Von der neuen 903 auf Exkurs zu einer anderen...

  • Ganz vielen Dank für euren guten Zuspruch und die Teilnahme am Zugang!!:flw:

    Die neue Reverse Panda Speedy habe ich auch überlegt. Es gibt da noch mehr kleine Neuerungen am Zifferblatt und Indizes. Aber mit der Ablesbarkeit habe ich meine Erfahrungen gemacht und war daher unsicher.

    Bei der klassischen Version war ich sicher. Und das Kaliber ist in beiden vollkommen identisch. Das mattschwarze Zifferblatt und die Lumi-Indizes erhalten trotz der verschiedenen Gehäuse und Bandschliffe noch den Tool Charakter.

    Die Neue kommt noch dressiger herüber und ist sehr gut angekommen bei den Käufern. Mein Konzi hatte zwei und hat beide sehr schnell verkauft . Es warteten schon Anfragende. Der Preis ist auch noch mal eine Steigerung. Etwas ü 10kilo…ohoh.

    Da war ich sehr froh über meine Entscheidung.: klasse

    Viele Grüße !
    ursinn


    In der Ruhe liegt die Kraft

  • Ganz herzliche Glückwünsche zur neuen Omega! Ich finde auch, dass die aktuelle Entwicklungsstufe (Design, Werk, vor allem das neue Armband) viele Punkte, die mich bei Vorgängervarianten gestört hatten, aufgegriffen und beseitigt hat. Mich würde in der Praxis interessieren, wie sich der Handaufzug mit der doch eher kleinen Krone gestaltet.

    Ansonsten eine über jeden Zweifel erhabene Uhr, Historie, Design, Qualität. Auch deine Entscheidung mit Saphirglas oben wie unten kann ich bei diesem Werk gut verstehen.

  • Ein Saphir Sandwich, wow!


    Mega Uhr, hatte ich auch mal, für mich die schönste Variante. Dicken Glückwunsch

    Auf Fotos bin ich noch immer schockverliebt, an meinem Arm hat die Speedy mir nicht so gefallen — sehr seltsam

    Liebe Grüße

    :alexhai:


    Alex

    Alles bleibt gut

  • 1. MgF-Schutz 15.000 Gauß (Silizium Spirale).

    Hat jemand hierzu weitere Infos? Andere Hersteller setzen auf Weicheisen im Gehäuse. Ist dies hier nicht der Fall und es genügt die Silizium Spirale? Auch Union Glashütte setzt hier auf Silizium ohne eine so hohe Resistenz zu bewerben. Wenn jemand mehr dazu weiß, freue ich mich über Infos. Bei Omega war nicht viel auf deren HP zu finden.

    Viele Grüße

    Chris

  • Omega waren lange Zeit im Konzern mit einem Patent auf Silizium ausgerüstet. Ist wohl ausgelaufen mittlerweile.

    Damasko hat das zweite Patent.

    Ganz lieben Gruß

    Ru_Di

    Expect no quarter, expect no mercy, expect total hell

  • Sehr sehr schöne Uhr, Tomas !!

    Klasse, daß sie zu Dir gefunden hat.
    Die 15.000 Gauß haben mich auch gereizt und gelockt.
    Und eine Entscheidung zwischen Plexi- und Saphirversion hätte mich lange gequält.
    Beide sind toll - aber nur so kannst Du das Werk sehen. Und das ist riiichtig schön !

    Viele Grüße, Daniel

  • Hat jemand hierzu weitere Infos? Andere Hersteller setzen auf Weicheisen im Gehäuse. Ist dies hier nicht der Fall und es genügt die Silizium Spirale? Auch Union Glashütte setzt hier auf Silizium ohne eine so hohe Resistenz zu bewerben. Wenn jemand mehr dazu weiß, freue ich mich über Infos. Bei Omega war nicht viel auf deren HP zu finden.

    Das sagt die KI dazu :

    Uhrenhersteller wie

    Omega erreichen eine Magnetfeldresistenz von 15.000 Gauß(entspricht 1,5 Tesla), indem sie das Problem an der Wurzel packen: Anstatt das Uhrwerk nur passiv abzuschirmen, bauen sie es aus vollständig antimagnetischen Materialien.

