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  • Die Ausklinkung ist eigentlich für nicht durchbohrte Hörner. 1.1S, 717(24mm)
    Aber es erleichtert die Sache sehr: like

    Ganz lieben Gruß

    Ru_Di

    Expect no quarter, expect no mercy, expect total hell

  • Ich hätt‘ so gern ein rotes Silikonarmband mit Gehäuseintegration für meine 103er…da hat Sinn leider kein passendes, insbes. weil die Bohrungen in den Hörnern anders sind als zB. bei den U50ern Gehäusen. Umd „um-bohren“ macht das Sinn Team leider nicht, auch wenn‘s auf mein Risiko wäre, ich hab‘ grade eben nachgefragt. Mist. Die sind schon verdammt gut gemacht, die original Sin(n) Bänder. Klasse Haptik und schöne Materialstärke. Schad‘…

  • Da hilft nur eins: Ein rotes Sinn-Silikon mit neuer Uhr dran kaufen ! FrecheFratze

    Auf jeden Fall ein Top-Argument für eine neue Sinn !

    Gruß

    AndiS

    Alles hat seine Zeit.

  • Da hilft nur eins: Ein rotes Sinn-Silikon mit neuer Uhr dran kaufen ! FrecheFratze

    Auf jeden Fall ein Top-Argument für eine neue Sinn !

    Ah, da eine Frage: AndiS, weißt Du ggf., was an den Sinn-Silikonbändern mit Gehäuseintegration alles an die 757 DIAPAL passt? Bei der 857 sind's alle (schwarz/weiß/rot/blau/grau/grün), aber da ist das Gehäuse zwar 43mm wie bei der 757 DIAPAL, aber die Höhe ist bei der 857 nur 12mm (bei der 757 sind's ja 15mm). Ich hab' zwar an meiner 757er ein passendes schwarzes, aber der Sinn'sche Bänderkonfigurator zeigt zur 757 garnichts...

  • Gott sei Dank gibts hier die Kompatibilitätsliste für Sinn Silikonbänder. Die gibt es nicht mal bei Sinn - zumindest nicht öffentlich.

    Guck mal hier.

    An die 757 Diapal passen alle Silikonbänder der folgenden Modelle:

    U1, U2, UX, 358, 857 und EZM7.

    Gruß

    AndiS

    Alles hat seine Zeit.

  • Gott sei Dank gibts hier die Kompatibilitätsliste für Sinn Silikonbänder. Die gibt es nicht mal bei Sinn - zumindest nicht öffentlich.

    Guck mal hier.

    An die 757 Diapal passen alle Silikonbänder der folgenden Modelle:

    U1, U2, UX, 358, 857 und EZM7.

    Wow, danke!

  • Hallo zusammen,

    ich habe nochmal eine Frage an die U2 Besitzer. Es geht um die richtige Handhabung der Uhr (Nicht lachen, ist ja meine erste mechanische Uhr)

    Wie ist Eure Erfahrung bezüglich aufziehen? Reicht das "tägliche" Tragen, oder sollte man alle x Tage mal aufziehen?

    Wie viele "Fingerdreh's" zieht ihr auf?

    Gibt es Limitierungen beim Uhrzeit einstellen, beim Aufziehen etc. wann man nicht "drehen" sollte, z.B. wenn man am Datumswechsel ist +/- x Stunden?

    Anything else was es zu beachten gillt?

    Danke schonmal vorab.

  • Viertel nach neun / Viertel vor Drei ist die NoNo Zone für Verstellungen des Datums.

    Ich ziehe die U2 nur vor dem Tragen auf. 40-50 mal.

    Ist das Uhrwerk mit dem sanftesten Aufziehen bei Sinn.

    Ganz lieben Gruß

    Ru_Di

    Expect no quarter, expect no mercy, expect total hell

  • Viertel nach neun / Viertel vor Drei ist die NoNo Zone für Verstellungen des Datums.

    Ich ziehe die U2 nur vor dem Tragen auf. 40-50 mal.

    Ist das Uhrwerk mit dem sanftesten Aufziehen bei Sinn.

    Einspruch 8o, ich finde das Sellita SW330-1 toppt das . Zum Beispiel verbaut in der 857 UTC.

    Schöne Grüße aus dem Münsterland
    THE HOLY FUGGERFOX FrecheFratze

  • Die hatte ich lange vor meiner U2 und die war nicht so sanft wie die U2.

    Eventuell liegt es am Finger Feingefühl bei mir ?ich hau mich wech!

    Ganz lieben Gruß

    Ru_Di

    Expect no quarter, expect no mercy, expect total hell

  • Hallo Boris (SinnundSein),

    auf deine Fragen gibt es sicher viele Antworten, generell algemeingültig und wichtig ist die Info von Ru_di, dass das Datum nicht in der Zeit von 21.00 - 03.00 Uhr gestellt werden darf.

