Neue Stahlbänder braucht das Land!

  • Hallo zusammen,

    ich schaue ab und an zu Tudor und Rolex und muss gestehen, dass ich das Jubileeband ganz geil finde.
    Würde so ein Band nicht auch der ein oder anderen Sinn gut stehen?!? Was meint Ihr?

    Ebenso finde ich die Schließe des zweigliedrigen Bandes H-Link-Bandes sehr langweilig.
    Hier ist noch designtechnisch noch Luft nach oben.
    Das sollte Sinn doch besser können, oder?!?

    edit AndiS: Text korrigiert

  • Das Jubileeband ist meiner Meinung nach zu 100% diesen beiden Marken zuzuordnen,. Für mich ist es ein wichtiges Erkennungsmerkmal, ähnlich wie das zweigleidrige Band einer Sinn. Auch ohne die Uhr genau im Blick zu haben, kann ich deshalb alleine vom Metallband meines Gegenüber eine Sinn wahrnehmen.
    Von daher eher nicht.

    Ansonsten ist es wichtig zu wissen, wovon wir sprechen. Das zweigliedrige Metallband bei Sinn heisst zweigliedriges Metallband, deshalb musste ich den falschen Begriff im Thread korrigieren.
    Beim Jubileeband spricht man ja auch nicht vom Glitzerflitzerband. Sondern vom Jubileeband. Und bei Sinn heisst das zweigliedriges Metallband.

    Gruß

    AndiS

    Alles hat seine Zeit.

  • Ich finde das H-Link Band (ich sage ja auch Sumo, Stargate, Cpt. Willard, Pepsi, Coke und Batman) auch sehr gelungen. Die Jubilee-Style Bänder gibt es als Zubehör auch für z. B. Seiko. Passt da auch hervorragend. Nicht als 1:1 Kopie, aber in der Art als beweglicheres Band, könnte ich mir so etwas auch an der ein oder anderen Sinn vorstellen.

    Beste Grüße
    Axel

    Wenn ich alt bin, möchte ich nicht jung aussehen, sondern glücklich.

  • Rolex Jubilee mußte ich erst mal nachschauen.

    Kannte ich nicht.

    Kann ich mir an einer Sinn so nicht vorstellen, sieht irgendwie zu modisch aus für mich.

    Die Sinn Bänder sind, genau wie die Uhren technisch gehalten, nicht zu kompliziert. Durch Schrauben einfach einzustellen.

    Die am Metallband oft (woanders) gescholtene Schließe mag einfach aussehen, ist aber absolut stabil und einfach einzustellen.

    Mag für manchen nach Kaugummiautomat aussehen, ist es aber definitiv nicht. Läßt sich mit den Fingern nicht verbiegen :D

    Eine Schnellverstellung wäre natürlich super, ich fürchte nur bei der dem Ingenieur eigenen technischen Vollkommenheit, wird das wieder 500€ teurer :sverd:

    Ganz lieben Gruß

    Ru_Di

    Expect no quarter, expect no mercy, expect total hell

  • Ich beschäftige mich gerade mit der Frage, den Weg anderesherum zu gehen.
    So hat Ming für seine Uhren ein "feingliediges Stahlband" im Angebot, das dem von Sinn doch recht stark ähnelt.

    Allerdings ist der Preis etwas üppig, was mich gerade noch zögern lässt.

    Für meine Sinn's brauche ich aktuell eher kein weiteres / anderes Stahlband. Da liegen noch genug nicht montiert in der Schublade ;)

  • Das Jubilee von Rolex gefällt mir nicht.

    Das Feingliederband und das H-Link von Sinn finde ich gut (mit Gewichtung auf dem H-Link)

    Interessant finde ich, wie ein Bandwechsel zwischen diesen beiden Bändern den Charakter
    einer Uhr gänzlich ändern kann

    Die Bänder bei Sinn decken also meinen persönlichen Bedarf sehr gut ab; einzig im Bereich
    der Schliesse könnte man mal was in Richtung Feinverstelllung ändern.