    Swatch Group +2

    Diese Innovation markierte eine Abkehr von der traditionellen Methode (Weicheisen-Käfig) hin zu einem inhärent resistenten Uhrwerk.

    Die technischen Säulen der 15.000-Gauß-Resistenz

    • Silizium-Spiralfeder (Si14): Das Herzstück der Uhr, die Unruhspirale, wird aus Silizium gefertigt. Da Silizium kein Metall ist, reagiert es nicht auf Magnetfelder und behält seine Schwingungsfrequenz bei.
    • Antimagnetische Legierungen (Nivagauss): Kritische bewegliche Teile wie die Unruh-Welle, der Anker und die Ankerrad-Zapfen bestehen aus speziellen, nicht-ferromagnetischen Legierungen.
    • Amorphe Metalle: Für bestimmte Komponenten werden Materialien verwendet, die keine kristalline Struktur besitzen und daher kaum durch Magnetfelder beeinflusst werden können.
    • Austausch von Stahl: Wo immer möglich, werden klassische Stahlteile durch Titan oder andere hochmoderne Materialien ersetzt.

      NeueUhren.de +4

    Vergleich: Klassische Methode vs. Master Chronometer

    Merkmal Klassische Methode (z.B. Rolex Milgauss)Master Chronometer Standard (z.B. Omega Seamaster)
    SchutzprinzipAbschirmung: Ein Innengehäuse aus Weicheisen leitet Magnetlinien um das Werk herum.Inhärente Resistenz: Das Werk selbst ist unempfindlich gegenüber Magnetismus.
    ResistenzMeist bis ca. 1.000 Gauß.Zertifiziert bis 15.000 Gauß (METAS).
    DesignfreiheitGeschlossene Böden nötig; oft dickeres Gehäuse.Sichtböden aus Saphirglas möglich, da keine Abschirmung nötig ist.

    Schöne Grüße aus dem Münsterland Top1
    Christian

  • Auch bei der Sinn Technologie werden 1000 Gauß erreicht. Die Weicheisen Ummantelung besteht wie zB bei IWC aus drei Teilen.

    Ich hatte schon alle 3 Teile in den Händen. Beeindruckendes Weicheisen.

    Zifferblatt (echt massiv, fühlbares Gewicht)

    Innenring umgibt das Kaliber (ebenso)

    Bodendeckel unter dem Bodendeckel (da macht ein Glasboden also keinen Sinn)

    Ich kenne den EZM7 ja nicht nur ganz gut, weil ich ihn 13 Jahre getragen habe. Der MF Schutz hat in allen Einsatzlagen funktioniert. Die Uhr wurde nicht geschont. Hat alles gemeistert. Auch Hitze, Wasser, Wasserdampf etc. Die zäheste Uhr, die ich je hatte....

    Ob

    100 mT

    80000A/m

    oder 1000 Gauß ....alles äquivalent.

  • Noch etwas zu der Frage Handaufzug der OmSpPM.

    Nennenswert sind dabei zwei Dinge. Laut Bedienungsanleitung von Omega sollte die nur einmal pro Tag aufgezogen werden. Die Gangreserve würde aber für zwei Tage den Gang halten. Ich ziehe morgens täglich auf. Dadurch hat sie eine Konstante während ich die Uhr beobachte.

    1. Die Krone wurde vergrößert und hat einen feinen, "scharfen" Griff. Das Kaliber lässt sich "weich" aufziehen.

    2. Der Kronenschutz vermindert etwas das gute Greifen wie bei einer frei stehenden Krone. Dann wäre das Aufziehen ein Genuss. So aber etwas weniger schön durch die im Gehäuse sitzende Krone.

    Alles in allem aber ein für mich wertvoller Kompromiss. Krone ist dicht und geschützt und lässt sich im freien KronenBereich gut/befriedigend aufziehen.

    Viele Grüße !
    ursinn


    In der Ruhe liegt die Kraft

  • Spürst Du denn einen festen "Anschlag“ bei Vollaufzug ?

    Ich hab‘ ja nur eine einzige Uhr mit Handaufzug, die 103 St Ty Hd.

