Hallo liebe Sinn- Uhrenforum- Stammtischbrüder, ![]()
es geschehen wirklich noch Zeichen und Wunder ![]()
Es ist nun schon fast 2,5 Jahre her, als wir am 13.11.2020 zu unserem Stammtisch on Tour mit Besuch der Firma Hanhart –Chronographen 1882- in Gütenbach/Schwarzwald aufbrechen wollten und dort den anschließendem Stammtisch abzuhalten. Schweren Herzens mussten wir den Besuch bei Hanhart und Junghans damals leider coronabedingt absagen. Es war ja bereits im Vorfeld zu befürchten gewesen, aber Hanhart wollte wirklich sehr gerne, dass der bereits mehrfach verschobene Termin stattfinden kann. Und das obwohl schon keine Besucher in der Firma als auch im Museum zugelassen waren, wollte man uns dennoch sehr gerne exklusiv empfangen.
Dies war sicher auch dem persönlichen und intensiven Kontakt im Vorfeld geschuldet:
Ich war ja in den Herbstferien 2020 im Schwarzwald und bin auch mal spontan nach Gütenbach gefahren. Es liegt direkt an der deutschen Uhrenstrasse. Geklingelt in der Hoffnung, kurz das Museum anschauen zu dürfen und etwa 2,5 Stunden später das Gebäude wieder voller Eindrücke und einer Katalogtüte verlassen
. Ich war ehrlich gesagt von der Marke, ihrer Historie, den Uhrenmodellen wie auch den freundlichen Mitarbeitern aus Technik und Vertrieb total begeistert! Hatte ich vorher so nicht wirklich auf dem Schirm.
Mir war klar, ich komme wieder und ich kaufe mir über kurz oder lang auch eine Hanhart. Eine alte Schleppzeiger-Stoppuhr aus den 1960ern hatte ich mir gleich danach schon geschnappt und wie Ihr wisst zog auch schon bald ein Armband-Chrono aus der klassischen Flieger-Serie bei mir ein. ![]()
Vorstellung meiner Pioneer MKI Vorgänger in der Eindrücker-Werksumbauversion hier im Forum im September 2020:
https://www.sinn-uhrenforum.de/index.php?page…ghlight=Hanhart
Spätestens seitdem bin ich von der Marke sehr begeistert was typisches deutsches, klassisches Fliegerdesign sowie die Qualität und Kundenfreundlichkeit angeht! Zwischenzeitlich wurden tolle Uhren wie z.B. das sehr erfolgreiche Retro-Modell 417ES lanciert, kürzlich kam das Modell 417ES 1954 Flyback in schwarz, Panda und Reverse Panda in 39mm ganz im Stil des alten Vorbildes als Schaltradchrono. Des weiteren einige limitierte Editionen div. Modelle.
Inzwischen haben auch noch einige mehr hier Geschmack an den Uhren aus dem Schwarzwald gefunden und sich eine zugelegt, sind also bestens für den Besuch in Gütenbach gerüstet!
Uns im Forumsteam war klar wir holen den Termin so bald als möglich nach, aber die Pandemie zog sich unerwartet in die Länge und so wurde auch leider 2021 nichts daraus. Mitte 2021 nahm ich erneut den Kontakt auf und wir hatten bereits einen neuen Termin im November vorfixiert. Leider wurde auch diesmal aus bekannten Gründen nichts daraus und bereits die Vorplanung musste wieder gestoppt werden. Danach hatte ich ehrlich gesagt an einer so aufwendigen ungewissen Vorplanung etwas die Lust verloren... ![]()
Aber nun ist es endlich soweit, wir haben einen neuen Plan für 2023 und Ich kann euch versichern, dass es ziemlich gut werden wird! ^^: ![]()
Besuch der Firma Hanhart –Chronographen 1882- in Gütenbach/Schwarzwald am Freitag, 16. Juni 2023
Zur Geschichte der Firma Hanhart
Als im Jahre 1882 ein kleines Uhrengeschäft im Schweizer Städtchen Diessenhofen eröffnet wurde, wusste man noch nicht, dass der Name Hanhart später für den größten europäischen Produzenten und Marktführer im Bereich von mechanischen Stoppuhren stehen und eine Hauptrolle in der deutschen Uhrenindustrie spielen wird.
