Ob das die AP Jünger gut finden ? Wohl eher nicht. Aber irgendwie gönne ich es Ihnen auch jetzt mit Swatch in einem Satz genannt zu werden
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Die Uhr selber sieht aus wie Christbaumschmuck fürs amerikanische Kleinkindzimmer
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Neues Benutzerkonto erstellenOb das die AP Jünger gut finden ? Wohl eher nicht. Aber irgendwie gönne ich es Ihnen auch jetzt mit Swatch in einem Satz genannt zu werden
.
Die Uhr selber sieht aus wie Christbaumschmuck fürs amerikanische Kleinkindzimmer
.
Eine Moonswatch habe ich selbst (geschenkt bekommen)
und die Scuba Fifty Fathoms aus der Kooperation mit Blancpain
finde ich nicht schlecht, aber das neue AP-Teil holt mich nicht
wirklich ab.
Gruss
Christian ![]()
Die ist ja auch für Handtasche deiner Frau gedacht, Christian 
Die ist ja auch für Handtasche deiner Frau gedacht, Christian
Ach sooo! Und ich hab‘ mir das Ding so geistig schon
um den Hals gehängt gesehen!
Mal die BEVA feagen, was sie davon hält.![]()
Gruss
Christian ![]()
obwohl, an einer dicken, goldenen Halskette bei dir ?
Müsste man sich mal anschauen ![]()

Hmmm?![]()
Gruss
Christian ![]()
O.T.:
Also, ich hab‘ mal die BEVA gefragt: Sie meinte, sie
würde nicht im Traum dran denken, sich so ein
Plastikteil an die Handtasche zu hängen.
(Wobei, sie ist ja nun auch keine Inflünzerin.)
Aber ich hätt‘ vielleicht doch noch eine Verwendung dafür:![]()
(montiertes Bild, Uhr nicht massstäblich)
Gruss
Christian ![]()
Ich häng mir eher nenn EZM 10 umme Hals als sowas…
...Koop SWATCH-AP...
bin ich gestern Abend im französischen Uhrforum FAM drüber gestolpert, dachte erst, das wäre ein
verspäteter Aprilscherz.
Link/ (nehmt einen Übersetzer/ DeepL o.ä.) +Fotos und hangelt Euch mal durch:
Tumulte vor Swatch-Läden
In Frankreich gerät die Situation beim Verkaufsstart der «Royal Pop» ausser Kontrolle
Daniel Steinvorth, Paris
Der Verkaufsstart der neuen «Royal Pop»-Kollektion des Schweizer Uhrenherstellers Swatch in Zusammenarbeit mit der Luxusmarke Audemars Piguet hat am Wochenende in Frankreich und anderen Ländern chaotische Szenen ausgelöst. Die Sonderedition, die stilistisch sowohl an die frühere «Pop Swatch» als auch an die legendäre «Royal Oak» von Audemars Piguet angelehnt ist, wurde in Frankreich nur in achtzehn ausgewählten Geschäften angeboten. Die Modelle kosten rund 400 Euro – einen Bruchteil im Vergleich zu den Originalmodellen von Audemars Piguet, die mehrere 10 000 Euro kosten.
Der enorme Hype um die Kollektion führte bereits Tage vor dem offiziellen Verkaufsstart zu langen Warteschlangen vor den Filialen. Viele Interessenten campierten Tage vorher vor den Geschäften, um sich eines der Modelle zu sichern. Besonders gross war der Andrang offenbar auch deshalb, weil viele Käufer auf einen lukrativen Weiterverkauf spekulierten. Auf der Online-Plattform Vinted wurden bereits wenige Stunden nach Verkaufsbeginn zahlreiche «Royal Pop»-Modelle für das Zwei- bis Dreifache des ursprünglichen Preises angeboten.
Tränengas im Einsatz
Vor allem in Frankreich geriet die Situation ausser Kontrolle. In einem Pariser Einkaufszentrum versammelten sich nach Angaben der Polizei am Samstagmorgen rund 300 Menschen vor dem Swatch-Store, noch bevor die Öffnung begann. Als der Verkaufsstart näher rückte, drängten die Käufer nach vorn. Einsatzkräfte setzten Tränengas ein, um die Menge zurückzudrängen. «Die Leute konnten sich nicht mehr zurückhalten. Sie haben angefangen zu schreien, weil niemand seinen Platz in der Schlange verlieren wollte», berichtete ein Wartender dem Fernsehsender RTL. Der Verkauf wurde schliesslich gestoppt.