    Und ich bin nicht sicher, ob ich sie jemals überhaupt voll aufgezogen habe. Es wird halt bei dem Sellita immer schwergängiger, bis ich mich nicht mehr traue, weiter aufzuziehen.

    Viele Grüße, Daniel

  • Ja korrekt. Kann man spüren.

    Das Kaliber lässt sich bis zum Ende (Anschlag) aufziehen.

    Jetzt muss ich sie nur noch mal komplett auslaufen lassen und schauen wie weit über 50 h die Uhr läuft...

    Viele Grüße !
    ursinn


    In der Ruhe liegt die Kraft

  • Spürst Du denn einen festen "Anschlag“ bei Vollaufzug ?

    Ich hab‘ ja nur eine einzige Uhr mit Handaufzug, die 103 St Ty Hd.

    Und ich bin nicht sicher, ob ich sie jemals überhaupt voll aufgezogen habe. Es wird halt bei dem Sellita immer schwergängiger, bis ich mich nicht mehr traue, weiter aufzuziehen.

    Ich habe so ca. 8 Uhren mit Handaufzug, alle haben einen Anschlag, bis auf die Panerai. Die PAM hat eine Anzeige für die Gangreserve (man sieht also wenn sie voll ist) und sicherlich eine Rutschkupplung wie eine Automatik

    Liebe Grüße

    :alexhai:


    Alex

    Alles bleibt gut

    Einmal editiert, zuletzt von Big Ben (4. April 2026 um 19:42)

  • Bei meiner Speedy, Kaliber 1861, habe ich grundsätzlich keine Angst es bis zum Anschlag aufzuziehen.

    Gerade weil die Krone nicht freistehend ist, können übermäßig große Hebelkräfte der Aufzugsfeder nicht allzu gefährlich werden.



    Anders bei meiner Laco Original Fliegeruhr Westerland mit Handaufzugswerk.


    Durch die große und sehr gut greifbare Krone muss hier mit Bedacht aufgezogen werden.

    Leider habe ich die Feder schon einmal zum Bersten gebracht. Aufgezogen ohne bei der Sache gewesen zu sein.

    Und dazu waren keineswegs große Kräfte nötig. Hier sollte man sich der maximalen Federspannung langsam nähern.
    Ich mache das seit diesem Unfall so :

    Morgens die Uhr voll aufziehen. Nach 24 Stunden wiederhole ich den Vollaufzug. Dabei merke ich mir die Anzahl der Aufzugsdrehungen.
    Alle weiteren 24 Stunden drehe ich zwei Drehungen weniger. So herrscht keine Gefahr mehr.

    Das funktioniert natürlich nur wenn man die Uhr mehrere Tage am Stück trägt.

    Schöne Grüße aus dem Münsterland Top1
    Christian

  • Die Speedy ist einfach eine herrliche Uhr, gute Wahl!

    Und auch wenn Omega mittlerweile maßlos mit den Modellen übertreibt (was ihnen wirtschaftlich gesehen bald das Genick bricht, wenn sie das nicht in den Griff bekommen) werd’ ich mich nie nicht über eine Special Edition der Speedy freuen. Egal was sonst so in der Box liegt, also wirklich egal, die Speedy ist die eine Uhr, die immer geht und von wirklich (fast) allen geschätzt wird, egal wo der Sammelschwerpunkt sonst so liegt.
    Mir fällt nix anderes ein, was das auch schafft!

    Viele Grüße,

  • 2. Der Kronenschutz vermindert etwas das gute Greifen wie bei einer frei stehenden Krone. Dann wäre das Aufziehen ein Genuss. So aber etwas weniger schön durch die im Gehäuse sitzende Krone.

    Zunächst einmal herzlichen Glückwunsch zu dieser tollen Uhr! Viel Freude damit!!
    Ich musste sie auch unbedingt haben (hatte u.a. sentimentale Gründe). Das Problem, die Uhr schwer aufzuziehen, hat wohl jeder und für den einen oder anderen ist das auch ein Grund, sie wieder zu verkaufen. Das muss aber nicht sein mit dem richtigen Aufzugswerkzeug. Man kann da leicht was aus einem alten Stift oder sowas bauen. Wichtig ist, dass es weicher Kunststoff ist, der die Flanken nicht verkratzt. Hier ist meine 0€ Lösung:

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