Hanhart weist, abgesehen von einer kurzen Periode nach dem zweiten Weltkrieg, bis heute eine ununterbrochene Fertigungstradition vor. Den Durchbruch schaffte das Unternehmen im Jahre 1924, als Willy Hanhart, der sportbegeisterte Sohn des Firmengründers, die erste bezahlbare mechanische Stoppuhr auf den Markt brachte. 1938 folgte die zweite große Ära: Hanhart wird Pionier in der Produktion von Fliegerchronographen und ebnet mit dem Kaliber 40 die Entwicklung von den heute extrem begehrten Sammlerstücken. Ab den 1950ern konzentriert sich Hanhart verstärkt auf die Herstellung mechanischer Stoppuhren und erlangte dadurch weltweite Reichweite durch den Einsatz in der Sportzeitmessung. Bei wichtigen Autorennen, Sportveranstaltungen sowie im allgemeinen Schulbedarf waren Hanhart Stoppuhren nicht wegzudenken.
Die sogenannte „Quarzkrise“ ab den 70ern konterte das Unternehmen mit der Errichtung einer eigenen Kunststoff-Spritzerei und der Entwicklung eines eigenen Quarzwerks, dem Kaliber 3305, das millionenfach vertrieben wird. Auf die eigene Pionierleistung greift Hanhart ab den späten 90ern wieder zurück und stellt die legendären Fliegerchronographen als sorgfältig gefertigte Neuauflagen vor. Damit waren die Vorgänger der heutigen Hanhart Kollektion geboren.
Erst vor weniger Zeit wurde in Gütenbach ein neues Uhrmacheratelier eingerichtet, wo die feinen Hanhart Armbandchronographen entstehen. Direkt daneben wird in einem Museum die einzigartige Unternehmenshistorie in Form von kostbaren Ausstellungstücken und Zeitmessern repräsentiert, die die Uhrenmanufaktur seit Firmengründung hervorgebracht hat.
Das Werk in Gütenbach verfügt in der Produktion über eine hauseigene Werkzeugfertigung sowie Teilemacherei. Nach der Entwicklung und Konstruktion entstehen von kleinsten Zahnrädern bis hin zu Platinen verschiedenste Teile mechanischer Uhrwerke am Standort im Schwarzwald. In zahlreichen Fertigungsschritten werden unter anderem gefräste, gestanzte oder erodierte Komponenten zuerst zu Baugruppen montiert. In der Endmontage fügen Uhrmacher alle Bauteile zusammen und setzen Zifferblätter sowie Zeiger. So entstehen hochpräzise Armband- und Stoppuhren mit eigens entwickelten Zusatzfunktionen und dem Qualitätssiegel „Made in Germany“.
Video aus den 1960ern: Hanhart - Die gestoppte Sekunde
Man kann also bei diesem Besuch 138 Jahre deutsche Stop- und Fliegeruhrengeschichte hautnah und spannend erleben und Ihr dürft dabei sein!! ![]()
Quelle: Hanhart GmbH Uhrenmuseum
Quelle: Hanhart GmbH Typischer Hanhart Chrono Kal 41 von 1940
Soviel nochmal vorweg zum warum/wieso zu Hanhart, nun ein paar Infos zur Vorab-Planung, die sich an der ursprünglichen weitgehend orientiert:
TERMIN: Freitag, 16. Juni 2023 – sowie optional bis Samstag, 17. Juni 2023
PROGRAMM:
Anreise am Freitag in Fahrgemeinschaften soweit möglich, Treff/Abfahrt in Frankfurt z.B. möglichst am frühen Mittag ca. ab 11.00h, da ca. 300km und min. 3 bis 3,5h Fahrt einzuplanen sind.
