr geheuer, mit dem Sie zuerst auf den Markt gebracht wurde;

    wenigstens hat auch die Arktis 206 noch ein 7750 - ob das den Preis erklärt ?!

    Gruß, Dirk


    und keine Signatur ist auch ´ne Signatur....

    2 Mal editiert, zuletzt von Okulist (13. Februar 2022 um 12:44)

  • Die Verfügbarkeit der Werke und damit auch die Planbarkeit ist meiner Meinung nach ein sehr großes Problem in der ganzen Branche. Sinn muss die Mitarbeiter schulen und Ersatzteile bevorraten. Und in der "guten alten Zeit" war klar, welches Werk in einer U1 tickt, so einfach kann man das jetzt nicht mehr sagen. Manchmal bedeutet Veränderung aber auch Verbesserung, das würde ich gerade bei der Kombination LJP und 903 so sehen.
    Generell bin ich sicher: wenn Sinn könnte, würde man sich auf wenige Werke reduzieren, aber vermutlich sind die Kapazitäten nicht ausreichend, sodaß man bei den Lieferanten in die Breite gehen muss.

    Gruß

    AndiS

    Alles hat seine Zeit.

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