    Da gefällt mir die sehr technische und verspielte Version der Tudor Pelagos-Schliesse super gut
    (wenngleich wohl nicht besonders reinigungsfreundlich) oder die bereits seit längerem erhältlichen
    Faltschliessen mit der verschiebbaren Rasterung als Verlängerung

    Hier die Tudor Schliesse (wow !)

    https://www.youtube.com/watch?v=hUkacMQxJfo


    Und hier die "normale" Feinverstellugn die man so kennt (an miener Orca)


    Muchos saludos !

    Gerd

    a home without a dog is just a house

  • Die Bänder und Schließen mögen ja technisch absolut top sein, allerdings bewegen wir uns seit der letzten Preiserhöhung in Regionen deutlich über 2K pro Uhr. Unter 2K wird jetzt schon recht dünn bei Sinn.
    Da kann man auch etwas mehr Design erwarten, bei den Uhren z.B. der 936 klappt es ja auch.

    Die normale Schließe finde ich designtechnisch wirklich 0815, da tue ich mir bei einer Uhr von über 3K dann doch sehr schwer!
    Ein neues Design muss ja nicht heißen, dass es technisch schlechter wird.

    Ich würde ein neues Stahlband auch eher als Ergänzung zu den bestehenden sehen. Der ein oder andere würde sich bestimmt eins zu seiner Sinn bestellen, wenn es denn gefällig ist.

  • Ich habe das 5-gliedrige von Sinn und ziehe es selten an, ich kann gar nicht so recht sagen warum.
    Vielleicht wäre ein Design-update hier mal angebracht, sicher wäre das bei der Schließe des zweiteiligen so.
    Hier wäre ein schöneres Design mit richtig guter Feinverstellung m. E. wirklich – und vielleicht dringender als ein neues Band-Design – geboten.

    Das Jubilee wiederum finde ich klasse, aber ob so etwas Filigranes zu Sinn passt?
    Auch ergibt so ein Band m. E. nur dann Sinn, wenn es auch so aufwändig und »fließend« wie das von Rolex wäre – dann würde es aber vermutlich nicht mehr in die Preiskategorien von Sinn passen …

    Watches are the only jewelry men can wear, unless you're Mr. T
    Gordon Bethune

  • Jubile

    Das Jubileeband ist meiner Meinung nach zu 100% diesen beiden Marken zuzuordnen,. Für mich ist es ein wichtiges Erkennungsmerkmal, ähnlich wie das zweigleidrige Band einer Sinn. Auch ohne die Uhr genau im Blick zu haben, kann ich deshalb alleine vom Metallband meines Gegenüber eine Sinn wahrnehmen.
    Von daher eher nicht.

    Ansonsten ist es wichtig zu wissen, wovon wir sprechen. Das zweigliedrige Metallband bei Sinn heisst zweigliedriges Metallband, deshalb musste ich den falschen Begriff im Thread korrigieren.
    Beim Jubileeband spricht man ja auch nicht vom Glitzerflitzerband. Sondern vom Jubileeband. Und bei Sinn heisst das zweigliedriges Metallband.

    Jubileebänder können auch an anderen Marken und Modellen gut aussehen und sich hervorragend tragen lassen. Hier zwei Beispiele:

    Orient aus den 1990er Jahren mit Originalband

    Seiko Diver Blue Lagoon Limited:

    "Heutzutage kennen die Leute von allem den Preis und von nichts den Wert" (Oskar Wilde)

  • Das Jubileeband war auch nur als Beispiel genannt.
    Es kann durchaus ein anderes Band bei Sinn Einzug erhalten.

    Wichtiger wäre mir fast aber mal ne neue Schließe!

    Das Feingliederarmband passt auch nicht wirklich zur 756 Diapal und wurde bei diesem Modell mit verkauft.
    Das H-LINK-BAND soll auch weiterhin angeboten werden. Ich würde das neue Band eher als Ergänzung sehen.

  • Ja in der Tat ein weiteres, wertiges Sinn Stahlband in anderer Optik und mit einer schönen feinverstellbaren Schließe und nicht so fett wie der U Klotz ist längst überfällig z.b. für Uhren der Serien 103, EZMs wo die Endstücke so gar nicht richtig zum Gehäuse passen...
    Für größere Uhren wie die 9er oder 7er, 8er, 206 wäre eine Alternative schön.
    Generell nur eine Sorte Stahlband für eine solche Vielfalt an Modellen ist einfach zu wenig. Das Feingliederband passt eigentlich nur an den Fiplas richtig, für die meisten anderen Modelle ist es zu filigran, zudem fehlt die Verstellmöglichkeit der Schließe.

