ich habe den Bericht mal hier eingestellt, ich denke, das passt hier.
Nach 16 Jahren war es mal an der Zeit, meiner 900er Flieger eine Revi zu gönnen. Damals wurde die 900er Flieger neu lanciert und bei Sinn direkt nicht mehr erhältlich. Gekauft habe ich die Uhr dann bei Juwelier "Von Hofen" in Stuttgart, den es heute nicht mehr gibt. klick
Die Begeisterung für die große Fliegeruhr wurde insbesondere deshalb wieder entfacht, da die Forumsbrüder DivingDoud und Supergoali (ihr seid schuld !
) seit geraumer Zeit eine 900er im Einsatz hatten, allerdings als wunderschöne Diapal.
Der eine oder andere weiss ja, dass ich (auch schon wieder 12 Jahre) von unserem ULI eine 757 Diapal (mit AndiBand) übernommen habe. Eine Uhr, die ich sehr gerne und oft trage. Ohne es jetzt genau belegen zu können, läuft diese Diapal deutlich genauer als viele andere Sinns, die ich habe. Von daher scheint der Invest in eine Diapal sinnvoll.
Der Schwabe in mir kombinierte dann den Revisionsbedarf mit der Idee, aus der normalen Flieger eine Diapal zu machen. Dann mal schnell zum Hörer gegriffen (immer besser als Mails schreiben) und den Service bei Sinn angerufen, und tatsächlich: das geht.
Umbauten werden bei Sinn immer konsequent gemacht, d.h. einfach und schnell nur das neue Diapal-Blatt eingebaut, das geht nicht. Wenn Diapal draufsteht, muss auch Diapal drin sein. So wurde dann im Rahmen der Revision die Diapal-Technik umgebaut und das Zifferblatt und der innere Drehring ausgetauscht.
Der Umbau ist nicht ganz günstig. Aber in Anbetracht des damaligen Kaufpreises der 900 Flieger (ca. 2200,-- Euro in 2010) und der Revi- und Umbaukosten (ca. 900,-- Euro) im Verhältnis zum Neupreis einer 900er Diapal (aktuell am Metallband: 4.630,-- Euro) auf jeden Fall eine lohnende und wertsteigernde Maßnahme. So hab ich es mir zumindest verkauft.![]()
Hier die Vorteile des Umbaus:
-DIAPAL-Technologie für eine schmierstofffreie Ankerhemmung
-wunderschönes anthrazitfarbenes Zifferblatt, harmoniert (neudeutsch: matcht) perfekt mit dem seidengänzenden satinierten und tegimentierten Gehäuse und dem Metallband
Nebenbei erwähnt ist die aktuelle 900er Diapal ein Schaltradchrono mit dem La Joux-Perret-Werk und dem Namen LJP L120, in meiner werkelt noch das ETA-Pendant.
Was die 900er immer mitbringt ist ein wertvolles Ausstattungspaket als Chrono mit zweiter Zeitzone, der Volltegimentierung (Gehäuse, Lünette und Band), der Ar-Trockenhaltetechnik für eine erhöhte Funktions- und Beschlagsicherheit, sowie die Temperaturresistenztechnologie von – 45 °C bis + 80 °C. Der Magnetfeldschutz bis 100mT (=80.000 A/m) rundet die technologische Ausstattung ab. Dank der nachleuchtenden, gesetzten Appliken bietet die 900 DIAPAL auch im Dunkeln optimale Ablesbarkeit.
So, und wie aufmerksame Beobachter festgestellt haben, war sie zum letzten Stammtisch fertig und erfreute gleich die Gesichter der Forumsbrüder !