Liebe Freunde,
eigentlich kein Ding und ich hätte hier als fauler Schreiber auch den Babbel gehalten, aber der a bisserl "viral" gegangene Thread vom busfahrer mit seinen schlechten Erfahrungen mit dem Service bei und von Sinn regt mich an diesem gemütlichen Samstag Abend dazu an, meine jüngsten, unspektalutären Erfahrungen mit ebendiesem der Forengemeinde mitzuteilen:
Die 104 St Sa A B E habe ich, als sie bereits ausverkauft war vor Jahresfrist im UFO in neuwertigem Zustand zum Listenpreis erwerben können.
Ab Dezember stellte ich fest, dass bei manuellem Aufzug der Automatikrotor mitdreht. Manchmal ging es noch, manchmal nicht. Lustig war es nicht. Macht so wrrrrrhhh...
Mitte Januar wendete ich mich telefonisch an Sinn und bekam postwendend ein Rücksendeetikett. Es wurde keinerlei Kaufnachweis oder Garantiekarte (ja, die Uhr gabs ja erst seit einem Jahr) verlangt.
Nachdem die Uhr bei Sinn angekommen ist, habe ich eine entsprechende Empfangsbestätigung erhalten inklusive massiver Warnungen, welche Kosten auf mich zukommen könnten, sollte es sich nicht um einen Gewährleistungsfall handeln. Interessanterweise waren auch die Reparaturfristen zwischen Gewährleistung und normaler Reparatur erheblich unterschiedlich benannt 6/12 Wochen).
In dieser Woche wurde die Uhr repariert, neu reguliert, wassergedichtet und hastenichtgesehen in genau derselben Sinn-Reisebox, in der ich sie versendet hatte retourniert.
Erstmal alles gut, Problem gelöst, Uhr wieder da.
Wenn ich jetzt anfange zu meckern, betrifft das die Kommunikation. Keine Info von Sinn.
Dass die Uhr kommt, habe ich von UPS erfahren. In dieser Woche war ich auf Dienstreise und bekomme dann eine Meldung von UPS "am Vordereingang abgelegt".
Das hätte auch in die Hose gehen können - und ich frag mich, wer dann zahlt...
Generell kann ich busfahrers Eindrücke, dass - nicht nur bei Sinn - Serviceleistungen mehr und mehr "kostenoptimiert" und damit für uns Kunden "kostenpessimiert" werden, nachvollziehen. Grade geht da mal wieder was von IWC rund...
Grüße,
Martin