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    Gruß

    Selespeed

    Consul de Guinand (Markenbotschafter)
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  • Letzte Woche hat sich beim Sprung vom 3 Meterbrett mein Titanband der EZM10 verabschiedet. Trotz Sicherheitsbügel ist das Band einfach aufgegangen. Ich war entsetzt, habe die Uhr noch schnell greifen können. Und weiß nun, dass ich die so nicht ins Meer nehmen darf. Wobei diese Schließenkonstruktuon auch bei den Taucheruhren verwendet wird.

  • WO ist das Band aufgegangen? An der Schließe?
    Wenn die sich beim Eintauchen öffnet, bildet das Band doch immer noch einen Ring und müsste durch den Druck des Wassers nach oben geschoben werden, also in Richtung Ellenbogen…

    Oder aber ich verstehe nicht, was wann wie aufgegangen ist…

    Ciao

    Dirk

  • Entgegen meiner Gewohnheit meine ich das nicht ironisch: der Sprung von einem 3-Meter-Brett ist schon eine ziemliche Beanspruchung, für die so ein Band nicht konzipiert ist. Selbst Taucher hopsen "vorsichtig" und mit einer bestimmten Technik aus dem Boot.

    Im Grunde knallt das Wasser genau mit der Geschwindigkeit, die Du beim Eintauchen erreicht hast im Bruchteil einer Sekunde in alle Ritzen, Fugen, Ecken und Enden und was sonst alles noch dem Wasser Widerstand bietet. Da kann schonmal eine Schließe nachgeben, finde ich...

    Ihr habt die Uhren - wir haben die Zeit

    (Afghanisches Sprichwort)

  • Entgegen meiner Gewohnheit meine ich das nicht ironisch: der Sprung von einem 3-Meter-Brett ist schon eine ziemliche Beanspruchung, für die so ein Band nicht konzipiert ist. Selbst Taucher hopsen "vorsichtig" und mit einer bestimmten Technik aus dem Boot.

    Im Grunde knallt das Wasser genau mit der Geschwindigkeit, die Du beim Eintauchen erreicht hast im Bruchteil einer Sekunde in alle Ritzen, Fugen, Ecken und Enden und was sonst alles noch dem Wasser Widerstand bietet. Da kann schonmal eine Schließe nachgeben, finde ich...

    Nein, das sehe ich ganz anders. Mit Stahlband-Erfahrungen mit so gut wie jedem bekannten schweizer, deutschen und japanischen Hersteller kann ich sagen, dass die Sinn Schließen-Konstruktion einfach nicht zweckdienlich gefertigt wurden und meiner Meinung nach eine klare Schwachstelle darstellt.
    Ich hatte das mal vor 2-3 Jahren hier im Forum auch schon mal thematisiert, als mir meine 556 fast vom Handgelenk gefallen ist als ich im Hochregallager auf dem Stapler tätig war. Und da hat sich exakt das gleiche Problem ergeben: Die Schließe ging samt Taucherverlängerung auf. Unser lieber Baumaxe hat zu der Zeit das Thema aufgegriffen und sogar ein Video auf seinem Channel gemacht. Ich denke, dass bei dir eine ähnliche Krafteinwirkung passiert ist beim Sprung vom Dreier.

    Wer die Sinn-Schließen-Konstruktion nicht exakt im Kopf hat, schaut sich als Vergleich mal genau die Stelle ab 5 Minuten im Video an. Dort sieht man, dass die Sinn-Schließen rein durch Hineinpressen des Stegs in diese Nut festhalten. Der flapsige Sicherheitsbügel bringt hier genau gar nichts, wenn die Kraft von der falschen Seite einwirkt und damit die gesamte Schließe mit verhältnismäßig sehr wenig Kraftaufwand aufgehebelt werden kann und der untere Teil der Schließe nach hinten unter den Bügel herausrutscht ("dank" der Taucherverlängerung, die dadurch aufgeht und dies erst ermöglicht). Und bevor hier jetzt wieder jemand testet und widerspricht: Jedes Sinn-Armband hat hier andere Toleranzen. Bei manchen Stahlbändern sitzt das Ganze fester in der Nut, bei manchen noch lockerer als bei meinem 556-Beispiel, wo mir dies in der Praxis passiert ist. Meine Schließe des tegimentierten, dünnen 856 Stahlbandes geht NOCH einfacher auf.