Treffen in Gütenbach dann am frühen Nachmittag, ideal so gegen 14.00h/14.30h. Wenn die Mehrheit am Freitag frei nehmen kann, könnten wir überlegen auch etwas früher zu starten? ![]()
Programm bei der Fa. Hanhart ab ca. 14.00/14.30h bis ca. 18.00h (ca. 3-4 Stunden):
- Einblick in das Uhrmacher-Atelier für Armband-Chronographen - die Uhrmacher sind freitags ab 12.00h schon im Wochenende, ich hoffe es klappt dass ein Meister noch für Eure Fragen vor Ort ist…
- Besichtigung des Firmenmuseums mit Führung - nicht riesig aber wirklich interessant mit vielen tollen alten Exponaten Uhrengeschichte
- Einblick in die Stoppuhren- und Teilefertigung - bzw. die Räumlichkeiten, wird keiner mehr da sein...
- Besuch des Showrooms - Vitrinen der aktuellen Modelle
- sowie anschließend natürlich genug Zeit die aktuellen Uhren-Modelle live zu befummeln, Fragen zu stellen und etwas zu fachsimpeln ![]()
und evtl. auch eine Uhr direkt kaufen
, etwas Speis und Trank gibt’s natürlich dabei auch
!
Quelle: Hanhart GmbH aktuelle Kollektion
Verabschiedung, Aufbrechen zum Stammtisch mit Abendessen im Lokal/Hotel möglichst in der Nähe von Hanhart/Gütenbach
Die Lokation ist noch nicht abgeklärt, ich hoffe es klappt wieder mit dem ursprünglich geplanten Gasthof, Stichwort: "Jugendherbergszimmer" statt Einzelzimmer, wir sind im tiefsten Schwarzwald, nicht in Baden-Baden o.ä. SchuechternKichern
Hotelbuchung nach Anfrage und Empfehlung durch uns dann bitte individuell (bzw. optionale Heimreise). Open End bzw. Absacker im Hotel ist nicht ausgeschlossen… ![]()
Nähere Infos zu Hanhart vorab findet Ihr unter: Hanhart bzw. Hanhart Museum
Die Detailplanung mit der Fa. Hanhart erfolgt bereits in Kürze wenn wir wissen wie hoch das Interesse ist.
Fakultatives Programm am Samstag 17.6. Vormittag: Besuch der Fa. Junghans in Schramberg
- Gemeinsames Frühstück im Hotel (bzw. Fahrt nach Schramberg)
- der Junghans Terrassenbau ist Geschichte und absolut sehenswert, er beherbergt das vielfältige Firmen-Uhren-Museum: Besuch individuell oder mit Führung ca. 10.30h Dauer 90min
- abschließend bummeln und einkaufen im „Junghans Shop" –open end- , beides hat samstags von 10.00 bis 18.00h geöffnet
- bzw. abschließendes gemeinsames Mittagessen in Schramberg oder Umgebung
Infos hierzu unter: Junghans bzw. Junghans Museum
Quelle: Junghans GmbH Terassenbau Museum Junghans Schramberg
Quelle: Junghans GmbH Junghans Shop
Am Mittag bzw. nach dem Mittagessen individuelle Heimreise der Fahrgemeinschaften, nach Ffm gut 3h, ca. 270km, geplante Ankunft Ffm am (späten) Nachmittag
Wer damit noch nicht genug hat, kann gerne vorher oder nachher noch das deutsche Uhrenmuseum in Furtwangen, die Fa. Faller (Modellwelten) in Gütenbach oder auch ein Auto-/Uhrenmuseum bzw. eine private Autosammlung (gehört der Familie Steim - Retter von Junghans) in Schramberg besuchen… Vielleicht sollte man besser eine Woche bleiben und dort Bildungsurlaub machen... SchuechternKichern
Teilnehmerzahl: 15 bis MAX. 20 Personen - Um zeitnahe, halbwegs verbindliche Anmeldung wird hiermit und hier in diesem Faden gebeten. 
Ich bin sicher es wird ein klasse Event und freue mich auf rege Teilnahme, wenn alles so klappt wird das Forumsteam hoffentlich auch vollzählig mit dabeisein! ![]()
Also, wer würde mitkommen?
Geht alle mal über die Osterfeiertage in Euch und meldet euch bald an. Sobald wir genug Anmeldungen haben werden wir in die Detailplanung gehen. ![]()
p.s. die Veranstaltung ist aufgrund der geringen Teilnehmerzahl exklusiv nur Forumsmitglieder, es können daher keine Freunde, Ehefrauen etc. mitkommen. ![]()
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