Der EZM 19 wurde für Einsatzkräfte entwickelt, die in komplexen Lagen Verantwortung tragen. Dort, wo Stäbe unter hohem Zeitdruck arbeiten, Entscheidungen koordiniert werden müssen und strukturierte Abläufe über Handlungsfähigkeit entscheiden, wird Zeitführung selbst zum wesentlichen Bestandteil der Einsatzstrategie. Aus dieser Realität heraus entstand ein Einsatzzeitmesser, der Zeit nicht nur misst, sondern sichtbar organisiert.
Der Fokus liegt auf der maximalen Übersichtlichkeit. Die Gestaltung des Zifferblatts folgt konsequent der Logik professioneller Stabsarbeit. Markante Vier-Stunden-Orientierungen greifen jene Zeitzyklen auf, die sich in realen Einsatzlagen bewährt haben. Der Drehring ermöglicht dabei den schnellen Wechsel zwischen Minuten- und Stundenperspektive. Lagebesprechungen, Übergaben oder andere zeitlich definierte Abläufe lassen sich unmittelbar erfassen: schnell, intuitiv und ohne unnötige Ablenkung.
Auch die Gestaltung folgt einem funktionalen Gedanken. Hybridkeramische Leuchtelemente bedingen eine extreme Leuchtintensität und ermöglichen somit eine perfekte Ablesbarkeit in der Dunkelheit. Stunden- und Minutenzeiger sowie die markanten Vier-Stunden-Markierungen sind farblich zusammengefasst und bilden die zentralen Orientierungspunkte des Zifferblatts. Die übrigen Indizes und der Sekundenzeiger setzen sich bewusst davon ab und unterstützen die schnelle Orientierung auch unter schwierigen Lichtverhältnissen. Darüber hinaus integriert der EZM 19 bewährte SINN-Technologien für anspruchsvolle Einsatzbedingungen, auch weil Stabsarbeit nicht ausschließlich in geschützten Räumen stattfindet, sondern häufig unter wechselnden klimatischen und technischen Einflüssen.
Die Einsatzmöglichkeiten des EZM 19 sind keineswegs auf Ausnahmelagen beschränkt. Auch im Alltag gibt es zahlreiche Situationen, in denen sich dieselbe Logik bewährt: beispielsweise bei Besprechungen, Prüfungssituationen oder überall dort, wo Zeitfenster bewusst strukturiert werden müssen. Der EZM 19 kann auch hier helfen, Zeit sichtbar zu machen, bevor Konzentration und Entscheidungsfähigkeit verloren gehen. Selbst im Alltag ergibt sich ein praktischer Nutzen. Ob Parkzeit oder Terminfenster: Die Grundidee bleibt identisch. Zeit läuft nicht abstrakt im Hintergrund, sondern bleibt unmittelbar erfassbar. Damit übersetzt der EZM 19 professionelle Zeitführung aus der Stabsarbeit in einen Zeitmesser, der auch außerhalb von Krisenlagen sinnvoll funktioniert.
Damit wird deutlich: Der EZM 19 reduziert Komplexität auf das Wesentliche! Klare Struktur, kompromisslose Ablesbarkeit und technische Robustheit, entwickelt für Situationen, in denen Zeit gezielt geführt muss.
Der Faktor Zeit. Zeit unter Druck beherrschbar machen
Der erste Eindruck ist fast irritierend: Eine Uhr für den Stabsdienst? Ein Einsatzzeitmesser für die Arbeit am Tisch, nicht am Einsatzort? Genau darin liegt die Logik des EZM 19. Denn wer in einem Stab arbeitet, weiß: Der eigentliche „Gegner“ ist nicht nur das Ereignis draußen, sondern die Zeit drinnen. Wenn eine Einsatzlage eskaliert, Entscheidungen im Minutentakt fallen müssen und aus einer ersten Besprechung ein tage- und nächtelanger Dauereinsatz wird, entscheidet Organisationsstruktur über Handlungsfähigkeit. In diesem Sinne ist der EZM 19 mehr als ein Einsatzzeitmesser: Gemeinsam mit Tomas Stanke, Oberbrandrat und Leiter der Feuerwehr Hattingen entwickelt, soll er dort Orientierung geben, wo in der Stabsarbeit vor allem eines zählt: Zeitmanagement.