Auch in anderen französischen Städten kam es zu Tumulten. In Lille berichteten mehrere Käufer, sie seien in der Warteschlange geschlagen worden. Die Stadt kündigte an, rechtliche Schritte gegen Swatch wegen Behinderung des öffentlichen Verkehrs einzuleiten. Nach Angaben eines stellvertretenden Bürgermeisters waren die eigenen Sicherheitskräfte des Unternehmens mit dem Menschenandrang völlig überfordert. Insgesamt hatten sich dort mehr als 400 Käufer vor dem Geschäft versammelt.
In Lyon löste die Polizei eine Menschenmenge von etwa 250 Personen wegen übermässigen Andrangs auf. Auch in Marseille musste die Polizei eingreifen und wartende Kunden auffordern, den Bereich vor dem Geschäft zu verlassen. Ähnliche Szenen spielten sich in Bordeaux ab, als die «Royal Pop»-Modelle dort ausverkauft waren und sich weiterhin grosse Gruppen vor der Swatch-Filiale aufhielten.
Aus Sicherheitsgründen blieben zahlreiche Filialen des Uhrenherstellers in Frankreich den gesamten Tag geschlossen. Auf Instagram erklärte Swatch Frankreich, die Schliessungen erfolgten aus «Gründen der öffentlichen Sicherheit». Angaben zu den verfügbaren Stückzahlen oder zur Dauer der Verkaufsaktion machte das Unternehmen nicht. Bekannt wurde lediglich, dass pro Person, pro Tag und pro Geschäft jeweils nur eine Uhr verkauft werden sollte.
Schlägerei in Mailand
Doch nicht nur in Frankreich kam es zu Tumulten. In New York berichteten Besucher des Swatch-Stores am Times Square von chaotischem Gedränge. Ein Wartender, der bereits seit Mittwoch in der Schlange stand, verglich die Situation mit einem «Moshpit», einem Begriff aus der Metal- und Punk-Szene für wildes Getümmel vor der Bühne. Viele Käufer hatten sich dort über Tage hinweg angestellt, teilweise sogar mehrere Tage vor der offiziellen Öffnung campiert.
In Deutschland musste die Polizei in Düsseldorf und Köln zeitweise eingreifen, bevor die Geschäfte geschlossen wurden. In Mailand kam es laut Medienberichten bei Ladenöffnung sogar zu einer Schlägerei, während Swatch in Grossbritannien vorsorglich mehrere Filialen geschlossen hielt. Swatch betonte am Sonntag nochmals, die «Royal Pop»-Kollektion sei nicht limitiert und werde noch mehrere Monate erhältlich sein. Für Wiederverkäufer zählt dennoch vor allem der erste Verkaufstag: Dann zahlen manche Käufer hohe Aufpreise, nur um die Uhr sofort zu haben.
Aus dem E-Paper der „NZZ“ vom 18.05.2026
Gruss
Christian ![]()
Danke Christian![]()
Fällt einem nix zu ein ![]()
Danke Christian
Fällt einem nix zu ein
In einem anderen Forum, das ich nur peripher lese, gibt es im entsprechenden Faden seit letzten Dienstag schon über 1200 Postings...
Da scheint es einiges zu diskutieren zu geben.
=> Swatch ist wieder in aller Munde bzw. auf allen Tastaturen...
Alles richtig gemacht!
🤔....ist schon wieder 01. April ![]()
Ja habe ich auch gelesen.
Alle Meinungen vertreten. Mich persönlich erinnert das zu sehr an: Freßt Schxxße, Milliarden Fliegen können sich nicht irren.
No offense meant…..
Unglaublich !
Um ein tadelloses Mitglied einer Schafherde sein zu können, muss man vor allem ein Schaf sein.“ —
Albert Einstein
Kauf Dir lieber noch ne UX Modell El-Gerto……
also ich finde die Dinger ja auch a) pot hässlich und b) total unpraktisch; insofern juckt mich das gar nicht.
Aber letztendlich treffen die Swatcher da wohl den Nerv der Zeit, sonst wäre der Plastikmüll nicht so schnell
ausverkauft.
Ich war ja ganz am Anfang auch mal scharf auf die Omega von Swatch, aber die Vertriebsschiene gefällt mir gar
nicht und wegen so einem Wecker fahre ich nicht extra nach Frankoforte in den Laden.
