Das, Christian, wird wohl physikalisch nicht möglich sein - so aufgeblasen, wie der Kerl ist ... !
Da hast du wohl Recht
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Neues Benutzerkonto erstellenDas, Christian, wird wohl physikalisch nicht möglich sein - so aufgeblasen, wie der Kerl ist ... !
Da hast du wohl Recht
.
erfolgt eine bombastische Vorstellung !,,!
Die macht das Forum great again 
Wahnsinn ![]()
Hätte auch in die Rubrik "Heute schon gelacht" gepasst - wenn es nicht so awesome traurig wäre..
Der Marketingwert dieser Person ist hoch, das steht fest ![]()
Make the watch great again
Donald & Onkel Dagobert ![]()
...auf den Punkt gebracht! ![]()
dann wollen wir mal für den Donald und seine Jünger hoffen, dass die Uhren kein Fake sind ![]()
Es ist halt nicht die hellste Kerze auf der Torte
!
Count Down Zifferblatt ![]()
Chrono24 macht Uhrenhändlern zu schaffen
Gegen die Marktmacht und die Gebühren der Luxusuhrenplattform formiert sich Widerstand
Andrea Martel
Clément de Gaulle sitzt in seinem Uhren-Showroom im zweiten Pariser Arrondissement – und hat die Nase voll. 2017 hat der frühere Unternehmensberater seine Leidenschaft für Vintage-Uhren zum Beruf gemacht und Sabi-watches gegründet. Mittlerweile verkauft er 150 bis 200 Uhren pro Jahr. Die Zeitmesser bietet er über seine Website oder im Showroom an – oder über die Uhrenplattform Chrono24.
Der Onlinehändler ist so etwas wie das Amazon der Luxusuhrenwelt. Millionen von Uhrenliebhabern und Sammlern weltweit nutzen die Plattform, um die begehrtesten Modelle von Rolex, Patek Philippe, Omega oder IWC zu finden, Preise zu vergleichen und Verkäufe abzuwickeln. Derzeit bieten 30 000 Verkäufer rund 570 000 neue und gebrauchte Uhren an. Von den Verkäufern sind schätzungsweise 4000 professionelle Händler, der Rest Privatpersonen.
De Gaulle frustriert das Geschäftsgebaren von Chrono24. «Als ich angefangen habe, konnte ich für 69 Euro pro Monat bis zu 25 Inserate aufschalten. Dazu kam eine Kommission von 2,5 Prozent bei einem Verkauf.» Heute zahle er für das Gleiche 200 Euro im Monat und bis zu 10 Prozent Kommission.
De Gaulle ist nicht allein mit seiner Kritik. 900 Uhrenhändler haben sich ihm in den vergangenen Wochen in der Gruppe United Chrono24 Dealers angeschlossen, um gemeinsam gegen die Uhrenplattform anzukämpfen. Ihr Anliegen: Schluss mit den intransparenten und sich ständig verschlechternden Konditionen.
Umstrittenes Kostenmodell
Die Plattform ist Marktführerin, und entsprechend gross ist ihre Macht. Früher, als Chrono24 noch froh gewesen sei um neue Angebote auf der Website, habe man ein partnerschaftliches Verhältnis gehabt, so die Händler-Gruppe. Aber heute werde man auf eine Art und Weise ausgepresst, die nicht mehr tragbar sei. Laut Clément de Gaulle haben private Verkäufer vorteilhaftere Konditionen: 6,5 Prozent Kommission, aber keine Inserategebühren. Und auch sehr grosse Händler, die deutlich über 1000 Uhren auf der Plattform vertrieben, könnten günstigere Bedingungen aushandeln.
Was de Gaulle und die anderen Händler neben den stark gestiegenen Preisen vor allem stört, ist die Intransparenz bei der Preisgestaltung. Seit Februar 2021 gibt es bei Chrono24 ein dynamisches Pricing. Statt einem fixen Prozentsatz des Verkaufspreises verlangt die Plattform bei professionellen Verkäufern eine Provision in Abhängigkeit der erwarteten Händlermarge. Die Plattform stützt sich dabei laut eigenen Angaben auf ihre Marktplatzdaten. Diese hätten gezeigt, dass bei gewissen Stücken mehr Marge erzielt werde als bei anderen. Chrono24 argumentiert, mit dem dynamischen System könnten die Händler nachhaltiger wirtschaften. Verdiene der Händler weniger, verdiene auch Chrono24 weniger. Die Kommission beträgt zwischen 4 und 10 Prozent, wie die Plattform auf Anfrage bestätigt.
