Vorstellung Hamilton/Heuer "Panda" 7723 von 1969 mit 7730 oder 643

  • Ich zeig’ euch heute mal meine Lieblingsuhr:

    Hersteller: Hamilton

    Referenz: 7723

    Material: Edelstahl

    Abmessungen: 36 mm Durchmesser, 12 mm Dicke

    Glas: Plexiglas

    Leuchtmittel: Tritium


    Kaliber: Valjoux, Handaufzug, Kaliber 7730 (Hamilton nennt es Kaliber 643) Bandanstoßbreite: 19 mm
    Die Uhr ist meiner Meinung nach ein wahrhaft klassisches Beispiel für das Chronographen-Design der 60er Jahre. In dieser Zeit erfreute sich der Rennsport großer Beliebtheit, was zur Folge hatte, dass Chronographen zu einem immer häufiger anzutreffenden Stil wurden. Besonders schön finde ich die im Laufe der Zeit wunderschön entwickelte Patina.

    Vor einigen Jahren erwarb ich sie auf einer Geschäftsreise direkt vom Erstbesitzer, einem pensioniertem Zahnarzt aus Köln. Er hatte die Uhr 1969 selbst erstanden und fast täglich getragen, bis er auf eine Apple Watch(wegen Sturzerkennung) umstieg, was dazu führte, dass er mir diese Uhr nach einigen netten Gesprächen verkaufte. Seine Kinder können mit Uhren nichts anfangen und bei mir ist sie gut aufgehoben, meinte er. Hat'ter recht.

    Viele Hamilton-Chronographen, wurden tatsächlich von Heuer hergestellt und dann mit dem Hamilton-Namen auf dem Zifferblatt sowie im Gehäuse und Werk versehen. Zur damaligen Zeit hatte Heuer den Ruf, Uhren für andere Marken und gelegentlich sogar Händler herzustellen. So zum Beispiel auch die Breitling Top-Time. Chronographen wie dieser Hamilton "Panda" ähnelten auffallend dem äußerst beliebten Heuer Carrera-Stil, zogen jedoch aufgrund ihres vergleichsweise erschwinglichen Preises viele neue und jüngere Käufer an. Daher wird sie von machen auch "Poor Mans Heuer" genannt.

    Die Referenz 7723 verfügt über ein klassisches, bescheiden dimensioniertes Edelstahlgehäuse. Abgesehen vom Chronographen weist das Zifferblattdesign eine minimalistische Gestaltung auf, die leicht ablesbar ist. Es präsentiert sich mit Streichholzstil-Zeiger für Stunden und Minuten sowie aufgesetzten Edelstahl-Stundenmarkierungen. Jedes dieser wichtigen Zeitmessungselemente auf dem Zifferblatt ist mit Tritium-Leuchtmittel für optimale Ablesbarkeit gefüllt. Am äußeren Rand befindet sich eine Tachymeterskala. Zu guter Letzt ist das Zifferblatt mit dem Hamilton-Logo versehen, das eine äußerst lesbare serifenlose Schriftart und ein stilisiertes "H" aufweist.

    Das Zifferblatt befindet sich in gutem Zustand und hat im Laufe der Zeit eine schöne Patina entwickelt. Die Zeiger und Stundenmarkierungen haben ebenfalls Patina entwickelt. Die Leuchtpunkte auf dem Zifferblatt haben eine schöne, gleichmäßige Gelbfärbung angenommen.

    Die Krone ist nicht signiert. Das Gehäuse, das Zifferblatt und das Werk sind alle von Hamilton signiert.

    Ich liebe diese Uhr und ihr Design und hätte wirklich gerne noch die Buren Tricompaxversion so wie die Variante mit dem Ziffernblatt bei dem die Farben umgekehrt, auch Variante B genannt. Leider werden diese Uhren mittlerweile zu horrenden Preisen gehandelt (wenn sie denn überhaupt mal verfügbar sind).

    Ich hoffe ich konnt euch die Uhr etwas näher bringen und euch zeigen, warum sie mir so gut gefällt.

    Viele Grüße,
    Sspezimatic

    Viele Grüße,

  • Lieber Spezimatic,


    eine, wie ich finde, sehr gelungene Vorstellung : applaus einer zeitlosen Uhr. :applaus:


    Insbesondere die weit aussen liegenden "big eye"-Totis lassen den Chrono deutlich größer erscheinen.


    : Danke002 für's Zeigen

    :mggl:Schönheit liegt einzig im Auge des Betrachters :mggl:

    Liebe Grüße Dimi

  • Oalda Spezi,

    Was für eine Vorstellung :YoureTheMan

    Einfach bequem auffe Couch mal was Neues lernen!


    Wünsche Dir weiterhin viel Schpasss mit der Kleenen. : like

    Ganz lieben Gruß

    Ru_Di

    Expect no quarter, expect no mercy, expect total hell

  • Ein sehr schmucker Klassiker !
    Vielen Dank für die ausführliche Vorstellung ! : applaus
    Die Kombination "helles Blatt - schwarze Totalisatoren" läßt die Uhr sehr elegant wirken.

  • : klasse schicke alte Hamilton/Heuer Panda lieber Spezimatic! :applaus:
    Die Bezeichnung Hamilton/Heuer sowie das Werk Val 7723 kannte ich auch noch nicht. : maulwurf cheerleader
    Und die gab es auch als Buren Trikompax?

    ich selbst habe ja die Guinand Buren mit dem alten Buren 12 Chronomatic, dies und das bekanntere Buren 11 wurden doch von Hamilton-Büren, Breitling und Heuer entwickelt richtig? ^^
    Wie hiess denn das Buren Trikompaxwerk? ?(

    Gruß

    Selespeed

    Consul de Guinand (Markenbotschafter)
    Calendar Master (Sinn-Forumskalender)
    Stefan alias Selefan alias Sele-Blue alias Han-Sele alias For-Sele alias Cir-Sele :D
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    Bevor isch misch uffreesch is mers liewer egaaal!

  • Und die gab es auch als Buren Trikompax?


    Richtig, die gab es auch mit dem Buren-Kaliber. Allerdings dann eben mit Krone auf der anderen Seite und in einem 2 mm größeren Gehäuse. Es gab bei der Buren-Variante auch andere Farbkombinationen als bei der Bicompax, wo es nur schwarz-weiß oder weiß-schwarz gab. Zum Beispiel weiß-blau.

    Viele Grüße,

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