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    Erst kamen die Künstler, dann die Touristen

    Claude Monet und viele weitere Maler haben die Kalksteinfelsen bei Étretat festgehalten – eine Ausstellung zeichnet diese Entwicklung nach

    Franz Zelger, Frankfurt am Main

    Étretat war bis ins erste Viertel des 19. Jahrhunderts ein kleines, schwer zugängliches Fischerdorf mit strohbedeckten Hütten in einem engen Tal, das steil zu einem Kiesstrand hinabführt. Spektakulär an diesem Ort sind die hohen Kalksteinfelsen, die ihn zu beiden Seiten umrahmen. Durch Erosion sind jene einzigartigen Felsformationen entstanden, die Étretat berühmt gemacht haben: die ins Meer hinausragenden drei Felsentore Porte d’Aval, Porte d’Amont und Manneporte sowie die Felsnadel L’Aiguille. «Das ist die gigantischste Architektur, die es gibt», schrieb Victor Hugo 1835 an seine Frau, Piranesi sei «nichts im Vergleich zu den Naturgegebenheiten von Étretat».

    Diese topografischen Besonderheiten waren es, die zunächst Maler und Schriftsteller nach Étretat lockten und dort eine Künstlerkolonie ähnlich jenen von Barbizon oder Pont-Aven entstehen liessen. Eugène Isabey war der Erste, der sich längere Zeit in Étretat aufhielt. Er wohnte bei Fischern und pflegte den Kontakt zur lokalen Bevölkerung. Seine Motive hielt er zuerst in stimmungsvollen Aquarellen fest, um sie später in Gemälden weiterzuverwenden.

    Ähnlich verfuhr der Deutsche Johann Wilhelm Schirmer, einer der ersten ausländischen Maler, die Étretat aufsuchten. Er fertigte präzise Landschaftsstudien in Öl an, die er dann in seinem Unterricht an der Düsseldorfer Akademie oder als Vorlagen für historische Szenen benützte.

    Das Bild von Étretat als Seebad prägte vor allem Eugène Le Poittevin mit seinen figurenreichen, anekdotischen Darstellungen des Badebetriebes und der Arbeit der Fischer, die er regelmässig im Pariser Salon ausstellte. Zusammen mit Isabey und dem Schriftsteller Alphonse Karr, den «Erfindern» von Étretat, trug er so entscheidend dazu bei, dass der Küstenort auch das Pariser Bürgertum anzog. Prominenz wie der Komponist Jacques Offenbach und der berühmte Bariton und Kunstsammler Jean-Baptiste Faure nobilitierten Étretat ihrerseits als Treffpunkt der künstlerischen und intellektuellen Elite.

    Courbets sensationeller Erfolg

    «Es gibt viel zu sehen für einen Maler und viel zu träumen für einen Dichter!», hatte der Schotte Leitch Ritchie schon 1834 in seinem Reiseführer zu Étretat vermerkt. Was die Dichter betrifft, so sollten mehrere Generationen seine Feststellung bestätigen, von Victor Hugo, Gustave Flaubert und Guy de Maupassant bis zu Maurice Leblanc, dem Autor der Arsène-Lupin-Romane, und Georges Simenon.

    Die Schwergewichte unter den Malern kamen ab den 1860er Jahren zu den legendären Felsen. Gustave Courbet malte im Sommer 1869 eine Reihe von Wellenbildern unter verschiedenen atmosphärischen Bedingungen und aus verschiedenen Blickwinkeln. Er arbeitete im Atelier von Le Poittevin, einem Verwandten von Maupassant, der nach einem Besuch dort notierte: «In einem grossen leeren Raum drückte ein gigantischer, schmutziger und schmieriger Mann mit einem Küchenmesser Kleckse weisser Farbe auf eine grosse leere Wand. (. . .) Das Meer kam so nah, als wolle es gegen das Haus schlagen, das in Schaum und Lärm getaucht war. (. . .) Das Werk wurde die ‹Woge› und machte Unruhe in der Welt.» Im Pariser Salon von 1870 erntete Courbet mit den Étretat-Bildern einen sensationellen Erfolg.

