Gerade gesehen, dass es wieder die jährliche Preisanpassung gegeben hat.
Positiv gesehen: meine Uhren sind jetzt wieder mehr wert.![]()
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Neues Benutzerkonto erstellenGerade gesehen, dass es wieder die jährliche Preisanpassung gegeben hat.
Positiv gesehen: meine Uhren sind jetzt wieder mehr wert.![]()
Genau, so muss man das sehen. Meine 900er Flieger habe ich im Jahr 2010 gekauft für 1900,-- , heute kostet die Uhr 3850,-- (beide Preise an Leder).
Von daher ist die Preiserhöhung nur im ersten Moment kritisch, langfristig ist es gut für die Markenentwicklung.
Nach der Erhöhung ist vor der Erhöhung.
Ob es dem Vertrieb der Uhren zwischen vier und fünf K wirklich zuträglich ist, bezweifle ich.
Grade Uhrenserien wie die 206, 6012 und 717 sind sehr nahe an Premiummarken gerückt, besonders wenn man Graumarkt mit einbezieht.
Auch funktioniert das Vorhaben : dann kauf ich noch schnell vor der Erhöhung, in dieser Preisklasse wohl seltener.
Ich sehe da schon eher, daß dann gar nicht gekauft wird.
Mir kann es egal sein, ich kauf nix. Sollten die Preiserhöhungen irgend wann mal wirklich auf Gebrauchtpreise durchschlagen, dann hat sich der Markt vorher deutlich Richtung Verkäufermarkt gewandelt.
Andi, Du darfst in Deine Rechnung gerne die kürzliche Revision & Upgrade mit einbeziehen. Dann wird der Abstand kleiner ![]()
Aus Unternehmersicht kann ich nur sagen, dass (jährliche) Preisanpassungen notwendig sind. ![]()
Dass Hersteller diese allerdings versuchen à la Rolex als Marketinginstrument zu nutzen halte ich für kritisch
Betrachtet man die Einkaufseite, Material, Zubehör, Gemeinkosten und will man den Mitarbeitern jährlich eine Gehaltserhöhung geben, dann gehts eben nicht ohne... ![]()
Ob das jetzt für die Gebrauchtpreise besser ist oder den Verkauf fördert sei mal dahingestellt.
Ich bin bei dir, bei höherpreisigen Sinns wird es zunehmend schwieriger, eine Preiserhöhung im Markt durchzusetzen.
Aber man sollte nicht ausser Acht lassen, was die sog. Premiummarken heute kosten. DIese Marken haben sich ordentlich entwickelt, zumindest was die Preise angeht. Die neue Seamaster liegt bei 9000,-- und selbst mit handelsüblichen Rabatten immer noch ein Batzen Geld für eine Dreizeiger-Uhr.
(...) Die neue Seamaster liegt bei 9000,-- und selbst mit handelsüblichen Rabattenm noch ein Batzen Geld für eine Dreizeiger-Uhr.
Zum Glück ist es nicht ganz so schlimm: die neue Seamaster "First Light" für 9k1 ist ein Chrono (und zwar ein ziemlich geiler, wie ich finde), während die "klassische" 300m als Dreizeiger-Uhr weiterhin bei 6k1 startet.
Aber ich bin bei Dir: auch die Bieler liegen mit ihren Preisrunden deutlich nördlich der jährlichen Inflationsrate, denn vor ca. 20 Jahren kostete die berühmte "Bond"-Uhr 1k6 -- damals allerdings noch ohne das 8800er co-axial-Kaliber, Keramiklunette, eingefasste Indizes, Saphirglasboden, etc...
Das ist aber das hüpfende Komma, die Uhr hat sich weiter entwickelt. Andere, kleinere Marken schaffen es, besser zu werden ganz ohne Preisanpassungen (Archimede: Bei vielen Flieger die WaDi erhöht ohne Preisanpassung, Circula: Facet 41 größer + verschraubte Krone + Schnellwechselstege ohne Preisanpassung).
Bei Sinn kommt mir spontan keine Modellpflege in Erinnerung.