Die Händler sehen das jedoch diametral anders. Das Preismodell von Chrono24 helfe ihnen keineswegs. Zum einen sei die Kommission selbst im günstigsten Fall mit 4 Prozent sehr hoch. Bei 10 Prozent bleibe für den Händler teilweise nichts mehr übrig. Zum anderen gebe es bei der Marge zwar Eckwerte für verschiedene Uhrentypen. Aber im konkreten Fall hänge sie davon ab, zu welchem Preis der Händler die Uhr eingekauft habe. Diesen Preis kenne die Plattform nicht.
Die Unzufriedenheit der Händler dauert schon mehrere Jahre an. Aber mit der Abkühlung des Marktes für Luxusuhren habe die Plattform die Schraube bei den Händlern immer stärker angezogen, sagt de Gaulle. Vor wenigen Wochen wurde eine neue Eskalationsstufe erreicht, als Chrono24 die Gebühren ein weiteres Mal anpasste. Das brachte das Fass zum Überlaufen. Die Händler, schlossen sich unter der Ägide von de Gaulle in einer Whatsapp-Gruppe zusammen. In einem auf den 27. September datierten Schreiben an Chrono24 bitten die Händler um ein Gespräch.
Sie verlangen unter anderem eine sofortige Überarbeitung der Preisstruktur. Die meisten vergleichbaren Plattformen verlangten für ähnliche technische Leistungen Provisionen zwischen 2 und 5 Prozent, heisst es in dem Schreiben, das der NZZ vorliegt. Zudem fordern sie mehr Transparenz. Die Händler müssten die Gründe für Änderungen der Gebührenstruktur nachvollziehen können. Auch solle zu einer fixen Provisionsstruktur zurückgekehrt werden. Nur so sei für die Händler eine gewisse Berechenbarkeit und Konsistenz bei der Geschäftsplanung gewährleistet.
Boykottdrohung
Noch ist nicht klar, ob Chrono24 bereit für Gespräche ist. Auf Anfrage der NZZ schreibt die Plattform zwar, sie stehe bereits im Dialog mit ihren Händlern und sei bestrebt, die Zusammenarbeit zu intensivieren, um zuzuhören, zu verstehen und letztlich gemeinsam ein nachhaltiges Geschäft aufzubauen. .
Aber eine Antwort auf ihren Brief haben die Händler laut de Gaulle bis jetzt nicht erhalten. Man überlege sich nun, den Streit eskalieren zu lassen. Denkbar sei ein Boykott der Händler, sagt Clément de Gaulle, auch wenn er nicht wisse, ob alle mitmachen würden. Wenn plötzlich zehntausend Uhren auf der Plattform fehlten, rüttle das die Manager in Karlsruhe vielleicht auf.
De Gaulle hofft, dass sich eine Einigung finden lässt. Sich ganz von der Plattform zurückzuziehen, will er im Moment nicht. Rein wirtschaftlich gesehen wäre es jedoch durchaus eine Option. Er schätze zwar die Reichweite von Chrono24, aber abhängig von der Plattform sei er zum Glück nicht, sagt de Gaulle: «Ich verkaufe etwa 10 Prozent meiner Uhren über Chrono24. Das hat mich im vergangenen halben Jahr 1000 Euro im Monat gekostet. Wenn ich dieses Geld stattdessen in eigenes Marketing auf Social Media stecke, könnte ich mindestens so viel erreichen.»
Aus dem E-Paper der NZZ vom 15.10.2024
Gruss
Christian ![]()
Uhrenindustrie in der Schweiz leidet
Swatch Group mit Gewinneinbruch von 75 Prozent
Andrea Martel
Als der CEO einer mittelgrossen Schweizer Uhrenmarke jüngst gefragt wurde, wie er das Uhrenjahr 2024 auf einer Skala von 1 (katastrophal) bis 10 (exzellent) einstufen würde, war seine Antwort: 3. Er lieferte dazu zwar keine Zahlen, aber die Aussage war klar: Es war kein gutes Jahr. Auch für die Swatch Group verlief 2024 schlecht. Der Umsatz fiel um 12 Prozent auf 6,7 Milliarden Franken, wie das Unternehmen am Donnerstag bekanntgegeben hat. Damit war er so niedrig wie letztmals im Jahr 2011.