    Aufziehen: Bei dauerhafter Nutzung ist es nicht erforderlich, die Uhr manuell aufzuziehen. Nur ausgesprochene Bewegungsmuffel schaffen es, die Uhr zum Stillstand zu bringen. Eine unangemessene weil despektierliche Aussage war (ganz sicher in einem anderen Forum :)) dass gewisse Beruffstände hierbei besonders gefährdet seien. Man liest manchmal, dass eine Uhr stehenbleibt, obwohl sie getragen wurde. In der Regel ergibt die Überprüfung kein "schlechtes Werk oder einen schwachen Aufzug" , sondern ein anderes Problem.

    Bei sehr häufiger Nutzung der Krone über Jahre hinweg kann es irgendwann dazu kommen, dass das Gewinde der Krone einen Schaden nimmt, weil es nicht dafür ausgelegt ist. Für Geld kann man das aber reparieren. Ich hatte das schon bei älteren Safe-Queen-Uhren, die nie getragen wurden aber regelmäßig aufgezogen wurden. Da wundert man sich, dass sich "plötzlich" an einer ungetragenen Uhr die Krone nicht mehr verschruaben lässt oder es hakelt.

    Ich wechsle in der Regeln täglich meine Uhren, wenn ich sie anziehe, ziehe ich sie 8-10x auf, den Rest macht der Rotor. Für einen Vollaufzug spricht man meistens von 35-40 Umdrehungen, wobei auch diese Zahl nicht genau sein kann (abhängig von: Kronendurchmesser, Finger, Verständnis ob eine Umdrehung eine viertel- oder halbe Kronenumdrehung ist usw.)

    Gruß

    AndiS

    Alles hat seine Zeit.

  • Man hört das beim SZ01 sehr schön wann voll aufgedreht ist. Ich habe festgestellt, daß wenn ich dreißig mal Aufziehe, die Uhr am nächsten Tag stehen bleibt. Ich bewege mich manchmal zu wenig.

    Ich glaube die letzten fünf von 40 auf 45 bewirken den Vollaufzug. Wenn ich zwei Uhren am Tage trage, ziehe ich manchmal zwischen drin auf nach 24 Stunden. Dann sind es oft 25 oder 30 mal an der Krone bis ich das Klicken des Vollaufzugs wieder höre beim SZ01.

    Ganz lieben Gruß

    Ru_Di

    Expect no quarter, expect no mercy, expect total hell

  • Von der Leichtigkeit des Aufzuges:

    In der Tat gibt es große Unterschiede. Sowohl haptisch wie akustisch. Mein allerleichtestes Aufzugsgefühl hatte ich am EZM7 mit dem 2893-2 (wie bei früheren 857ern). Der Aufzug war da so leichtgägnig, dass man sich fragt, ob da überhaupt was in der Uhr passiert. Allgemein kursiert die Behauptung, dass Sellita-Pendant wäre das gleiche, aber nur oberflächlich betrachtet. Die Architektur des Werkes ist zwar gleich, hat jedoch 25 statt 21 Lagersteine und ist in verschiedenen Qualitätsstufen (Standard bis Chronomètre) erhältlich. Ob das Sellita besser ist als das ETA-Werk, kann ich nicht beurteilen.

    Wer ein 2824-2 aufzieht, gerade wenn es älter ist, der weiss was ich mit "haptischen und akustischen Unterschieden" meine. ;)

    Gruß

    AndiS

    Alles hat seine Zeit.

  • Nebenbei: Die butter-butter-butter-weichsten "Aufzüge" - wenn man das so sagen kann - bieten JLC-Werke. Hier wird das tägliche Aufziehen einer Handaufzugsuhr zum sanften, erotisierenden Genuss. :D Ich meine mich zu erinnern, dass das Lemania 5100 auch nah dran war an dieser 'user experience'. Aber das ist ja eine Automatik, Aufzug nur nach Liegezeit > 45h.

    Hingegen bei der guten alten Kurbel-Speedmaster: Hier ist's fast ne Qual - geht also eher die BDSM-Richtung.... :evil:, noch verstärkt durch die leicht ins Gehäuse gesenkte Krone. Aber hey, NASA-Astronauten wurden darauf trainiert.

    ETAs und Sellitas sind Mittelfeld - quasi die Missionarsstellung unter den Kurbeluhren (falls einer hier NOCH einen Herrenwitz erwartet hat :yeah:) .

    Meine Archimede (Sellita 315) ist auch recht schwer aufzuziehen (bei einer nicht optimal griffigen Krone), das kann aber auch an der engen Kronendichtung liegen.

    Herzliche Grüße
    Bodo

    Instagram 1: ponton_ponton
    Instagram 2: blauer_babybenz

  • Also am leichtesten zieht sich eine Nikon F3 auf. Selbst mit Film ich hau mich wech!

    6 Kugellager drinne.

    Ganz lieben Gruß

    Ru_Di

    Expect no quarter, expect no mercy, expect total hell

  • Danke für Eure Antworten!

    Haben wir zufällig hier im Forum einen Beitrag der sich mit ein wenig technik zu den verbauten Uhrwerken beschäftigt? Habt ihr eine Empfehlung?
    Ich habe mal im ebook store geschaut aber da gibt es nichts…

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