Keine Preiserhöhung ohne Diskussion, das gefällt mir und gibt uns immer wieder zum Stichtag die Gelegenhit, Grundssätzliches zu thematisieren.![]()
Das Preisgefüge von Sinn mit Marken mit nur wenigen Mitarbeitern wie Circula oder Guinand zu vergleichen, wird immer in die Hose gehen, der Vergleich hinkt. In den kleinen Firmen, keinesfalls despektierlich gemeint, ist der Chef für alles verantwortlich, kümmert sich um Entwicklung, Produktion, Vertrieb , Buchhaltung, Marketiung und das Klopapier. Von daher ist das eine andere Kalkulation.
28k8:
Sorry, dass ich unkonkret wart, ich meinte die neue Planet Ocean. 42mm, Dreizeiger, Metallgehäuse, Co-Axial Master Chronometer Kaliber 8912, Push-Faltschließe mit zusätzlicher Tauchverlängerung: 9000,-- Euro
Ich hasse es mich zu wiederholen, aber ich mach es gerne ![]()
Man könnte, ja man könnte und es würde garnicht so viel mehr kosten, Werke mit höherer Gangreserve einbauen und bestehende Serien so aufwerten.
Nicht das mich dies zum Kauf verleiten würde, aber es wäre doch eine nette Geste, etwas an die treuen Sinn Fanatiker bzw Kunden zurück zu geben.
Einfach die nächsten Werke mit 65 Stunden einkaufen und dann einfließen lassen, sobald die Alten aufgebraucht sind.
Es macht den Preis einer U1, die mal 1400€ gekostet hat (irgendwann) und jetzt ZwoAcht oder DreiZwo doch irgendwie angenehmer.
Ja, und die schnellwechselstege an den Uhrbänder kosten auch 100€ pro Stück im Einkauf… ![]()
Das finde ich schade, denn ich kenne keinen anderen Hersteller der so viele tolle eigene Bänder anbietet über fast alle Modellreihen ![]()
In Anbetracht der Tatsache, dass wir im Euroraum eine Inflationsrate von ca. 3,3 Prozent haben und Sinn die Preise nur um ca. 2 bis 3,5 % angehoben hat, hätte es deutlich schlimmer kommen können. Verglichen mit anderen Herstellern im Luxussegment, die teils zweistellige Aufschläge durchgedrückt haben, agiert Sinn hier erfreulich bodenständig.
Ich denke, der neue EZM 19 sollte gezielt in den niedrigeren Preisklassen angreifen. Bei Uhren unter 2.000 € existiert ein riesiger Markt, den Sinn mit Modellen wie der 556 oder 104 stark bespielt hat. Gerade für die Neukundengewinnung und die langfristige Markenbindung ist dieses Segment essenziell – ansonsten wandern Erstkäufer schnell zu andern Marken ab.
Ich bin gespannt, wie die Herbstneuheiten eingepreist sind. Besonders spannend ist, dass die 903 preislich stabil geblieben ist und letzte Preiserhöhung der 903 auch sehr moderat ausgefallen ist.
Meine Ansicht eines Sinn-Fanboys: Sinn hat die letzten Neuerscheinungen preis-wert eingestuft. Wenn ich mir Uhren wie die 903 Jubiläum anschaue (für 3980,-- erhält der Kunde ein Schaltrad-Chrono in Titan an Metallband mit Extra Band und DSP) oder eine 544 am Lederband für 1390,-- Euro, dann glaube ich, dass man sich bewusst ist, dass man die Preisschraube nicht ewig nach oben drehen kann. Das wäre zwar gut für die Handelsspanne aber bei 0 Umsatz gibt es halt auch 0 Euro Ertrag.
Jepp so isses, zumal die neu vorgestellten Modelle generell nicht im Preis erhöht werden im ersten Jahr.
Auch als staatlich anerkannter One-Sinn-Watch-But-Still-Fanboy muss ich Andi recht geben.
Insbesondere im Vergleich zum Wettbewerb (man beachte, dass Sinn sich (ob uns das gefällt oder nicht) bei den Watches and Wonders-Wettbewerbern sieht)) sind die Preise für Neuerscheinungen m. E. noch im Rahmen.
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