    Dieser Triumph animierte seinen Freund Claude Monet, es Courbet gleichzutun und neue Blickwinkel zu entdecken, wie jetzt die Ausstellung «Monets Küste. Die Entdeckung von Étretat» im Frankfurter Städel-Museum aufzeigt. Monet hatte sich schon in den 1860er Jahren in Étretat aufgehalten und damals neben dem grossformatigen Familienbild «Das Mittagessen» auch die Klippen gemalt, die ab seinem Winteraufenthalt von 1883 zu seinem Hauptmotiv wurden.

    Bis 1886 entstanden über 80 Gemälde, von denen jetzt 24 in Frankfurt vereint sind. Dabei hielt er die gewaltige Naturszenerie unter wechselnden Licht-, Wetter- und Tageszeitverhältnissen fest, oft von Standorten aus, die nur unter Gefahr erreichbar waren. Die Topografie lässt er hinter der Farbwirkung zurücktreten. Hier erprobt er erstmals die Form der seriellen Motivwiedergabe, die später zu einem Kennzeichen seines Schaffens wird.

    Eine Goldmine für Maler

    Diese Produktivität war auch Monets Kunsthändler Paul Durand-Ruel geschuldet, der wusste, was bei den Sammlern gefragt war, und seine Künstler dazu anhielt, entsprechende Sujets zu liefern. Monets Étretat-Bilder konzentrieren sich ganz auf das Faszinosum der Klippenlandschaft. In einigen Aquarellen verdichtet er diese zu einer Schichtung horizontaler Farbstreifen. Das harte Leben der Einheimischen blendet er ebenso aus wie die Präsenz der Badegäste und Flaneure auf der Promenade.

    Damit steht Monet nicht allein. Die Mehrzahl der Étretat-Ansichten ist menschenleer, fokussiert auf das Meer und die Felsklippen. Von der Zivilisation zeugen als charakteristische Sujets allenfalls Fischerboote, die Seilwinden, mit denen diese in Ermangelung eines Hafens an Land gezogen wurden, und die aus ausrangierten Schiffsrümpfen gefertigten Caloges, primitive Hütten. Solche erkennt man etwa auf den Étretat-Gemälden von Eugène Boudin, der zuvor mit Darstellungen des mondänen Strandlebens von Trouville und Deauville reüssiert hatte und nun seinen Wirkungsort wegen der guten Verkaufsaussichten verlegte.

    «Étretat ist eine unerschöpfliche Goldmine für die Maler», konstatierte der Archäologe J. B. D. Cochet. Auch Corot bezog in seine Étretat-Kompositionen die ländliche Umgebung mit Mühlen und strohbedeckten Häusern ein. Zu den wenigen Malerinnen, die Étretat aufsuchten, zählte die Schweizerin Sophie Schaeppi, auch sie auf den Spuren Monets. Sie hat die Klippen in einem Zeichenheft in feinsten Schraffierungen festgehalten.

    Seit den 1850er Jahren tummelten sich in Étretat auch die Fotografen und verhalfen dem Ort zu weiterer Bekanntheit. Dank einer Schwarz-Weiss-Fotografie konnte so Anselm Feuerbach eine düstere Ansicht der Manneporte malen, ohne je in der Normandie gewesen zu sein. Auch Félix Vallotton hat seinen Ferienort zuerst mit der Kamera erkundet und die Aufnahmen als Vorlage für seine Étretat-Bilder verwendet.

