Durchbohrte Hörner: JA oder NEIN

  • Soll Sinn in Zukunft nur noch durchbohrte Hörner für einen leichten Bandwechsel anbieten ? 43

    1. SO LA LA: Es kommt auf die Uhr an: Bei eleganten Uhren KEINE durchbohrten Hörner, bei funktionalen Uhren auf jeden Fall (18) 42%
    2. JA, das ist praktisch und sollte bei jeder SInn Standard sein (11) 26%
    3. NEIN, das sollte vermieden werden, es stört das Design der Uhr (9) 21%
    4. Es ist mir wurscht und nicht wichtig (5) 12%

    Wer mehrere Sinn-Uhren besitzt, hat sicher ein Modell dabei mit einer funktionalen Ausstattung: Durchbohrte Hörner.
    Ein Feature, das nicht alle Uhrenhersteller bieten. Damit können die Federstege von der Aussenseite des Gehäuses eingedrückt werden, was einen Bandwechsel deutlich erleichtert.

    Bei Ästheten ist dies verpönt, zu sehr stören die Löcher an der Aussenseite des Gehäuses das Design der Uhr.

    Sofern jemand selten oder nie das Band wechselt, wird ihm das völlig egal sein.

    Was ist Eure Meinung ?

    Gruß

    AndiS

    Alles hat seine Zeit.

  • Für mich ganz klar: Jain. Bei funktionalen Uhren sehr gerne, bei eleganteren (FiPla als Beispiel) lieber nicht. Dort sind die Hörner auch schmaler, dort fände ich es nicht schön.

    Beste Grüße
    Axel

    Pass auf, daß du deine Freiheit nutzt, die Freiheit nutzt sich ab, wenn du sie nicht nutzt!
    (Reinhard Mey)

  • Nein!

    Stört mich optisch, und die Gefahr des verkratzens vom Gehäuse im sichtbaren Bereich beim Bandwechsel ist größer.
    Zudem ist es frickeliger ( hab kürzlich dabei Werkzeug abgebrochen ) und man braucht andere Federstege.

    Würde jetzt nicht meinen Kaufentscheid beeinflussen, aber besser ist’s ohne !

    keiner

  • Ich schließe mich Sinnderellas Meinung an - durchbohrte Hörner brauche ich nicht, letztlich ist es mir aber egal ob sie vorhanden sind oder nicht. Anfangs dachte ich, der Bandwechsel ginge mir damit einfacher von der Hand - aber zum einen passt das Standard Werkzeug von SINN nicht in die Bohrung, und bei meinem anderen Werkzeug ist mir dann die Spitze abgebrochen. Bei Uhren ohne Tegimentierung besteht außerdem die Gefahr, den Bandanstoß im beim Tragen sichtbaren Bereich zu verkratzen.

    Es kommt ja doch, wie es kommen muss - und meistens wird es gut.

  • Prinzipiell wäre es mir auch eher egal; bei Dressern dann auch eher ohne.

    Wobei die Montage mit durchbohrten Hörnern für mich doch etwas leichter ist.
    Ich verwende als Werkzeug dieses kleine Tool, was man zum iPhone dazu bekommt
    um den Simm-Schachte zu öffnen.
    Das passt ins Loch und abgebrochen ist mir dabei auch noch nie was.
    Und wer gleich das Loch trifft, macht auch keine Kratzer.

    Also einfach vorher mal gut durchatmen und/oder nen Schnaps zur Beruhigung und
    man trifft auch das Loch (ausreichende Sehkraft vorausgesetzt) FrechAuslachen

    Muchos saludos !

    Gerd

    a home without a dog is just a house

  • Teils, teils ^^
    Praktisch ist es, bei sportlichen Uhren stört es überhaupt nicht, bei Dress-Watches unter Umständen schon :D
    Alos nicht generell sondern , wie bisher passend zum Modell Top1
    Aber sicher könnten es noch mehr Modelle haben als bisher :applaus:
    Klassiker der Serien: 103, 144, EZM3, EZM13 etc. Fiplas Gruebeln

    Gruß

    Selespeed

    Consul de Guinand (Markenbotschafter)
    Calendar Master (Sinn-Forumskalender)
    Stefan alias Selefan alias Sele-Blue alias Han-Sele alias For-Sele alias Cir-Sele :D
    -------------------------------------------------------
    Bevor isch misch uffreesch is mers liewer egaaal!

  • Ich bin großer Befürworter von durchbohrten Hörnern, weil sie den Bandwechsel erheblich vereinfachen.
    Meine Augen werden schlechter, von meiner Feinmotorik der Hände ganz zu schweigen und ich wechsle gerne und oft meine Bänder - drei Argumente für die Loch-Hörner.

    .
    Chronometer werden überbewertet - ein Tag hat 86400 Sekunden.

