Auf gut Glück, und er machte nicht den Eindruck, daß vorher nachfragen anderes Ergebnis zur Folge gehabt hätte. Begründung war, die müssen sie aufmachen.
Sinn hat ein Problem mit Qualität ? Ein Persönlicher Bericht
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Ich denke das ist aber auch ziemlich normal. Vielleicht werden Spontaneingriffe an einer Uhr auch in Abhängigkeit vom Kundenstatus erbracht. Ist aber nur eine Vermutung.
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Keine Ahnung, was normal ist. Ich hatte hier vorher nach Erfahrungen gefragt, mich dann entschieden, so vorzugehen und habe dann meine Erfahrung zur Komplettierung des Sachverhaltes hier dokumentiert.
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Ich bin jedenfalls total zufrieden. Sollte zukünftig etwas sein, gibts Garantie. Dann trage ich solange eine andere Uhr und fertig
.Garantie ist so eine Sache, wenn du die Uhr einreichst und zurück erhälst mit exakt dem gleichen Mangel, dann ist alles relativ. Meine erste Sinn bleibt jedenfalls vorerst die letzte. Es gibt einfach zuviele andere gute Uhrenhersteller.
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Ich denke das ist aber auch ziemlich normal. Vielleicht werden Spontaneingriffe an einer Uhr auch in Abhängigkeit vom Kundenstatus erbracht. Ist aber nur eine Vermutung.
Na, das wäre ja der 🔨 schlechthin.
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Weiß jemand, warum eine nigelnagelneue Sinn erst nach 3x Vollumdrehungen startet, nicht schon bei der ersten, wie die anderen neuen MIDO, Longines, Yema, etc , die ich bekommen habe? Bei Euch auch? Ist das konstruktionsbedingt? Wird das besser mit der Zeit? Ist bislang so gut wie ungetragen.
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Ich nehme mal an, Du meinst Volldrehungen der Krone
beim Aufziehen. Durch das manuelle Aufziehen baut
sich wohl die Federkraft, die zum Funktionieren des
Werkes benötigt wird, erst auf. Dabei muss natürlich
eine gewisse Reibung überwunden werden.
Drei Umdrehungen bei voll entspannter Feder scheinen
mir da jetzt nicht zuviel. Vielleicht waren bei den anderen
von Dir genannten Uhren die Federn nicht ganz entspannt…
Ich halte das Verhalten Deiner Sinn für ganz normal.Wichtig bei manchen Werken: Nicht zu sehr manuell aufziehen!
Ich mache das bei meinen Uhren aller Fabrikate so:
Etwas manuell aufziehen, kurz schütteln, so dass sie anläuft
und dann tragen.Gruss
Christian

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Prima, mache ich dann auch so. Danke. Hatte verstanden, wenn Torque nach 1 bis spätestens 2 Umdrehungen nicht ausreicht zum Starten, kann es an fehlender Lub liegen, kann ja bei einer fabrikneuen Uhr nicht der Fall sein. Aber gut, nun sind 3x drehen kein Weltuntergang, hast recht.
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Interessante Frage, kommt drauf an ob sich das Federhaus komplett entspannt, obwohl nichts mehr tickt. Dann wäre es wohl so, das anfänglich beim Aufziehen nix passiert nach meinem laienhaften Verständnis.
Bleibt die Vorspannung im Federhaus allerdings erhalten, dann tickert der Wecker gleich los. Muß ich mal drauf achten bei Gelegenheit. -
Wenn die Feder nicht voll entspannt, dann könnte Magnetisierung vorliegen oder ist ausgeleiert, Schmutz etc kann ja wohl nicht die Ursache sein.m, dann braucht die Uhr eh Wartung.
Also länger als 4 volle U darf es bei entspannter Feder auf keinen Fall brauchen, dann stimmt was nicht oder das Uhrwerk ist veraltet und braucht Service, Öl, etc.
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Leider kann man nicht reinsehen und den Zustand des Federhauses erkennen.
Bei der aktuellen DeepSea mag das Werk zunächst garnicht anlaufen. Oft kann ich die Krone 10 Mal drehen.
Gangwerte sind aber mit +1 prima und daher halte ich es für ok und achte nicht weiter darauf. -
ich achte auch nie wirklich drauf, wie oft ich drehen muss, bis das Mopped anläuft.
Bei manchen Modellen muss ich die Uhr nur anheben und es geht los und bei anderen
eben ein paar Mal drehen.Ich halte es also eher wie Daniel; wenn der Wecker läuft und gut funktioniert, dann ist es auch ok