    Andere Hersteller kriegen das deutlich besser in den Griff. Das ist auch der Grund, weshalb mit Abstand die allermeisten Premium-Hersteller Bänder mit einer heute üblichen Doppel-Drücker-Schließe benutzen. Wenn ich mir gerade das solide Band meiner Omega Seamaster 300 Diver (Vorgänger-Refrenz) anschau, kann da genau gar nix passieren. Die Toleranzen sind eng, da wackelt nix und nur durch Betätigung beider Drücker kann die Schließe aufgehen. Rolex z.B. geht mit dem Oyster-Band einen anderen Weg. Auf den ersten Blick sieht es ähnlich (wenn auch deutlich solider) aus als bei Sinn: Sicherheitsbügel und Schließe zum "reindrücken". Ich sage hier bewusst "reindrücken" und nicht "pressen", denn genau das ist schon der wichtigste Unterschied. Rolex hat hier eine kleine aber massive Nase, die ein unbeabsichtigtes Öffnen quasi unmöglich macht. Man kann die Schließe nämlich nicht einfach mit Kraft "aufziehen", wie das bei Sinn möglich ist, sondern muss sie regelrecht aufhebeln, damit die Nase sich löst. Und das Aufhebeln geht ausschließlich, wenn der Sicherheitsbügel hochgeklappt ist. Ein verstehentliches Öffnen der Schließe ist so also ausgeschlossen, da quasi zwei versehentliche Bewegungen in die exakt gegengesetzte Richtung notwendig wären.

    Und ich hab noch ein Beispiel, damit ich hier in der Liste nicht nur Premium-Hersteller hab. Seiko. Die Taucher-Schließen sind auch nach ähnlichem Prinzip wie bei Rolex gefertigt. Selbst die billigen Blech-Dinger (vgl. Sinn). Denn auch hier gibt es ähnlich wie zum beschriebenen Rolex-Prinzip solche "Nasen" bzw. Haken, die ein versehentliches Lösen unmöglich machen. Sieht zwar nicht ganz so sexy wie bei Rolex aus, erfüllt aber den gleichen Zweck. Hier ein selbst gemachtes Foto von meiner klassischen SKX:

    Die Pfeile sollen andeuten, dass das Problem bei den Sinn-Schließen hier nicht auftreten kann. Wenn von rechts hinten auf dem Bild eine Kraft wie mit dem Pfeil eingezeichnet wirkt und man versuchen würde wie im Video von Axel und der Sinn-Schließe nach oben zu drücken, würden die Haken sich wie mit den nach unten gerichteten Pfeilen links im Bild im Steg einhaken und ein Lösen verhindern. Genau deshalb hatte ich keine Chance das Verhalten bei der Seiko nachzustellen, da hat sich nix gelöst.

    Sorry also wenn ich hier einige Sinn-Fans entäuschen muss. Leider genau bei DEM dt. Hersteller, bei dem Technik und Ingenieurskunst im Vordergrund steht, ist die Schließe für mich eine klare, unzureichende Fehlkonstruktion. Da gibt es auch kein Schönreden oder sonstiges - andere Hersteller machen es simpel besser.
    Da die Blechschieße schon seit vielen Jahren kritisiert wird und auch heutzutage nicht mehr zum Preis der Uhren und auch nicht der sonstigen soliden Konstruktion der Uhren selbst passt, wird es meiner bescheidenen Meinung nach absolut Zeit, dass Sinn hier endlich ein neues System vorstellt.

    Besten Gruß,
    Daniel :hatoff:

    (Versteht mich bitte nicht falsch, im regulären Desk-Diver-Alltag hab ich weder optisch, noch haptisch oder funktionell ein Problem mit der Schließe. Bei solchen Situationen, die ich selbst ja auch schon erlebt habe, würde ich eine Sinn am Stahlband aber nie für einen "professionellen" Einsatz nutzen. Und da auch das Teil des Marketings ist, finde ich das einfach schade. Vor allem weil die Lösung simpel wäre und viele andere Hersteller zeigen, wie es besser gemacht werden könnte.)

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