    LG
    Michael :hatoff:

    [size=8]Apple, Aquatico, Ball, Bremont, Casio, Certina, Citizen, Corum, CX, Doxa, Dreffa, Ebel, Eberhard, Favre-Leuba, Garmin, Glycine, Guinand, Hacher, Hanhart, Helberg/H20, Hitori, IWC, J&Berg, Magrette, Maurice Lacroix, Maratac, MDM, Mido, Mühle, Nivada, Nomos, Omega, Orfina, Panerai, Philip Watch, P-D, Rolex, Sinn, Seiko, Spinnaker, Squale, Steinhart, Tutima, Vulcain, Yema

  • Ich kenne hier Leute, die wechseln Federstege mit dem Fingernagel.
    Selbst mit einem Einsatz Zeitmesser SchuechternKichern oder einem Kneippche( hessisch für Gemüsemesser) Ist man in der Lage, ein Band zu wechseln, ohne Spezialwerkzeug. Dazu brauchst du nichtmal eine Brille...
    Für mich, die langsam zum blinden Huhn wird, ein Argument gegen die Löcher!

    keiner

  • Das mag bei vielen Bändern passen, bei Stahlbändern sind die Löcher aber wirklich sehr praktisch.

    Beste Grüße
    Axel

    Pass auf, daß du deine Freiheit nutzt, die Freiheit nutzt sich ab, wenn du sie nicht nutzt!
    (Reinhard Mey)

  • Ich schließe mich Gerd uneingeschränkt an. Wer z.B. Vintage Rolex Toolwatches oder diverse Sinn Uhren besitzt, wird die praktischen durchbohrten Löcher zu schätzen wissen, besonders wenn wie bei vielen Stahlbändern die Öffnungen zum Erreichen der Federstege mickrig klein sind.
    Ich habe beim Bandwechsel mit durchbohrten Hörnern NOCH NIE EINE UHR VERKRATZT, aber schon die eine oder andere ärgerliche kleine Schramme im unteren Geäusebereich verursacht, wenn diese fehlten.

    Allerdings kann ich die andere Meinung bei ausgesprochenen Dress Watches gut nachvollziehen. Allerdings haben diese ja meist sowieso Lederbänder und da ist ein Bandwechsel eine Kleinigkeit, wenn man sich nicht zu dusselig anstellt und z.B. ein Feder-/Gehäuseöffnungsmesser zur Hand hat.

    "Heutzutage kennen die Leute von allem den Preis und von nichts den Wert" (Oskar Wilde)


  • Ich fände es klasse, wenn Sinn die Armbandtechnik des EZM12 für andere EZM nutzbar machen würde, auch wenn das hier nicht das Thema ist.


    Die Bänder an dieser Konstruktion besitzen eine geringere Zugfestigkeit. Zudem kann sich beim hastigen An- oder Ablegen das Armband von der Uhr lösen.

    Da ich Bänder selten und nur bei SINN wechseln lasse, ist es mir egal, ob das Gehäuse Löcher zur Bandaufnahme besitzt.

  • Ich plädiere zu durchbohrten Hörnern. Trotz gutem Wechselwerkzeug wird der Bandwechsel dardurch doch erheblich erleichtert. Bei Dressern wie der FiPla aus ästhetischen Gründen lieber "clean".

    Einige SINN, eine Guinand, und etwas für die Seelenpflege des Qualitätsanspruches. Irgendwo zwischen Uhren Overkill und der Suche nach dem Exit :awg:

  • Ein interessantes Ergebnis, mit dem ich nicht gerrechnet hätte:
    Bei 51 Meldungen sind 22 für die "SO LA LA"-Meinung, dass man also nicht pauschal durchbohrte Hörner bevorzugt, sondern dies gerne vom Modell abhängig machen möchte.
    Insgeheim habe ich erwartet (und gehofft 8o ), dass bei uns sehr viel häufige Bandwechsler dabei sind und generell der Wunsch nach durchbohrten Hörner besteht.

    @ SINN: Es sieht so aus, dass ihr hier alles richtig macht. ^^ Bei dem aktuellen Portfolio an eleganten Uhren wird meist darauf verzichtet, bei funktionellen Uhren wie EZMs sind durchbohrte Hörner sehr häufig anzutreffen.

    Gruß

    AndiS

    Alles hat seine Zeit.

  • Guude,
    ich bevorzuge Uhren ohne Durchschuss, würde das aber gerne in Kauf nehmen, wenn dafür kein Blindstutzen an der 103StSa wäre.
    LG
    Manfred


    - Sinn 103 StSa
    - Steinhart Ocean 44
    - Steinhart Vintage GMT

    - Seiko – SKZ325K1 - Stargate

    Einmal editiert, zuletzt von jgobond (29. Juni 2018 um 01:01)

  • Guude,
    ich bevorzuge Uhren ohne Durchschuss, würde das aber gerne in Kauf nehmen, wenn dafür kein Blindstutzen an der 103StSa wäre.
    LG
    Manfred

    Könnte man da nicht eine Trockenpatrone reinschrauben? Dann wäre doch der Sinn dieser Bohrung erfüllt? Gruebeln

    Gruss

    Christian :hatoff:

    Niveau ist keine Creme und Stil nicht das Ende eines Besens.

  • naja,
    bei Sinn ist es genau anders herum gedacht/gemacht. Die Bohrung ist für die Ar-Modelle gemacht. Bei Non-Ar greift man einfach auf dieselben Gehäuse zurück. Das hat wohl logistische Gründe in der Fertigung, is aber trotzdem eigentlich ein Unding. Bei Junkers z.B. greift man auch gerne auf nur ein Gehäuse zu, so daß eigentlich dünne 3-Zeiger Quarzer genau so hoch bauen wie die mechanischen Chrono-Varianten. Das ist im Prinzip dasselbe, nur daß ich von Sinn da mehr erwartet hätte.
    Andere Uhren anderer Hersteller haben aber auch so ihre Schwächen ....


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