    Rhythmisierte Farbfläche

    Im Verlauf von rund 150 Jahren, von der Romantik bis zur klassischen Moderne, sind die Felsklippen von Étretat auf unzählige Arten gelesen und ins Bild gesetzt worden: als tektonisches, geologisches, koloristisches Phänomen, als Naturwunder mit den Umrissen eines riesigen Elefanten, als Ungeheuer, unheimlich oder anziehend. Als letzter Maler, der Étretat ein umfangreiches Konvolut an Gemälden und Zeichnungen gewidmet hat, stellte sich Henri Matisse bewusst dem Vergleich mit den Vorgängern Courbet und Monet. Die Küstenlandschaft wird bei ihm zur rhythmisierten Farbfläche.

    Das heutige Étretat ist ein touristischer Hotspot. Rund 1,5 Millionen Besucher jährlich beschleunigen die Erosion, weshalb der Zugang zu den Klippen und zum Strand zu grossen Teilen gesperrt werden musste. Im Frankfurter Städel lässt sich der magische Ort jetzt ohne Umweltbelastung erwandern.

    Monets Küste. Die Entdeckung von Étretat. Städel-Museum Frankfurt am Main (in Kooperation mit dem Musée des Beaux-Arts de Lyon), bis 5. Juli. Katalog: 44.90 Euro.

    Aus dem E-Paper drr „NZZ“ vom 19.05.2026

    Niveau ist keine Creme und Stil nicht das Ende eines Besens.

    Einmal editiert, zuletzt von Christian_60 (25. Mai 2026 um 22:26)

  • Wir waren auf unserer Normandie Tour in Etretat. Wunderbare Stadt und Landschaft.
    Monet‘s Garten haben wir uns auf der Rückfahrt angeschaut. Ein Erlebnis: like
    Und der göttliche Benedictine aus Fecamp sowiesoich hau mich wech!

    Danke Dir fürs Teilen !

    Ganz lieben Gruß

    Ru_Di

    Expect no quarter, expect no mercy, expect total hell

  • wir waren auf unserer Normandie-Tour 1977 bei einer Besichtigung einer Cavados Fabrik.


    Danach war aus unserer Reisegruppe niemand mehr in der Lage, etwas zu sehen ich hau mich wech!

    Muchos saludos !

    Gerd

    a home without a dog is just a house


  • Heute Longines, morgen Jaeger LeCoultre

    Prominente als Werbeträger können zum Risiko werden, wie ein Beispiel aus der Schweizer Uhrenwelt zeigt

    Janique Weder

    Das Märchen ist alt, aber die Marketingabteilungen servieren es den Konsumenten stets wieder aufs Neue. Es ist die Erzählung von der tiefen Verbundenheit eines Werbeträgers mit einer Marke. Wenn der Uhrenhersteller Longines den britischen Schauspieler Henry Cavill zum «Botschafter der Eleganz» ernennt, tut er das nicht ohne den Verweis auf dessen «Authentizität». Und so kam es, dass sich Cavill für eine Kampagne an der Küste von Teneriffa in den Sand stellte, die neue «Hydro Conquest» am Handgelenk vertragskonform in die Kamera gedreht.

    Das war im März. Vergangene Woche tauchte Cavill erneut auf, dieses Mal als Darsteller in einem Kinofilm. Dort trägt er, der Markenbotschafter von Longines, aber eine Uhr von Jaeger-LeCoultre. Das Haus verpasste es natürlich nicht, dafür anständig Werbung zu machen.

    Bei Longines sieht man darin kein Problem und möchte sich folglich nicht dazu äussern. Aus der Perspektive einer rationalen Unternehmensführung bleibt das Ganze dennoch ein Rätsel. Warum engagiert ein Unternehmen einen Markenbotschafter, nur um kurz darauf zusehen zu müssen, wie dieser für die Konkurrenz paradiert? Umso fragwürdiger ist das alles, weil Longines zur Swatch Group gehört und Jaeger-LeCoultre zu Richemont. Cavill wirbt für zwei Rivalen der Schweizer Uhrenwelt – gleichzeitig.

    Nicht alle Partnerschaften verlaufen derart unglücklich. Doch der Fall zeigt, wie austauschbar manche davon sind. Zwar scheinen prominente Werbeträger für das moderne Marketing immer noch eine Wunderwaffe zu sein. Doch was versprechen sich die Unternehmen davon?