Noch ausgeprägter war der Gewinnrückgang. Weil die Swatch Group ihre Kosten trotz den tieferen Einnahmen kaum senkte, brach der Gewinn um 75 Prozent ein. Statt 890 Millionen betrug das Konzernergebnis noch 219 Millionen Franken. Nick Hayek, der Chef der Swatch Group, versuchte gar nicht erst, die Lage schönzureden. Auf Anfrage sagte er offen: «Das einzig Gute an 2024 ist, dass dieses so schlecht war, dass wir für das nächste Geschäftsjahr eine Vergleichsbasis haben, die wir problemlos übertreffen können.»
Konsumflaute in China
Die Swatch Group leidet wie die gesamte Schweizer Uhrenindustrie unter der Konsumflaute in China. Die dortigen Konsumenten haben angesichts der Immobilienkrise derzeit andere Prioritäten, als Uhren oder andere Luxusgüter zu kaufen. Die Swatch Group ist allerdings stärker betroffen als andere Firmen, weil ihr Umsatzanteil in China vergleichsweise gross ist. 2023 hatte der Anteil von China (inklusive Hongkong und Macau) am Gesamtumsatz 33 Prozent betragen, 2024 waren es noch 27 Prozent. In der gesamten Branche liegt die China-Abhängigkeit hingegen nur bei etwa 15 Prozent. Würde man den chinesischen Markt ausklammern, wäre der Umsatz gewachsen, sagt Hayek.
Einer der Wachstumstreiber sind derzeit die USA. Laut Hayek hat dieser Markt, der bei der Swatch Group etwas mehr als 15 Prozent ausmacht, das ganze Jahr über zugelegt – und zwar nicht wegen Touristen, sondern dank der lokalen Kundschaft. Besonders stark sei der Dezember gewesen: Tissot verzeichnete in diesem Monat ein Umsatzplus von 40 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, Omega legte um 10 Prozent zu.
Vom US-Boom hätte die Swatch Group noch mehr profitieren können, wenn sie in Amerika mit all ihren Marken gut aufgestellt gewesen wäre. Bei den beiden High-End-Marken Breguet und Blancpain war dies nicht der Fall. Der Grund seien eigene Versäumnisse, sagt Hayek. Die beiden Marken verfügten nur über je zwei Boutiquen im Land, das sei viel zu wenig. Zum Vergleich: Die Marke Omega besitzt 28 Boutiquen in den USA.
Hayek gesteht ein, dass die Swatch Group im Prestige-Segment hinterherhinkt. Die Marke Breguet sei ein Bijou, habe jedoch stark an Bedeutung verloren, was teilweise auf eigene Fehler zurückzuführen sei. Für 2025 sei ein umfassendes Jubiläumsprogramm geplant, denn die 1775 gegründete Marke feiert ihr 250-jähriges Bestehen.
Versäumnisse selber ausbaden
Die Swatch Group verfolgt die Strategie, selbst in Krisenzeiten keine Mitarbeiter zu entlassen. Dies erklärt unter anderem, warum der Gewinn bei sinkendem Umsatz jeweils überproportional zurückgeht. Auch die Produktionskapazitäten werden oft nur zögerlich zurückgefahren – dieses Mal sei man zu spät gewesen, gibt Hayek zu.
Auffällig ist, dass die Swatch Group 2024 nicht einmal Kurzarbeit eingeführt hat, um die Kosten zu senken, obwohl die Mitarbeiter laut Hayek nicht voll ausgelastet sind. Kurzarbeit sei dann gerechtfertigt, wenn man durch äussere Umstände unverschuldet in Schwierigkeiten gerate, etwa bei einem unerwarteten Konjunktureinbruch oder wie während der Corona-Pandemie, als die Geschäfte weltweit schliessen mussten. «Aber ein Teil der aktuellen Situation ist klar unsere eigene Verantwortung. Darum wollen wir nicht auf Kurzarbeit zurückgreifen, sondern nehmen das auf unsere eigene Kappe», sagt Hayek. Da müsse man eben auch tiefere Margen und weniger Gewinn in Kauf nehmen. Zudem sende Kurzarbeit ein falsches Signal. Es gehe ja nicht darum, abzuwarten, bis die Umstände wieder besser würden. «Ausserhalb von China gibt es genug Wachstumspotenzial, das wir jetzt nutzen müssen», sagt Hayek. «Wir hätten sicher 7 bis 8 Prozent mehr Umsatz machen können, wenn wir in bestimmten Bereichen schneller reagiert hätten.»
Aus dem E-Paper der NZZ vom 31.01.2025
Gruss
Christian ![]()
Das Swatch zunächst weder Hire & Fire macht noch die Sozialkasse belastet findet meine uneingeschränkte Bewunderung.

