The Ming 17.09, Ein Passender Schwanengesang Für Die 17Er-Serie
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Puh, ich denk ich werd's mit dieser letzten Version der 17er nochmal probieren... ich hab mich ja hier im Forum schon darüber geäußert, was ich von der Abwicklung von Ming halte. Ich bin normalerweise nicht der Typ, der Uhren hinterher rennt - vor allem für den Preis.
Allerdings haben die Ming's schon wirklich was und sind immer wieder interessant. Diese "Brot & Butter" Variante ist auch preislich noch sozialverträglich. Natürlich verzichtet man hier auf das ausgefallene und ultradünne Gehäuse der 27.01 bspw., die nochmal 3mm dünner und die Hörner deutlich ausgearbeiteter sind. Natürlich im Vergleich zu dieser 17er mit einem Handaufzugswerk. Dennoch: Mit lediglich 10mm ist auch die Automatik-Version der 17er interessant und die blaue gefällt mir echt gut!

Also dann... drückt mir die Daumen, damit ich auch mal wieder eine ordentliche Vorstellung schreiben kann

Besten Gruß,
Daniel -
Sieht ganz nett aus. Die MING 17.09 BURGUNDY wäre etwas für die Frau Gemahlin, auch von den Abmessungen her.

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Daniel
Daumen sind jetzt ganz fest gedrückt.
Sag bitte wann ich loslassen kann ?
Muss Heute noch an etwas Gartenarbeit
Gruss Lasse
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Die 20.01 hätte mir gefallen, zum Glück ausverkauft.
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Die Uhr - insbesondere in blau - gefällt mir schon.
Das Vergabeverfahren ist aber abenteuerlich.Ist das die einzige Uhr, die die aktuell verkaufen? Bzw. machen die das immer so?
Planen eine Serie von ca. 250 Stück, warten bis sich genug Kunden finden und produzieren sie dann? Also Quasi nach Kickstarter-Manier? -
Die Uhr - insbesondere in blau - gefällt mir schon.
Das Vergabeverfahren ist aber abenteuerlich.Ist das die einzige Uhr, die die aktuell verkaufen? Bzw. machen die das immer so?
Planen eine Serie von ca. 250 Stück, warten bis sich genug Kunden finden und produzieren sie dann? Also Quasi nach Kickstarter-Manier?Man muss sich mit Ming ein wenig beschäftigen, um zu verstehen, wer sie sind und warum die Dinge so machen wie sie sie machen

Ja, klingt abenteuerlich und ist es leider auch etwas. Allerdings ist das "wieso" und "warum" sehr ausführlich und mehrfach auf deren Website / Journal (Blog) zu lesen.
Daher um deine Frage(n) kurz zu beantworten:
Aufgrund der sehr wenigen Stückzahlen, die Ming fertigen kann, gibt es meist nur ein Haupt-Modell in unterschiedlichen Ausführungen. In dem Fall die 17.09 in blau und rot. Das Modell "17" gibt es in unterschiedlichsten Ausführungen, einen Überblick gibt das Archiv auf der Website. Hier sieht man auch welche Version wann rauskam. Dazu gibt es teils parallel die "Special Projects Cave" in der meist ziemlich abgefahrene und oft auch deutlich teurere Modelle in NOCH kleineren Stückzahlen verwirklicht werden. Soweit, so Indy.
Der Grund, weshalb Ming praktisch kein Modell dauerhaft im Programm hat, ist folgender: Laut Ming Thien, der Hauptbegründer von "Horologer MING", hat man ZU viele Ideen, die man allein aufgrund der begrenzten Produktions-Kapazitäten nicht alle umsetzen kann. Daher fokussiert sich Ming immer darauf, neue Modelle zu veröffentlichen und sich nur auf diese zu konzentrieren. Man würde es aufgrund des hohen Interesses, welches die Marke aktuell zweifellos genießt, nicht schaffen, parallel 2-3 "Brot & Butter" Modelle anzubieten, die immer gleich aussehen. Das widerspricht auch ein wenig der Philosophie von Ming.
Und was soll ich sagen? Der Erfolg gibt Ihnen recht. Eine Ming zu kaufen, kommt keinem üblichen Online-Shopping-Erlebnis gleich. Dass sich das Team eher auf das Design und die Uhren selbst konzentriert, kann man anhand mehrerer Beispiele durchaus sagen und auch kritisieren.
So finde ich es immer noch rückständig, dass die Kundenorientierung nicht an erster Stelle steht. Und zwar ganz transparent und offen. Bspw. bietet Ming kein Paypal oder andere Bezahlmöglichkeiten neben Kreditkarte oder Banküberweisung an. Getreu dem Motto "das haben die meisten unserer Interessenten, das reicht". So werden die Zahlungen auch immer nur in Schweizer Franken durchgeführt, wieso auch immer. Der Hauptsitz von Ming ist schließlich Malaysia (Kuala Lumpur). Ähnlich ist auch der Versand streng limitiert auf DIE Versandart, die Ming eben anbietet. Und zwar via DHL aus Malaysia. Keine Auswahlmöglichkeit, egal wo man auf der Welt wohnt.
Daraus macht man aber auch kein Geheimnis - Ming sagt hier offen, dass man sich zusätzliche Gebühren / Aufwände sparen möchte, da alle Alternativen mit höheren Verwaltungskosten einhergehen würden. Ich kann's irgendwo nachvollziehen und weiß die Transparenz zu schätzen. Dennoch: Die meisten bekannteren China-Microbrands bieten hier weitaus mehr Wahlmöglichkeiten und haben ordentliche Online-Shops. Bei Ming läuft das ganze ziemlich "manuell" auf deren Website.
Ming setzt es sich durch diese kontrollierte Halbautomatik zum Ziel, "Watch Flipper" zu vermeiden. Ming weiß, dass deren Uhren mittlerweile eine weitaus höhere Nachfrage haben als sie liefern können. Das lockt natürlich auch die ganzen Grauhändler und privaten "Händler" an. Ming behält sich ähnlich wie Patek Philippe auch vor, Kunden auf eine Blacklist zu setzen, wenn bekannt wird, dass diese Ihre Uhren nur mit schnellem Profit weiterverkaufen.
Lange Rede, kurze Sinn: Ich verstehe einige Punkte bei Ming, auch wenn viele davon nicht der Kundenfreundlichkeit zuträglich sind. Aber hier versucht sich eben eine noch junge und offensichtlich SEHR erfolgreiche Marke gegen Branchen-übliche Probleme zu wehren, statt diese zu ignorieren. Ming betont immer wieder, dass der wahre Sammler und Liebhaber im Fokus stehen sollte. Und der nimmt auch ein wenig Aufwand auf sich, um an seine Wunsch-Uhr zu kommen. Da ist schon ein wenig Wahrheit dabei... Ming muss nicht dem Massenmarkt gefallen - ihre Nische haben sie hier schon gefunden