    Die lebende Plakatwand

    «Heikel, aber auch extrem symptomatisch für unsere Zeit»: So beschreibt die Markenexpertin Pam Hügli das Doppel-Engagement. Heikel ist die Sache für die Auftraggeber, weil sich Longines und Jaeger-LeCoultre trotz unterschiedlichen Zielgruppen im selben symbolischen Raum bewegen. «Es geht um Schweizer Uhrmacherei, männliche Eleganz und Prestige», sagt Hügli. Ein Botschafter sollte da wie eine «Verlängerung der Marke» wirken. Aber: «Wenn dieselbe Person praktisch gleichzeitig für zwei Konkurrenzmarken auftritt, verliert die symbolische Aufladung an Kraft.»

    Symptomatisch ist der Fall, weil viele Unternehmen die Reichweite einer Person höher gewichten als die Frage, ob sie zur Marke passt. Vielleicht ist das richtig so, denn Hügli sagt auch: «Viele Konsumenten nehmen einzelne Kampagnen heute fragmentiert wahr. Markenführung wird dadurch kurzfristiger.»

    Früher begriffen Unternehmen ihre Partnerschaften als strategische Allianz. Das Lehrbuchbeispiel im deutschsprachigen Raum lieferten Haribo und Thomas Gottschalk: Mehr als zwanzig Jahre verschmolz das Image des nahbaren Moderators mit jenem der beliebten Gummibärchen. Von der Symbiose profitierten beide Seiten. Heute zählt, wer am schnellsten die grösste Aufmerksamkeit erregt. Der Promi wird zur Werbefläche mit garantierter Einschaltquote.

    Wohl deshalb hat sich Nestlé für Dua Lipa als neues Gesicht von Nespresso entschieden. In der Medienmitteilung sprach das Unternehmen zwar vom Geist der «Neugier und des Experimentierens», den die Musikerin vertrete. Tatsächlich aber verschafft Dua Lipa Nespresso Zugang zu einer neuen, konsumfreudigen Zielgruppe. Wenn die Jungen mögen, was Dua Lipa mag, trinken sie auch, was Dua Lipa trinkt. Der Nespresso-Altmeister George Clooney taugt hingegen nur noch zur Kundenpflege bei den Boomern.

    Dass sich Reichweite und Glaubwürdigkeit ergänzen können, zeigt auch der Schweizer Laufschuhhersteller On. Mit der Verpflichtung der Schauspielerin Zendaya verfolgt das Zürcher Unternehmen ein klares Ziel: Sie wollen das Image als Hersteller reiner Performance-Laufschuhe abstreifen und im lukrativen Lifestyle-Markt Fuss fassen. On nutzt dafür Zendayas Status als moderne Stilikone. Dass sie gleichzeitig auch für Lancôme, Bulgari und Louis Vuitton wirbt, stört niemanden. High Fashion konkurriert nicht mit Sneakers. Ihre Welten berühren sich nicht.

    Dieses Gesetz beherrscht in der Schweiz niemand besser als Roger Federer. Hügli sagt: «Er wirbt zwar für vieles, aber meist innerhalb eines sehr klaren persönlichen Codes.» Bei Federer gehe es stets um Präzision, Disziplin, Schweizer Qualität und Understatement. Weil dieses Narrativ konsistent bleibt, können etliche Unternehmen wie Rolex, Sunrise, Rimowa oder Schweiz Tourismus mit ihm werben, ohne dass es lächerlich wird.

    Fast so allgegenwärtig wie Federer ist in der Schweizer Werbewelt der Skifahrer Marco Odermatt. Die Liste der Unternehmen, die sein Gesicht beanspruchen, ist lang. Sunrise, Audi, Electrolux, wieder Longines und ja: Sogar der Optiker Visilab hat Odermatt unter Vertrag, obwohl er gar keine Brille trägt.