Da hab ich ne andere Adresse wo es schönere Uhren gibt ![]()
Speziell für die „Vespisti“ in unserem Forum:
Tanti auguri, Vespa!
Der Motorroller ist Kult und Klischee – ein Porträt zum 80. Geburtstag
Corina Gall
Die Vespa hat ein eigenes Verb: «vespizzare». Übersetzt heisst das: «mit der Vespa reisen». Der berühmte Werbeslogan für die Vespa in den 1950er Jahren lautete «Vespizzatevi!», «Nehmt euch eine Vespa!». Das italienische Unternehmen Piaggio hat 1946 die Vespa erfunden. Sie sollte für Aufschwung stehen. Für ein neues, leichteres Lebensgefühl nach den harten Kriegsjahren.
Die Vespa-Fahrer nennen sich Vespisti. Die Enthusiasten sind Mitglied in Vespa-Klubs, die bereits kurz nach der Erfindung der Vespa gegründet wurden. Die Klubs gibt es in Bangladesh, Albanien, Jordanien, Kanada, China. Die vietnamesische Szene gilt als besonders gross. Zusammen sind es mehr als siebzig nationale Vespa-Klubs und noch mehr regionale Subgruppen. Auch in der Schweiz gibt es sie, zum Beispiel in Bern und Zürich.
Die Mitglieder treffen sich zum Höck, fahren zusammen aus, gehen mit der Vespa auf Reisen. Die meisten fahren Oldtimer aus den 1960er und 1970er Jahren, die schönsten aller Vespas, sagen sie in Bern. Sie düsen im Korso über Hügel und Pässe, geniessen den Fahrtwind, besehen Berge und Wiesen. Sie niesen wegen blühender Rapsfelder, sie spüren Insekten auf ihr Gesicht knallen. Auf fast jedem Ausflug hat einer eine Panne. Am Ende der Fahrt sind sie benebelt von den Abgasen der Zweitakter.
Im Verkehr regen sich fast alle über einander auf. Die Fahrradfahrer, die Autofahrerinnen, die Fussgänger. Nur die Vespisti sagen, Menschen würden ihnen zulächeln. Denn die Vespa finden alle legendär. Sie steht für Freiheit, für Italianità, für eine lustvolle Lebenseinstellung. Der anhaltende Kult der Vespa gründet in der Schönheit Italiens, im Film und in der Jugend der Nachkriegszeit.
Ein Gefährt für die Massen
Das Wort «Vespa» ist Italienisch und bedeutet «Wespe». Der damalige Piaggio-Chef, Enrico Piaggio, soll bei der Vorführung des ersten Modells gesagt haben: «Das klingt wie eine Wespe!» Der Motor summt in einem feinen, hohen Ton. Zudem hat die Vespa die schmale Taille einer Wespe. Die Berner Klubmitglieder nennen ihre Vespas liebevoll «s Wäschpeli».
Enrico Piaggio war ein italienischer Grossindustrieller. Mit seinem Unternehmen baute er in Pontedera in der Toskana bis 1945 unter anderem Militärflugzeuge für das faschistische Regime Italiens. Nach dem Zweiten Weltkrieg musste sich Piaggio neu erfinden und schuf sogleich ein italienisches Kulturgut. Das erste Vespa-Modell fuhr mit Schubkarrenreifen und einem Flugzeuganlassermotor, der vollständig in Blech eingefasst war.
Zweirädrige Motorräder gab es schon davor, doch erst auf der Vespa sah man chic aus. Piaggio verkaufte den Konsumenten der Nachkriegszeit wortwörtlich ein Objekt des Aufbruchs. Die Jahre des unfreiwilligen Verzichts waren vorbei, es begann die Zeit des Konsums, des Aufschwungs im Gemüt und im Geldbeutel. Was davor als Luxus galt, wurde zur Massenware.
Piaggio begeisterte die neue Konsumgesellschaft mit spassiger Werbung. Farbige Illustrationen zeigten fröhliche Menschen auf der Vespa, in High Heels auf dem Weg zur Arbeit, im Bikini am Meer, frisch verliebt auf einer Ausfahrt ins Grüne. Die Werbung porträtierte die Vespa als disruptive, frische und ökologische Alternative zum lauten, schmutzigen, konformistischen Auto. Damit wurde sie in den 1960er und 1970er Jahren vor allem bei Jugendlichen und Studenten beliebt.