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Wenn erst nach 10 U das Uhrwerk startet ist Reibwiderstand infolge fehlender Lub sicher ein Thema bzw. der Verschleiß an den Stellen umso größer.
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Wenn erst nach 10 U das Uhrwerk startet ist Reibwiderstand infolge fehlender Lub sicher ein Thema bzw. der Verschleiß an den Stellen umso größer. Mit der Ganggenauigkeit hat es erstmal nichts zu tun. Eher wird die Gangreserve darunter leiden oder bleibt stehen bei einem Stoß, weil die Kraft aus der Feder nicht ausreichend weitergegeben wird. Oder wird (noch) ungenauer gegen Ende der Gangreserve.
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Ich hab auch einige Uhren die erst anlaufen wenn einige Umdrehungen an der Krone gemacht sind. Darunter sind auch Uhren neueren Datums aber auch ältere. Bis jetzt hab ich mir nie was dabei gedacht.
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Ich auch nicht, und ich find es auch irrelevant.
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Ich bin noch nie auf die Idee gekommen das zu beobachten. Aber ich habe es mal im Gedanken simuliert. Wenn ich morgens eine Automatik neu Anlege drehe ich in der Regel ca.10 mal über die Krone auf. Dann schüttel ich sie nochmal leicht und bringe den Rotor in Bewegung. Dann Stelle ich die Uhr und ferdisch fürn Tag. Die meiste Zeit geht für die Entscheidung drauf, welche Uhr es heute sein soll.
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Der Faden hat sich mit der aktuellen Fragestellung nun in
eine Richtung entwickelt, die mit dem Titel eigentlich nichts
zu tun hat.
Aber sei‘s drum…
Eigentlich ist es, wie oben beschrieben, für die Allermeisten
irrelevant, ob die Uhr sofort mit dem Aufziehen zu laufen
beginnt oder etwas später. Weiter bräuchten wir das nicht
zu vertiefen.
Dennoch hab‘ ich mal einen kleinen, nicht repräsentativen
Versuch gestartet.
Teilnehmer:
- Sinn 103 StSA,seit 2010 (Neukauf) keine Revision
- U1 DS, Neukauf Juli 2021, keine Revision bislang.
Mit meiner Zeitwaage hatte ich vor kurzem festgestellt,
dass aufgrund der Amplitude die 103 dringenden Revisions-
bedarf aufweist, während die U1 noch völlig unauffällig lief.
Beide Uhren wurden, völlig leergelaufen vor 18 Stunden
abgelegt mit offener Kronenverschraubung (Krone markiert
zur Drehkontrolle) und für den Versuch vorsichtig angehoben
(um keinen Drehimpuls auf den Rotor auszuüben).Ergebnis:
- 103: Vier Kronendrehungen (KD): Uhr läuft nicht.
Acht KD: Uhr läuft nicht spontan, nach kurzem Schütteln
Start des Laufens.
- U1: Vier KD: Uhr läuft nicht. Nach der fünften KD:
Spontanes Anlaufen.
Kontrollversuch mit einer Rolex Explorer II, deren letzte
Revision in 2005 war: Identisch mit 103…Folgerung:
- Auch bei einer neuen Uhr oder einer Uhr ohne Revisionsbedarf
kann es, nach einem vollständigen Entspannen der Aufzugsfeder,
einige Kronendrehungen dauern, bis diese wieder spontan anläuft.
(Ggf. kann kurzes Schütteln den Start beschleunigen.)- Uhren, die eine erhöhte Anzahl von KD benötigen (min. acht) um
eventuell mit Hilfe zu starten, haben eventuell aufgrund reduzierter
Schmierung einen Revisionsbedarf.
Sicherere Aussagen bezüglich eines Revisionsbedarfes lassen sich
wohl weiter nur mit einem Check auf der Zeitwaage treffen.
(Wobei ich ein uhrentechnischer Laie bin, die „Profis“ können zu
diesem Thema sicher verlässlicher Auskunft geben.)Gruss
Christian

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Klasse Christian


So etwas gefällt mir, ich dachte auch zuerst, belanglos für mich. Aber dann fand ich das doch interessant was für Wahrnehmungen jeder Einzelne hat.
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156.1 e (also quasi "neue" Uhr) 5 Umdrehungen bis zum Anlaufen
Tudor Pelagos 10 Umdrehungen (war so vom ersten Tag an), Uhr läuft perfekt fast ohne Abweichung
Steinhart Ocean Vintage GMT 17 Umdrehungen (neu gekauft vor 6 Monaten), Uhr läuft tadellos mit 3 Sec. im Plus/Tag
Squale 1521 UCB 4 Umdrehungen, Uhr läuft tadellos ca 2 Sek Plus/Tag
EZM1.1 / 757 Diapal; wer weiß schon wann die anlaufen ?

die beiden UX´machen das am Besten; die laufen einfach immer
(haben wir das schon als Kaufgrund in dem UX-Faden ?)Auf der Waage hatte ich keine; würde aber hier mit Christian gehen; die Anzahl der Umdrehungen muss nicht zwingend etwas mit dem Revisionsbedarf zu tun haben...
Und da alle oben genannten Uhren jetzt seit fast 3 Monaten in der Box liegen (UX ist schuld
), waren die wohl auch alle tiefen entspannt 
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