Hallo liebe Guinand-Fans,
meine erste Guinand ist nun seit ein paar Tagen bei mir. (Und auch die erste HS100 hier im Forum?)
Guinand machte es spannend und lud zur großen Vorstellung am 2 September 2016 einer neuen Uhr. Mir passte der Termin leider nicht und so sah ich die HS100 zum ersten mal auf Bildern im Netz. Eine 103 Hd aus den 60/70ern (welche das Vorbild der HS100 ist) ist schon in meinem Besitz, von daher gefiel sie mir prompt ganz gut. Aber Bilder sind Bilder und Realität ist Realität. Also den nächsten freien Tag abgewartet und schnell im Hausener Weg vorbeigeschaut. Ein nettes Gespräch inklusive und im Hinterkopf die Aussage: "Gut die Hälfte ist weg."
Eine Nacht drüber geschlafen... :wecker: ... und sie ging nicht aus dem Kopf. Also am nächsten morgen zum Hörer gegriffen und versucht noch eine passende Limitierungsnummer zu ergattern.
Der Deal war perfekt!
Nun hieß es warten... etwa 6-8 Wochen war die erste Prognose.
Nun aber erstmal zur HS100 selbst. Das Modell ist eine Hommage an einen Fliegerchronographen aus den 60/70er Jahren von Helmut Sinn. Das Modell wurde von Guinand modernisiert. In der Alten 103 tickt ein Valjoux 72.6 (Handaufzug), in der HS100 nun ein Valjoux 7750 (Automatik).
Quelle: Sinnuhrenforum (stylus1_de)
Zusätzlich gibt es nun ein Datum. Die Optik wurde soweit beibehalten, bis auf dass die Totis wegen des Valjoux 7750 nun nicht mehr V-förmig angeordnet sind. Für viele war dies zunächst der größte Kritikpunkt. Allerdings hätte dies zu einem Preis von 1499€ nicht umgesetzt werden können. Außerdem sollte das Modell keine Kopie der Alten 103 sein.
Warum der Name HS100? HS = Helmut Sinn. 100 = 100 Jahre. Ja dieses Jahr wurde Helmut Sinn 100 Jahre alt und zu Ehren dessen wurde das Modell mit einer Stückzahl von 100 aufgelegt.
Von der Guinandheimseite übernommen.
Besonderheiten:
- Zifferblattdesign basierend auf einem Modell von Helmut Sinn aus den 70er-Jahren, Gehäusedesign nahezu unverändert, in Funktion jedoch den modernen Anforderungen angepasst
- Limitiert auf 100 Exemplare, Limitierungsnummer zwischen den Anstößen bei „6-Uhr“ eingraviert als „XXX von 100“
- Aufwendig konstruiertes, zweiteiliges Zifferblatt mit eingelegten Zifferblättern für die weiß gedruckten Hilfszifferblätter
- Datumanzeige bei 4 Uhr
- Beidseitig drehbare Fliegerlünette aus Leichtmetall
- Zeiger und Indizes mit Leuchtmasse belegt
Gehäuse:
- Gehäuse aus poliertem Edelstahl
- Glas aus bombierten Saphirglas, innen entspiegelt
- Boden geschraubt mit Saphirglas
- Krone verschraubt, doppelt abgedichtet
- geschützte Chronographen-Drücker, doppelt O-Ringen abgedichtet
- wasserdicht, unterdrucksicher und druckfest bis 20 bar
Maße und Gewicht:
- Gehäusedurchmesser: 40,6 mm
- Gesamthöhe in Mitte der Uhr: 15,8 mm
- Bandanstoßbreite: 20 mm
- Bandanstoß zu Bandanstoß: 48,4 mm
- Maß Federsteg zu Federsteg: 45,4 mm
- Gewicht ohne Band: 86,5 Gramm
Speziell für das Modell hat Guinand ein gelochtes Lederarmband fertigen lassen. Dieses Fühlte sich beim ersten begrabbeln im Showroom bereits sehr weich und angenehm an.
Quelle: Guinand
Nach einigen Wochen musste Guinand dann vertrösten und auf Grund falsch gelieferter Zeiger und des großen Ansturms auf die Uhr verzögerte sich die Auslieferung. Kein Problem! Es war stehts ein sehr netter Kontakt und die Gründe waren nachvollziehbar. Nach etwa einer Woche war die Uhr ausverkauft und die Warteliste ist mittlerweile im dreistelligen Bereich. Aber Hoffnung dürfen sich wohl nur die aller ersten auf dieser Liste machen, denn bis jetzt gab es nicht mal eine Hand voll, die sich umentschieden haben.
Genug geredet und genug Fakten. Jetzt lasse ich (wenn auch nur im Kunstlicht) Bilder sprechen. ![]()
Ein Blick in die Box:
und noch ein Blick:
Einmal gesamt:
Und zum Abschluss der obligatorische Wristshot:
PS: Nun raus mit der Sprache, wer hat noch alles eine bestellt? ![]()