Tomas Stanke beschreibt die Idee zur Uhr aus der Praxis. Danach ist der EZM 19 eine Antwort auf eine besondere Herausforderung moderner Stabsarbeit. Denn in einer Krise müssen innerhalb kürzester Zeit Menschen aus unterschiedlichsten Bereichen zusammenarbeiten, um Informationen zu bündeln, Entscheidungen vorzubereiten, Maßnahmen zu koordinieren und Orientierung zu schaffen. Feuerwehr, Polizei, Bundeswehr, Verwaltung, Führungskräfte oder Bürgermeister übernehmen dabei gemeinsame Verantwortung für eine Lage, die sich oft dynamisch entwickelt und nur begrenzt vorhersehbar ist. Und genau darin besteht die Herausforderung. Während professionelle Einsatzkräfte regelmäßig für solche Situationen trainieren, verfügen viele Beteiligte aus Verwaltung oder anderen Bereichen häufig über wenig oder gar keine Erfahrung in der Stabsarbeit. Dennoch müssen alle Akteure innerhalb kürzester Zeit als eingespieltes System funktionieren. Kommunikation, Abstimmung und Zuständigkeiten werden dadurch zu entscheidenden Faktoren. Gelingt dies nicht, droht der Stab von den Ereignissen getrieben zu werden, anstatt die Lage aktiv zu führen. Genau dafür brauche es Orientierung. Und Zeitmanagement.
Einrichtung eines Krisenstabs
Ein Stab wird eingerichtet, wenn eine Organisation komplexe Aufgaben bewältigen muss, die eine koordinierte Zusammenarbeit verschiedener fachlicher Bereiche erfordert. Dies geschieht häufig in Unternehmen, Behörden, dem Militär oder bei Katastrophenschutzmaßnahmen. Besonders bei Großschadenslagen und Krisensituationen wird ein Stab gebildet, um schnelle und effektive Entscheidungen zu treffen. Zusammen mit den Einsatzkräften vor Ort bildet der Stab eine Besondere Aufbauorganisation (BAO). Diese Organisationsform ermöglicht es den Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS), ihre Kräfte und Verantwortlichkeiten lagegerecht zu bündeln und zu koordinieren. Beispiele für Stäbe sind Krisenstäbe (KS), Stäbe für außergewöhnliche Ereignisse (SAE) oder Verwaltungsstäbe (VS). Die Zielsetzung ist stets der Schutz der Bevölkerung, welcher in Bezug auf den Zivilschutz innerhalb Deutschlands im Kompetenzbereich des Bundes liegt, während der Katastrophenschutz in der Verantwortung der Bundesländer steht.
Besonderheiten
- Gehäuse aus Edelstahl, perlgestrahlt
- Unverlierbarer Multifunktionsdrehring mit Minutenrastung und schwarzer Hartstoffbeschichtung auf tegimentiertem Untergrund
- Ar-Trockenhaltetechnik, dadurch erhöhte Funktions- und Beschlagsicherheit
- Magnetfeldschutz bis 100 mT (= 80.000 A/m)
- Funktionssicher von –45 °C bis +80 °C
- Von Hand aufgesetzte hybridkeramische Nachleuchtelemente
- Farbcodierung der Nachleuchtfarbe
- Wasserdicht und druckfest bis 20 bar
- Unterdrucksicher
Details:
SW 300-1 - Automatikaufzug
Gehäuse aus Edelstahl, perlgestrahlt
Deckglas aus Saphirkristall, beidseitig entspiegelt
Wasserdicht und druckfest bis 20 bar
Unverlierbarer Drehring
Drehring mit schwarzer Hartstoffbeschichtung auf tegimentiertem Untergrund
Ar-Trockenhaltetechnik, dadurch erhöhte Funktions- und Beschlagsicherheit
Temperaturresistenztechnologie, dadurch funktionssicher von minus 45 °C bis plus 80 °C
Magnetfeldschutz bis 100mT (=80.000 A/m)
Zifferblatt mattschwarz
Ziffern und Indizes aus hybridkeramischen Nachleuchtelementen, von Hand aufgesetzt
Stunden-, Minuten- und Sekundenzeiger mit Leuchtfarbe belegt
Gehäusedurchmesser: 41,00 mm
Bandanstoßbreite: 20 mm
Gesamthöhe in Mitte der Uhr: 11,4 mm
Gewicht ohne Band: 73,6 Gramm
Garantiezeit 3 Jahre
Preise, Stand 01.09.2026:
Am Lederband/Texctilband: 1950,-- Euro
Am Silikon mit Gehäuseintegration: 2.150,-- Euro
Am Metallband: 2.300,-- Euro