Normalerweise sind das die ersten Schritte, wenns Schxxße läuft (siehe INTEL)
Muß doch mal nachschauen was für Marken da im Konzern sind. So etwas muß man doch unterstützen .D
Im Nachbarforum gibt es zu diesem Thema (Nachfrage im freien Fall in China & insgesamt) einen mehrseitigen lesenswerten Faden auch mit Zahlen, Daten, Fakten (ZDF).
Würde mich freuen wenn Sinn auch nach USA mit einem branded Shop (neben Watchbuys) expandieren würde.
In Manhattan & Los Angeles sollte sich das lohnen dürfen. ![]()
NS Schau an Omega ist teil davon, na das deckt sich mit meinen Wünschen doch sehr ![]()
FLAUTE BEI LUXUSUHREN
Nur ein zyklischer Abschwung – nichts Neues
Andrea Martel Fus
Eine Rolex zu kaufen, war in den vergangenen Jahren ein frustrierendes Unterfangen. Für fast alle Modelle gab es Wartelisten. Die Uhren in den Schaufenstern trugen das Schild «Exhibition only» – man konnte sie anprobieren, aber nicht direkt kaufen. Doch diese Zeiten könnten bald vorbei sein. Die Verfügbarkeit hat sich deutlich verbessert. Die durchschnittliche Wartezeit des Kunden bei autorisierten Rolex-Händlern für eine «Submariner» soll laut einer Analyse nur noch 60 Tage betragen; 2023 waren es noch 105 Tage gewesen. Weniger begehrte Modelle sind teilweise wieder direkt erhältlich.
Was Kunden freut, spiegelt eine unbequeme Realität: Die Nachfrage nach Schweizer Uhren sinkt. 2024 wurden weltweit 9 Prozent weniger Schweizer Uhren exportiert – insgesamt 1,6 Millionen Stück. Im Wert fiel der Rückgang mit 2,8 Prozent geringer aus, da sich teurere Modelle besser hielten. Der Hauptgrund für den Abschwung ist China. In den letzten 25 Jahren entwickelte sich das Land von einem Nebenschauplatz zu einem der wichtigsten Absatzmärkte für Schweizer Uhren. Doch jetzt stockt die Nachfrage. Die Exporte nach Festlandchina brachen 2024 um 26 Prozent ein. Besonders hart trifft es Marken, die stark auf China gesetzt haben. Die Swatch Group gehört dazu. Ihr Jahresergebnis fiel so enttäuschend aus, dass Nick Hayek sarkastisch bemerkte: «Das einzig Gute an den Geschäftszahlen 2024 ist, dass sie leicht zu übertreffen sind.»
War es also ein Fehler, auf China zu setzen? Nein. China bleibt ein riesiger Markt, der sich irgendwann erholen wird. Die Swatch Group wird den Abschwung verkraften. Kleinere Marken ohne Konzern im Hintergrund dürften es schwerer haben. Jetzt gilt es, neue Chancen zu nutzen. Indien ist ein Wachstumsmarkt, aber vor allem auch die USA. Der amerikanische Markt legte 2024 um 5 Prozent zu. Das kompensiert zwar nicht den Einbruch in China, dämpft aber die negativen Effekte. Inzwischen sind die USA nämlich mit Abstand der wichtigste Exportmarkt für Schweizer Uhren.
Marken mit einer starken US-Präsenz haben deshalb ein gutes Jahr hinter sich. Rolex ist so eine Marke, aber auch Patek Philippe oder Omega. Die anderen sollten sich sputen, denn der amerikanische Markt hat noch Potenzial. Laut einer Studie von Morgan Stanley und Luxeconsult lag der Pro-Kopf-Umsatz von Schweizer Uhren 2024 in Frankreich bei 45 Dollar, in Grossbritannien bei 67 Dollar – in den USA hingegen nur bei 28.
Bleibt die Frage, ob sich dieses Potenzial ausnutzen lässt. Um die Begehrtheit von mechanischen Uhren steht es nicht schlecht. Uhren-Events boomen, Sammler zahlen hohe Preise für Klassiker. Auch die Jungen interessieren sich. Gemäss einer Umfrage besitzen in Deutschland 36 Prozent der Generation Z bereits eine Luxusuhr. Zudem planen sie doppelt so häufig wie andere Altersgruppen, innerhalb der nächsten zwölf Monate ein wertvolles Modell zu erwerben.