Die Vespa wurde gar Teil einer Jugendkultur. In Grossbritannien formierten sich in den späten 1950er Jahren die sogenannten Mods, abgeleitet von «Modernists». Die Jugendlichen gehörten mehrheitlich der Arbeiterklasse an, sie trugen massgeschneiderte Anzüge, hörten modernen Jazz, Blues und Soul. Am Wochenende trafen sich die Mods auf ihren Vespas zu ausgelassenen Konzerten und Partys. Mitte der 1960er Jahre lieferten sie sich Strassenschlachten mit verfeindeten Rocker-Banden. Vespisti, die sich von den Mods inspiriert fühlen, gibt es noch heute. Die Vespa galt als cool und sexy. Schon fünf Jahre nach dem ersten Modell wurde die Vespa in mehr als hundert Länder exportiert.
Die echten Liebhaber
In Bern erzählen die Vespisti bei Bier und Pizza, ihre Liebe für die Vespa, sie sei vor allem über den Bildschirm entflammt. 1953 kam ein Film in die amerikanischen und europäischen Kinos, der das Bild Italiens im Ausland bis heute prägt. In «Roman Holiday» flitzt die junge Audrey Hepburn mit einer Vespa durch Rom, und beinahe eine ganze Generation junger Menschen verliebte sich in Italien.
Die Vespa erschien auch in weiteren Filmen, die in Italien spielten. Marlon Brando sass für die Kamera auf einer Vespa, und Dean Martin, Paris Hilton, Brad Pitt, George Clooney, Nicole Kidman, Jennifer Lopez. Wenn die Stars auf einer Vespa fahren, wähnt sich das Publikum im wahren Italien. Die Vespa wurde zu einem Klischee, neben Gelateria und Strand das typische Sujet für Ferien in Italien.
Die Vespa transportiert Spass auf die Strasse, ob auf dem Weg zur Arbeit von Dietikon nach Zürich oder beim Sonntagsausflug an den Baggersee. Dabei ist der Weg das eigentliche Erlebnis. Ein Mitglied des Vespa-Klubs in Bern fuhr mit seiner alten Vespa bis ans Nordkap.
Ein «Antihelden-Statement»
Klubmitglieder in Bern und Zürich sind Sammler, die Vespa ist ihr Hobby. Sie besitzen mehrere Modelle, restaurieren sie, verkaufen sie weiter. Den Vespas geben sie Namen wie Emma, Eleonora oder La Bella Bionda, die schöne Blondine. Auf der Vespa, sagen sie, fühlten sie sich gut und glücklich, leicht und frei. Draufsitzen, losfahren, knattern und vibrieren. Die Vespa-Klubs sind wie Biker-Gangs, aber zahmer.
Ein 50-jähriger Autor schrieb im Jahr 2003 in der «New York Times» einen Erlebnisbericht von seiner ersten Vespa-Fahrt: «Der Wechsel vom wuchtigen Auto zum Roller war unglaublich befreiend. Ich habe mich vom Macho zu Mr. Bean gewandelt. In gewisser Weise ist die Vespa das ultimative Antihelden-Statement: Man muss sich seiner Männlichkeit sicher sein, um eine zu fahren.»
Die Mehrheit der Mitglieder in Schweizer Vespa-Klubs sind Männer über 50. Es gibt vereinzelt auch Frauen, Junge kommen nur wenige nach. Dabei kennt die Vespa keine Geschlechterrollen, sie diskriminiert auch nicht nach Alter oder Grösse. Eine Hierarchie kennen Vespa-Fahrer nur auf der Strasse. Fahrer von grösseren Motorrädern würden die Vespa manchmal belächeln, sagen Klubmitglieder. Das zeige sich beim Gruss auf der Strasse. Zwei angehobene Finger mit der linken Hand sind unter Töff-Fahrern ein Zeichen von Zugehörigkeit und Anerkennung. Aber Vespisti würden auf der Strasse häufig ignoriert.
In diesem Sommer feiern die Vespisti dieser Welt in Rom den 80. Geburtstag ihrer Vespa. Es wird eine Parade geben, ein Rennen, der italienische Pop-Star Tiziano Ferro tritt auf. Ein riesiges, mehrtägiges Fest. Auch zwei Mitglieder des Vespa-Klubs Bern werden dabei sein. Ihre «Wäschpeli» nehmen sie auch mit, sie werden sie in einem gemieteten Lieferwagen nach Rom chauffieren.
Aus dem E-Paper der „NZZ“ vom 21.05.2026
Gruss
Christian ![]()
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