    Verantwortlich für Odermatts kommerzielle Aktivitäten ist Michael Schiendorfer. Der Manager, der früher die Kommunikation von Novartis und Hilti leitete, erklärt seine Grundregel: «Die entscheidende Frage ist immer: Passt das wirklich zusammen?» Das darf man hinterfragen, etwa wenn Odermatt für Electrolux eine Waschmaschine mit einem «Odermatt-Speed-Programm» anpreist. Schiendorfer aber hält dagegen. «Bei solchen Partnerschaften geht es darum, gemeinsame Werte und Geschichten zu finden», sagt er. Ein Sprecher von Electrolux formuliert es ähnlich: Spitzensportler seien interessante Projektionsflächen, da sie enormes Vertrauen genössen und für Werte wie Leistung, Verlässlichkeit und Authentizität stünden. Das Unternehmen hofft also schlicht, dass diese Tugenden am Ende auf die eigenen Haushaltsgeräte abfärben.

    Aus dem Bauchgefühl entstehen solche Partnerschaften nicht. Die Wahl der Markenbotschafter basiere auf Marktanalysen, heisst es bei Electrolux. Auch der Erfolg von Kampagnen wird gemessen: Wie wird die Werbung wahrgenommen? Wie verändert sie das Image der Marke? Schlägt sie sich im Umsatz nieder? Und tatsächlich: «Seit dem Einsatz von Marco verzeichnen wir einen Umsatzanstieg bei unseren Waschmaschinen und Wäschetrocknern.»

    Ein Multi-Marken-Gesicht

    Schwierig wird es für die Auftraggeber, wenn Grenzen verschwimmen. Dann kommt es zu jenen absurden Überschneidungen, die der Fussballer David Beckham einst perfektionierte. Er war das Gesicht von Jaguar in China, wechselte als Botschafter zu Maserati und liess sich privat in Land Rover, Ferrari und McLaren fotografieren. Der Promi profitiert, weil er seine Omnipräsenz monetarisiert. Für die Konzerne ist das vor allem peinlich.

    Manchmal können die Marketingabteilungen wenig dagegen tun. Ein Schauspieler wie Cavill kann vertraglich an eine Uhrenmarke gebunden sein. Übernimmt er jedoch eine Filmrolle, gibt das Product-Placement des Filmstudios vor, was er vor der Kamera tragen muss.

    Nur: Dem Konsumenten sind diese vertraglichen Details egal. Wie ihm wahrscheinlich auch egal ist, dass Cavill ein bekennender Uhrensammler ist. Er sieht das Werbegesicht – und manchmal nur noch das. In der Marketingforschung spricht man vom «Vampir-Effekt»: Der Prominente ist so dominant, dass er die Aufmerksamkeit vom eigentlichen Produkt absaugt. Die teure Partnerschaft verpufft dann oder zahlt im dümmsten Fall auf das Image des Mitbewerbers ein. So mag sich der Konsument zwar an das Gesicht von Henry Cavill erinnern. Doch er weiss nicht mehr, ob er nun für Longines oder Jaeger-LeCoultre warb. Oder war es am Ende doch IWC?

    Aus dem E-Paper der „NZZ“ vom 02.06.2026


    Gruss

    Christian :hatoff:

    Niveau ist keine Creme und Stil nicht das Ende eines Besens.

  • Bei Gottschalk und Clooney weiß ich wer sie sind, Beckham ist der Mann von irgendeinem Sternchen — aber die anderen Namen???

    Eventüll gehen mir deshalb auch die meisten der genannten Marken sonstwo vorbei …
    Oder mit Dávila: «En un siglo donde los medios de publicidad divulgan infinitas tonterías, el hombre culto no se define por lo que sabe sino por lo que ignora.»

    In einem Jahrhundert, in dem die Medien unzählige Torheiten verbreiten, definiert sich der gebildete Mensch nicht durch das, was er weiß, sondern durch sein Nichtwissen.

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