Die Schweizer Uhrenbranche hat gut daran getan, sich auf ihr historisches Erbe zu besinnen. Tradition allein verkauft zwar keine Uhren, aber sie ist ein überzeugendes Kaufargument. Die gefragtesten Modelle stammen aus den 1950er bis 1970er Jahren: Rolex «Submariner», Omega «Speedmaster», Patek Philippe «Nautilus», Audemars Piguet «Royal Oak». Diese Designs sind so ikonisch, dass sie nur behutsam weiterentwickelt werden dürfen.
Gleichzeitig darf sich die Industrie nicht in eine exklusive Nische manövrieren. Die verkauften Uhren werden Jahr für Jahr teurer, immer weniger Marken erzielen hohe Stückzahlen. Umso wertvoller sind Initiativen wie die Moon-Swatch, die der Marke Swatch neue Impulse gegeben hat und junge Käufer anspricht. Was wir derzeit erleben, ist ein zyklischer Abschwung – nichts Neues für die Uhrenindustrie. Kürzere Wartezeiten für Rolex-Kunden bedeuten also nicht den Niedergang der Schweizer Uhrenindustrie.
Aus dem E-Paper der NZZ vom 19.02.25
Gruss
Christian ![]()
Danke Dir fürs Teilen.
In Japan & USA scheint die Nachfrage ungebrochen bzw. Sogar wachsend. Gut für Sinn, denn dies sind Hauptabsatzmärkte für diesen Hersteller.
Alle 2024 vorgestellten Uhren sind nach wie vor lieferbar, bei Sinn oder im Zweitmarkt.
Ich gehe davon aus, dies wird auch mit den Neuvorstellungen der Fall sein. Viele neue Modelle, die man längerfristig verkaufen wird.
Damit ist man zwar weg vom Supersale limitierter Uhren in wenigen Tagen oder Wochen, aber für die Kontinuität des Verkaufs ist das besser.
Danke für die Informationen.
Zum Glück brauche ich keine dieser Marken mehr …außer PP hatte ich das Vergnügen bereits. Und als Wertanlage gibt es für mich aus heutiger Sicht besseres.
Freue mich über die kommenden Neuheiten von Sinn und auch der anderen heimischen Marken.
Handelsblatt Artikel von heute, online hinter einer Abo-Schranke.
Vielleicht hat jemand hier mehr Einblicke?
Teaser:
"(..)Die Preise für eine Rolex, Patek Philippe und andere teure Zeitmesser steigen wieder. Käufer neuer und gebrauchter Modelle sollten auf zwei Entwicklungen jenseits des Uhrenmarktes achten.
München. Wer sich in diesen Tagen eine luxuriöse Armbanduhr kaufen will, sollte schnell sein. Dieser Meinung ist nicht nur Uhrenhändler Joram Scher, sondern auch Carsten Keller, der Mann hinter dem „Chrono Pulse Index“, einer Art Barometer für Menschen, die Uhren sammeln.
Nach einem beispiellosen Uhrenboom in den Jahren der Coronapandemie war der Index ab Frühjahr 2022 um rund 20 Prozent abgerutscht. Seit rund zwölf Monaten ist er wieder leicht im Plus.
Keller ist sich sicher, dass das die Trendwende ist. Das macht er vor allem an zwei Faktoren fest, die auf den ersten Blick wenig mit dem Uhrenmarkt zu tun haben.(..)"
Vermutlich nichts dabei, was wir nicht schon wissen
Dass Listenpreise munter steigen, ist eh klar.
Danke Dir!
Sehr interessant, glauben ich das ? Nö ![]()
Also die WatchCharts sagen seit Monaten das Gegenteil.
Hier sind 300 Uhren zusammen gefaßt und werden nach Zeit & Brand bewertet.
Das es dort einzelne Uhren gibt, für die immer noch mehr bezahlt wird, als der Neupreis beim Hersteller ist klar. (Rolex Daytona)
Auch bestimmt einzelne andere Hersteller, wo es im Super Luxus Bereich weiter ab geht wie früher.
Aber genau so wie diese Statistik hohe Ausschläge nach unten verhindert, verhindert sie eben diese Ausschläge nach oben, wenn einzelne Modelle abgehen.
Speziell der unten genannte Zeitraum bilden die WC gar nicht so ab, wie da unten behauptet wird.
Seit Q4 23 geht es abwärts und Januar 25 zeigt keineswegs eine allgemeine Erholung.
Immerhin ist es ein Unternehmer im Im- & Export:D
Herr Scher?
Da ist spielt ein bisschen der (kaufmännische) Wunsch rein, wenn nicht Vater des Gedanken, so doch ein Treiber desselben ...
Eine Glaskugel, die funktioniert, hätte ich auch gerne.
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