Abschließend möchte ich noch ergänzen, dass das Team um Ming durchaus viel Erfahrung in der Branche hat und die Leute dahinter keine Newbies sind und (zumindest was Kontakte & Erfahrung betrifft) NICHT mit der klassischen Kickstarter-Microbrand verglichen werden sollten.
Das zeigt allein, was in ihren Uhren drinsteckt, um wieder den Bogen zu schlagen: Die von Lasse hier präsentierte "Standard-Ming" 17.09 besitzt z.B. ein von Schwarz-Etienne modifiziertes Sellita SW330-2, welches exklusiv auf Ming's Wunsch angepasst wurde, so dass sich der Stundenzeiger ähnlich einer "echten" GMT-Uhr unabhängig bewegen lässt. Das ist bei so einer eleganten Uhr für Viel-Reiser perfekt, da man so die Uhr schnell auf die Wunsch-Zeit einstellen kann

Ebenso wird die Luminova von unten in das laser-gefräste Saphirglas gefüllt, damit die Leuchtmasse einen "schwebenden" Effekt auf dem ZB bekommt. Also es steckt schon ein wenig mehr hinter den Uhren, als es auf den ersten Blick aussieht

Weitere Werks-Beispiele /-Umbauten hier:
Quelle: https://ming.watch/collections/archive/products/ming-27-02
Quelle: https://ming.watch/collections/archive/products/ming-19-05 -
Irgendwo glaube ich gelesen zu haben, dass Magnus Bosse (co-founder, sozusagen einer der Bosse von Ming) auch gesagt hat, dass das System der „Batches“ der Risikominimierung dient.
Sie wissen wieviele sie verkaufen werden, wodurch natürlich besser/knapper kalkuliert werden kann.Wegen der CHF vermute ich, dass die meisten Lieferanten und CHF bezahlt werden wollen, da nimmt dieses Verfahren auch wieder das Währungsrisiko an dieser Stelle raus.
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Clever ausgedacht, das Freihandelsabkommen zwischen beiden Ländern sorgt für keine Zollgebühren.
Schön, das Ming damit weniger Risiko hat, allerdings haben sie dann am Ende auch weniger Kunden.
Ich möchte meine Uhr schon mal begrabbeln und anlegen (wie bei Sinn im Verkaufsraum), wenn ich schon 5000€ auszugeben bereit bin.
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Die Illumination ist ja mal geil gemacht!
Aber dann bin ich auch schon raus bei dieser Uhr. -
schon ansprechend und clean. Kommt mir persönlich aber zu
sehr „Modeuhr-mäßig „rüber.Die „Beleuchtung „ ist mal geil!
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Ich habe da mal eine Anregung bzw. Bitte:
Der Beitrag wäre noch aussagefähiger, wenn man mehr Infos erhalten würde als nur eine Überschrift und einen Link.
Man muss ja nicht einen Roman schreiben oder gar Bilder einfügen (wäre natürlich auch schön) aber interessant wäre schon, warum es eingestellt wurde.
Ist es neu? Ist es hässlich oder schön - oder was ist eigentlich die Botschaft ?
Wenn der Link dann noch in Englisch ist (und nicht jeder fließend englisch versteht) muss man sich fragen: Um was geht es eigentlich ? -
Hallo Andi,
ich habe einen Automatischen Übersetzer auf meinem 15 Jahre altem Netbook,der Top funktioniert.
Für mich ist das also sofort Deutsch.
Ich surfe fast jeden Morgen durch das Netz.
Sehe ich was vermeintlich gutes,stelle ich es schnell und einfach hier ein.
Habe da keine Zeit und Lust für langes Zeigen und Erklären.
Außer dir jetzt hat noch keiner etwas dazu gesagt.Mir klar das ein Admin zur Attraktivitätssteigerung gerne mehr haben möchte.
Jetzt ein Wort von dir und ich stelle halt keine links mehr ein.
Spart mir ja noch mehr Arbeit
Gruss Lasse
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Nicht mit dem falschen Bein aufstehen !

