Im August 2024 feiert das Ereignis des Tornado-Jungfernfluges sein 50. Jubiläum.
Aus diesem Anlass lanciert Hanhart mit freundlicher Unterstützung der PANAVIA Aircraft GmbH eine auf 148 Stück limitierte Sonderedition.
Die Stückzahl ergibt sich aus Tag und Monat des Jungfernflugs am 14. August 1974.
REISE IN DIE VERGANGENHEIT
Die 417 ES Tornado Maiden Flight ist gewissermaßen eine Zeitmaschine, denn sie verbindet die stilprägenden Details von damals mit den modernsten Materialien unserer Zeit. Besonders raffiniert sind die scharf gezogenen und auf Hochglanz polierten Fasen, die den Übergang von den satinierten Hörnern zu den Flanken markieren. Als typisches Stilmerkmal einer Hanhart rotiert die kannelierte Lünette in beide Richtungen stufenlos. Ihre rote Positionsmarkierung erinnert genauso an das historische Vorbild wie die Details auf dem Zifferblatt der Uhr. Das bi-compaxe Layout und die Schriftzüge scheinen der frühen 417 wie aus dem Gesicht geschnitten. Dafür wurden auch die Zahlen, Schriftfonts sowie der Markenschriftzug von damals reaktiviert.
14. AUGUST 1974 - EIN FLUG SCHREIBT GESCHICHTE
An diesem Tag hat sich im Zuge der Flugerprobung eines neuen Mehrzweck-Kampfflugzeugs in europäischer Rüstungskooperation zum ersten Mal ein TORNADO in den Himmel erhoben.
Das in Weiß und Rotorange lackierte Flugzeug mit der Registriernummer P.01 D-9591 wurde mit dem Funkrufzeichen LUNA 23 von einer britisch-deutschen Besatzung zu Testzwecken bei der Wehrtechnischen Dienststelle 61 geflogen. Im vorderen Cockpit saß Paul Millett aus dem Vereinigten Königreich, im hinteren Cockpit saß der deutsche Testpilot Nils Meister. Der Erstflug endete nach 33 Minuten Flugzeit sicher und erfolgreich in Ingolstadt/Manching.
Sonderlackierung zum 50. Jubiläum des Erstflugs – Der Tornado erstrahlt in neuem Glanz.
Foto: Airbus
Die kürzlich vorgestellte Sonderlackierung von Grafikdesigner Thomas Marschik zu 50 Jahre Tornado nimmt Bezug auf die Geschichte des Jagdbombers. Von der Farbgebung des ersten Prototyps bis zu den verschiedenen Tarnanstrichen während und nach dem Kalten Krieg wurden Elemente verwendet, um „Elemente der Vergangenheit mit einem Blick in die Gegenwart“ zu verbinden.
Näheres hierzu unter:
https://defence-network.com/der-lack-ist-n…-jahre-tornado/
https://www.bundeswehr.de/de/organisatio…-rollen-5764278
Hanhart hat als Ausrüster der jungen Luftwaffe im Jahre 1955 die ersten Dienstuhren für fliegende Besatzungen an die Bundeswehr geliefert. Das Basis-Modell für die Sonderedition entspricht in ihrem Erscheinungsbild, den Dimensionen und in Funktion der damaligen 417 ES Dienstuhr.
Die 417 ES TORNADO trägt auf dem Zifferblatt die Kokarde in den Farben der drei Partnernationen (Deutschland, Italien und United Kingdom) unter der laufenden Sekunde bei 9 Uhr. Diese Kokarde trug P.01 unterhalb des Cockpits an der Backbordseite. Das Auge des Sekundenzeigers wurde zur besseren Sichtbarkeit der Kokarde in Abweichung zur Serienuhr verkleinert.
Das TORNADO-Logo befindet sich auf der unteren Hälfte des Zifferblatts. Die Stundenindizes, die Zeiger von Stunde, Minute und Stopp-Sekunde sind mit Leuchtmasse in Farbe Old Radium belegt, um das Vintage-Erscheinungsbild der Uhr hervorzuheben.
Eine geprägte Ansicht des Flugzeugs in Draufsicht mit Flügelstellung 67° sowie das TORNADO-Logo zieren den Gehäuseboden der Uhr. Zusätzlich sind Ort, Datum, Flugdauer, Registriernummer sowie die fortlaufende Limitierungsnummer XXX/148 in den Boden graviert.
IM FOKUS: PRÄZISION UND ZUVERLÄSSIGKEIT
Damit der Chronograph mit Präzision und Zuverlässigkeit überzeugt, arbeitet hinter dem verschraubten Edelstahlboden das zuverlässige Schaltradwerk Sellita AMT5100 M mit Flyback-Funktion in Swiss-Made-Qualität. Neben Sekundenstopp bietet es bei Vollaufzug eine Gangautonomie von bis zu 58 Stunden. Auch die historische 417 wurde von Hand aufgezogen, wobei ihr Aktionsradius außerhalb des Cockpits aufgrund überschaubarer Wasserdichtigkeit stark eingeschränkt war. Die neue, auf 148 Stück limitierte 417 ES TORNADO ist dagegen bis zu 10 bar wasserdicht.
WERK
Schaltradchronograph mit Flyback Handaufzug
Basis: Sellita AMT5100 M
Symmetrischer Drückerabstand
28.800 A/h, 4 Hz, 23 Steine
Gangreserve mind. 58 h nach Vollaufzug
FUNKTIONEN
Flyback
Kleine Sekunde
30-Minuten Zähler
Bicompax Chronograph mit zentraler Stoppsekunde Sekundenstoppvorrichtung
GEHÄUSE
Edelstahl, satiniert/poliert
Durchmesser 39 mm
Höhe mit Glas 13,3 mm (11,55 mm ohne Glas)
Krone mit dem historischen Hanhart „h“
Kannelierte Lünette mit roter Markierung, beidseitig, stufenlos drehbar
Konvexes, innen entspiegeltes Saphirglas Hoch gewölbtes Saphirglas (wie bei dem historischen Vorbild) Geschraubter Gehäuseboden mit fortlaufender Seriennummer
Wasserdicht bis 10 bar/10 ATM nach DIN 8310
Shockproof/Stoßgeschützt mit Hanhart Werkdämpfung als zusätzlicher Stoßschutz
Antimagnetisch bis 16.000 A/m nach DIN 8309
Gravur des historischen Logos, der Limitierungsnummer und des Tornados auf dem Gehäuseboden
ZIFFERBLATT
Zifferblatt mit Kokarde DE/IT/UK
Historisches Logo
Super-LumiNova® Old Radium beschichtete Leuchtziffern und Zeiger
Minutenzeiger und Sekundenzeiger am Ende abgebogen zur Vermeidung von Parallaxefehlern
ARMBAND
Schwarzes Rindleder mit weißer Naht
Lederunterband aus schwarzem Rindleder mit weißer Naht Alcantara an der Innenseite für Tragekomfort
Dornschließe Edelstahl mit historischem Logo
ab 2.590,00 €
mehr auf der Webseite:
https://www.hanhart.com/kollektion/son…-maiden-flight/
bzw. im Hanhart-Shop:
https://shop.hanhart.com/detail/index/sArticle/379/
Quelle: Hanhart GmbH
