Sinn hat ein Problem mit Qualität ? Ein Persönlicher Bericht

  • Inzwischen dreht sich meine Sinn seit einer Woche im Uhrenbeweger zusammen mit einer anderen Yema2000 für 2 Min. abwechselnd nach links und rechts und pausiert jew. dazischen für 18 Min. ........ und hat ziemlich genau wie die andere 4,5 Min. Vorlauf in ca. 7 Tagen aufgebaut, was nicht besonders schön ist :( .

    Überprüfe mal, ob Du für die Werke die richtige TPD (Umdrehungen pro Tag eingestellt hast). Wenn diese zu hoch ist, ist die Zugfeder permanent auf Maximun aufgezogen. Jedes WErk braucht die korrekte TPD und Drehrichtung. Kannst Du im je Kaliber googeln. Ich fange immer bei 650 TPD an und steigere in 100 TPD Schritten wenn die Uhr nach ein paar Tagen ausläuft.

    Hinzu kommt, das im Beweger natürlich der natürliche Lagenausgleich fehlt, da die Uhr sich nur in kostanter Aufrechter Lage befindet.

    Durch die permanente Bewegung und die geringe Abwärme des Motors im geschlossenen Beweger kann sich das Öl im Werk leicht erwärmen und das Vorgehen zusätzlich leicht beeinflussen.

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    LG

    Frank

  • . Dieses sorgt für den exakten Reibungswiderstand, damit die Feder erst bei maximaler Spannung kontrolliert durchrutscht.

    Die Feder selbst mit Fett zu bestreichen kannte ich nicht, ich kenne nur, dass man auf die Stelle einen kleinen Streifen Fett fallen lässt, das verteilt sich später von allein über die gesamte Länge der Feder.

    104 Klassik 12, 2026

  • Überprüfe mal, ob Du für die Werke die richtige TPD (Umdrehungen pro Tag eingestellt hast). Wenn diese zu hoch ist, ist die Zugfeder permanent auf Maximun aufgezogen. Jedes WErk braucht die korrekte TPD und Drehrichtung. Kannst Du im je Kaliber googeln. Ich fange immer bei 650 TPD an und steigere in 100 TPD Schritten wenn die Uhr nach ein paar Tagen ausläuft.

    Hinzu kommt, das im Beweger natürlich der natürliche Lagenausgleich fehlt, da die Uhr sich nur in kostanter Aufrechter Lage befindet.

    Durch die permanente Bewegung und die geringe Abwärme des Motors im geschlossenen Beweger kann sich das Öl im Werk leicht erwärmen und das Vorgehen zusätzlich leicht beeinflussen.

    Danke Dirk, mache ich. Ich hatte extra die Uhr voll aufgezogen und dann aber sechs Stunden laufen lassen und erst dann in den Uhrenbeweger auf der kleinsten Stufe laufen lassen in der Hoffnung die Feder sei nicht die ganze Zeit voll aufgezogen. Aber ich kann ja auch eine Zeitschaltuhr verwenden und dazwischen eben stundenlange Pausen einlegen lassen.

    104 Klassik 12, 2026

  • Die Feder selbst mit Fett zu bestreichen kannte ich nicht, ich kenne nur, dass man auf die Stelle einen kleinen Streifen Fett fallen lässt, das verteilt sich später von allein über die gesamte Länge der Feder.

    Wieder nicht korrekt :). Genau das Gegenteil. Die Feder bleibt trocken, nur die Innenwandung des Federgehäuses wird mit dem Friktionsfett hauchdünn geschmiert.

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    LG

    Frank

  • Ich bin nur der Frank und nicht der Dirk;)

    Danke Dir, sollte dort stehen, Frank. Ich suche mal das Bild raus, wo Fett auf die gespannte Feder angebracht wird, wenn ich das finde.

    104 Klassik 12, 2026

  • Überprüfe mal, ob Du für die Werke die richtige TPD (Umdrehungen pro Tag eingestellt hast). Wenn diese zu hoch ist, ist die Zugfeder permanent auf Maximun aufgezogen. Jedes WErk braucht die korrekte TPD und Drehrichtung.

    Hinzu kommt, das im Beweger natürlich der natürliche Lagenausgleich fehlt, da die Uhr sich nur in kostanter Aufrechter Lage befindet.

    Im aktuellen Modus dreht sich die Uhr 20x24= 720x, was den 650-800 TPD für das SW261 und das Y2000 gut entspricht. Die Uhren liegen schräg auf (ca. um 45°) . Ist zwar immer noch nicht, wie man sie nachher tragen wird, aber irgendwo muss man ja anfangen.

    104 Klassik 12, 2026

  • Wieder nicht korrekt :). Genau das Gegenteil. Die Feder bleibt trocken, nur die Innenwandung des Federgehäuses wird mit dem Friktionsfett hauchdünn geschmiert.

    Hier nun wie Silikonfett obenauf auf die gespannte Zugfeder in einem Schweizer Kaliber 2-fach aufgetragen wird:

    Es verteilt sich von alleine ...... und vertrocknet und produziert Reibung spätestens nach 5 Jahren, Amplitude und Ganggenauigkeit gehen zurück.

    104 Klassik 12, 2026

  • wie ich bereits geschrieben habe. Man muß die Informationen aus dem Internet nicht als absolute Wahrheit hinnehmen. Oft wird dort auch Müll geschrieben. In diesem Fall passt es jedoch. Das Enicar 160 ist ein Handaufzugskaliber Kaliber aus den 1960 gern. Bei Handaufzug und Metallfeder ohne Beschichtung wurde das früher so gemacht.

    Diese Info hat aber auch nicht das Geringste mit Deinen beiden Uhren zu tun. Also vollkommen aus dem Zusammenhang.:)

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    LG

    Frank

  • Hat auch keiner behauptet dass das die beiden genannten Uhren sein sollen. Der Admin meinte, auch nach 6-7 Jahren seien die Uhren im Takt, sonderbar genug. Ich habe auf die Verfalldauer von Fett -auch an der Zugfeder- gesprochen, die sei nur 3-4J. lang, nach 5 J. ist es flockig geworden und kann das Drehmoment erst nach zig Kronenumdrehungen aufbauen, um die Uhr wieder in Gang zu setzen. Womit wir wieder zu den notwendigen Umdrehungen nach Stillstand zurück kehren.

    104 Klassik 12, 2026

  • Hat auch keiner behauptet dass das die beiden genannten Uhren sein sollen. Der Admin meinte, auch nach 6-7 Jahren seien die Uhren im Takt, sonderbar genug. Ich habe auf die Verfalldauer von Fett -auch an der Zugfeder- gesprochen, die sei nur 3-4J. lang, nach 5 J. ist es flockig geworden und kann das Drehmoment erst nach zig Kronenumdrehungen aufbauen, um die Uhr wieder in Gang zu setzen. Womit wir wieder zu den notwendigen Umdrehungen nach Stillstand zurück kehren.

    Hallo bcn,

    es gibt hier in diesem Faden um das Thema Sinn-Uhren, also bitte beim Thema bleiben.

    Wenn du generell diskutieren möchtest, dann bitte neuen Faden eröffen.

    P.S.: Der Admin hat keine "sonderbare" Meinung, sondern im Zweifelsfall immer recht. Ironisches Zwinkern.

    Gruß

    AndiS

    Alles hat seine Zeit.

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