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Irgendwo glaube ich gelesen zu haben, dass Magnus Bosse (co-founder, sozusagen einer der Bosse von Ming) auch gesagt hat, dass das System der „Batches“ der Risikominimierung dient.
Sie wissen wieviele sie verkaufen werden, wodurch natürlich besser/knapper kalkuliert werden kann.Ja, das war natürlich besonders am Anfang der Hauptgrund. Ming hat mittlerweile aber auch die Nachfrage nach den eigenen Uhren erkannt und würde deshalb jetzt gerne mehr produzieren. Daher gibt es jetzt den ersten Versuch mit einem zeit-limitierten Bestell-Fenster. Einen völlig "freien" Verkauf kann man sich bisher aufgrund limitierten Produktionsmöglichkeiten derzeit nicht vorstellen. Nennt es Marketing, für mich ist es aber absolut nachvollziehbar. Wenn man nachverfolgt, wie die Marke sich bisher verhalten hat, ist das plausibel.
Einige Punkte werden hier in diesem Artikel aufgeführt: ON ADDRESSING DEMAND AND TIME LIMITED BATCHES...
Zitat daraus:
Zitat von MingWhy discontinue models?
MT tends to have far more ideas that we have time or resources and there are other watches we'd like to produce and launch as well. It is unlikely that we will ever have a watch in continuous production.Das meinte ich oben mit meiner ursprünglichen Aussage.
Wegen der CHF vermute ich, dass die meisten Lieferanten und CHF bezahlt werden wollen, da nimmt dieses Verfahren auch wieder das Währungsrisiko an dieser Stelle raus.
Das wäre durchaus denkbar, ja - danke für den Hinweis.
Ja, die sind da nicht auf den Kopf gefallen und wissen es schon, wie man Dinge zum eigenen Vorteil nutzt. Das war ja auch oben ein wenig meine Kritik - Ming ist hier sehr direkt und arbeitet als Marke oft zum eigenen Vorteil. Diverse Dinge könnte man hier mit Sicherheit kundenfreundlicher gestalten, siehe Bezahl- oder Versand-Optionen. Davon sieht man aber bisher ab. Für mich als in Deutschland lebender Kreditkarten-Besitzer ist das kein Problem, ich verstehe aber das grundlegende Problem.
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Jetzt ein Wort von dir und ich stelle halt keine links mehr ein.
Spart mir ja noch mehr Arbeit
Gruss Lasse
Puh, gottseidank sind Mods nicht dünnhäutig.
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Lasse hat die schnelle Information im Blick
Andi die schnelle Verständlickeit
Ergänzt sich doch prima finde ich
Logger bleibe, ned verkrammfe SchuechternKichern
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Puh, gottseidank sind Mods nicht dünnhäutig.
Ich komme aus Norwegen und scheine des öfteren den Inhalt/Ausdruck von Deutsch dann doch nicht zu verstehen.
Meine Satz sollte sagen : "He Andi sage mir doch bitte ob es besser ist so weiterzumachen wie bisher ?
Oder halt,da ich keine Zusatztexte schreiben möchte,das ich diese Englisch/Japanisch Sprachigen links nicht mehr Einstelle.btw. bin auch vor der 60zig noch Lernfähig SchuechternKichern
Gerade im vorherigen Beitrag gesehen.Man kann einfach ein Bild von einer Fremden Seite kopieren und es wird hier angezeigt.
Muss also nicht,wie bisher,jedes mal über den Zwischenspeicher im Netbook arbeiten
Lieber Andi,könnte also jeweis noch 1-2 Fotos anbieten.
Ist das Ok
Danke,Gruss Lasse
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Hallo Lasse,
es freut mich,dass wir uns mitssverstanden haben.
Ich habe Dir nochmal eine PN gesendet.Kommunikation ist alles. Würden die Leute mehr miteinander sprechen, hätte so mancher Krieg vermieden werden können.
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Daniel: und? Glück gehabt?

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